Letzte Artikel Vollzeit-Trader (Teil 2) ... Freund, Feind und Leid vom 22.02.2010Für den aktiven und belesenen Trader steht hier vermutlich nicht viel Neues - ich schreibe diese Dinge deshalb auf, weil sie für mich die wichtigsten Schritte darstellen. Im dritten Teil schreibe ich wie ich persönlich meine Aktivitäten plane, welche ... weiterlesenWatchlist / Aufträge 1008 vom 22.02.2010Laufende/abgeschlossene Aufträge 1008 (Jahr 2010, Kalenderwoche 08) ... weiterlesenTrades der Woche: FNTN-1008-L, SY1-1008-S, TUI1-1008-L vom 22.02.2010Trades der Woche: FNTN-1008-L, SY1-1008-S, TUI1-1008-L Kurzerklärung FNTN kurz vor Ausbruch aus wochenlanger Trading-Range (Stopp-Buy). Sollte FNTN ein False-Break produzieren oder weiterhin in der Range verbleiben, werden wir ggf. einen Short bei Verlassen der Range nach unten ins Auge fa ... weiterlesenTradingfreie Zone - Mißverständnisse vom 20.02.2010Vielleicht kennt sie schon der eine oder andere, aber ich finde, dass sind zum Teil echte Brüller!!! Schönes Wochenende wünscht Euch das DaytradingTeam! ... weiterlesenNinjaTrader und seine Tücken (Update und Tests NT 7) vom 17.02.2010 ... weiterlesenFundamentale Analyse (Update) vom 16.02.2010George Soros - Wie es zum Crash kam Der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers löste im September 2008 einen ökonomischen Tsunami aus. Wer ähnliche Katastrophen in der Zukunft verhindern will, der muss sich mit der Funktionsweise der spekulativen Instrumente beschäftigen. ... weiterlesenFernsehinterviews + Videos (Update) vom 16.02.201015.02.2010 Neuste Videos und Interviews im Überblick, deutsch und englisch http://www.goldseiten.de/videothek/ 16.06.2009 55:14 Frontline : Breaking the Bank In Breaking the Bank, FRONTLINE producer ... weiterlesenBlogs (Update) vom 16.02.2010http://www.marcfaberreport.com/ Hier findet ihr alle Infos über Marc Faber Aktuelles Update vom 19.01.2010 http://www.youtube.com/watch?v=BqyBDKm6cEg aktuelles Interview vom 09.02.2010 http://www.peterschiffn ... weiterlesenTrades der Woche: MOS-1007-L und T-1007-S vom 14.02.2010Trades der Woche: MOS-1007-L und T-1007-S Kurzerklärung MOS befindet sich im Aufwärtstrend und hat am unteren TK gedreht. Weitere Unterstützung gibt die 200Tage-Linie (hier 38Wochen-rot). AT&T hat den Aufwärts-TK verlassen. Wir erwarten eine Korrektur an die untere TK-Kante und dann weitere ... weiterlesenWatchlist / Aufträge 1007 vom 14.02.2010Laufende/abgeschlossene Aufträge 1007 (Jahr 2010, Kalenderwoche 07) ... weiterlesenTradingfreie Zone – Parkour und Freestyle-Kampfkunst vom 13.02.2010WIKIPEDIA: Parkour oder Le Parkour (fälschlicherweise auch Parcours, Parcour oder Parkours bezeichnet) ist eine von David Belle begründete Sportart, bei welcher der Teilnehm ... weiterlesenVideo zu den Twitter-Signalen vom 12.02.2010Wie versprochen hier ein paar Videos zum heutigen Tag und dem Traden der Twitter-Signale (Intraday-Future-Trades). Es sollten alle Trades drauf sein. Vielleicht sind die Videos ein wenig langweilig, aber so ist es halt - die Videos sind mitunter nur sinnvoll für diejenigen, die sich für Intradaytrading interessieren. ... weiterlesenBlogs und Challenges vom 11.02.2010Die Kategorie "Off-Topic" habe ich jetzt in "Talk" umbenannt hier gibt es verschiede Artikel wo man auch sonstige Kommentare unterbringen kann. Hier nun alles zu Blogs und Challenges :) ... weiterlesenTrades der Woche SAP-1006-S u. GRMN-1006-S vom 09.02.2010SAP-1006-S Kurzerklärung SAP hat seine Abwärtsbewegung leider schon begonnen - da wir nicht "hinterherspringen" wollen, bleibt der Trigger etwas höher bestehen, um das CRV zu erhalten. Insbesondere beschränken wir damit unser Risiko, da die Märkte derzeit sehr unruhig sind und wir nicht wisse ... weiterlesenTradingfreie Zone - Jumpstyle vom 06.02.2010Off-Topic - Die Kategorie Off-Topic gibt es zwar schon eine Weile, ... weiterlesenUpdate Twitter Signale vom 05.02.2010Als Info zu den Twitter-Signale ... weiterlesenTwitter Signale ... die Zweite. vom 03.02.2010Die erste Serie der Twitter-Signale zum System "Aurelius Reveral" habe ich Mitte Dezember eingestellt, da ich mit dem System (trotz weiterer Gewinne) nicht zufrieden war. Da durch die Überarbeitung die potentiellen Einstiege nicht mehr am Vorabend eingegeben werden konnten und man gezwungen war die ganze Zeit vor dem R ... weiterlesenTrade der Woche: MAN-1005-L vom 02.02.2010Trade der Woche: MAN-1005-L Kurzerklärung MAN weiterhin im Aufwärts-Trendkanal. Wenn kurzfristiger Trenkanal verlassen wird, dann per Stop-Buy weiter long. Chartbilder Wochenchart:Tagescha ... weiterlesenTrade der Woche: AXA-1005-S vom 02.02.2010Trade der Woche: AXA-1005-S Kurzerklärung AXA bereits auf dem Weg nach unten. Es wird versucht, durch den Pullback (falls er denn kommt) in den Trade zu kommen. Chartbilder Wochenchart:Tagesch ... weiterlesenWatchlist / Aufträge 1005 vom 02.02.2010Laufende/abgeschlossene Aufträge 1005 (Jahr 2010, Kalenderwoche 05) ... weiterlesen
