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	<title>DaytradingTeam.de &#187; Geld</title>
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	<description>Trading im Team</description>
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		<title>Vollzeit-Trader (Teil 1) &#8230; Challenges &#8211; soweit der Browser reicht</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 11:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Artikelserie besteht aus drei Teilen, die ich der Übersicht und des Umfanges halber aufgeteilt habe. Bevor ich beschreibe, wie ich persönlich versuche meinen Lebensunterhalt als Vollzeittrader zu sichern und allgemein dieses Projekt angehe, muss ich ein paar Grundgedanken niederlegen und vielleicht auch Illusionen zerstören. Im ersten Teil schreibe ich etwas über den derzeitigen Trader-Boom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Artikelserie besteht aus drei Teilen, die ich der Übersicht und des Umfanges halber aufgeteilt habe. Bevor ich beschreibe, wie ich persönlich versuche meinen Lebensunterhalt als Vollzeittrader zu sichern und allgemein dieses Projekt angehe, muss ich ein paar Grundgedanken niederlegen und vielleicht auch Illusionen zerstören.</p>
<p>Im ersten Teil schreibe ich etwas über den derzeitigen Trader-Boom und meine Ansicht dazu (das ist wichtig für das Verständnis meines aufgezeigten Weges).</p>
<p>Im zweiten folgen die unverzichtbaren Schritte und Grundlagen, und im letzten stelle ich meine Systematik und Herangehensweise vor.</p>
<p>Diesen letzten Teil wird es nur öffentlich und ohne besonderes Passwort geben, wenn die beiden vorhergehenden Artikelteile kommentiert wurden; denn wir haben zwar laut Blogstatistik wahnsinnig viele Leser und Abonnenten, jedoch ist es für uns schwer einzuschätzen welche Zielgruppe hier liest und wie man uns einschätzt.</p>
<p>In letzter Zeit habe ich häufiger Mails erhalten, die mich insofern verwirren, dass sie den Eindruck erwecken, als wären wir hier alle Vollprofis. Wir sind eine gesunde Mischung aus erfahrenen und weniger erfahrenen Tradern und wünschen die Diskussion &#8211; unsere Konten sind sauber und einige verdienen mit Trading Geld – Millionäre gibt’s hier keine.</p>
<p>Wie alle, machen auch wir Verluste, Fehler und sind nicht anders als die anderen Trader dort draußen – das gehört nun mal alles zum „Spiel“. Hier gibt es keinen Supertrader, wohl aber erfahrende und gute Trader, die ihr über Jahre erworbenes Wissen gerne weitergeben und teilen.</p>
<p>&#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Challenges &#8211; soweit der Browser reicht oder wie werde ich in einem Jahr Millionär?</strong></span></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Realität, Fiktion oder einfach nur Werbung</strong></p>
<p>Ich schreibe diesen Post, weil ich das Gefühl habe, dass so manches mal die Realität auf der Strecke bleibt. Zur Zeit sprießen überall irgendwelche komischen Challenges aus den Blogs und Foren, bei denen Trader in x Monaten eine Million Euro ertraden wollen. Mal abgesehen davon, dass die meisten dieser Blogger &#8211; völlig realitätsfremd &#8211;  Verpflichtungen wie Steuern und sonstige Kosten und kapitalabhängige Gegebenheiten und Haftungshintergründe bei den jeweiligen Brokern überhaupt nicht beachten, bekommt man immer automatisch das Gefühl, es handelt sich um Marketingauktionen oder um Aktionen Leser für einen Blog zu gewinnen.</p>
<p><strong>Die Ketzer</strong></p>
<p>Auf der anderen Seite kann man aber im Internet auch wunderschön beobachten wie die Community diejenigen, die es versuchen, sofort kreuzigt. Man hat grundsätzlich gar keine Chance seinen Erfolg anzupreisen; denn noch bevor man die erste Aktion startet, fallen alle über einen als „Ketzer der Märkte“ her. Ich halte mich in der Regel dabei immer zurück, da meine Meinung an dieser Stelle nichts bewirkt, denn:</p>
<ul>
<li> die Profis lesen so etwas gar nicht erst,</li>
</ul>
<ul>
<li> die Fortgeschrittenen haben längst ihr eigenes Bild,</li>
</ul>
<ul>
<li> die Anfänger und Einsteiger merken schneller selbst wie es läuft als ihnen lieb ist</li>
</ul>
<ul>
<li> und Tradern mit devotem Guru-Anhänger-Verhalten ist sowieso nicht zu helfen.</li>
</ul>
<p>Der Hauptgrund meiner Zurückhaltung ist aber, dass ich nicht weiß, ob derjenige es nicht vielleicht doch schaffen könnte; denn alles ist grundsätzlich möglich.</p>
<p><strong>Können zeigen: Demo oder Real</strong></p>
<p>Die Argumentation, ob jemand ein Demo-Konto nutzt oder nicht ist völlig nebensächlich; dies entspricht der gleichen Argumentationsgrundlage, bei denen Trader behaupten der Broker sei an ihren Verlusten schuld. Selbstverständlich hat der Broker oder die Art des Kontos einen maßgeblichen Einfluss auf die Performance und schon aus psychologischen Gründen sind diese Unterschiede zwischen Real- und Demokonto naturgegeben.</p>
<p>Aber genauso wenig wird jemand Millionär (vom Kontostand her) weil er einen tollen Broker oder ein Demokonto hatte, wie er pleite geht auf Grund des Brokers oder der Plattform – es gilt in beiden Fällen die Nachteile und Vorteile durch Kompetenz auszugleichen. Man kann an dieser Stelle das Beispiel von Spitzenfahrern der Formel 1 anführen, welche permanent  irgendwelchen Nachteilen bei unterschiedlichen Strecken und Wetterverhältnissen ausgesetzt sind; die guten Fahrer fahren nicht nur im Training (demo) gut sondern auch im Rennen (real) &#8230; und umgekehrt – und wenn einer nicht Weltmeister wird, liegt es sicher nicht am Wetter.</p>
<p>Abschließend sollte man die ganze Demo-/ Real-Frage noch mal logisch betrachten:</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Meistens wahr ist:</span></em></p>
<ul>
<li> Wer ein Realkonto erfolgreich handeln kann, der kann auch eine Demokonto erfolgreich handeln.</li>
</ul>
<ul>
<li> Wer ein Demokonto nicht erfolgreich handeln kann, der wird in der Regel auch bei einem Realkonto nicht erfolgreich sein.</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Absolut ohne Zusammenhang ist:</em></span></p>
<ul>
<li> Wer ein Demokonto erfolgreich handeln kann, der schafft das noch lange nicht auf einem Realkonto.</li>
</ul>
<p>Auch wenn der letzte Satz logisch erscheint, so sind die Umgebungsparamter viel zu mannigfaltig, als dass diese Aussage pauschal gelten kann. Wenn ein „Niemand“ das sagt wird er angegriffen, spräche so ein Broker selbst oder ein bekannter Vollprofi wäre man schon vorsichtiger. Hat es einer schon mehrmals bewiesen, schweigt man und wartet geduldig auf seine erste Niederlage um zu sagen: „Siehste!“.</p>
<p>Ob es nun wirklich so einfach ist eine Million Euro mit Trading zur verdienen vermag ich nicht zu bewerten – aus meiner persönlichen Sicht ist es sehr schwer.</p>
<p>LG Aurelius</p>
<p><strong>&#8230; to be continued</strong></p>
<p><strong>Folgeartikel: Vollzeitrader (Teil 2) &#8230; schon eine Challenge für sich</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Einsicht und Demut, Blogreview und Weihnachtsgeschenk</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 20:27:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einsicht und Demut Das Jahr endet nun so langsam und ich kann von mir behaupten, dass ich wieder viel gelernt habe. Ich habe nun die ersten 8 Monate Futures-Handel hinter mich gebracht und habe so manche bittere Pille schlucken müssen. An dieser Stelle ist es also Zeit ein wenig Demut und Selbstkritik zu üben, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><strong>Einsicht und Demut</strong></p>
<p>Das Jahr endet nun so langsam und ich kann von mir behaupten, dass ich wieder viel gelernt habe. Ich habe nun die ersten 8 Monate Futures-Handel hinter mich gebracht und habe so manche bittere Pille schlucken müssen. An dieser Stelle ist es also Zeit ein wenig Demut und Selbstkritik zu üben, was zum Jahreswechsel und zum Weihnachtsfest besonders gut passt. Ich zähle mit Sicherheit nicht zu den Top-Tradern, allerdings seit Jahren wenigstens zu den Gewinnern &#8211; und von daher halte ich es für besonders wichtig, dass man sich und sein Handeln selbst jederzeit kritisch hinterfragt.</p>
<p>Ich dachte nach so vielen Handelsjahren eigentlich schon fast alles zu kennen, dennoch bin ich mit dem Einstieg in den Futures-Markt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Ich handle Futures bei IB und Mirus und bin persönlich von dem Datenfeed von Zen-Fire sehr überzeugt; jedoch habe ich bei Mirus nur kleine Depots gehandelt und diese regelrecht verbrannt&#8230; und dies aus folgenden Gründen:</p>
<ul>
<li> die Kontogröße (und das damit verbunde Risiko) hat mich häufig zu vorzeitigen Stopps gezwungen,</li>
<li> die Signale waren nicht ordentlich genug gefiltert (was daran lag, dass der Datenfeed in Verbindung mit der Software so gut war, dass meine bisherigen Realtime-Handelssignale meist zu früh kamen &#8211; dies konnte ich natürlich mittlerweile durch Anpassung meiner Systeme ändern),</li>
<li> durch meine Umstellung von Teilzeit- auf Vollzeit-Trader kam es definitiv häufiger zum sogenannten &#8220;Overtrading&#8221;,</li>
<li> die Software ist sehr &#8220;buggy&#8221; und hat definitiv auch einen Anteil daran (an dieser Stelle noch mal Dank an meinen Broker, der meine Positionen immer auf Zuruf absolut schnell und zuverlässig geschlossen hat), Ninja Trader gehört schon zu den besten Lösungen, aber jeder der mehrgleisig tradet (bzgl. Märkte, Zeitebenen, Systeme, etc.) kommt schnell an die Grenzen (dazu wird es wie versprochen noch einen Artikel geben).</li>
<li> &#8230; und letzten Endes hatten auch meine Handelssysteme eine kleine Drawdownphase.</li>
</ul>
<p>Der Grund, warum ich über mein persönliches Trading an dieser Stelle überhaupt schreibe, ist lediglich der, dass ich hoffe, damit aufzeigen zu können, dass es normal ist zu verlieren. Es ist ein essentieller Bestandteil des Tradings und es ist besonders wichtig besonnen zu bleiben und nicht gleich „die Flinte ins Korn zu werfen“. Man sieht an meinen Fehlern gut, dass es die typischen Fallen sind, die auch häufig in der Literatur erwähnt werden und die einen alle Jahre wieder begegnen können &#8211; ich behaupte sogar, davor ist keiner gefeit.</p>
<p>Besonders schwer machte mir die Tatsache zu schaffen, dass meine anderen Märkte (Forex und Aktien) sehr gut liefen und ich mit Futures einfach nicht den Durchbruch schaffte. Es gab dabei nicht nur einmal Zeitpunkte, an denen ich mich beinahe entschlossen hätte, den Handel wieder einzustellen und mich auf meine bisherigen Märkte zu konzentrieren. Im letzten Monat hat sich das Blatt aber nun (wieder) zum Guten gewendet: In Summe habe ich mein Jahresziel zwar nicht ganz erreicht, liege jedoch mit der Gesamtrendite über dem Durchschnitt von besseren Anlagen &#8211; auch wenn mich die Futures unterm Strich noch einige Euros an Lehrgeld gekostet haben.</p>
<p>Die glückliche Wende kam mit der Erkenntnis, dass es nicht wirklich wichtig ist, jeden Markt sofort zu beherrschen und dass ein reiner Wissenstransfer nicht einfach möglich ist, mein Ego hat an dieser Stelle unbewusst zeitweise die Macht über mich und mein Handeln übernommen. Mit erhöhter Konzentration auf MM und RM und das Filtern der besten Signale hat sich das Problem dann automatisch erledigt.</p>
<p><strong>Blogreview</strong></p>
<p>Der Blog hat sich aus meiner Sicht recht gut entwickelt, die Autoren existieren zumindest alle noch, auch wenn nicht jeder aktiv schreibt. Auch wenn die Entwicklung von Handelsteams nicht gerade explodiert, so ist ein festes Kernteam um Blog und Handel herum immer präsent und aktiv. Ich verzichte an dieser Stelle bewusst darauf, einzelnen Freiwilligen zu danken; denn es ist nicht &#8220;mein&#8221; Blog sondern &#8220;unser&#8221; Blog der durch die Autoren und Teammitglieder lebt.</p>
<p>Aus diesem Grunde bedanke ich mich stellvertretend für das DaytradingTeam hiermit vor allen Dingen bei allen Lesern und Interessenten &#8211; auch wenn ich die Diskussionskultur bzgl. der Häufigkeit recht gering finde, haben wir zumindest 235 Feed-Abonnenten und täglich zwischen 500 und 1000 Leser.<br />
Natürlich ist diese gemäßigte Diskussionsmenge ein Vorteil für uns, da wir inhaltlich weniger Aufwand haben, allerdings führen die hohen Klickzahlen zu heftigen Aufwendungen seitens der Server und der Sicherheit, so haben wir im letzten Jahr seit April 349 Hackerangriffe zu verzeichnen, davon 231 allein durch SQL-injections &#8211; alle erfolglos (mit Ausnahme einiger erhöhter Server-Response-Zeiten zu bestimmten Intervallen).</p>
<p><strong>Weihnachtsgeschenk</strong></p>
<p>Da ich im Kurzfristbereich ein typischer Indikator-Trader bin und es hier schon einige kostenlose Dinge gibt, ist es kein bahnbrechendes Geschenk, sondern dient mehr als Geste und Dankeschön – auch wenn vielleicht nicht jeder etwas damit anfangen kann. Der unten stehende Link führt zu einem Indikator, der samt Quelltext verfügbar ist und die Möglichkeit bietet, dass er von Programmiereinsteigern leicht ergänzt und um weitere Indikatoren erweitert werden kann. Erklärungen und Beispiele sind vorhanden.</p>
<p><a href="http://www.daytradingteam.de/2009/12/23/weihnachtsgeschenk-%E2%80%93-dt-indicatortester-fur-ninjatrader/">Hier</a> geht es ab dem 24.12.2009 (abends) zum Weihnachtsgeschenk <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir wünschen allen ein frohes Fest und geruhsame Feiertage</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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		<item>
		<title>Update zum Reversal-Handelssystem</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/10/18/update-zum-reversal-handelssystem/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 20:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das System hat im letzten Monat recht ordentliche Gewinne eingefahren und es fangen dadurch immer mehr an, sich dafür zu interessieren. Ich werde in den nächsten Artikeln nach und nach etwas mehr ins Detail gehen und verschiedene Einstellungen des Systems vorstellen; denn das was hier im Blog gezeigt wird, ist natürlich nur die Basis &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das System hat im letzten Monat recht ordentliche Gewinne eingefahren und es fangen dadurch immer mehr an, sich dafür zu interessieren. Ich werde in den nächsten Artikeln nach und nach etwas mehr ins Detail gehen und verschiedene Einstellungen des Systems vorstellen; denn das was hier im Blog gezeigt wird, ist natürlich nur die Basis &#8211; und man kann den trivialen Ansatz auch schnell nachvollziehen.</p>
<p>Das System wird auf drei relativ stark korrelierenden Indizes gehandelt und hat von der Darstellung ein paar Schwächen, die ich als erstes aufzählen möchte:</p>
<p><strong>Zur Umsetzung:</strong><br />