Vorne weg möchte ich bemerken, dass ich nach wie vor der Meinung bin, dass es sich bei NinjaTrader um eine der besten Plattformen auf dem Markt für private Trader handelt. Die Möglichkeiten von Unterstützungen für diskretionären Methoden bis zu vollautomatischen Handelssystemen sind nahezu unerschöpflich und wenn man programmiertechnischen Hintergrund hat gibt es derzeit kaum bessere Alternativen. An dieser Stelle will ich allerdings noch mal eine Diskussion au dem Blog aufgreifen, die die Stabilität, Performance und Zuverlässigkeit der Software betreffen. Um dies zu verstehen muss ich eingangs etwas über meinen Trading Desktop und die Einstellungen erzählen: Primär trade ich mit NinjaTrader Futures, Forex und Aktien bei IB und Futures bei Mirus. Ich habe zudem noch sechs Metatrader-Accounts bei verschiedenen Brokern, wobei die Accounts auf zwei Rechner verteilt werden und auf meinem Hauptrechner nur zwei Metatrader-Applikationen laufen. Auf meinem Trading PC mit zwei Monitoren läuft also gleichzeitig immer: Skype Firefox Metatrader – FXOpen Metatrader – FXPro NinjaTrader IB-Trader Workstation Ich nutze dafür einen Quad-Core PC mit 3 GHZ und 16 GB RAM und zwei 1 TB Festplatten (Raid) mit zwei 24 Zoll-Monitoren. Diese Konfiguration ist übrigens wesentlich perfomanter als die Nutzung des Mac-Pro mit ähnlicher Konfiguration (von Virtualisierung spreche ich hier gar nicht erst – ich erwähne das, weil ich ein Unix- und Apple-Kind bin und das Unternehemen aus Redmond nur die Qual der Wahl ist). Die Prozessor-Auslastung liegt pro Prozessor zu „normalen“ Tagesmarktphasen bei 10%-20% abends und nachts bei ca. 1%-2%. Ich denke an dieser Stelle wird jedem klar sein, dass die Hardwareausstattung mehr als ausreichend ist und diesbezüglich kein Engpass zu erwarten sein sollte. Auf meinem Desktop nutze ich zwei Workspaces jeweils auf zwei Bildschirmen. NinjaTrader bietet die Möglichkeit immer jeweils einen Desktop in den Hintergrund zu stellen (nicht sichtbar) und zwischen diesen zügig (relativ gesehen) zu wechseln – ein Workspace dient den Futures, der andere den Aktien. In der Regel habe ich auf dem primären Monitor zwei und auf dem anderen sechs-neun Charts (je nach Marktphase) gleichzeitig offen. Die Charts enthalten in der Regel immer mindesten drei, höchstens 8 Indikatoren – allerdings sind einige Charts mit komplexen (seitens der Berechnung) und kommerziellen Indikatoren ausgestattet. An dieser Stelle möchte ich nicht darüber sprechen, ob es für den einen oder anderen sinnvoll ist mit mehreren Indikatoren zu arbeiten – sondern einfach nur festhalten, dass ich von einer professionellen Software, die mich immerhin ca. 1000 Euro kostet, eine stabile Funktionalität erwarte – daher nun die Nachteile, wobei ich mich auf die wesentlichen konzentriere, insbesondere die, die mich schon einige Euros gekostet haben :) : Grundsätzliches I: Es gibt ein massives Problem mit dem Speichermanagement. Da ich mich recht gut mit der Softwareproduktion und -Entwicklung auskenne, kann ich dieses Problem relativ leicht lokalisieren. NinjaTrader kann zum Teil nicht mit der Menge an Informationen durch Chart-Input, Berechnung von Indikatoren und temporärer Speicherung dieser Daten umgehen. Die Software muss in regelmäßigen Abständen neu gestartet werden, weil sie vermutlich über zu wenige Mechanismen zum Schutz vor Speicherüberläufen verfügt. Besonders dramatisch gestaltet es sich, wenn man kleinere Tickcharts in Märkten mit hohem Volumen über eine größere Periode (z.B. 20 Tage) öffenen will – hier kommt NinjaTrader und seine Datenbank z.B. im ES-Future schnell an seine Grenzen und wirft eine Fehlermeldung aus. In einigen Foren habe ich gelesen, dass sogar ein regelmäßiger kompletter Neustart des Betriebssystems empfohlen wird. Grundsätzliches II: Die Datenbank-Basis, die verwendet wird ist nicht annähernd als qualitativer und performanter Standard zu bezeichnen. Kaum