Um die Darstellung kompakt zu halten, werden alle drei Werte in einen einzigen Systemchart eingebettet, was dazu führt dass auch das MM/ RM für alle gleich angesetzt wird. Diejenigen, die also ähnlich handeln und eine leichte Abweichung der Performance festgestellt haben, müssen also berücksichtigen, dass man beim Handel mit CFD&#8217;s nicht immer den gleichen Spread ansetzen kann, so haben MDAX und der TECDAX meistens einen um ein bis drei Punkte höheren Spread, was zu einer Reduzierung des Gewinns von ca. 400 Euro führt (das System berücksichtigt einen Spread von 1,5). Diesen Mißstand könnte man beheben, wenn man jeden Index in Tradesignal einzeln betrachtet &#8211; dies ist mir an dieser Stelle und zu diesem Zweck allerdings zuviel Aufwand.</p>
<p><strong>Zum Risiko/ Stop</strong><br />
Das System ist quasi &#8220;allways in&#8221;. Der Stop liegt vom Prinzip her im Geld und zwar bei maximal zwei Prozent des Kapitals. Da der Stop charttechnisch bestimmt wird, nämlich an den Vortagesextrema, kann es also tatsächlich vorkommen, dass ein Trade bei Überschreitung dieser zwei Prozent nicht durchgeführt werden kann &#8211; nur in diesem Fall ist dass System flat &#8211; ansonsten wird gedreht.</p>
<p>Grundsätzlich gibt es noch viele Filter mehr, wie zum Beispiel Einstiegs- und Ausstiegsfilter, dynamische Positionsgrößenbestimmung in Abhängigkeit vom Erfolg des Systems etc. einen Auszug (nur zur Anschauung, an dieser Stelle noch ohne Erklärung) seht Ihr hier:<br />
<a class="highslide img_11" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1465" title="AUR_20091018" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018.jpg" alt="AUR_20091018" width="289" height="566" /></a></p>
<p>Das System ist mitnichten überoptimiert (eine Optimierung hat überhaupt nicht stattgefunden), sondern enthält neben Einstellungen zum MM/ RM vor allen Dingen Einstellungen zur Reduzierung der Handelsfrequez oder zu Unterstüzung von halbautomatiscehr Umsetzung der Trades (was ich persönlich bevorzuge).</p>
<p><strong>Zur Perfomance:</strong><br />
Wendet man das System nun ohne weitere Einstellungen (so wie bisher) mit einem Kontrakt an, sieht die Gewinnkurve wie folgt aus, wobei man beachten muss, dass die Perfomance nahezu proportional zum Einsazt steigt (10 Kontrakte hätten also bei entsprechendem Konto zu ca. 35.000 Euro, 100 zu 350.000 Euro Gewinn geführt):</p>
<p><a class="highslide img_12" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_0.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1466" title="AUR_20091018_0" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_0.jpg" alt="AUR_20091018_0" width="548" height="273" /></a></p>
<p>Bei dynamischer Positionsgrößenbestimmung und unterschiedlichem Startkapital hätten wir folgendes Bild, wobei anzumerken ist, dass nur der performanteste Index einen Positionsgrößenveränderung erfährt:<br />
<strong>Bei Start mit einen Kontrakt und 5.000 Euro Startkapital:</strong></p>
<p><a class="highslide img_13" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_1.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1467" title="AUR_20091018_1" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_1.jpg" alt="AUR_20091018_1" width="548" height="276" /></a></p>
<p><strong>Bei Start mit einen Kontrakt und 20.000 Euro Startkapital:</strong></p>
<p><a class="highslide img_14" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_2.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1468" title="AUR_20091018_2" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_2.jpg" alt="AUR_20091018_2" width="548" height="276" /></a></p>
<p><strong>Bei Start mit einen Kontrakt und 100.000 Euro Startkapital:</strong></p>
<p><a class="highslide img_15" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_3.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1469" title="AUR_20091018_3" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_3.jpg" alt="AUR_20091018_3" width="548" height="276" /></a></p>
<p>Ich gehe mal davon aus, dass ich nicht extra im Detail erwähnen muss, dass Systeme im Livehandel nicht exakt die gleichen Ergebnisse erzielen.</p>
<p>Zm Abschluss möchte ich noch die Frage beantworten, wie das System intraday im DAX abschneidet: Im Backtest gut, was aber tatsächlich nicht der Realität entspricht. Im Stundenchart mit den bekannten Einstellungen weist es einen ähnlichen Nettogwinn aus &#8211; bei Berücksichtigung von Slippage und Gebühren läuft es aber schnell auf Break-Even oder sogar in den Minusbereich.</p>
<p>&#8230; to be continued &#8230;</p>
<p>LG Aurelius</p>
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		<title>Off-Topic</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/09/19/off-topic/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 09:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist es nicht mehr lange bis zur nächsten Wahl. Meine Eltern predigten früher immer: &#8220;Sohn, geh&#8217; wählen, sonst gibst du indirekt deine Stimme den falschen&#8221;. Ich möchte nicht klagen; denn mir ging es in der Regel immer gut &#8211; unter welcher Regierung auch immer &#8211; aber dennoch: Falscher konnte dieser Satz nicht sein, ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es nicht mehr lange bis zur nächsten Wahl. Meine Eltern predigten früher immer: <strong>&#8220;Sohn, geh&#8217; wählen, sonst gibst du indirekt deine Stimme den falschen&#8221;</strong>.</p>
<p>Ich möchte nicht klagen; denn mir ging es in der Regel immer gut &#8211; unter welcher Regierung auch immer &#8211; aber dennoch: Falscher konnte dieser Satz nicht sein, ich ging immer wählen und kann heute mit ziemlicher Gewissheit sagen, dass ich auch mit Wahl die <strong>&#8220;falschen&#8221;</strong> gwählt habe.</p>
<p>Nun dachte ich diesmal ich mach es mal ganz besonders gut und habe die Programme der Parteien per Post angefordert, um sie in Ruhe zu lesen &#8230; und damit begann eine Serie von Paketen, Päckchen und Briefen, die ich nie zuvor sah. In meinem Flur stappelten sich zeitweise die Kartons, da manche Parteien anscheinen noch überschüssiges Werbematerial loswerden mussten &#8211; DAS ALLES KANN UND WILL KEIN MENSCH LESEN UND VERGLEICHEN!</p>
<p>&#8230; dabei suche ich eigentlich nur Informationen, wie Parteien zu Kapitalanlagen, insbesondere natürlich den kurzfristigen stehen. In Summe gesehen, bin ich so schlau wie vorher; ausser Floskeln ist nicht wirklich Substanz zu finden. Das Material ist absolut wertlos &#8211; leider taugt es nicht mal zum Heizen, da die Prospekte in der Regel nicht mal auf umweltfreundlichen Papier gedruckt wurden, sondern auf umweltfeindlichen aber dafür hochkarätigen Hochglanz-/ Kunstoffmaterialien (was für eine Geldverschwendung).</p>
<p>Schönes Wochenende Aurelius</p>
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		<title>Nachkauf-Strategie</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/09/17/nachkauf-strategie/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 23:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele kennen sicherlich die Situation genau am Tief/ Hoch eingestiegen zu sein und müssen zusehen, wie kurz darauf der Kurs dreht und ins vorher anvisierte Ziel läuft. Scalper kennen, auf Grund ihrer hohen Handelsfrequenz, besonders die Tücken, die an markanten Punkten entstehen, wissen aber auch, dass Durchbrüche manchmal, inbesondere zu volatilen und volumenstarken Zeiten, erhebliches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele kennen sicherlich die Situation genau am Tief/ Hoch eingestiegen zu sein und müssen zusehen, wie kurz darauf der Kurs dreht und ins vorher anvisierte Ziel läuft.<br />
Scalper kennen, auf Grund ihrer hohen Handelsfrequenz, besonders die Tücken, die an markanten Punkten entstehen, wissen aber auch, dass Durchbrüche manchmal, inbesondere zu volatilen und volumenstarken Zeiten, erhebliches Potential bieten können. </p>
<p>Eine mit Vorsicht zu geniessende Lösung stellt das systematische <strong>Nachkaufen einer Position</strong> (im Verlust) dar.<br />
Anfängern ist diese Methodik nicht nahezulegen, da etwas mehr Erfahrung benötigt wird &#8211; ich halte es dennoch für sinnvoll die Methodik vorzustellen, weil dieses Beispiel zeigt, dass nicht jede plakative Börsenweisheit als ungeschriebenes Gesetz akzeptiert werden muss &#8211; in diesem Zusammenhang z.B.: &#8220;Niemals verbilligen, niemals im Verlust nachkaufen&#8221;.</p>
<p>Diese Art Strategien findet man im Verhältnis ziemlich selten, was vermutlich daran liegt, dass nur wenige sie benutzen oder darüber sprechen (B. Schäfermeier hat, wenn ich mich recht erinnere, mal den Nachkauf von halben Position zu fest definierten Marken vorgestellt).</p>
<p><strong>Was benötigt man?</strong></p>
<ul>
<li>Eine gute Vorstellung in welcher Phase sich der Markt befindet. Starke übergerordnete Trends sind zu bevorzugen. </li>
<li>Grundkenntnis über Widerstände und Unterstützungen &#8211; speziell Fibonacci, aber auch z.B. Pivot, Vortageshoch, etc. </li>
<li>Einen Trend-Indikator, mit dem man vertraut ist und dessen Durch- bzw. Ausbrüche/ Überschneidungen mit dem Kurs signifikante Relevanz haben.</li>
</ul>
<p><strong>Welche Kompressionen sind zu empfehlen?</strong><br />
Ich persönlich verwende Charts von 5 Minuten bis zum Stundenchart; kleinere Einheiten würde ich wegen der sinkenden Relevanz der Fibonacci-Level nicht empfehlen.</p>
<p><strong>Wann sollte ich diese Methodik anwenden?</strong></p>
<ul>
<li>Ich muss mit dem Timeframe, in dem ich handle und dem Kurs vertaut sein (z.B. durchschnittlicher Bewegungsspielraum/ ranges sollten bekannt sein)</li>
<li><strong>NUR</strong>, <strong>wenn </strong>eine Position gegen mich läuft, aber <strong>das grundsätzliche Setup</strong> für diesen Trade <strong>noch gültig ist</strong>.</li>
</ul>
<p>Den meisten sind &#8220;Fibonacci Retracements&#8221; sicherlich bekannt, wer sie nicht kennt, sollte an dieser Stelle &#8220;googlen&#8221; und sich das Basiswissen aneignen. Ich verwende hier lediglich die Eigenschaft, dass ich diversen Zonen (level) höhere Umkehrwahrscheinlichkeiten für den Kurs zuordne.</p>
<p>Der Einstieg sollte den eigenen Regeln folgen und sollte natürlich sinnvoll gewählt sein. Als Beispiel verwende ich hier die Kreuzungen von Durchschnitten mit dem Kurs (mittleres Bollinger-Band) und Ausbrüche aus dem Bollinger-Band, die einige Trader als Signal nutzen (Bollinger-Breakout). Ich persönlich verwende häufiger den Super-Trend-Indikator; als Beispiel soll aber der hier gezeigte Trade von heute  mit Bollinger-Bändern genügen. </p>
<p><strong>Vorarbeiten und Einstiegsregeln:</strong></p>
<ul>
<li><em>Festlegung des maximalen Risikos und der resultierenden Kontraktgröße. </em><br />
Ich kaufe maximal zwei mal nach und erhöhe dabei mindestens einmal die Position, d.h. ich muss mir eine Positions-Konstellation konstruieren, die einerseits zum Risiko und andereseits zum Kurs (typische Eigenarten, Volatilität und Volumen) passt. Dies ist der schwierigste Teil und erfordert viel Übung. Ich wähle an dieser Stelle einen einfachen Martingale-Ansatz und verdopple jeweils. Wenn ich mit 10 Kontrakten handle, muss ich auf der Grundlage meinen maximalen akzeptablen Verlust berechnen und kann dann meine Nachkaufregeln zusammenstellen (die Berechnung kann nach Chart oder Geld erfolgen). In diesem Beispiel bedeutet dies 1,2,4 (Einstieg, 1. Nachkauf, 2. Nachkauf); denn würde ich mit zwei Kontrakten starten, hätte ich beim dritten Trade bereits die maximale Kontraktanzahl überschritten. Ich riskiere also den Verlust von sieben Kontrakten. Wenn man sich ein wenig mit Fibonacci beschäftigt, kann man mit Übung diese Beträge schnell überschlagen. Der Martingale-Ansatz dient nur als Beipiel und ist nicht wirklich zu empfehlen, da die Verluste bei schlechter Ausführung sehr groß werden können.
</li>
<li><em>Wahl des richtigen Zeitpunktes</em><br />
Ich nehme nur Einstiege wahr, die mir durch weitere Filter die Richtung bestätigen. Niemals potentielle Umkehrpunkte, d.h. ich achte auf Pivots, Vortagesextrema, Close, Open, runde Zahlen, etc. Einfach ausgedrückt, nutze ich diese Strategie nur bei den allerbesten Setups.
</li>
</ul>
<li><strong>Trade wird ausgelöst, Trade-Handling</strong></li>
<ul>
<li>Mein Einstiegssignal war das Durchbrechen des mittleren Bollinger-Bandes, nach starken Abfallen des Bandes und Wendung/ Konsollidierung des 200er EMAs.<br />
<a class="highslide img_26" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Fib_Ind_Einstieg.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Fib_Ind_Einstieg.jpg" alt="Fib_Ind_Einstieg" title="Fib_Ind_Einstieg" width="591" height="539" class="aligncenter size-full wp-image-1234" /></a>
</li>
<p></p>
<li>Ich zeichne die Fibonaccis ein: vom letzten markanten Punkt des Indikators (nicht des Kurses) zum Einstiegspunkt. Der genannte markante Punkt wird aus dem Kursverlauf abgeleitet und ist (im Beispiel zu sehen) die Indikator-Position des letzen Swing-Hochs.<br />
<a class="highslide img_27" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Fib_Ind_Einstieg_Ziele.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Fib_Ind_Einstieg_Ziele.jpg" alt="Fib_Ind_Einstieg_Ziele" title="Fib_Ind_Einstieg_Ziele" width="591" height="539" class="aligncenter size-full wp-image-1235" /></a>
</li>
<li>Das Tradingziel (siehe Abb. oben) und der Stop werden festgelegt, wobei das Tradingziel wegen evtl. schnell drohender Umkehr Priorität hat. Primäres Ziel ist die -38,2%-Marke. Wenn man mit mehreren Positionen arbeitet sollte man einen Teil bei -23,6% realisieren, dies gilt auch, wenn die Bewegung nur sehr langsam zur Zielzone oder gar mit Rücksetzern erfolgt.<br />
Hier kann man viele Strategien zu Gewinnmitnahme implemtieren, so ist es auch möglich eine Restposition nach der -38,2-Marke zu trailern, etc. In diesem Beispiel haben wir nur eine Position und wählen das Ziel wie oben angegeben.
</li>
<p></p>
<li>Ich setze den Stop auf das festgesetze Risiko für diesen Trade knapp über den Fibonacci-Level 61,8% und lege die Nachkauforder auf den Fibonacci-Levels 38,2% und kurz unter 61,8% in den Markt. Manchmal kann es auch sinvoll sein den Stop höher zu setzen (siehe Beispiel unten), was allerdings durch den letzten Nachkauf zu erheblichen Verlusten führen kann und nur unter gewissen Bedingungen praktiziert werden sollte (dazu im nächsten Beispiel) &#8211; mein Hauptstop ist ansonsten immer diese 61,8%-Marke: Ein Zurücklaufen über diese Marke läßt das Trade-Setup ungültig werden.
<p><a class="highslide img_28" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Fib_Ind_Einstieg_TP.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Fib_Ind_Einstieg_TP.jpg" alt="Fib_Ind_Einstieg_TP" title="Fib_Ind_Einstieg_TP" width="594" height="540" class="aligncenter size-full wp-image-1236" /></a></p>
<p>In diesem Beispiel können wir die Stops leider nicht mehr sehen, da der Gewinn sehr schnell ausgelöst wurde.
</li>
</ul>
<p>
Ich habe danach noch einen Trade im 15min Chart durchgeführt, bei dem man das Procedere ein wenig anschaulicher verdeutlichen kann.<br />
</p>
<ul>
<li>In diesem Beispiel wähle ich als Einstieg eine Shortposition in einem aktiven Abwärtstrend, beim erneuten Ausbruch aus dem unteren  Bollinger-Band.<br />
Die folgende Abbildung zeigt im grau hinterlegten Bereich die bereits ausgeführte Order, den ersten Nachkauf und die zweite aktive, aber noch nicht ausgelöste Nachkauforder.<br />
<a class="highslide img_29" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Fib_Ind_Einstieg2_15.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Fib_Ind_Einstieg2_15.jpg" alt="Fib_Ind_Einstieg2_15" title="Fib_Ind_Einstieg2_15" width="574" height="577" class="aligncenter size-full wp-image-1255" /></a>
</li>
<p>
<li>
Die nächste Abbildung zeigt die den weiteren Verlauf: &#8230; die bereits ausgeführte 2. Nachkauforder, den Stop und die Gewinnmitnahme. Der Stop liegt in diesem Fall nicht auf dem 61,8%-Level, sondern über dem Bollinger-Band:<br />
Es wichtig zu wissen, dass dies eine, von den oben angesprochenen, Ausnahmesituationen ist! <strong>Normalerweise liegt der Stop immer auf dem 61,8%-Level!</strong><br />
Die Erklärung für diese Ausnahme gründet auf der Tatsache, dass als Signalgeber ein Bandindikator benutzt wurde (Bollinger-Band), der auf Grund seiner Beschaffenheit eine gute Stop-Möglichkeit, nämlich das gegenüberliegende Band bietet &#8230; und da ich nur 7 von meinen möglichen 10 Positionen im Einsatz habe, darf ich bzgl. des Risikos den Stop derart setzten.<br />
<a class="highslide img_30" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Fib_Ind_Einstieg_exit_15.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Fib_Ind_Einstieg_exit_15.jpg" alt="Fib_Ind_Einstieg_exit_15" title="Fib_Ind_Einstieg_exit_15" width="577" height="576" class="aligncenter size-full wp-image-1256" /></a>
</li>
</ul>
<p>Abschließend ist nochmals zu betonen, dass die Positionsgrößen-Strategie und die Auflösung des Trades besonders an die eigenen Bedürfnisse und Strategien anzupasssen sind. Im letzten Beispiel hätte man die Position sicherlich noch weiter laufen lassen können oder zumindest trailern &#8211; ich tendiere allerdings persönlich dazu, einen Trade, der sehr stark zurückläuft, schnell aufzulösen und hätte ihn beinahe auch noch früher geschlossen, da sich derzeit auch im übergeordneten Chart (ohne Abbildung) die Situation änderte. </p>
<p>Ich persönlich wähle im Regelfall die Positionsgrößen-Strategie 1,1,2. Nur im Forex-Markt, in dem Fibonaccis eine auffällige Relevanz haben, erhöhe ich manchmal die letzte Positionsgröße auf 4.</p>
<p>LG Aurelius</p>
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		<title>Interessante Blogs</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 21:28:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Blog, der Blog &#8211; jeder schreibt es anders &#8211; Blog übersetzt als Tagebuch wäre &#8220;das&#8221;, für mich klingt &#8220;der&#8221; Blog besser, so sei es dann auch hier &#8230; In den Sommerferien habe ich mal die Zeit genutzt äußerst intensiv und zielgerichtet alle möglichen Finanz- bzw. Tradingblogs zu lesen und durch Foren zu stöbern. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das</strong> Blog, <strong>der</strong> Blog &#8211; jeder schreibt es anders &#8211; Blog übersetzt als Tagebuch wäre &#8220;das&#8221;, für mich klingt &#8220;der&#8221; Blog besser, so sei es dann auch hier &#8230;</p>
<p>In den Sommerferien habe ich mal die Zeit genutzt äußerst intensiv und zielgerichtet alle möglichen Finanz- bzw. Tradingblogs zu lesen und durch Foren zu stöbern. Ich war wirklich sehr beeindruckt, wie viele Trader Ihr Trading veröffentlichen (zumindest die Ergebnisse) und was da so für interessante Kommentare anfallen <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Interessant fand ich dabei, dass ich, je mehr ich las, immer weniger handelte bzw. sehr unkonzentriert war und mich von einigen Ideen sogar massiv ablenken ließ &#8211; nicht das sie mein Handeln beeinflussten, aber ich habe mich häufig gefragt, ob das funktionieren kann was mancher dort so macht.</p>
<p>Die meisten, stellen Ihre Informationen kostenlos zu Verfügung und nutzen den Blog mehr oder weniger als Tradingtagebuch, was ich auch für recht sinnvoll halte und natürlich begrüße. Was ich aber vermisst habe, ist die klare Offenlegung der Handelsmethodik oder des jeweiligen Stils &#8211; insbesondere habe ich es persönlich sogar so empfunden, dass je mehr die Blogger Ihren Erfolg bekundeten, desto weniger war zu lesen wie sie zu Ihren Ergebnissen gekommen sind (vielleicht aber auch nur eine sehr subjektive Ansicht).</p>
<p>Sehr lustig fand ich aber, wie oben schon erwähnt, die Kommentare der Leser zu den unterschiedlichsten Artikeln: Während bei den rein Wissen-Vermittelnden Blogs häufig ein reger Austausch mit guten Kommentaren stattfand, war auf vielen anderen unendlich viel rammdösiger Müll zu lesen &#8230; von extremer &#8220;Klugscheisserei&#8221; bis zu diversen verbalen Attacken und Beleidigungen &#8211; bei aller Liebe zur Demokratie und der Tatsache, dass sich diese Leute selbst disqualifizieren: Ich würde an solcher Stelle konsequent löschen; denn gerade für interessierte Leser ist das vermutlich sehr ärgerlich. Wenn man die Kommentare ernst nehmen würde, gäbe es 90% erfolgreiche Trader und nur 10% Verlierer im Markt (war doch irgendwie andersherum <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p>Ich habe mir in dieser (alter und neuer) Fülle einige Blogs rausgesucht, dessen Feed ich abonniert habe und deren Entwicklung ich aus Neugier (und Unterhaltungsgründen) weiterverfolgen werde. Es ist unmöglich alle Blogs zu lesen und ich lese ausschließlich stichprobenweise, wenn meine Trades laufen, also nebenbei. Ich führe jetzt nicht solche &#8220;must-have-feeds&#8221; wie z.B. <strong>Candletrading, Aktienboard, Elite Trading, Trendinvest, Godmode, etc.</strong> auf, da diese für mich immer schon auf meiner Liste standen und immer mal (wieder) einen Blick Wert sind.</p>
<p>Die Seiten, die ich hier nenne, sind schlicht und einfach aus bestimmten Gründen recht interessant und lohnen sich zu verfolgen &#8211; viele sind sicherlich schon altbekannt. Für Anfänger ist das eine oder andere sicherlich lehrreich und für die Profis unterhaltsam (nicht ironisch gemeint).</p>
<p>Die Reihenfolge ist keine Rangliste und die Schlagworte, die ich mit dem Blog verbinde, sind natürlich überwiegend persönliche Ansichten. Ich lese derzeit also regelmäßig folgende Blogs und bitte es nicht persönlich zu nehmen, wenn der eine oder andere zwar von den Eigenschaften hierhergehört, aber nicht explizit aufgeführt ist:</p>
<p><strong>K.I.S.S. Trading: http://www.kiss-trading.de/</strong></p>
<p>Dieser Blog von Frank aus Frankfurt (hört sich wirklich gut an) ist schon recht lange online. Kaum ein Blogger bringt so gut eine der wichtigsten Tugenden des Tradings rüber:  Disziplin! Nicht nur, dass er seinen Blog ordentlich und regelmäßig pflegt, indem er strukturiert regelmäßig sein Vorgehen kommentiert, er macht dies auch so, dass man seinen Weg gut nachverfolgen kann. Auch wenn das Depot nicht den besten Stand hat &#8211; vermute ich ist es nur eine Frage der Zeit bis er erfolgreich sein wird. Mit gleicher Disziplin aber weniger Aufwand (dafür vielleicht mit mehr Erfolg beim Traden) werden auch z.B. die Blogs <strong>PIPTRADER-BLOG</strong> und <strong>URANOSS-DAYTRADING</strong> betrieben (und natürlich noch viele andere mehr).</p>
<p><strong>EACH TRADING DAY http://www.eachtradingday.com/</strong></p>
<p>Dieser Blog zeigt auch den Weg eines Traders &#8211; wobei hier die Abwechslung durch kleine, abwechslungsreiche Finanzartikel sehr gelungen ist. Er hat ein gutes Gefühl für die &#8220;Sahnestückchen&#8221; unter den Finanzartikeln (vielleicht ein wenig grob umfasst) und fährt dabei interessante, aber nie zu &#8220;schwere&#8221; Literatur auf. Dies zeigt sehr schön, dass die Finanzbranche alles andere als langweilig ist und auch pure Chartisten hier einige interessante News und Geschichten finden können.</p>
<p><strong>Daytrading.de http://www.daytrading.de</strong></p>
<p>Daytrading.de ist ein Nummer in der Blog-Welt; man mag über die Historie denken wie man will. Philipp macht einfach einen sehr guten Job als Trader (mit redaktioneller Unterstützung von Valentin) und zeigt wie ein Depot stetig wachsen kann. Dieser Blog steht für mich auch für die Kommerzialisierung des Tradingblogs: kein Blog vermarktet so geschickt &#8220;trading is business&#8221;. Europa und speziell Deutschland hinkt hier grundsätzlich sehr hinterher und die Jungs sind gute Vorreiter. Hier werden wir in Zukunft sicherlich noch einiges sehen (vermutlich unter permanent wechselnder Optik)  &#8211; und von Philipp wird man noch viel hören und lesen. Für Anfänger lohnt es sich in jedem Fall die Ein- und Ausstiege im Chart nachzuvollziehen und die Podcasts zu abonnieren.</p>
<p>Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle &#8220;<strong>True Aphrodite</strong>“ der Blog des ehemaligen Mentors des oben genannten Philipps. Er tradet wieder und testet derzeit sein System &#8220;Siddharta&#8221;. Der Blog ist eine für mich ein Muss; denn Pierre ist sicherlich eine der umstrittensten Persönlichkeiten der europäischen Tradingbranche und könnte ein gutes Beispiel werden wie man wieder aufsteht. Beide Blogs sind immer für Überraschendes (und Unvorhersehbares) gut – wie im Trading-Alltag eben.</p>
<p><strong>Der Forex Millionaer http://der-forex-millionaer.de/</strong></p>
<p>Dies ist zur Zeit mein absoluter Favorit <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> . Kay ist ein äußerst sympathischer Anfänger mit sehr großem Erfolg in seiner Startphase. Er möchte in 365 Tagen aus 1.000 Euro eine Million Euro machen  &#8211; er hat sich ausgerechnet, dass er dazu ja nur 2,xx% pro Tag benötigt und stellt damit alle anderen Challenges in den Schatten. Einige von Euch erinnern sich noch an: aus 10.000 eine Million, aus 10.000 Hunderttausend, das 1%-täglich-Experiment, etc. &#8211; nein, hier haben wir etwas heißeres. Den zukünftigen Gewinnplan konnte man sich auch von seiner Seite runterladen und er macht derzeit fast jeden Tag ein Video und stellt seinen Tageskontoauszug (Metatrader) ins Netz.</p>
<p>Nach meiner leicht ironischen Einführung, möchte ich an dieser Stelle gar nicht darauf eingehen, wie ich es finde, dass er &#8220;stopfreies&#8221; Trading propagandiert oder ein Anfänger ist oder die Umstände/ Wahl des Brokers und der Tradingplattform, etc. und alle anderen diskussionswürdigen Hintergründe, sondern führe mal an, was mir so gefällt:</p>
<p>Kay macht genau das, von dem er glaubt das es funktioniert und dies mit Disziplin: er ziert sich nicht für Tradingchancen früh aufzustehen, wenn es sein muss. Er hört auf wenn es einfach nicht läuft. Er setzt keine Stopps (leider auch keinen Emergency-Stopp), riskiert mehr als 1%, um nur einige Beispiele zu nennen &#8211; und sein Konto wächst.</p>
<p>Warum ich dass so klasse finde ist ganz einfach: All die guten Börsenregeln mit MM und RM funktionieren für Trader, die lange mitspielen möchten, begrenztes Kapital haben und langsam aber sicher ihr Kapital vermehren wollen  &#8211; will man aber in kurzer Zeit viel Geld verdienen sind ein Großteil dieser Regeln nutzlos hier zeigt einer wie es gehen könnte. Man sollte nicht vergessen, dass hier mitunter auch heiter gezockt wird, aber dennoch anscheinend mit System (er spielt übrigens auch Poker, was natürlich nicht nur reine Zockerei ist). Er zeigt Euch alle Trades &#8211; auch die negativen, alle Ein- und Ausstiege sind zu sehen: transparent und nachvollziehbar (soweit &#8230;).</p>
<p>Also wer 1.000 Euro übrig hat und damit meine ich: „wirklich übrig“ und ein wenig Talent mit bringt, sieht hier einen unterhaltsamen Ansatz wie man Trading auch interpretieren und umsetzen kann.</p>
<p>Es gibt natürlich noch wesentlich mehr Blogs, insbesondere die der ganzen internationalen Traderelite und da natürlich auch viele englischsprachige (z.B. Brett Steenbarger, etc.). Im Laufe der Jahre wiederholen sich die Inhalte und der Stil bleibt sehr ähnlich und ich verfolge die Blogs nur über den Feed und picke die besten Stücke heraus – hier wollte ich nur aufzeigen, dass es auch einige durchaus lesenswerte Blogs in Deutschland gibt.</p>
<p>LG Aurelius</p>
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		<title>Status Mai, Juni, Juli, August – wie geht’s weiter?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 18:48:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier nun eine Zusammenfassung der letzen Monate, wobei zwei Monate so gut wie nichts passierte, da wir Sommerpause hatten. In der Zeit davor hatte eigentlich Marvin die meiste Arbeit; er hat Chart um Chart analysiert und wir haben dann an den Wochenenden die Trades besprochen. Parallel habe ich mit dem einen oder anderen Leser des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nun eine Zusammenfassung der letzen Monate, wobei zwei Monate so gut wie nichts passierte, da wir Sommerpause hatten.</p>
<p>In der Zeit davor hatte eigentlich Marvin die meiste Arbeit; er hat Chart um Chart analysiert und wir haben dann an den Wochenenden die Trades besprochen. Parallel habe ich mit dem einen oder anderen Leser des Blogs live getradet (per Skype oder Telefon) und viele Handelsansätze und Indikatoren ausgetest (dazu später mehr).</p>
<p>Nach eine abschließenden Auswertung in der Sommerpause habe ich festgestellt, dass wir mit den Einstiegen meist sehr gut lagen, jedoch wie viele andere vermutlich auch häufig durch das Marktrauschen herausgeflogen sind.  Auch war die Kombination der Ansätze nicht perfekt, so ist Marvins privates Depot mittlerweile (bei gleichen Trades und natürlich noch weiteren, nicht im Blog genannten) ordentlich vorne (ich glaube seine Depot enthält fast 100 Werte – quasi ein Monster Hedge-Fonds)  und meine privat gekauften ursprünglich langfristigen Positionen sind längst aufgelöst.</p>
<p>Dies zu kombinieren führte also häufig zu einer zu frühen Gewinnmitnahme und zu vorzeitigem Ausstieg – gepaart mir den hohen Gebühren war das nicht schlecht, aber auf den ersten Blick auch nicht sehr erfolgreich.  Der Broker war soweit in Ordnung, die Ausführung in der Regel auch immer gut (Marvin hat sein Depot dort weiterhin), lediglich bei den Gebührenverhandlungen war man nicht zum weiteren Senken bereit, was aus wirtschaftlicher Sicht bei der verhältnismäßigen  geringen durchschnittlich zu erwartenden Menge  an Trades auch nicht überrascht.</p>
<p>Wie geht es weiter?</p>
<p>Ingesamt ist der Depot-Verlauf also unproblematisch und durchaus als normal und stabil zu bewerten &#8211; insbesondere, weil wir ja in einer Testphase sind es sich nur um ein Demokonto handelt.</p>
<p>Als nächstes testen wir im längerfristigen Anlagezeitraum nun CMC-Markets. Da wir dort kein unbefristetes Demokonto bekommen können, haben wir ein Echtgeld-Minikonto eingerichtet, dass derzeit bei ca. 1100,00 Euro steht. Dort testen wir nun die längerfristigen Trades weiter und werden sicherlich auch nicht die Schattenseiten  verschweigen. Näheres zum Wechsel ist auch dem Artikel von Marvin zu entnehmen.</p>