eine moderne und professionelle Software würde diese Software noch benutzen – sie ist bekannt für ihre Grenzen und Anfälligkeit. Chart- und Instrumentwechsel: Beim Wechsel von Werten kann es unter höherer Last zu Fehlern im Chart kommen, der Chart kann dann trotz Reload-History-Funktionen nicht mehr aktualisiert werden und zeigt ein unverständliches Gap – ein Neustart der Software behebt das Problem. Besonders problematisch ist dies in folgenden Fällen: bei kommerziellen Indikatoren mit Online-Lizensprüfung, bei kleinen Tick-, Range- und Volumcharts in Märkten mit großem Volumen; hier kann schon mal einige Zeit dauern bis der gewünschte Chart gezeichnet wird. Newstime: Heftige Kursbewegungen können die Software kurzzeitig „einfrieren“ – dies wird natürlich genau dann zum Problem wenn man eine Position zu dieser Zeit schließen muss. An dieser Stelle vermute ich wieder Probleme mit der Datenbank, hier scheint es einen Stau beim wegschreiben von Informationen zu geben - das Problem erinnert mich zumindest stark an die Ereignisse mit besagter Datenbank in den 90er Jahren. Letztendlich ist dies aber ein Problem von vielen Trading-Software-Produkten. Auswertungen: Die Auswertungen sind zum Teil sehr sonderbar, sie zeigen manchmal Trades an, die man nie gemacht hat und weichen nicht selten von den Kontoauszügen des Brokers ab. Trader mit ein bis fünf Trades am Tag werden das vermutlich nicht bemerken, jeder den ich kenne, der bis zu 40 Trades am Tag macht hat das gleiche Problem schon mindestens einmal gehabt. Meist kann man das Problem lösen, indem man die Datenbank repariert – das funktioniert allerdings nur dann, wenn die Software samt Datenbank nicht zwischendurch abgestürzt ist. Besonders ärgerlich ist bei der Auswertungsfunktionalität, dass Euro wie Dollar behandelt werden und keine Umrechnungsfunktion existiert – sinnvolle Auswertungen sind daher nur durch Trennung der Märkte möglich. Anbindung an den Broker: Zwar kann man mit der Multibroker-Lizens viele Broker anbinden, jedoch sind einige Funktionalitäten nicht standardmäßig integriert: So lässt sich der Account bei IB zwar mit allen Informationen zum Buying-Power etc. abrufen, jedoch lässt sich die 24-stündige Zwangtrennung von IB nicht umgehen – dies ist für automatische Handelssysteme natürlich schlecht. Bei Mirus gibt es dieses Problem nicht, dafür hat man dort keinerlei Angaben zum Konto ausser dem aktuellen Kontostand - wie sich dieser bei laufenden Positionen berechnet und vor allen Dingen in welchen Zeitfenstern und der reelle Abgleich mit dem Konotauszug bleibt ein Rätsel für den Anwender. Gut das klingt zum Teil heftig ... ist aber alles nicht so schlimm, wenn man sich Workarounds erarbeitet und ein wenig Verzicht auf Komfort übt. Mich persönlich stört es vor allen Dingen deshalb, weil ich von einer kommerziellen Bezahl-Variante ein wenig mehr erwarte und stecke daher große Hoffnung in die Version 7.0. Trader, die nur einfache Orderarten nutzen und vor allen Dingen nur verhältnismäßig wenige Order in das System eingeben oder solche, die nur mit schlichten Charts und ein bis zwei Werten auskommen werden diese Tücken vermutlich nie kennenlernen. Es ist wie eine Diskussion über Autos oder Motorräder: Wer nie mehrfach oder regelmäßig 250-350 km/h fährt und dies für Irrsinn hält, wird niemals über die Qualität eines Fahrwerks oder einen PS-Hubraum-Verhältnises ernsthaft nachdenken und wird das Verhalten seines Fahrzeugs für korrekt halten und auch Fehlverhalten nicht unmittelbar erkennen – reizt man sein Fahrzeug allerdings tatsächlich regelmäßig aus – bemerkt man diese Mängel schnell. Aus diesem Grunde gibt es in der europäischen Industrie harte Tests zur Qualitätssicherung, die bei den Produkten an die Grenzen gehen, um diese zu bewerten – dies ist bei NinjaTrader definitiv nicht geschehen (würde auch mit dieser Datenbankwahl vermutlich zu einem Fiasko führen). Böse Zungen behaupten, dass vermutlich die meisten Anwender pleite sind, bevor sie in den Genuss der ganzen Probleme kommen :). Dennoch: NinjaTrader bleibt meine erste Wahl, insbesondere weil Support und Service erstklassig sind und die Community stetig wächst – und für kurzfristiges Trading ist es eine der besten Plattformen für private Trader überhaupt. Ich denke, dass es aber wichtig ist, immer offen, ehrlich und unabhängig Lob und Kritik gleichwertig an entsprechender Stelle anzubringen und sämtliche Dinge regelmäßig und mit ein wenig Abstand neutral zu bewerten. In diesem Sinne kann ich die Software, trotz dieser Wermutstropfen, weiterhin empfehlen und stehe nach wie vor zu Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung. LG Aurelius