<p>Zusätzlich wird es eine Umstrukturierung in der Besprechung von Trades bzw. der Watchlist geben und eine neue Rubrik, die sich mit Handelsansätzen beschäftigt.</p>
<p>Gute Trades und Grüße Aurelius</p>
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		<title>Ferienende :)</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/09/02/ferienende/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 14:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einer kleinen Sommerpause, die auch noch nicht ganz vorbei ist, fasse ich nun mal die letzten Monate zusammen: Für mich persönlich waren die letzten Monate sehr bereichernd und ich habe beschlossen meine bevorzugten Märkte zu wechseln. Der Entschluss fiel in den letzen Wochen ausschließlich durch das Einarbeiten in den Futures-Markt &#8211; ich möchte jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer kleinen Sommerpause, die auch noch nicht ganz vorbei ist, fasse ich nun mal die letzten Monate zusammen:</p>
<p>Für mich persönlich waren die letzten Monate sehr bereichernd und ich habe beschlossen meine bevorzugten Märkte zu wechseln. Der Entschluss fiel in den letzen Wochen ausschließlich durch das Einarbeiten in den Futures-Markt &#8211; ich möchte jetzt an dieser Stelle nicht unendlich lange darüber diskutieren, welches der beste oder allgemein &#8220;der bessere&#8221; Markt ist, jedoch habe ich mich für diesen entschieden, weil mir einerseits die Transparenz zusagt und andererseits mir mein Gefühl sagt, dass dieser Markt zu mir passt. Selbstverständlich werde ich auch weiter im Forex- und Aktien/ CFD-Markt aktiv bleiben, jedoch bin ich mir diesbezgl. noch nicht über den Broker einig, dem ich in Zukunft mein Geld anvertraue &#8211; nicht dass mir Marketindex nicht zusagt, es ist nur so, dass mir die minimale Kommpression von 5 Sekunden nicht mehr die Transparenz bietet, die ich mittlerweile von den Futures gewöhnt bin. Natürlich habe ich auch vorher Tick-Charts genutzt (von separatem Anbieter) &#8211; es ist jedoch ein erheblicher  Vorteil, wenn der Tickchart-Provider und die Chartgrundlage des Brokers (aus dem ich bei z.B. bei Marketindex heraus handle) nahezu kongruent sind. So viel also zu meinen persönlichen Erfahrungsteil!</p>
<p>Das Team-Trading im Blog verblieb, wie von einigen festgestellt, größtenteils auf dem Wochenchart-Trading; hier haben wir versucht einerseits die Abstimmung anderseits die Systematik zu optimieren. Der Teil der Abstimmung ist immer noch sehr aufwendig, so dass es notwendig sein wird innerhalb eines Teams ein festes Reglement zu erarbeiten. Die freie Entfaltung des jeweiligen Traders führt zwar zu vielen potentiellen Kandidaten, jedoch ist die Findung nicht immer ein einstimmiger Prozess und es ist häufig notwendig, eine ganze Weile über Pro und Contra eines Einstiegs zu diskutieren &#8211; so dauern diese Abstimmungen immer noch verhältnismäßig lang. Im Markttechnik-Team werden wir sehen, ob wir uns schneller durch vorgegebene Regeln auf Trades einigen können.</p>
<p>Insgesammt sind wir zum Entschluß gekommen, dass wir die Zeitebene, auf der wir handeln ein wenig kritischer betrachten müssen. Das Trading im Wochenchart ist eine verhältnismäßig konservative Art des Handelns und bei unseren Positiongrößen sicherlich nicht zu risikoreich, jedoch muss man einen sehr langen Atem haben, um zu prüfen, ob, wann und wieso sich der Erfolg einstellt (oder vielleicht nicht einstellt). Das Analysieren des Trading-Journals kann dabei eine Hilfe sein, jedoch sind einfach mehr Trades notwendig um valide Aussagen treffen zu können. Das Depot ist derzeit leicht im Minus, was zu einem nicht unerheblichen Teil auch den Gebühren geschuldet ist (kein unbekanntes Problem) &#8211; d.h. allerdings nicht, dass man mit 10.000 Euro grundsätzlich unterkapitalisiert ist, Trader wie Philipp (daytrading.de) oder Plantrader (und andere) zeigen, dass diese Menge für einen soliden Anfang ausreichen kann.</p>
<p>Parallel dazu haben Marvin und ich begonnen, gemeinsam live Futures zu traden, dabei haben wir unsere persönlichen Ansätze kombiniert und werden dies in den nächsten Wochen weiter ausbauen. Wenn wir uns eingespielt haben, werden wir dann eine begrenzte Anzahl (am Anfang ca. 32 User) über TeamSpeak einladen uns zuzuhören und unsere Trades live zu verfolgen.</p>
<p>Man kann beim Postitiontrading zwar schön die Tradingansätze der technischen Analyse erklären und Prinzipien der Diversifikation oder ähnliches aufzeigen, die Schritte sind allerdings sehr klein und das Erlernen eines gewissen Marktgefühls oder anderer Methoden und bermerkenswerten Eigneschaften der Märkte (z.B. Einfluß der News, etc.) bleibt meiner Meinung nach derzeit ein wenig auf der Strecke. Was man allerdings hier besser lernt, alls in allen anderen Zeitebenen ist Geduld &#8230; und man begreift schnell, wie langweilig Trading sein kann. Für den aktiven Trader ist die Langeweile Teil des Geschäfts, für den zuschauenden Anfänger einfach nur unverständlich: nix passiert, Depot im Minus &#8230; kann ja nicht funktionieren.</p>
<p>In den nächsten Tagen werde ich ein wenig auf systematische Ansätze des Handelns eingehen und auch das laufende System weiter kommentieren; am Ende der Woche werden wir dann ganz normal weiter traden &#8211; &#8230; und ich traue es mir kaum zu schreiben wir wechseln den Broker! Ja, richtig, wir gehen zu einem der am meisten kontrovers diskutierten CFD-Broker. Die Wahl ist schlicht und einfach wegen der Gebühren auf diesen gefallen; ich gehe davon aus, dass auf Grund des langfristigen Tradingfensters die schlechte Ausführung durch die niedrigen Gebühren kompensiert wird.</p>
<p>Morgen schreibe ich dann mal etwas zum bloggen allgemein, ich habe mir nämlich in der Sommerpause die Zeit genommen unzählige Blogs zu lesen &#8211; äußerst spannend <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>LG Aurelius</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.daytradingteam.de/2009/09/02/ferienende/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Tradingstrategie &#8211; Initialkapital, MM und RM und Zinseffekts</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/05/11/initialkapital-mm-und-rm-und-zinseffekts/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Handelssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[RM/MM]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien]]></category>
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		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>
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		<description><![CDATA[Tradingstragie, Anfangskapital, Gebühren, Risiko und Gewinn &#8211; in der Theorie &#8230;. das interessiert vielleicht am Anfang nicht jeden, aber man kommt nicht drum herum, sich damit zu beschäftigen. Da ich mich in der letzten Zeit intensiv damit auseinandergesetzt habe meine Trading-Timeframes zu vergrößern, war ich gezwungen meine Strategien umzubauen und wieder backzutesten. Das gleiche Szenario [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tradingstragie, Anfangskapital, Gebühren, Risiko und Gewinn &#8211; in der Theorie &#8230;. das interessiert vielleicht am Anfang nicht jeden, aber man kommt nicht drum herum, sich damit zu beschäftigen.</p>
<p>Da ich mich in der letzten Zeit intensiv damit auseinandergesetzt habe meine Trading-Timeframes zu vergrößern, war ich gezwungen meine Strategien umzubauen und wieder backzutesten. Das gleiche Szenario habe ich nicht zum ersten mal durchgespielt, habe mich allerdings wieder daran erinnert, dass mir das Backtesten schon vor Jahren oftmals die Augen geöffnet hat und mir häufig geholfen hat einzusehen, was gut und was weniger gut ist. Wer diesen Artikel liest wird auch verstehen, warum  ich seit Jahren versuche mein Swing-Trading zu optimieren und mich immer mehr vom Scalpen zurückziehe, auch wenn mein Mini-Timeframe-Trading gut läuft, ist der zeitliche Luxus, den ein gutes Swing-Trading mit sich bringt nicht aufzuwiegen.</p>
<p>Eine gute Strategie ist für mich notwendig und in diese gehen bei mir immer  Anfangskapital, Gebühren und Risiko mit ein.  Ich versuche im Folgenden einfach die Zahlen sprechen zu lassen und werde nur kurz kommentieren. Besonders interessant kann dieser Artikel für alle Anfänger oder Freunde des Systemhandels sein &#8211; wobei ich an dieserStelle gleich anmerke, dass dieses System noch nicht fertig und abgeschlossen ist und bei mir ab sofort im Realhandel einen sog. Pretest zur Optimierung der Ausstiege durchlaufen wird.</p>
<p>Im Folgenden versuche ich kurz meine Herangehensweise bei der Feinspezifikation darzustellen:</p>
<p><strong>Das System:</strong></p>
<p>Angenommmen ich habe ein System auf Tagesbasis für den Dax-Index entwickelt, dass bisher gute Ergbnisse bringt. Ich habe natürlich vor allen Dingen Interesse den Verlauf in Krisenzeiten zu prüfen. Ich nenne das System Aurelius-Reversal und teste es auf den Dax für die letzten 10 Jahre.</p>
<p>Im ersten Schritt teste ich das System mit 5.000, 10.000, und 20.000 Euro Startkapital mit einer Investitionsstragie, die ausschliesslich auf dem Initialkapital beruht, d.h. Gewinne werden nicht reinvestiert (Positionsgrößen bleiben unverändert). An dieser Stelle sei erwähnt, dass es für Trader, die davon leben, wichtig sein kann, dass Systeme auch ohne Reinvestment funktionieren, da ich zum Leben immer wieder Gewinne in entsprechenden Größen entnehmen muss &#8211; von steuerlichen Abzügen mal ganz abgesehen &#8230; (hierüber lässt sich natürlich ausgiebig streiten).</p>
<p>Folgende Ergebnisse lassen sich feststellen:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Inititialkapital (in Euro)</td>
<td>Risiko in %</td>
<td>Gewinn  (in Euro)</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000</td>
<td>1</td>
<td>14.928</td>
</tr>
<tr>
<td>10.000</td>
<td>1</td>
<td>23.565</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000</td>
<td>1</td>
<td>37.846</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Für 10.000 Euro sieht das dann so aus:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1311.png" alt="" /></p>
<p>Nun ist eine Verdopplung bis Verdreifachung in 10 Jahren nicht so interessant, die Equity-Kurve sieht aber sehr schön aus und scheint im Schnitt jedes Jahr Gewinne zu erzeugen&#8230; und in der Tat so sehen die Jahre aus:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1312.png" alt="" /></p>
<p><strong>Gebühren:</strong></p>
<p>Eine entscheidende Sache haben wir vergessen: Für jeden Trade fallen Gebühren an, d.h. wir rechnen jetzt damit, dass uns ein normaler CFD Kontrakt (z.B. Marketindex) nur den Spread von einem Euro kostet und da man vielleicht nicht immer die optimale Ausführung bekommt rechnen wir mit 2 Euro pro Kontrakt (quasi als Ersatz für Slippage). Natürlich vermindert sich nun der Gewinn nicht unerheblich.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Inititialkapital (in Euro)</td>
<td>Risiko in %</td>
<td>Gewinn  (in Euro)</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000</td>
<td>1</td>
<td>11.798</td>
</tr>
<tr>
<td>10.000</td>
<td>1</td>
<td>17.059</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000</td>
<td>1</td>
<td>37.563</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Schön zu sehen ist jetzt, dass sich die Gebühren auf ein größeres Konto weniger auswirken als auf ein kleines, aber nach wie vor bleibt das System stabil; auch wenn es jetzt in dem einen oder anderen Jahr weniger Gewinn erwirtschaftet bzw. es in einem Jahr sogar zu einem kleinen Verlust kommt. Im Großen und Ganzen verändert sich der Verlauf der Equity-Kurve aber nur marginal. Die Gebühren lassen wir fortan unverändert.</p>
<p><strong>Der Zinseffekt</strong></p>
<p>Wie sieht das Ganze aus, wenn wir die Gewinne reinvestieren und nicht immer nur das Initialkapital zur Positionsgrößenbemessung verwenden? Hat das signifikante Auswirkungen?</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Inititialkapital (in Euro)</td>
<td>Risiko in %</td>
<td>Gewinn  (in Euro)</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000</td>
<td>1</td>
<td>27.017</td>
</tr>
<tr>
<td>10.000</td>
<td>1</td>
<td>61.264</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000</td>
<td>1</td>
<td>100.239</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&#8230; das sieht nun schon ein wenig effektiver aus, wir konnten unser Kapital nunmehr verfünfachen.</p>
<p>Für 20.000 Euro sieht das dann so aus:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1320.png" alt="" /></p>
<p>An dieser Stelle lohnt es sich dann vielleicht auch schon mal einen Blick auf die Statistik zu werfen:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1533.png" alt="" /></p>
<p><strong>Optimierung: Positionsgröße nach Risikobereitschaft<br />
</strong></p>
<p>Es gibt unzählige Methoden ein System zu verbessern, so ist es z.B. möglich Trend-, Volumen oder Volatilitätsfilter einzbauen. Dies wird dann letzten Endes in unserem Beispiel dazu führen, dass wir weniger Signale erhalten und seltener ausgestoppt werden. Wichtig ist, was man dabei optimiert: Eintieg, Ausstieg, max. Drawdown, max. Gewinn, max. Risiko etc. ist natürlich alles nicht ohne Bedeutung, ich werde mich aber im Folgenden des Umfangs halber Ausschliesslich auf den Parameter Risiko zur Positionsgrößenbemessung beschränken (d.h. in diesem Fall: wieviel Kontrakte darf ich bei variabler Risikowahl bzgl. des Kapitals kaufen).</p>
<p>Ein Prozent ist eine sehr konservative und recht sichere Wahl; ich persönlich habe allerdings kein Problem damit auch zwei bis drei Prozent zu riskieren. Für kleine Konten folgt (bei sehr kleiner Riskowahl) daraus für unser System unmittelbar, das einige Trades gar nicht erst eingegangen werden und das Verluste stärker zu Buche schlagen. Eine einfache Finanz-Strategie für unser System kann zum Beispiel die Folgende sein: Inititalrisiko 1,5 Prozent und Erhöhung des Riskos um 0,15 Prozent pro Jahr, sofern dieses Jahr erfolgreich war  (Verringerung entsprechend umgekehrt); Maximalrisiko 3%, Minimalrisiko 1%. Wir kommen so im letzten Jahr bei 3% Risiko an:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Inititialkapital (in Euro)</td>
<td>Risiko in %</td>
<td>Gewinn  (in Euro)</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000</td>
<td>1(1999)-3(2009) in 0,15er-Schritten</td>
<td>289.141</td>
</tr>
<tr>
<td>10.000</td>
<td>1(1999)-3(2009) in 0,15er-Schritten</td>
<td>534.259</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000</td>
<td>1(1999)-3(2009) in 0,15er-Schritten</td>
<td>1.112.703</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das hohe Risko erzeugt natürlich heftige Ausbrüche in der Equity-Kurve: Um diese Kurve zu glätten, kann man weiter optimieren, z.B. eine Stop-Loss-/ Trailing-Stragetgie einführen (statisch oder dynamisch) oder Trend-Filter verwenden. Zur Anschaung hier vielleicht ein etwas unrealistisches und skurriles Beispiel für die zusätzliche Verwendung eines Stop-Loss von 25.000 Euro und einem Take-Profit bei 150.000 Euro. Für das Beispiel der 20.000-Euro Variante  gibt es dann neben der Glättung noch mal einen Zuwachs von ca. 250.000 Euro!</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Inititialkapital (in Euro)</td>