Jeder der schon mal mit Indikatoren experimentiert hat, musste sich zwangsläufig darüber Gedanken machen, wann ein Signal tatsächlich gültig ist. Zum Beispiel interessiert mich der exakte Einstiegspunkt wann der Kurs über dem EMA(21) notiert und das Momentum > 0 ist. Im Chart ist das häufig nicht exakt zu erkennen und darauf zu warten ist häufig anstrengend und erfordert viel Ausdauer. Für mich ist es im kurzfristigen Bereich, bei mehreren geöffneten Charts, sehr wichtig sofort zu erkennen, wann sich ein Signal ergeben könnte und genauso wichtig finde ich es, auf den ersten Blick zu sehen, ob die Kombination von bestimmten Indikatoren Sinn macht. Die folgenden Beispiele sind absolut individuell und basieren nicht auf der Grundlage von Handelssystemen, sie dienen lediglich zur Veranschaulichung. Der Indikator hat 4 Parameter: Sys1_IndicatorType: Diese Einstellung gibt es zweimal. Hier können die Indikatoren, die man testen möchte, eingestellt werden. Mindestens eins der beiden Felder muss eine andere Einstellung als „None“ enthalten, damit es zur Färbung der Balken kommt. MasterPer: Dies ist die Periodeneinstellung für die meisten der gelisteten Indikatoren unter „Sys1_IndicatorType“. In der Regel beziehen sich die meisten Färbungen durch Indikatoren auf die Regel: „Kurs über Indikator“ oder „Kurs unter Indikator“. Ausnahmen bilden z.B. RSI („über oder unter 50“) oder MOMENTUM („größer oder kleiner Null“). Beispiel (EUR/USD - 6E-Future) im 3-Min Chart): Kaufzonen und Verkaufzonen bei einem VWMA mit der Periode 21, kurz VWMA(21) Smoothing: Wenn diese Einstellung auf „false“ gestellt ist, werden die Zonen im Chart, die nicht den Bedingungen beider Indikatoren unter „Sys1_IndicatorType“ erfüllen in grau dargestellt. Steht die Einstellung auf false bleibt das letzte Signal solange erhalten, bis wieder beide Bedingungen der Indikatoren erfüllt sind. Beispiel: Kaufzonen bei VWMA(21) und gleichzeitig MOMENTUM über oder unter Null : Smoothing=false: Wenn z.B der Kurs über dem VWMA(21) liegt aber das MOMENTUM kleiner Null ist wird eine graue Zone angezeigt. Nur wenn der Kurs über VWMA(21) und MOM(21)>0 wird blau gefärbt (rot dementsprechend andersherum). Smoothing=true: Die grauen Zonen werden mit der letzten gültigen Farbe befüllt. Sinn und Nutzen von Smoothing liegt in der Verwendung der Indikatoren als Aus- oder Einstiegsunterstützung und z.B. die damit verbundene Vermeidung von verfrühten Ausstiegen. Der Indikator enthält nur ca. 15 Auswahlmöglichkeiten, die ich auf Wunsch im Laufe der Zeit weiter ergänze, wenn Ihr mir schreibt, welche Indikatoren Ihr benötigt. Zudem gibt eseinige unveränderbare Einstellungen wie zum Beispiel für die Kombination des MACD mit RSI und MOMENTUM (TYPICAL_RSI_MACD_STOCH_MOM). Wer mehr über die fest kodierten Einstellungen wissen möchte, kann sich den Quelltext anschauen und die Zeilen unter „EDIT INDIKATOR 1“ betrachten und bei Bedarf verändern. So bedeutet die Einstellung „TYPICAL_RSI_MACD_STOCH_MOM“ (Zeile 145 und 266 im Code): Blauer Balken bei: RSI(14,1)[0] > 50 Momentum(14)[0] > 0 Stochastics(7, 14, 3).D[0]>20 MACD(12, 26, 9).Diff[0]>0 Roter Balken bei: RSI(14,1)[0] < 50 Momentum(14)[0] < 0 Stochastics(7, 14, 3).D[0]<80 MACD(12, 26, 9).Diff[0]<0 Das ganze sieht dann so aus: Zum Abschluss noch ein schönes Beispiel aus dem 89-Tick Chart des FDAX vom 23.12.2009 mit der Parametereinstellung LinReg(21): Es versteht sich von selbst, dass es keine Grantie und/ oder Gewährleistung für die Verwendung dieses Indikators gibt; wer Fehler entdeckt, darf diese gerne selbst korrigieren oder mir mitteilen. Alle, die mir Einstellungen schicken, die sinnvoll sind und die gute Vorschläge für weitere Indikatorkombinationen machen bekommen im kommenden Jahr die weiterentwickelte Vollversion des Indikators. Download DT-IndicatorTester LG und frohe Weihnachten Aurelius