<td>Risiko in %</td>
<td>Gewinn  (in Euro)</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000</td>
<td>1(1999)-3(2009) in 0,15er-Schritten</td>
<td>1.374.569 (ink. Stop-Loss, Take-Profit)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1604.png" alt="" /></p>
<p>Die Auswertung sind nun wie folgt aus:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1610.png" alt="" /></p>
<p>&#8230; und für die Jahre:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1631.png" alt="" /></p>
<p>&#8230; oder in Quartalen:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1632.png" alt="" /></p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Wir haben nun ein System, dass wir ausgiebig getestet haben (ich habe natürlich noch viel mehr Tests und Optimierungen als hier aufgezeigt durchgeführt) und von dem wir im Großen und Ganzen überzeugt sind. Das System macht in 10 Jahren ca. 1023 Trades, also durchaus für Hobby- und Feierabendtrader geeignet. Die Aufträge können abends oder morgens eingegeben werden, sollten aber zwischenzeitlich überwacht werden (z.B. durch E-Mail-Alarme).</p>
<p>Ein Markt, wenig Trades und in 10 Jahren zur Million, dass klingt zu schön um wahr zu sein, da man nicht mal aktiver Fulltime-Trader sein muss.</p>
<p>An dieser Stelle trennt sich nun die Theorie von der Praxis und auch die Psychologie spielt eine wichtige Rolle! Es wäre gut das System vollständig automatisiert laufen zu lassen, denn lange Drawdownserien können natürlich auf das Gemüt schlagen und so ist es besser man muss nicht selbst handeln. Insbesondere muss man sich immer wieder fragen, wie lange das System noch funktioniert und vor allen Dingen: Wann stelle ich das fest? Systeme dieser Art (Trendfolger nach Reversal) haben vor allen Dingen den Nachteil, dass man jeden Trade mitnehmen muss &#8211; das Auslassen eines einzigen positiven Trades kann sich schon erheblich auf die Performance auswirken.</p>
<p>Wenn man ein wenig mit den Zahlen experimentiert, stellt man fest an welchen Stellen das System sensibel ist. Was dabei besonders interessant ist, ist die Anforderung an das Initialkapital &#8211; hier sieht man sofort, dass Trader mit einem Kapital unter 5.000 Euro wesentlich weniger Chancen auf hohe Gewinne haben, da das Kapital nicht ausreicht, dem Risiko gerecht zu werden &#8211; unter dreitausend gibt es eigentlich gar keine Aussicht auf Erfolg (nur mit sehr viel Glück und sehr hohem Risiko). Wer also nach Systemen tradet, sollte unbedingt das Money-Management und das Risiko auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und niemals  Gebühren vernachlässigen.</p>
<p>So langweilig zwei Trades pro Woche im Schnitt auch erscheinen, so lächerlich kleine Investments am Anfang auch aussehen: Die Macht liegt in der Kontinuität und Disziplin &#8230; und natürlich dem Zinseffekt. Im Gegenzug sollte allerdings auch jeder überprüfen, ob die Eingangsvoraussetzungen und das Systemergebnis bessser sind als der Ertrag eines normalen Festgeldkontos &#8230; sonst ist es die Mühe nicht wert.</p>
<p>LG Aurelius</p>
<p>P.S.: Als guter Büger bitte ab sofort jährlich 25% des Gewinns abziehen! Im letzten Fall läge das Depot daher leider nur bei ca. 1,050.000 Euro.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Test-Team Bericht: Tick-Team</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/03/25/test-team-bericht-tick-team/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 22:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Trading]]></category>
		<category><![CDATA[Anlage]]></category>
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		<category><![CDATA[Team]]></category>
		<category><![CDATA[Teamtrading]]></category>
		<category><![CDATA[Tickchart]]></category>
		<category><![CDATA[Trader]]></category>
		<category><![CDATA[Watchlist]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenchart]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier nun ein weiteres Update zum Team-Trading &#8230; Das erste Team „Wochencharttrading“ ist ja hier schon seit einiger Zeit aktiv und die Arbeit lässt sich grob über die Watchlists verfolgen. Das zweite Team, dass „Markttechnikteam“ ist noch nicht annähernd so aktiv aber dafür aber bzgl. der Einstiege schon recht treffsicher, besonders beeindruckend finde ich, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier nun ein weiteres Update zum Team-Trading &#8230;</p>
<p>Das erste Team „<strong>Wochencharttrading</strong>“ ist ja hier schon seit einiger Zeit aktiv und die Arbeit lässt sich grob über die Watchlists verfolgen. Das zweite Team, dass „<strong>Markttechnikteam</strong>“ ist noch nicht annähernd so aktiv aber dafür aber bzgl. der Einstiege schon recht treffsicher, besonders beeindruckend finde ich, dass sich die Kurse nach den ersten  Signalen in jedem Fall schon mal sofort in die richtige Richtung bewegt haben, was besonders für mich, als sehr kurzfristig aggierender Trader, natürlich spannend ist. Wir werden auch hier jetzt so schnell wie möglich die Trades im Demokonto einstellen – es soll aber alles beim bisherigen Tempo bleiben und ohne Druck funktionieren &#8211; ich werde dort selbst ab April ein wenig aktiver werden.</p>
<p>Das dritte Team, das „<strong>Tick-Team</strong>“ (Ticktrader, FragNich, Aurelius) hat sich testweise einen Monat mit dem kurzfristigen Trading im Tick-/ Minutenchart beschäftigt und ist auch schon zu ersten Ergebnissen gekommen, die ich im Folgenden ein wenig beschreibe. Wir hatten uns im Vorfeld darauf geeinigt, das ganze einen Monat zu testen und dann abschliessend in einem Stück zu dokumentieren, um überhaupt grundsätzlich die Teamarbeit und Möglichkeiten einer kurzfristigen Dokumentation und Tradedarstellung vor Demo-Start ausgiebig zu testen und zu strukturieren. Nebenbei habe ich mir einige andere Webseiten, die live kurzftistige Einstiege zeigen angeschaut, um auch dort ein paar Dinge aufzunehmen. In wie weit wir als gleiches Team die Arbeit fortführen steht noch in den Sternen, da FragNich sich vorerst schon mal veraschiedet hat, weil es ihm langfristig doch sehr zeitaufwendig erschien und ihm seine eigenen Handelschancen verwehrt, bei Realkonten wäre er dann wieder dabei.</p>
<p>Vorne weg muss man mal erwähen, dass es recht viele gab, die bei diesem Team mitmachen wollten und da diese Timeframes auch meine Stärke sind habe ich recht banal nach „first in“ entschieden. Alle anderen Interessenten wurden natürlich nicht abgelehnt sondern sind vorgemerkt und werden sicher demnächst mitmachen können &#8211; ich dachte mit drei Personen ist das Team erst mal ausgelastet. Im Verhältnis zum effektiv gehandelten Zeitraum war der Zeitaufwand fürs Trading immens und fast schon abschreckend und wurde zum Ende des Tradingzeitraums zum echten „Diskussionsthema“.</p>
<p>Im Folgenden versuche ich mal unser Vorgehen, die Probleme, Methoden, Lösungen und Ergebnisse darzustellen, die natürlich auch den anderen Teams schon als Hilfe dienen können:</p>
<p>Wenn drei Trader in Minitimeframes gemeinsam handeln möchten, ist dies natürlich besonders schwer, wenn das Handeln nicht im selben physikalischen Raum stattfindet, daher haben wir so einiges versucht, um ein einigermaßen vernünftiges System zu erarbeiten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Datenfeed:</strong></span><br />
Als Datenfeed haben wir <a href="www.zen-fire.de" target="BLANK">Zen-Fire</a> ausgewählt, was daran lag, das dieser derzeit in aller Munde ist und die Ausführungszeiten wohl derzeit zu den Besten zählen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Brokerauswahl:</span></strong><br />
Als Broker wurde <a href="http://www.mirusfutures.com/" target="BLANK">Mirus Futures</a> gewählt, was vor allen Dingen daran lag, dass die anderen anderen beiden <a href="http://marketindex.rbs.com/de/" target="BLANK">Marketindex</a> für kurzfristige Trades als weniger sinnvoll erachteten (natürlich auch aus den bereits hundertfach diskutierten, von mir nicht immer geteilten Gründen: Kein Tickchart, Instrumentenauswahl/ -typ, etc.). Gestützt wurde die Auswahl des Brokers durch die Möglichkeiten der Kombination mit dem Datenfeed von Zen-Fire und der unten genannten Handelsplattform.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Handelsplattform:</span></strong><br />
Wir haben sowohl für&#8217;s Charting als auch fürs Handeln ausschliesslich Ninjatrader verwendet. Wer sich ein wenig mit Handelsplattformen auskennt, stellt recht schnell fest, dass Ninja-Trader eigentlich alles bietet, was man benötigt: Vom Charting über eine dezidiertes Ordersystem bis zum Backtesting-Modul; insbesondere ist es natürlich immer von Vorteil wenn eine Software zu Testzwecken kostenfrei ist. Ich weiss nicht, ob wir hier irgendwann einmal die verschiedenen Plattformen detailliert vorstellen und besprechen, den Anfang eines netten Tutorials habe ich allerdings schon mal <a href="http://www.cashornothing.de/?tag=ninjatrader" target="BLANK">hier</a> gefunden. Falls irgendjemand von Euch eine Seite kennt, auf der alle Plattformen vorgestellt und ausgiebig getestet werden, postet es bitte oder schickt es mir per E-Mail. Wir können Ninjatrader an dieser Stelle zumindest vorbehaltlos auch Anfängern empfehlen.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal bei Chris von Zen-Fire danken, der als deutscher Ansprechpartener für Mirus und Zen-Fire per Skype und Telefon jederzeit zur Verfügung stand und ausgiebig sowohl die Trading-Platform als auch weitere Informationen bereitgestellt hat. Unser Dank gilt natürlich auch (einigen vermutlich bekannten) Noname-Trader, der uns vermittelt hat.</p>
<p>Als Hilfsmittel zur Absprache und dem eigentlichen Handeln haben wir hauptsächlich folgende Produkte eingesetzt (natürlich nachdem wir ausgiebig recherchiert und getestet haben. Falls etwas nur auf einem OS getestet/ verwendet wurde habe ich das in Klammern bemerkt). Natürlich gibt es noch viel mehr Alternativen, wir haben uns hier allerdings auf einfach zu handhabende und kostenlose Software beschränkt:</p>
<p>_________________________________________________________</p>
<h3><strong>Zur Visualisierung und Besprechung von Charts:</strong></h3>
<h3><strong><a href="http://www.ninjatrader.com/webnew/index.htm" target="BLANK">NinjaTrader</a> (WIN),<a href="http://skitch.com/" target="BLANK">Skitch</a> (MAC/ WIN), <a href="http://www.yellowmug.com/snapndrag/" target="BLANK">SnapNDrag</a> (MAC)</strong></h3>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Allgemein:</strong><br />
Die Wahl der Chartsoftware NinjaTrader gründete auf dem Wunsch einer einheitlichen Betrachtung und Darstellungsweise sowie der Möglichkeit Charttemplates (mit vordefinierten Farben, Indikatoren und sonstigen Darstellungsoptionen) gemeinsam zu nutzen.</p>
<p>Die beiden anderen Anwendungen sollten den meisten, die sich schon mal mit Screenshots beschäftigt haben, bekannt sein. Neben den üblichen Bordmitteln sind dies echte Hilfen: Skitch automatisiert zusätzlich noch den Upload der Bilder und bietet smarte Bildnachbearbeitungswerkzeuge sowie die Linkrückgabe an.<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Problem:</strong><br />
Man muss sich natürlich auf Trades vorbereiten, Signale und Ein- und Ausstiegsstiegsregionen abstimmen – eine visuelle Betrachtung ist dabei unumgänglich, da die Vorstellungskraft bei der ausschliesslich akustischen Diskussion schnell an ihre Grenzen gerät.<br />
Hinzu kommt der Wunsch die Trades für die Nachwelt aufzuzeichnen und wichtige Fehler und Erfolge im Nachgang zu dokumentieren.</p>
<p><strong>Lösung und Methoden:</strong><br />
Wir haben uns Charts zugeschickt, um Einstiege in gewissen Regionen für den nächsten Tag oder die nächsten Stunden abzustimmen. Dafür sind die Softwarelösungen Skitch und SnapNDrag absolut ausreichend. Als Werkzeug für eine lückenlose Dokumentation der Trades taugen sie allerdings nicht, da das ganze bei zwanzig Trades in wenigen Stunden zu unangemessener Arbeit ausartet – wir haben uns daher darauf festgelegt, ausschliesslich besonders  markante Trades (s.o.) mit Sceenshots zu erfassen und zu kommentieren.</p>
<p>_________________________________________________________</p>
<h3><strong><span style="text-decoration: underline;">Zur Aufzeichnung von Trades/ Aktionen:</span></strong></h3>
<h3><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.miensoftware.com/Home.html" target="BLANK">ScreenRecord</a> (MAC), <a href="http://www.nchsoftware.com/capture/index.html" target="BLANK">Debut Video Capture</a> (WIN)</span></strong></h3>
<p><strong> <span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong></p>
<p><strong>Allgemein:</strong><br />
Die Handelsteams wollen vor allen Dingen Wissen vermitteln und alles transparent darstellen. So wurde die Aufzeichnung von Trades ausschliesslich unter der Maßgabe betrachtet, die Aufzeichnungen anderen im Nachhinein zur Verfügung zu stellen. Wichtig war uns, dass die Rechnerleistung durch die Software nicht nachhaltig beeinträchtigt wurde.</p>
<p><strong>Problem:</strong><br />
Die Entstehung mancher Tradeidee im Tick- oder Minutenchart liegt zeitlich oft nah am tatsächlichen Signal; der Ansatz per Screenshot oder Text zu dokumentieren führt nicht selten dazu, dass man bei Signaleintritt nicht mit der Dokumentation fertig ist.</p>
<p><strong>Lösung und Methoden:</strong><br />
Es liegt Nahe einfach ein Video mit Kommentierung der Aktionen zu drehen, die Software ist hier weniger das Problem als der Moderator, wir haben einige male im Nachhinein wirklich sehr darüber gelacht, was man so erzählt während eines Trades. Das war teilweise so schlecht, dass wir froh waren dass es nicht live war; eins der Team-Mitglieder hat sein Video als ausschlaggebend erachtet, daraus schlussendlich die Konsequenz zu ziehen, seine Trades nicht mehr mitzuschneiden!<br />
Professionelles Kommentieren und Live-Videos mitzuschneden will also noch ein wenig geübt werden – zum vollständigen Nachvollziehen ist es aber ein gutes Mittel.</p>
<p>_________________________________________________________</p>
<h3><strong><span style="text-decoration: underline;">Zur Kommunikation:</span></strong></h3>
<h3><strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.teamspeak.com/" target="BLANK">Teamspeak</a>, <a href="http://www.skype.com/intl/de/" target="BLANK">Skype</a>, <a href="http://www.twhirl.org/" target="BLANK">Twhirl (Twitter)</a>, <a href="http://chatroll.com/" target="BLANK">Chatroll</a>, <a href="http://www.teamviewer.com/de/index.aspx" target="BLANK">Team Viewer</a></span></strong></h3>
<p><strong> <span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong></p>
<p><strong>Allgemein:</strong><br />
Live-Trading ist natürlich immer das größte, es wäre also klasse wenn man sich quasi live die Signale der Trader anhören könnte und sofort umsetzten kann, so als wäre man im Tradingroom. Hier waren die Erfahrungen wirklich am spannendsten! Ich würde behaupten wir haben fürs Trading im 15min. bis Stundenchart (oder größer) gute Methoden zum Live-Trading gefunden. So ist es also problemlos möglich für die Teams Besprechnungen und Diskussionen zum Tag oder Folgetag durchzuführen und etliche Zuhörer teilhaben zu lassen. Wir haben das mit Teamspeak getestet und die Ergebnisse sind akzeptabel, die Qualität ist natürlich lange nicht so gut wie bei Skype und die Verzögerung sind definitv im Sekundenbereich aber es können nach unseren Rückfragen und Berechnungen problemlos 80 Personen gleichzeitig lauschen – das hat mehr Charme als ein Podcast, da man am Ende auch noch Rückfragen der Zuhörer ermöglichen kann.<br />