Einsicht und Demut Das Jahr endet nun so langsam und ich kann von mir behaupten, dass ich wieder viel gelernt habe. Ich habe nun die ersten 8 Monate Futures-Handel hinter mich gebracht und habe so manche bittere Pille schlucken müssen. An dieser Stelle ist es also Zeit ein wenig Demut und Selbstkritik zu üben, was zum Jahreswechsel und zum Weihnachtsfest besonders gut passt. Ich zähle mit Sicherheit nicht zu den Top-Tradern, allerdings seit Jahren wenigstens zu den Gewinnern - und von daher halte ich es für besonders wichtig, dass man sich und sein Handeln selbst jederzeit kritisch hinterfragt. Ich dachte nach so vielen Handelsjahren eigentlich schon fast alles zu kennen, dennoch bin ich mit dem Einstieg in den Futures-Markt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Ich handle Futures bei IB und Mirus und bin persönlich von dem Datenfeed von Zen-Fire sehr überzeugt; jedoch habe ich bei Mirus nur kleine Depots gehandelt und diese regelrecht verbrannt... und dies aus folgenden Gründen: die Kontogröße (und das damit verbunde Risiko) hat mich häufig zu vorzeitigen Stopps gezwungen, die Signale waren nicht ordentlich genug gefiltert (was daran lag, dass der Datenfeed in Verbindung mit der Software so gut war, dass meine bisherigen Realtime-Handelssignale meist zu früh kamen - dies konnte ich natürlich mittlerweile durch Anpassung meiner Systeme ändern), durch meine Umstellung von Teilzeit- auf Vollzeit-Trader kam es definitiv häufiger zum sogenannten "Overtrading", die Software ist sehr "buggy" und hat definitiv auch einen Anteil daran (an dieser Stelle noch mal Dank an meinen Broker, der meine Positionen immer auf Zuruf absolut schnell und zuverlässig geschlossen hat), Ninja Trader gehört schon zu den besten Lösungen, aber jeder der mehrgleisig tradet (bzgl. Märkte, Zeitebenen, Systeme, etc.) kommt schnell an die Grenzen (dazu wird es wie versprochen noch einen Artikel geben). ... und letzten Endes hatten auch meine Handelssysteme eine kleine Drawdownphase. Der Grund, warum ich über mein persönliches Trading an dieser Stelle überhaupt schreibe, ist lediglich der, dass ich hoffe, damit aufzeigen zu können, dass es normal ist zu verlieren. Es ist ein essentieller Bestandteil des Tradings und es ist besonders wichtig besonnen zu bleiben und nicht gleich „die Flinte ins Korn zu werfen“. Man sieht an meinen Fehlern gut, dass es die typischen Fallen sind, die auch häufig in der Literatur erwähnt werden und die einen alle Jahre wieder begegnen können - ich behaupte sogar, davor ist keiner gefeit. Besonders schwer machte mir die Tatsache zu schaffen, dass meine anderen Märkte (Forex und Aktien) sehr gut liefen und ich mit Futures einfach nicht den Durchbruch schaffte. Es gab dabei nicht nur einmal Zeitpunkte, an denen ich mich beinahe entschlossen hätte, den Handel wieder einzustellen und mich auf meine bisherigen Märkte zu konzentrieren. Im letzten Monat hat sich das Blatt aber nun (wieder) zum Guten gewendet: In Summe habe ich mein Jahresziel zwar nicht ganz erreicht, liege jedoch mit der Gesamtrendite über dem Durchschnitt von besseren Anlagen - auch wenn mich die Futures unterm Strich noch einige Euros an Lehrgeld gekostet haben. Die glückliche Wende kam mit der Erkenntnis, dass es nicht wirklich wichtig ist, jeden Markt sofort zu beherrschen und dass ein reiner Wissenstransfer nicht einfach möglich ist, mein Ego hat an dieser Stelle unbewusst zeitweise die Macht über mich und mein Handeln übernommen. Mit erhöhter Konzentration auf MM und RM und das Filtern der besten Signale hat sich das Problem dann automatisch erledigt. Blogreview Der Blog hat sich aus meiner Sicht recht gut entwickelt, die Autoren existieren zumindest alle noch, auch wenn nicht jeder aktiv schreibt. Auch wenn die Entwicklung von Handelsteams nicht gerade explodiert, so ist ein festes Kernteam um Blog und Handel herum immer präsent und aktiv. Ich verzichte an dieser Stelle bewusst darauf, einzelnen Freiwilligen zu danken; denn es ist nicht "mein" Blog sondern "unser" Blog der durch die Autoren und Teammitglieder lebt. Aus diesem Grunde bedanke ich mich stellvertretend für das DaytradingTeam hiermit vor allen Dingen bei allen Lesern und Interessenten - auch wenn ich die Diskussionskultur bzgl. der Häufigkeit recht gering finde, haben wir zumindest 235 Feed-Abonnenten und täglich zwischen 500 und 1000 Leser. Natürlich ist diese gemäßigte Diskussionsmenge ein Vorteil für uns, da wir inhaltlich weniger Aufwand haben, allerdings führen die hohen Klickzahlen zu heftigen Aufwendungen seitens der Server und der Sicherheit, so haben wir im letzten Jahr seit April 349 Hackerangriffe zu verzeichnen, davon 231 allein durch SQL-injections - alle erfolglos (mit Ausnahme einiger erhöhter Server-Response-Zeiten zu bestimmten Intervallen). Weihnachtsgeschenk Da ich im Kurzfristbereich ein typischer Indikator-Trader bin und es hier schon einige kostenlose Dinge gibt, ist es kein bahnbrechendes Geschenk, sondern dient mehr als Geste und Dankeschön – auch wenn vielleicht nicht jeder etwas damit anfangen kann. Der unten stehende Link führt zu einem Indikator, der samt Quelltext verfügbar ist und die Möglichkeit bietet, dass er von Programmiereinsteigern leicht ergänzt und um weitere Indikatoren erweitert werden kann. Erklärungen und Beispiele sind vorhanden. Hier geht es ab dem 24.12.2009 (abends) zum Weihnachtsgeschenk :) Wir wünschen allen ein frohes Fest und geruhsame Feiertage
Jeder der sich schon mal mit Indikatoren beschäftigte, hat sicher schon mal festgestellt, wie gut Bollinger-Bänder eine Kursumkehr oder einen Ausbruch bestätigen. Viele Trader benutzen Bollinger und empfehlen dann auch Ihre persönlichen Einstellungen, von daher möchte ich hier an einem Beispiel eine der zwei Varianten: den Bollinger Breakout kurz vorstellen (Bollinger Reversal folgt in einem separatem Artikel). Ich persönlich habe die Bollinger-Bänder immer im Chart, allerdings weniger um aus ihnen Handelssignale zu ziehen, sondern vielmehr um die aktuelle Position des Kurses zur jeweiligen Periodeneinstellung abzuschätzen - auch als Filter bzw. Bestätigung von Signalen setze ich sie manchmal ein. Die am häufigsten anzutreffenden Systeme mit diesem Indikator sind Bollinger-Breakouts und Bollinger-Reversals, wobei Breakouts besser in Trends (bzw. deren Anfang) eingesetzt werden und Reversals in Seitwärtsphasen Anwendung finden sollte. Wenn man den Indikator verinnerlicht hat und/ oder sich vielleicht an den Linien im Chart stört, kann man auch eine andere Darstellung wählen, die das Verhalten der Bänder zum Kurs in einem Separaten Fenster darstellt und sich gut zur Programmierung und Veranschaulichung von Systemen gut eignet: den Bollinger-Percent-Indikator. Weitere wichtige Hilfsmittel sind Informationen zum Volumen und den besten Handelsintervallen, so ist es vermutlich empfehlenswert, immer nur zu den Haupt-Handelszeiten des jeweilgen Instrumentes aktiv zu sein. Bollinger Breakout: Zum Setup ... Vorraussetzung: Besonders wichtig bei diesem Setup sind fundierte Kenntnisse zum MM und RM. Wer Probleme grundsätzlicher Natur hat, Positionen zu früh zu schliessen und Verlierer zu lange laufen zu lassen, wird hier kaum erfolgreich sein (dies gilt natürlich für fast alle Handelsansätze). Mehr als hilfreich ist das ausgiebige Testen und Anpassen der Indikatoreinstellungen für das jeweilige Instrument, auch ein regelmäßges Optimieren der Einstellungen ist absolut unerläßlich, denn dieser Indikator visualisert die Volatilität und diese ist bekanntlich historisch variabel. Weiterehin ist es hilfreich, wenn man einen Chart gut lesen kann und Widerstände und Unterstüztungen, Pivots und Fibos nicht misachtet und mit in die Bewertung der Trade-Qualität bzw. zu erwartenden Gewinnwahrscheinlichkeit einfliessen läst. Einstieg: Volumen höher oder nahe Durchschnitt und Kurs bricht aus den Bändern aus. Ausstieg; Close innerhalb der Bänder oder plötzliche Volumenspitzen Eine Einstellung die z.B in der letzten Zeit für den S&P500 (ES-Future) gut funktierte ist die Anwendung der Bollinger-Bänder mit einer Periodenlänge von 10 bei einer Standardabweichung von 1 im 15 Min-Chart. Zur Veranschaulichung hier ein kleines Video, das in den blauen Rechtecken die möglichen Trades aufzeigt - die kleinen grauen Kreise stellen Einstiege und Ausstiege dar. Das Video endet mit dem aktuellen Short-Einstieg heute um 12:30 Uhr (grüner Kreis) - ein Bild zum Ausstieg folgt später als Screenshot. Bollinger Breakout from Aurelius on Vimeo. LG Aurelius ************* UPDATE ************** Das System hätte streng genommen den Ausstieg an dieser Stelle gefordert; selbstverständlich könnte man aber auch einfach den Stop nachziehen :)
Downloads zu den im Blog beschriebenen Systemen: Artikel zu RAureliusMOMRSI => Download System für NinjaTrader Artikel zu MomATRade => Download System für NinjaTrader Artikel zum MarketAnalyzer => Download System für NinjaTrader Artikel zum Indikator DT-IndicatorTester => Download Indikator für NinjaTrader to be continued .... P.S.: Alles natürlich ohne Gewähr! ICH WEISE AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS DIES KEINE EMPFEHLUNG IST, DIE O.G. SYSTEME ALS HANDELSSYSTEM IN REALEN MÄRKTEN EINZUSETZEN!