Eine visuelles Live-Trading ist über Team-Viewer möglich, dabei war es in unserem kleinen Team sogar möglich auf dem Desktop des anderen zu handeln und die Verzögerung bei Zweierteams war dabei sogar vernachlässigbar. Zu zweit geht es natürlich grundsätzlich auch anders, z.B. über RDP oder VNC, Team-Viewer ist allerdings betriebssystemunabhängig (inkl. Cross-Over-Betrieb), hat sich im Test als sehr stabil und schnell erwiesen und ist für nichtkommerzielle Nutzung auch kostenlos.</p>
<p><strong>Problem:</strong><br />
So begeistert wir auch von den genutzten Softwarelösungen waren, so entäuschend war die Einsatzfähigkeit im Tickchart-Trading. Bei diesem Trading-Stil mit Profit-Ziel von wenigen Punkten ist ein besonders gutes Timing erforderlich – Teamspeak ist hier nicht mal bei Zweierteams eine Alternative. Mit Skype ging es zu zwei noch ganz gut, aber sowohl bei Konferenzschaltungen mit Skype oder per kommerziellen Telefonkonferenzanbietern waren Verzögerungen zu spüren.</p>
<p><strong>Lösung und Methoden:</strong><br />
Durch eigens hergestellte Konferenzschaltungen über meine Firmentelefonanlage lies sich das Problem einigermaßen beheben, aber es ist auch bzgl der Organisation die aufwendigste Alternative; man kann nicht sehen ob andere online sind und muss sich exakt verabreden. Spontan und tradingsituationsabhängig ist zu zweit die Kombination Team-Viewer und Skype eine Spitzenlösung, wobei natürlich nicht unerwähnt bleiben sollte, dass eine vernünftige DSL-Bandbreite Mindestvoraussetzung ist.</p>
<p>_________________________________________________________</p>
<h3><strong><span style="text-decoration: underline;">Fazit</span></strong></h3>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;"><br />
</span></strong></p>
<p>Warum haben wir das hier so detailliert gelistet? Ganz einfach: Das Tick-Team hatte mit dem Problem zu kämpfen, dass jedes Teammitglied zu unterschiedlichen Zeiten zu handeln pflegte; das ging soweit, dass es natürlich auch sogenannte Ausschlusstage gab. Letzendlich haben wir innerhalb eines Monats (vom 12.2. bis 11.3.) nur ca. 14 mal gemeinsam getradet, dafür haben wir dann in der verbleibenden Zeit dennoch 482 Trades durchgeführt. Zum Handeln kam es meist durch gemeinsame Vortagesabsprache und nur wenige male war eine bestimmte Chartsituation ausschlaggebend. Daher hat sich tatsächlich die Abstimmungsprozedur als größtes Problem herausgestellt.<br />
Da wir die Rahmenbedingungen ziemlich eng festgelegt haben, konnten  wir uns während der Verbindung ziemlich gut auf das eigentliche Trading konzentrieren, dabei gab es unterschiedliche Teamtrading-Ansätze (grundsätzlich kein Trade ohne Stop), die ich hier nur ansatzweise beschreibe (später mehr dazu):</p>
<ol>
<li>Wir haben Scalps an Widerständen, Unterstützungen, Tages- oder Wochenlinien gemeinsam  geplant und mit Order eingestellt, welche nach vorgegebenen Zielen den Gewinn realisiert haben (oder die Verluste noch festgelegten Stops).</li>
<li>Ein Trader hat seine Idee vorgestellt und erklärt. Die Prinzipien des Trades (Risiko und Stop) wurden einmalig abgestimmt. Der eigentliche Trade wurde dann ausschließlich von besagtem Trader in Eigenregie unter Aufsicht der anderen durchgeführt.</li>
<li>Das spannendste war das situationsbedingte Trading zu verabredeten Zeiten; von uns auch bezeichnet als „Spontantrading“. Dies wurde nach folgendem Schema durchgeführt: Die Einstiege wurden gemeinsam nach dem Mehrheitsprinzip festgelegt und zwar in der Form, dass der Master-Trader (der Trader, auf dessen Bilschirm wir geschaltet waren) nach Zuruf genau dann gehandelt hat wenn er auch der gleichen Meinung war, den Trade verlassen hat er dagegen, wenn der Erste aus dem Trade wieder raus wollte. Das war neben den relativ guten Ergebnissen auch besonders amüsant, weil es einen Hauch von Börsenparket hatte. Aussenstehnde hätten höchstwahrscheinlich nichts verstanden; denn wir haben ziemlich hektisch, laut und unkoordiniert durcheinandergerufen – das hat auch eine Weile gebraucht bevor es gut funktionierte – und es war teilweise wirklich witzig.</li>
</ol>
<p>Insgesamt waren wir recht erfolgreich, wobei man sagen muss, dass manche Dinge nur auf einem Demokonto derart durchführbar sind. Ein großes Problem stellt bei Traden im Minutenchart natürlich die Kontogröße dar: mit einem Futurekonto von 10K lässt sich nicht so viel erreichen; wir konnte die ersten Tage nur Nasdaq und Bobl und Bund handeln, weil wir bei anderen Futures kaum handelbare Stopvorgaben hätten machen müssen, um nicht zu viel Kapital zu riskieren – so haben wir uns an unserem 5. Handelstag dazu entschieden, das Risiko für einen Tag auf 20% pro Trade zu erhöhen – mit Erfolg, an diesem Tag haben wir das Konto fast verdoppelt und konnten fortan auch andere Futures handeln; von daher war es gut, dass das Ganze ausschliesslich zur Abstimmung diente und weniger den Anspruch einer vollständigen Dokumentation hatte – uns war das bewusst und wir würden real nie derart handeln.</p>
<p>_________________________________________________________</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><strong>Monatsauswertung:</strong></span></h3>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><br />
</strong></span></p>
<p>Verlusttage gab es erwartungsgemäß (von Hoffnung geprägt) bei dieser Tradeanzahl keine,  Verluste an sich natürlich schon. Für Interessierte folgt im Anschluss noch die zusammenfassende Auswertung – aber wie gesagt: Diese Arbeit diente nur dem Ziel die Abstimmungsprozesse im Team zu testen und stellt nicht unbedingt die zu erwartendende Performance auf einem späteren Realkonto dar.<br />
Spass gemacht hat es allemal und damit von mir noch mal vielen Dank an Ticktrader und FragNich; war für mich fast jeden Tag eine lehrreiche Runde und ich freue mich auf die nächsten.</p>
<p><strong>Hier also die Zusammenfassung des Monats in Zahlen:</strong></p>
<p><strong><a class="highslide img_37" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/tt_sumaccount.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-957" title="tt_sumaccount" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/tt_sumaccount.jpg" alt="tt_sumaccount" width="532" height="929" /></a></strong></p>
<p><strong>Die Profit-Kurve:</strong></p>
<p><a class="highslide img_38" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/tt_cumprofit.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-955" title="tt_cumprofit" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/tt_cumprofit.jpg" alt="tt_cumprofit" width="528" height="927" /></a></p>
<p><strong>Oder besser: Die Tagesverteilung:</strong></p>
<p><a class="highslide img_39" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/tt_days1.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-958" title="tt_days1" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/tt_days1.jpg" alt="tt_days1" width="532" height="929" /></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>WICHTIGER HINWEIS: </strong></span></p>
<p>Abschließend möchte ich bemerken, dass man sich nicht von solch schönen Zahlen irritieren oder blenden lassen sollte. Demokonten zu handeln ist eine ganz andere Liga als Echtgeldkonten. Für uns hatte das hier einen rein organisatorischen Charakter und das einzige was wir hier wirklich empfehlen können sind die erprobten Werkzeuge und der nette Kontakt bei Mirus. Die Scalper unter Euch wissen wie man Demokontoausszüge gut verkauft und von daher hat hier sicher niemand etwas anderes erwartet. Also für alle Anfänger: Lasst Euch nicht von irgendwelchen Statistiken blenden, auf Demokonten ist fast alles möglich &#8230;</p>
<p>LG Aurelius</p>
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		<title>Mission-Statement</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 09:39:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Teams]]></category>
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		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Challenge]]></category>
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		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Artikel gilt als grundsätzliche Information für neue Leser und diejenigen, die das Konzept von DaytradingTeam.de interessiert; weiterführende Details zum Verlauf und Werdegang des Blogs, des Vereins und der Teams können unter der Rubrik Trading/Status nachgelesen werden. Grundsätze: 1. Der Blog DaytradingTeam ist nicht der einzige Trading-Blog und hat auch überhaupt nicht den Anspruch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Artikel gilt als grundsätzliche Information für neue Leser und diejenigen, die das Konzept von DaytradingTeam.de interessiert; weiterführende Details zum Verlauf und Werdegang des Blogs, des Vereins und der Teams können unter der Rubrik <a target="BLANK" href="http://www.daytradingteam.de/category/trading/status/" target="Blank">Trading/Status</a> nachgelesen werden.</p>
<h2>Grundsätze:</h2>
<p><strong>1. Der Blog</strong><br />
DaytradingTeam ist nicht der einzige Trading-Blog und hat auch überhaupt nicht den Anspruch der beste oder größte zu werden &#8211; wir halten es so wie wir den Umgang mit dem Trading sehen: bescheiden, diszipliniert und transparent. Dies ist hiermit eine Absage an alle, die einen Signaldienst oder eine Millionen-Challenge erwarten. Dieser Blog wird sich sicher nie irgendeinem Druck beugen und im Gegenzug dafür auch nie mehr versprechen, als er halten kann, die Informationen und Artikel sind keine Pflichtlektüre, wer sie nicht lesen möchte, weil er sie langweilig empfindet oder ähnliches woanders gelesen hat, kann ohne Schaden zu nehmen auf das Lesen verzichten. Alle Redakteure und Autoren werden genau das veröffentlichen, von dem sie der Meinung sind, dass es für diesen Blog und ihre eigene Arbeit sinnvoll erscheint &#8230; und da wir uns nicht auf eine Zielgruppe beschränken, werden diese Artikel auch durchaus unterschiedliches Niveau haben. Also, alle die lernen möchten, andere Perspektiven erforschen wollen und vielleicht sogar bereit sind Konstruktives beizutragen sind hier richtig und herzlich willkommen.</p>
<p><strong>2. Die Idee</strong><br />
Am Anfang stand der Gedanke im Vordergrund die Blogidee &#8220;Live-Trading 2.0&#8243; von Pierre Daeubner weiterzuführen, nämlich Tradern bei der täglichen Arbeit zuzuschauen &#8211; mein Ansatz war allerdings anders: während beim Live-Trading 2.0 das Geld bei den Lesern angefragt (gespendet) wurde und die Blogleistung und Handelsarbeit vom Betreiber kam, habe ich diesen Grundsatz umgekehrt, das Geld gespendet und die Blog- und Handelsleistung als Spende (freie Mitarbeit) angefragt. Diese Grundidee wurde durch viele Zuschriften verbessert, modifiziert und zum Teil neu konzipiert, was am Ende entstehen wird, ist noch nicht das letzte Wort, aber die Richtung ist klar. Höchst vorsorglich erwähne ich, dass sich nicht wie ursprünglich angedacht, Teams mit ausschliesslich erfolgreichen vollprofessionellen Tradern gebildet haben, sondern dass die Teams bzgl. der Erfahrung ziemlich durchwachsen sind. Zur Vermeidung von Mißverständnissen: wir sind ein absolut unabhängiger Blog!</p>
<p><strong>3. Handelsbasis</strong><br />
Es wird hier also eine Community entstehen, die auf mehreren Konten gemeinsam handeln wird. Wir werden Teams aufbauen, die jeweils aus drei bis fünf Mitgliedern bestehen werden und welche sich auf verschiedene Zeitebenen und Märkte spezialisieren. Regeln und Vorgehensweisen sind teilweise definiert und werden zusammen mit den Teams vorgestellt. Vorteile dieses Konzepts gibt es viele, als Beispiel sei hier z.B. der analytische Grund: &#8220;Betrachtung einens Trades aus verschiedenen Perspektiven&#8221;, und ein monetärer Grund: &#8220;Absichern der Position im x-Timeframe durch Trades im y-Timeframe&#8221; genannt.<br />
Daytradingteam.de hat die Rechtsform eines Vereins gewählt, dessen Mitgliedschaftsbedingungen noch offen sind und von der Community in Zukunft gestaltet werden sollen. Die Erlöse der Konten (sofern es Gewinne sind) werden zu festen Prozentsätzen der Kinderkrebshilfe gespendet, dem Depot gutgeschrieben und als Aufwandsentschädigung den jeweiligen Tradern ausbezahlt. Ich bitte an dieser Stelle daher darum, keine weiteren Angebote zur Konten- oder Geldverwaltung zu unterbreiten, da wir keine Vermögensverwalter sind und diesen Status derzeit auch nicht anstreben (trotzdem vielen Dank für das wirklich blinde Vertrauen).</p>
<p><strong>4. Kritik und Etikette</strong><br />
Damit keine falschen Hoffnungen oder Erwartungshaltungen erweckt werden, betonen wir noch mal, dass es keinerlei Versprechen gab ausser, dass zwei Konten (10.000€ und 1.000€) zum öffentlichen Handeln für ein Handelsteam zur Verfügung gestellt werden (von meiner Initial-Forderung vom 14.01.2009: &#8220;es sollten sich natürlich nur Trader melden, die von Ihrer Leistung überzeugt sind und die wissen, dass sie konstant profitabel sein können&#8221;) nehme ich auf Grund des Ansturms der profitablen Masse kurzfristig Abstand. Eine zeitliche Vorgabe gibt es für uns nicht.<br />
Da sich hier sowohl erste Handelsteams als auch ein, aus meiner Sicht erstklassiges Blog-Team herauskristallisiert hat, bitte ich alle Leser um Respekt für die ehrenamtlichen Leistungen; denn keiner verdient hier einen Cent. Die größte Unterstützung diese Projekts kam von teilerfahrenen Börsen-Einsteigern und erfahrenen Teilzeit-Tradern &#8211; von daher wird sich dieser Blog viel mit Grundlagen beschäftigen &#8211; wem das zu langweilig ist, halte sich bitte mit diskreditierenden Aussagen zurück.<br />
Trotz dieses Appells erwarte ich in Zukunft natürlich dennoch viel Kritik, dass bleibt bei einem Blog dieser Art nicht aus, jedoch kann ich schon heute aus meiner Sicht sagen, dass sich der Schritt, dieses Projekt zu wagen, mehr als gelohnt hat, da es schon mein persönlicher Gewinntrade war, die Bekanntschaft des Blog-Redakteur- und Autorenteams zu machen. Jeder einzelne ist mir sehr sympathisch und jeder hat seine Stärken und Schwächen und steht dazu (soweit ich das beurteilen kann) &#8211; eine der wichtigsten Tradereigenschaften.<br />
Zumindest aus unternehmerischer Sicht ist diese Gruppe gut strukturiert und sicherlich schlagkräftig genug, um dieses Projekt zu stemmen.<br />
<strong>An dieser Stelle möchte ich auch die Gelegenheit wahrnehmen, allen Aktiven für ihre Mitarbeit und Unterstützung zu danken, &#8230; und nicht zu vergessen: die persönlichen intensiveren, bereichernden und zusprechenden Mailkontakte.</strong></p>
<p>LG Aurelius</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Fernsehinterviews + Videos</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/03/04/fernsehinterviews-videos/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 06:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen/Research]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehinterview]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamental]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Trader]]></category>