Da ich immer wieder gefragt werde, ob ich ein gutes Scalping-Handelssystem kenne und ob ich selbst eins benutze, möchte ich dazu ein paar grundsätzliche Dinge festhalten: Ich kenne einige gute Systeme, die offensichtlich gute Ansätze haben, allerdings habe ich noch kein System kennengelernt, das ich blind laufen lassen würde und vom dem ich gesehehen habe, dass es in kleinesten Timeframes kontinuierlich erfolgreich ist. Meiner Meinung nach ist ein manuelles Eingreifen an irgendeiner Stelle zur irgendeiner Zeit immer notwenig. Ich persönlich glaube, das für den sehr kurzfristigen Bereich der halbautomatische Ansatz am sinnvollsten ist, da es oft kurzfristige Beeinflussungen des Marktes gibt (z.B. News), die kaum ein System allein handhaben kann. Ich unterscheide im Grundsatz zwei Scalping-Ansätze: 1. Große Positionen - Minimale Bewegung (2-4 Pips/ Ticks in wenigen Sekunden) - wenig aber hochwahrscheinliche Setups. 2. Sehr kleine Positionen - größere Bewegungen (5-... Pips/ Ticks in Minuten bis Intraday) - viele kleine Setup mit besser als durchschnittlicher Wahrscheinlichkeit. Ich möchte an dieser Stelle noch mal betonen, dass Scalping nicht für Anfänger geeignet ist, was allerdings nicht heisst, dass sich der Anfänger nicht intensiv damit beschäftigen können- wichtig ist es, eine eigene Philosophie zu haben und zur Persönlichkeit passende Ansätze zu entwickelen. Meine oben genannte grundsätzliche Einteilung hat sich über viele Jahre ergeben und ich versuche sie im Folgenden in Kurzform, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, zu begründen: zu 1. : Das Durchstoßen von Wiederständen und Unterstüzungen, Pivot oder sonstigen markanten Punkten möchte ich keinem System überlassen, da ich das Risiko durch persönliche Einschätzung und der letzten kurzfristigen Entwicklung in der Regel (insbs. durch den größeren Informationsvorsprung gegenüber der Systeme) besser einschätzen kann. Ein schönes Beispiel bietet die EurUsd-Entwicklung der letzten Tage. Ein System hätte hier vielleicht versucht auch den dritten Durchbruch durch das Hoch zu handeln - ein diskretionärer Trader hat vermutlich die bessere Enscheidung getroffen und hat dies nicht versucht. Bei dieser Methode ist durch die große Position darauf zu achten, wie sich der Kurs durch den Einstieg bewegt - geringste Anzeichen von Schwäche führen zum Exit und diese Entscheidung treffe ich lieber allein. An dieser Stelle ist es auch tatsächlich so, dass ich eine hohe Trefferquote benötige, da ich nur einen Emergency-Stop im System habe, den ich zwar schnell nachziehe, der aber dennoch verhältnismäßig hohe Verluste bringen kann. zu 2. : Ein System, dass nur sehr kleine (Mikro-)Positionen handelt mit einen angemessenen CRV und normaler Trefferwahrscheinlichkeit kann man gut nebenbei als "automatischen-Scalper" laufen lassen. Die Verluste sind in der Regel so klein, dass sie nicht schmerzen und nur die Masse der Gewinner bringt das Konto langsam zum wachsen. Nun kann man sich fragen: "Naja, warum dann nicht die Positionen erhöhen?" :) ... das folgende ist meine ganz persönliche Meinung und darf von jedem gerne anders geshen werden - ich habe hier meinw Erfahrung zu etlichen eigenen und kommerziellen Handelssystemen einfließen lassen und behaupte daher einfach mal, dass kein Handelssystem langfristig funktioniert! Wenn ich also große Positionen habe und damit auch in schlechten Phasen große Verluste erzeuge, wird es schwer wieder auf die Beine zu kommen - ob ich ein guter Trader bin oder nicht; denn mein Kapital ist geschmolzen und die Möglichkeiten damit begrenzt. Habe ich aber Verlustserien mit verhältnismäßig kleinen Summen , so habe ich die Möglichkeit, sofern ich Ahnung vom Trading habe, gegen meine Systeme zu traden und damit die Verluste auszugleichen und als guter Trader kann ich es auch häufiger wagen größere Positionen (im Verhältnis zu den Systempositionen) zu öffen - wie gesagt: wenn ich traden kann! Als abschliessende Anmerkung seien an dieser Stelle "Grid-Trading-Systeme" genannt, die in der Regel sehr gut performen, aber über die Zeit größerer Verluste ansammeln - man erkennt diese Systeme daher häufig an der Equity-Kurve, die regelmäßige Spitzen bzw. Ausreisser nach unten macht, während die Kurve im Gesamtbild ansteigt - aus meiner Sicht sind diese Art Systeme für Trading-Laien Zeitbomben. Ein weiteres Handelssystem: RAureliusMOMRSI Nun kam auch die Frage wie ich bei Marketindex im 5-Sekunden-Chart scalpen konnte und wie ich das getestet habe. Auch hier dehalb grundsätzlich die Anmerkung, dass man sich immer selbst Gedanken machen muss, was funktionieren kann und was sinnvoll ist. Dazu reicht es nicht aus, einfach nur ein System eines anderen zu übernehmen, sondern es ist wichtig, viele Untersuchungen und Beobachtungen selbst durchzuführen. Wenn man dann etwas gefunden hat sollte man einen Backtest machen und diesen auch visuell bewerten - das ist im kurzfristigen Bereich besonders wichtig, da ein System schnell z.B. durch News komprommitiert werden kann. Meine Ansätze im kurzfristigen Bereich haben häufig Ansätze, die mit der Nutzung von Standardindikatoren im Zusammenhang stehen und ich diese für Ein- und Austiege und/ oder als Filter nutze. Hier also ein kleines Beispiel für den 5-Sekunden Chart. Das System ist ein Reversal-System und handelt die Korrektur im 6E-Future (EurUsd). Einstieg Verkauf (Kauf entsprechend andersherum): Durchbruch (close) des RSI durch das 70er Niveaus von oben, Momentum(2)<0. Ausstieg: Gegensignal oder Momentum(15) >0 oder Emergency Stop bei 12 Ticks WICHTIG: Dieses System erzeugt wenig Signale und verdeutlich daher meinen Ansatz: Ich sitze natürlich nicht tagelang vor dem Bildschirm und warte bis das Szenario eintritt, sondern ich warte bis ich einen Alarm bekomme - dann entscheide ich, ob ich trade oder nicht - gleichermaßen verhält es sich natürlich mit dem Ausstieg. So sieht ein typischer Trade im Chart aus: So sieht der Backtest aus, wobei man hier unbedingt weiter testen muss. Das System ist mit diesem Parametern als Beispiel zu verstehen. Jeder Trade wurde mit 5 Euro Gebühren versehen, was beim Forex, dann dem Spread entsprechen sollte. DIESE DATENMENGE IST NICHT AUSREICHEND UND DAMIT AUCH NICHT REPRÄSENTATIV! Der Equity-Verlauf als Kurve und über die Handelstage: ... und die Trades imDetail: Zu guter Letzt möchte ich mit dem folgenden Beipiel zeigen, warum einerseits eine visuelle Kontrolle nötig ist und andererseits, warum ich es häufig für besser halte, nach dem Signal zu entscheiden, ob ich trade oder nicht. Dieses Signal hätte ich im Futuremarkt wegen der Eröffnung z.B. im Leben nicht gehandelt :) LG Aurelius
Das System hat im letzten Monat recht ordentliche Gewinne eingefahren und es fangen dadurch immer mehr an, sich dafür zu interessieren. Ich werde in den nächsten Artikeln nach und nach etwas mehr ins Detail gehen und verschiedene Einstellungen des Systems vorstellen; denn das was hier im Blog gezeigt wird, ist natürlich nur die Basis - und man kann den trivialen Ansatz auch schnell nachvollziehen. Das System wird auf drei relativ stark korrelierenden Indizes gehandelt und hat von der Darstellung ein paar Schwächen, die ich als erstes aufzählen möchte: Zur Umsetzung: Um die Darstellung kompakt zu halten, werden alle drei Werte in einen einzigen Systemchart eingebettet, was dazu führt dass auch das MM/ RM für alle gleich angesetzt wird. Diejenigen, die also ähnlich handeln und eine leichte Abweichung der Performance festgestellt haben, müssen also berücksichtigen, dass man beim Handel mit CFD's nicht immer den gleichen Spread ansetzen kann, so haben MDAX und der TECDAX meistens einen um ein bis drei Punkte höheren Spread, was zu einer Reduzierung des Gewinns von ca. 400 Euro führt (das System berücksichtigt einen Spread von 1,5). Diesen Mißstand könnte man beheben, wenn man jeden Index in Tradesignal einzeln betrachtet - dies ist mir an dieser Stelle und zu diesem Zweck allerdings zuviel Aufwand. Zum Risiko/ Stop Das System ist quasi "allways in". Der Stop liegt vom Prinzip her im Geld und zwar bei maximal zwei Prozent des Kapitals. Da der Stop charttechnisch bestimmt wird, nämlich an den Vortagesextrema, kann es also tatsächlich vorkommen, dass ein Trade bei Überschreitung dieser zwei Prozent nicht durchgeführt werden kann - nur in diesem Fall ist dass System flat - ansonsten wird gedreht. Grundsätzlich gibt es noch viele Filter mehr, wie zum Beispiel Einstiegs- und Ausstiegsfilter, dynamische Positionsgrößenbestimmung in Abhängigkeit vom Erfolg des Systems etc. einen Auszug (nur zur Anschauung, an dieser Stelle noch ohne Erklärung) seht Ihr hier: Das System ist mitnichten überoptimiert (eine Optimierung hat überhaupt nicht stattgefunden), sondern enthält neben Einstellungen zum MM/ RM vor allen Dingen Einstellungen zur Reduzierung der Handelsfrequez oder zu Unterstüzung von halbautomatiscehr Umsetzung der Trades (was ich persönlich bevorzuge). Zur Perfomance: Wendet man das System nun ohne weitere Einstellungen (so wie bisher) mit einem Kontrakt an, sieht die Gewinnkurve wie folgt aus, wobei man beachten muss, dass die Perfomance nahezu proportional zum Einsazt steigt (10 Kontrakte hätten also bei entsprechendem Konto zu ca. 35.000 Euro, 100 zu 350.000 Euro Gewinn geführt): Bei dynamischer Positionsgrößenbestimmung und unterschiedlichem Startkapital hätten wir folgendes Bild, wobei anzumerken ist, dass nur der performanteste Index einen Positionsgrößenveränderung erfährt: Bei Start mit einen Kontrakt und 5.000 Euro Startkapital: Bei Start mit einen Kontrakt und 20.000 Euro Startkapital: Bei Start mit einen Kontrakt und 100.000 Euro Startkapital: Ich gehe mal davon aus, dass ich nicht extra im Detail erwähnen muss, dass Systeme im Livehandel nicht exakt die gleichen Ergebnisse erzielen. Zm Abschluss möchte ich noch die Frage beantworten, wie das System intraday im DAX abschneidet: Im Backtest gut, was aber tatsächlich nicht der Realität entspricht. Im Stundenchart mit den bekannten Einstellungen weist es einen ähnlichen Nettogwinn aus - bei Berücksichtigung von Slippage und Gebühren läuft es aber schnell auf Break-Even oder sogar in den Minusbereich. ... to be continued ... LG Aurelius