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		<description><![CDATA[15.02.2010 Neuste Videos und Interviews im Überblick, deutsch und englisch http://www.goldseiten.de/videothek/ 16.06.2009 55:14 Frontline : Breaking the Bank In Breaking the Bank, FRONTLINE producer Michael Kirk (Inside the Meltdown, Bush&#8217;s War) draws on a rare combination of high-profile interviews with key players Ken Lewis and former Merrill Lynch CEO John Thain to reveal the story [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>15.02.2010</p>
<h4>Neuste Videos und Interviews im Überblick, deutsch und englisch</h4>
<h4><a href="http://">http://www.goldseiten.de/videothek/</a></h4>
<p>16.06.2009</p>
<p>55:14</p>
<h4>Frontline : Breaking the Bank</h4>
<p>In <em>Breaking the Bank</em>, FRONTLINE producer <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/us/kirk.html">Michael Kirk</a> (<a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/meltdown/"><em>Inside the Meltdown</em></a>, <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/bushswar/"><em>Bush&#8217;s War</em></a>) draws on a rare combination of high-profile interviews with key players <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/breakingthebank/interviews/lewis.html">Ken Lewis</a> and former Merrill Lynch CEO <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/breakingthebank/interviews/thain.html">John Thain</a> to reveal the story of two banks at the heart of the financial crisis, the rocky merger, and the government&#8217;s new role in taking over &#8212; some call it &#8220;nationalizing&#8221; &#8212; the American banking system.</p>
<p>It all began on that fateful weekend in September 2008 when the American economy was on the verge of melting down. Then-Secretary of the Treasury Henry Paulson, his former protégé John Thain, and Ken Lewis, one of the most powerful bankers in the country, secretly cut a deal to merge Bank of America and Merrill Lynch.</p>
<p>The merger of <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/breakingthebank/etc/map.html">the nation&#8217;s largest bank</a> and Merrill Lynch was supposed to help save the American financial system by preventing the imminent Lehman Brothers bankruptcy from setting off a destructive chain reaction. But it became immediately clear that it had not worked. <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/meltdown/cron/">Within days</a>, the entire global financial system was collapsing.</p>
<p>In Washington, Secretary Paulson was determined to spend billions of government dollars to prevent the American banking system from dragging the country into a depression. That October, Lewis, Thain and other top bank CEOs found themselves at an emergency meeting at the Treasury Department. Paulson told the group they had no choice but to accept $125 billion of capital from American taxpayers in order to save the financial system. Initially, Bank of America&#8217;s CEO Lewis was supportive of the plan. &#8220;We are so intertwined with the U.S. that it&#8217;s hard to separate what&#8217;s good for the United States and what&#8217;s good for Bank of America,&#8221; Lewis tells FRONTLINE.</p>
<p>But some observers now say that Paulson&#8217;s injection of public capital was the beginning of <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/breakingthebank/themes/banks.html">unprecedented government involvement</a> in the nation&#8217;s banking system, with consequences few understood.</p>
<p>&#8220;I think we nationalized the banks in the U.S. on that day,&#8221; former International Monetary Fund chief economist <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/breakingthebank/interviews/johnson.html">Simon Johnson</a> says. &#8220;The government got a lot of say in how they are run, a lot of constraints, a lot of responsibility. A lot of downside risk was taken on that day.&#8221;</p>
<p>By December, Lewis was discovering what it meant to have the government as a partial owner. When fourth-quarter losses at Merrill grew to $15 billion, Lewis began to look for a way to get out of the deal. But in tense negotiations with government officials, Lewis was told he had no choice. If he did not go through with the merger, regulators threatened to change the bank&#8217;s management.</p>
<p>&#8220;Ken Lewis blinked, the full force of the government is being brought upon him. The rules of the game have changed,&#8221; <em>Wall Street Journal</em> reporter Dan Fitzpatrick says. &#8220;Ken Lewis is on top of the financial services world, but he&#8217;s not in charge. The government holds all the cards at the end of the day.&#8221;</p>
<p>FRONTLINE&#8217;s <em>Breaking the Bank</em> tells the story of Lewis&#8217; struggle to survive in this new financial order, where public outrage and government edicts are now as important to banking as shareholders and deposits. With his bank on the brink, Lewis now finds himself the subject of a shareholder revolt, congressional indignation, presidential pressure and the increasingly conflicting demands of private investors and government officials.</p>
<p>&#8220;This is more than a story about just one man or one bank,&#8221; says producer Michael Kirk. &#8220;This is the story of the most important change in the relationship between government and private business in a generation.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/breakingthebank/view/">http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/breakingthebank/view/</a></p>
<p>09.06.2009</p>
<p>52:00</p>
<h4>Arte : Verbranntes Geld</h4>
<p class="headline">Viele Menschen wurden durch das Platzen der Immobilienblase in Amerika um ihre Ersparnisse gebracht. Die Krise zog immer weitere Kreise und erreichte schließlich globale Ausmaße. Vieles deutet darauf hin, dass die Akteure sich des Risikos eines gewaltigen Finanzcrashs bewusst waren. Die Dokumentation fragt nach den Drahtziehern und Verantwortlichen.</p>
<p class="text">&#8220;Diese Hedgefonds-Manager waren wie Weltkrieg-2-Bomberpiloten, die 50.000 Fuß über den Wolken ihre Bomben werfen und ihre Opfer nicht sehen!&#8221; Toni Brancatelli steht in seinem Geburtsort in Ohio, der nach dem Platzen der Immobilienblase einer Geisterstadt gleicht. Wie kam es zur weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise? Wer waren die Akteure, wer trägt die Verantwortung?<br />
Die Reise durch die Krise führt von der Immobilienspekulation in der US-amerikanischen Provinz über die Welthandelszentren New York und London nach Deutschland und Frankreich. Die Dokumentation zeigt Täter und Opfer. Wie konnte der gigantische Finanz- und Wirtschaftskollaps derart mutwillig riskiert werden? &#8220;Gier, schnelles Geld und Gier, mehr war es nicht&#8221;, sagt Frank Jackson, Bürgermeister von Cleveland, Ohio. &#8220;Es ist doch egal, ob die Häuser Schrott sind, wenn du damit Geld verdienen kannst&#8221;, betont der Hedgefonds-Manager Michael Bloch die Sichtweise der Investoren in New York.<br />
Rating-Agentur-Mitarbeiter, Analysten, Börsenhändler &#8211; sie alle räumen ein, dass die Spekulation eine großartige Party war, von der jeder wusste, dass sie bald enden musste. Und sie wussten auch, was das ganz real bedeutet: Pleiten, Massenentlassungen, massiver Vertrauensverlust, Armut. Die Opfer sitzen in Deutschlands größter Werft, die keinen einzigen Auftrag mehr erhält, warten als Öko-Mittelständler vergeblich auf Kredite, protestieren auf den Straßen von Paris, verzweifeln in Berlin über den Verlust ihrer privaten Rentenvorsorge oder wütend ohnmächtig, wie Deutschlands Finanzminister Peer Steinbrück, der die Banker eindringlich warnt, sich zu bekehren. Doch die Top-Banker sind immer noch vor allem um das Image ihrer Geldhäuser besorgt &#8211; Verantwortung scheint stets die Verantwortung der anderen zu sein. Trotz Verstaatlichungen bleibt der Staat Geisel der Wirtschaft.<br />
Neben dem Philosophen Peter Sloterdijk, dem Sozialethiker Friedhelm Hengsbach, dem Börsenhändler Dirk Müller zieht auch der Soziologe Richard Sennett Bilanz am Ende eines Zeitalters: &#8220;Der Neoliberalismus&#8221;, sagt Sennett, &#8220;endet als wirtschaftliches und kulturelles Desaster.&#8221; Doch das Schlimmste, meint auch Peer Steinbrück, könnte uns erst noch bevorstehen.</p>
<p><a href="http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2672818,scheduleId=2637184.html">http://plus7.arte.tv/de/detailPage/1697660,CmC=2672818,scheduleId=2637184.html</a></p>
<p>11.05.2009</p>
<p>30:19</p>
<h4>New Yorker : Gespräch mit Robert J. Shiller und Nassim Nicholas Taleb</h4>
<p><span style="text-decoration: underline"><span style="color: #0000ff"><a href="http://www.newyorker.com/online/blogs/newsdesk/2009/05/new-yorker-summit-video-nassim-n-taleb-and-robert-shiller.html">http://www.newyorker.com/online/blogs/newsdesk/2009/05/new-yorker-summit-video-nassim-n-taleb-and-robert-shiller.html</a></span></span><a href="http://www.newyorker.com/video?videoID=22785404001"></a></p>
<p>10.04.2009</p>
<p>26:53</p>
<h4>Bloomberg : Interview with George Soros</h4>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=f22FQz3vOiE&amp;feature=channel_page">http://www.youtube.com/watch?v=f22FQz3vOiE&amp;feature=channel_page</a></p>
<p>06.04.2009</p>
<p>10:18</p>
<h4>FT : Interview with Nouriel Roubini and Jim O&#8217;Neil (chief economist at Goldman Sachs) about the G20 summit, and the road to economic recovery</h4>
<p><a href="http://www.ft.com/cms/1644d08e-f450-11dc-aaad-0000779fd2ac.html?_i_referralObject=1084529301&amp;fromSearch=n">http://www.ft.com/cms/1644d08e-f450-11dc-aaad-0000779fd2ac.html?_i_referralObject=1084529301&amp;fromSearch=n</a></p>
<p>03.04.2009</p>
<p>15:00</p>
<h4>The global financial meltdown seen with argentine eyes &#8211; Adrian Salbuchi (International Analyst from Argentina)</h4>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=UlDNMB6wYmI">http://www.youtube.com/watch?v=UlDNMB6wYmI</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=78ddURofMWs&amp;feature=related">http://www.youtube.com/watch?v=78ddURofMWs&amp;feature=related</a></p>
<p>31.03.2009</p>
<p>13:15</p>
<h4>CNBC : Interview with Nouriel Roubini</h4>
<p><em>Roubini&#8217;s Read on the Recession</em></p>
<p><a href="http://www.cnbc.com/id/15840232?video=1078630238&amp;play=1">http://www.cnbc.com/id/15840232?video=1078630238&amp;play=1</a></p>
<p>24.03.2009</p>
<p>11:08</p>
<h4>Bloomberg : Interview with Nobel Prize Winning Economist Paul Krugman</h4>
<p><em>New Toxic Asset Plan &#8220;Won&#8217;t Work&#8221;</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=rQLnVyEx0Kg&amp;eurl=http%3A%2F%2Fwww.calculatedriskblog.com%2F&amp;feature=player_embedded">http://www.youtube.com/watch?v=rQLnVyEx0Kg&amp;eurl=http%3A%2F%2Fwww.calculatedriskblog.com%2F&amp;feature=player_embedded</a></p>
<p>19.03.2009</p>
<p>24:00</p>
<h4>Jay Leno : Interview with President Obama !!!</h4>
<p><a href="http://www.nbc.com/The_Tonight_Show_with_Jay_Leno/video/clips/president-obama-full-interview-319/1067541/?dst=nbc|widget|NBC%20Video&amp;__source=nbc|widget|NBC%20Video">http://www.nbc.com/The_Tonight_Show_with_Jay_Leno/video/clips/president-obama-full-interview-319/1067541/?dst=nbc|widget|NBC%20Video&amp;__source=nbc|widget|NBC%20Video</a></p>
<p>17.03.2009</p>
<p>34:11</p>
<h4>A conversation about AIG with Hank Greenberg former chairman and CEO of AIG, Carol Loomis Senior editor-at-large of &#8220;Fortune&#8221;, Gretchen Morgenson of &#8220;The New York Times&#8221; and Meredith Whitney</h4>
<p><a href="http://www.charlierose.com/view/interview/10153">http://www.charlierose.com/view/interview/10153</a></p>
<p>15.03.2009</p>
<p>26:39</p>
<h4>60 Minutes correspondent Scott Pelley asked Ben Bernanke (Federal Reserve Chairman) !!!</h4>
<p><a href="http://www.cbsnews.com/stories/2009/03/12/60minutes/main4862191.shtml">http://www.cbsnews.com/stories/2009/03/12/60minutes/main4862191.shtml</a></p>
<p>11.03.2009</p>
<p>53:56</p>
<h4>Charlie Rose: A Conversation with Timothy Geithner (U.S. treasury secretary) !!!</h4>
<p><a href="http://www.calculatedriskblog.com/2009/03/charlie-rose-conversation-with-timothy.html">http://www.calculatedriskblog.com/2009/03/charlie-rose-conversation-with-timothy.html</a></p>
<p>03.03.2009</p>
<p>07:51</p>
<h4>Banker unter Palmen, Unternehmen unterm Hammer</h4>
<p><em>Opfer und Profiteure der Krise</em></p>
<p><a href="http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-luxus-banker-ID1236035568194.xml">http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-luxus-banker-ID1236035568194.xml</a></p>
<p>27.02.2009</p>
<h4>France24 International News &#8211; From the crisis to civil wars?</h4>
<p class="f_intro"><em>Beware: one crisis can easily hide another. A highly respected think tank warns of massive social and civil unrest in areas that have been badly affected by the financial crisis. Will consumer societies turn on themselves? </em></p>
<p>Diskussion mit Frank Biancheri ( Director of Research , European institude of political anticipation), Philip S. Golub ( Professor of International Relations University of Paris 8), Francois-Bernard Huyghe (Special Advisor Insttute for International and Strategic Relations)  und Rick MacArthur (Publisher Harper&#8217;s Magazine)</p>
<p><a href="http://www.france24.com/en/20090227-the-debate-from-the-crisis-to-civil-wars-1">http://www.france24.com/en/20090227-the-debate-from-the-crisis-to-civil-wars-1</a></p>
<p><a href="http://www.france24.com/en/20090227-the-debate-from-the-crisis-to-civil-wars-2">http://www.france24.com/en/20090227-the-debate-from-the-crisis-to-civil-wars-2</a></p>
<p>26.02.2009</p>
<p>10:15</p>
<h4>Bloomberg: Interview with Robert Prechter - Elliott Wave International</h4>
<p><a href="http://www.bloomberg.com/avp/avp.asxx?clip=mms://media2.bloomberg.com/cache/vqnWdbAyUyzI.asf&amp;vCat=/av&amp;RND=565063949&amp;A">http://www.bloomberg.com/avp/avp.asxx?clip=mms://media2.bloomberg.com/cache/vqnWdbAyUyzI.asf&amp;vCat=/av&amp;RND=565063949&amp;A</a>=</p>
<p>24.02.2009</p>
<h4>DAF: Ein Interview mit Starökonom Prof. Nouriel Roubini</h4>
<p><em>Nouriel Roubini äußert sich zum ersten Mal im DAF. Der Börsenexperte spricht zur aktuellen Marktlage, die Auswirkungen der Krise auf Europa und wie sich Anleger in dieser Zeit verhalten sollten. &#8216;Die Rezession ist global&#8217; ist hierbei eine Kernaussage in dem DAF-Interview.</em></p>
<p><a href="http://www2.anleger-fernsehen.de/daf_vod_aktie.html?id=40118460&amp;name=Sondersendung%3A+Ein+Interview+mit+Star%C3%B6konom+Prof.+Nouriel+Roubini">http://www2.anleger-fernsehen.de/daf_vod_aktie.html?id=40118460&amp;name=Sondersendung%3A+Ein+Interview+mit+Star%C3%B6konom+Prof.+Nouriel+Roubini</a></p>
<p>23.02.2009</p>
<p>16:25</p>
<h4>Bloomberg: Interview with Nassim Taleb (Author of the finance book &#8220;The Black Swan&#8221;)</h4>
<p><em>U.S. Banking System is &#8220;Designed to Blow Up&#8221;</em></p>
<p><a href="http://www.bloomberg.com/avp/avp.htm?N=video&amp;T=Taleb%20Says%20U.S.%20Banking%20System%20Is%20%27Designed%20to%20Blow%20Up%27%20&amp;clipSRC=mms://media2.bloomberg.com/cache/vmMd4PSxEKeE.asf">http://www.bloomberg.com/avp/avp.htm?N=video&amp;T=Taleb%20Says%20U.S.%20Banking%20System%20Is%20%27Designed%20to%20Blow%20Up%27%20&amp;clipSRC=mms://media2.bloomberg.com/cache/vmMd4PSxEKeE.asf</a></p>
<p>19.02.2009</p>
<p>56:23</p>
<h4>Inside The Meltdown</h4>
<p><a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/meltdown/view/">http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/meltdown/view/</a></p>
<p>18.02.2009</p>
<p>11:10</p>
<h4>The Short and Simple Story of the Credit Crises</h4>
<p><em>The goal of giving form to a complex situation like the credit crisis is to quickly supply the essence of the situation to those unfamiliar and uninitiated.</em></p>
<p><span style="color: #0000ff"><a href="http://crisisofcredit.com/">http://crisisofcredit.com/</a></span><a href="http://www.vimeo.com/3261363"></a></p>
<p>Dieser Link ist für Einsteiger, die sich bis jetzt noch nicht ausführlich mit der Finanzkrise beschäftigt haben, sehr empfehlenswert.</p>
<p>18.02.2009</p>
<p>09:16</p>
<h4>Bloomberg: Interview with Barton Biggs (Traxis Partners &amp; Ex Chief Global Strategist at Morgan Stanley)</h4>
<p><em>Sentiment right now is terrible &#8211; We&#8217;re set up for a bear market rally since beginning of the year &#8211; We&#8217;re right on the lows as we speak &#8211; Market is poised for big rally &#8211; Obama&#8217;s actions are the right things &#8211; Attitude is too bearish out there &#8211; We&#8217;re in recession territory but economy not declining as rapidly &#8211; PMI tends to be a good leading indicator of stock prices &#8211; Geithner speech was a little vague &#8211; Geithner&#8217;s program a neat way to solve the problem &#8211; 2 or 5 big banks and some regional banks are going to go bust, be nationalized </em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0g3JQjCt7Jo">http://www.youtube.com/watch?v=0g3JQjCt7Jo</a></p>
<p>13.02.2009</p>
<p><em>ca. 51:00</em></p>
<h4>Die Schweiz im Sog der Finanzkrise (Teil 1 &#8211; 6)</h4>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=PYJ1WcQJuv8&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html">http://www.youtube.com/watch?v=PYJ1WcQJuv8&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jbRrywyNPOQ&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html">http://www.youtube.com/watch?v=jbRrywyNPOQ&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dcI29aOhUIU&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html">http://www.youtube.com/watch?v=dcI29aOhUIU&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-sB6KKReSp8&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html">http://www.youtube.com/watch?v=-sB6KKReSp8&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=o6ELeacXHCA&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html">http://www.youtube.com/watch?v=o6ELeacXHCA&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=SN8syTbP9Xc&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html">http://www.youtube.com/watch?v=SN8syTbP9Xc&amp;eurl=http://www.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-923-435.html</a></p>
<p>11.02.2009</p>
<p><em>06:11</em></p>
<h4>Bloomberg : Interview with Jim Rogers &#8211; We Must Let Banks Fail</h4>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xBagYWSWZlY&amp;eurl=http://www.godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Jim-Rogers-Geithner-der-falsche-Mann-fuer-diesen-Job,a1160329,c65.html">http://www.youtube.com/watch?v=xBagYWSWZlY&amp;eurl=http://www.godmode-trader.de/de/boerse-analyse/Jim-Rogers-Geithner-der-falsche-Mann-fuer-diesen-Job,a1160329,c65.html</a></p>
<p>11.02.2009</p>
<p>11:41</p>
<h4>Russiatoday.com : Interview with Gerald Celente (U.S. Trend Forecaster and Author)</h4>
<p><em>We will see global economic collapse &#8211; There will be signs of great depression numbers &#8211; Americans are the most depressed nation in the world &#8211; There will be another revolution in this country &#8211; A tax revolt is likely to happen in the USA &#8211; People are hopeful, desperate and fearful &#8211; Wjy would anybody believe these people? &#8211; Healt is going to be growth industry</em></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9nJ7LM3iyNg&amp;feature=channel_page">http://www.youtube.com/watch?v=9nJ7LM3iyNg&amp;feature=channel_page</a></p>
<p>11.02.2009</p>
<h4>DAF: Interview mit Ralf Flierl, Chefredakteur Smart Investor</h4>
<p><em>Themen des Gesprächs: Anfang vom Ende des heutigen Finanzsystems / Kritik an Verstaatlichung / Bad Bank / Staatshilfen / Kreditvergabe an Unternehmen / Konjunkturpaket / Blick auf die Aktienmärkte</em></p>
<p><a href="http://www2.anleger-fernsehen.de/daf_vod_thema.html?id=40120695&amp;name=Exklusiv%3A+%26%2339%3BKein+Weg+f%C3%BChrt+an+der+Verstaatlichung+vorbei%26%2339%3B">http://www2.anleger-fernsehen.de/daf_vod_thema.html?id=40120695&amp;name=Exklusiv%3A+%26%2339%3BKein+Weg+f%C3%BChrt+an+der+Verstaatlichung+vorbei%26%2339%3B</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.daytradingteam.de/2009/03/04/fernsehinterviews-videos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
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		</item>
		<item>
		<title>Handelssystem-Entwicklung</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/02/10/handelssystem-entwicklung/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 19:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fragmasta</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachfolgend wird geschildert, wie man ein Handelssystem entwickeln und traden kann (!). Diese Vorgaben sind natürlich nicht nur für mechanische Handelssysteme zu verwenden, sondern sie können auch gleichwohl für einen diskretionären Handelsstil eine Hilfestellung bieten. Ausgangspunkt ist jedoch, dass ein Trader (egal welcher Kategorie er auch angehört) einen fixierten Plan hat, nachdem er kontinuierlich und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachfolgend wird geschildert, wie man ein Handelssystem entwickeln und traden kann (!).<br />
Diese Vorgaben sind natürlich nicht nur für mechanische Handelssysteme zu verwenden, sondern sie können auch gleichwohl für einen diskretionären Handelsstil eine Hilfestellung bieten.</p>
<p>Ausgangspunkt ist jedoch, dass ein Trader (egal welcher Kategorie er auch angehört) einen fixierten Plan hat, nachdem er kontinuierlich und beständig tradet.<br />
&#8220;Plane den Trade! Trade den Plan!&#8221;</p>
<p>Anm.:<br />
Die u. g. Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit!<br />
Sie ist nur sehr hilfreich aus meiner Sicht.<br />
Verbesserungsvorschläge/Erfahrungsberichte finden in den anschließenden Postings ihren Platz.</p>
<p><strong>HS-Entwicklung</strong></p>
<p>A) Trading-Idee<br />
B) Handelsregeln<br />
C) HS schreiben<br />
D) HS backtesten und optimieren<br />
E) HS starten/handeln<br />
F) HS (Ausführungen) überwachen<br />
G) HS warten (verbessern, anpassen, aussetzen, beenden)<br />
H) Mehrere HS miteinander abstimmen und handeln (Equity-Trading)</p>
<p><strong>A) Trading-Idee</strong><br />
1.) Am Anfang steht eine Idee, die viele und hohe Gewinne verspricht.<br />
2.) Diese sollte einen positiven Erwartungswert haben.<br />
3.) Hier wird auch festgelegt welcher Art das HS ist: Trendfolger, Countertrend, BreakOut, Mustererkennung.<br />
4.) Des weiteren entscheidet man sich hier auch für den zu handelnden Time-Frame: Scalping, Intraday-Trading, Swing-Trading, Position-Trading mit den dazugehörigen Time-Sets (Charteinstellungen): Tick-, Minuten-, 15’er-, Hourly-, Daily-, Weekly-Charts.<br />
5.) Hier wird der Grundstein für das zukünftige Trading gelegt, somit sollte auch die gewählte Strategie und ihre Art zur Persönlichkeit des Traders passen.</p>
<p><strong>B) Handelsregeln</strong><br />
1.) Es werden Handelsregeln erstellt, die so präzise wie möglich formuliert werden.<br />
2.) Sie sollten so genau aufgeführt sein, dass ein außenstehender Dritter ohne Einführung und weiteren Erklärungen umgehend und fehlerfrei das System umsetzen kann.<br />
3.) Hierzu zählen die Komponenten: Entry (Trenderkennung, SetUp, Trigger), Exit (Risk-Management) und Position-Sizing (Money-Management).</p>
<p><strong>C) HS schreiben</strong><br />
1.) Entry-Bedingungen<br />
a) Immer wiederkehrende (gleiche) Entry-Bedingungen sorgen für eine nachhaltige Überprüfbarkeit (Traden nicht „nur aus dem Bauch heraus“).<br />
b) Es sollten nicht zu viele variable Parameter verwendet werden, da das System ansonsten zu instabil wird und Überoptimierung/Curve-Fitting (das Anpassen an die Verhältnisse eines bestimmten historischen Datensatzes/Tesreihe) droht.<br />
2.) Exit-Bedingungen<br />
a) Das sog. Risk-Management (RM).<br />
b) Sie geben an, wann der Trade im Verlust- sowie im Gewinnfall beendet wird.<br />
c) Hierüber wird das Risiko des Trades (Trade-Risiko) definiert.<br />
d) Es können folgende Stops verwendet werden: InitialStop (gibt das Max.-Risiko zu Beginn das Trades an), TrailingStop (=GewinnsicherungsStop, ein nachlaufender Stop, der das Risiko eines im Gewinn befindlichen Trades gleichhält oder sogar verringert), ProfitTarget (bei Erreichen eines vorher definierten Gewinnzieles wird der Trade glattgestellt), TimeStop (nach Erreichen einer vorher definierten Zeitspanne wird der Trade glattgestellt). Diese Stops sollten so eng wie möglich gewählt werden, um das Risiko im Markt und der Volatilität zu minimieren. Jedoch weit genug, um dem Trade Platz zur Entfaltung zu geben und das Markthintergrundrauschen sowie StopFishing (von offensichtlichen, zu engen Stops) zu unterdrücken.<br />
e) Da man durch die Verwendung eines Stops i. d. R. früher ausgestoppt wird als bei einem SAR-System, kann es sein, dass der Kurs nach dem Exit wieder in die ursprünglich gehandelte Richtung weiterläuft, ohne jedoch ein erneutes Signal gegeben zu haben. (Es hätte ja auch vorher erst einmal eines Gegensignals bedurft.) Somit sollte man sich auch mit der Thematik ReEntry befassen.<br />
3.) Kontraktgrößen-Bestimmung<br />
a) Das sog. Money-Management (MM).<br />
b) Hier wird die Frage nach dem „wie viel“ geklärt.<br />
c) Hierbei muss das Trade-Risiko berücksichtigt werden (wie viel Punkte werden im Chart bei Erreichen des IS verloren = Entry &#8211; IS).<br />
d) Des weiteren muss ebenfalls das Depot-Risiko berücksichtigt werden (wie viele Euros kann ich mir, bezogen auf das gesamte Trading-Kapital, erlauben zu verlieren). Hierbei sollte bei jedem Trade jeweils max. zwischen 1% – 3% des Trading-Kapitals riskiert werden.<br />
e) Dies kann neben der Kontrakt-Zahl auch über einen evtl. Hebel reguliert werden.<br />
f) Als Ergebnis erhält man die max. zu handelnden Kontrakte und den passenden Hebel, sodass man nicht zu riskant am Markt agiert und dem Leitsatz folgt: „Stay in Business!“<br />
4.) Umschreiben sämtlicher Handelsregeln in eine dem PC/Handelsprogramm verständliche Sprache (z. B. Equilla, EasyLanguage).</p>
<p><strong>D) HS backtesten und optimieren</strong><br />
1.) Durch das Testen des Systems erlangt man keine 100%ige Sicherheit, jedoch gewinnt man dadurch Vertrauen in das HS (man lernt das Chance-Risiko-Profil dieser Art des Handels kennen und lernt, mit den ja schon prognostizierten Verlusten/Verlustserien zu leben) und erhält so die notwendige psychologische Unterstützung.<br />
2.) Es werden die HS-Bestandteile einzeln getestet: Zu erst werden die Entry-Bedingungen optimiert, danach wird das RM-Modul (Stops) aktiviert, zum Schluss wird eine passende MM-Logik hinzugefügt.<br />
3.) Testverfahren<br />
a) Komplette Datenreihe<br />
b) Out-of-Sample/Walk-Forward: Aufteilen der Datenreihe in mehrere Datensegmente; das erste Segment dient als Entwicklungszeitreihe, die weiteren werden in, dem System bisher ja noch unbekannte, Testzeitreihen unterteilt. Somit soll das CurveFitting ausgeschlossen werden und die Chance-Risiko-Profile für möglichst viele verschiedene Marktsituationen abgebildet werden.<br />
c) Monte-Carlo-Simulation<br />
d) Stress-Test<br />
4.) Ausgabe der Ergebnisse jedes HS-Bestandteiles (Entry, RM, MM) für jede einzelne Parameter-Einstellung (z. B. bei einem MA-Double-Crossover-System alle möglichen Kombinationen der beiden unterschiedlichen MA-Perioden-Längen, also 3/15, 4/15, … 10/50) in drei EXCEL-Tabellen. Hierbei wird jede Tabelle einzeln abgearbeitet, so dass man zuerst eine profitable Entry-Einstellung erhält, man danach die Ergebnisse mit Hilfe des RM-Moduls verbessert und schließlich noch das MM-Modul hinzuschaltet.<br />
5.) Filtern der Tabelle nach den wichtigsten statistischen Performance-Kennzahlen. Hierbei ist darauf zu achten, dass man nicht nur nach der reinen Performance (Ertrag) geht, sondern auch die Risiko-Kennziffern beachtet und ebenfalls den „Ertrags-Prozess“ (unter welchen Bedingungen ist es zu diesem Endergebnis gekommen) untersuchen.<br />
a) TotalNetProfit: Gibt das Gesamt-Ergebnis an (TNP = GrossProfit – GrossLoss); das Ergebnis sollte zwingend positiv sein, da das HS ansonsten Geld verliert, jedoch ist die Höhe nicht der ausschlaggebende Punkt.<br />
b) MaxDrawdown: Gibt den größten Equity-Rückgang nach einem Equity-High bis zu dessen Wiedererreichen an. Eine der wichtigsten Kennzahlen, da sie die Höhe der psychischen Belastung des Traders widerspiegelt. (Ebenso die MaxConsecutiveLosers, die die max. Anzahl von Verlusttrades in Folge angeben.)<br />
c) ProfitFaktor: Gibt das Verhältnis von GrossProfit und GrossLoss an (PF = GrossProfit / GrossLoss), pro verlorenem EUR erhält man EUR X Gewinn; ein PF &gt;3 wäre anzustreben.<br />
d) PercentageProfitable/HitRate ist eher zweitrangig (erfolgreiche Trendfolger können sogar im Bereich von 35% noch sehr profitabel sein); entscheidender wäre ein Verhältnis von durchschnittlichem Gewinn zu durchsch. Verlust von &gt;3.<br />
e) Sharpe Ratio: Gibt das Verhältnis der gemittelten Überschuss-Rendite (Rendite abzüglich eines risikolosen Zinses) zur Volatilität der Renditen an.<br />
f) NetProfit/MaxDD: Dieses Verhältnis gehört auch zu den Chance-Risiko-Kennzahlen.<br />
g) Trade-Häufigkeit/PercentageInMarket: Diese Kennzahlen können als sog. „weiche Kriterien“ zu Rate gezogen werden. Bei ansonsten identischen Performance-/Risiko-Kennzahlen sollten die Parameter gewählt werden, mit denen man weniger handelt bzw. im Markt ist. Denn mehr Trades bedeuten höhere, zusätzliche Kosten (Provisionen, Slippage) und durch einen höheren Anteil im Markt ist man auch einem höheren Risiko ausgesetzt.<br />
6.) Man sollte nicht zu viele Kennzahlen auswählen, um nicht den Überblick zu verlieren.<br />
7.) Alle Kennzahlen mit einander verknüpft, also nicht isoliert betrachten.<br />
8.) Anfertigen einer Pivot-Tabelle mit Oberflächendiagramm in EXCEL.<br />
a) Auf der X- und der Y-Achse werden die Einstellung der beiden (hier im Beispiel) MAs abgetragen; im Inneren, dem sog. Daten-Bereich werden die Ergebnisse dargestellt.<br />
b) Die Ergebniswerte für jede einzelne Parameter-Kombination werden dabei im Datenbereich nicht als absolute Zahlen geschrieben, sondern es erfolgt eine farbliche Darstellung.<br />
c) Hierbei entsteht ein den Isobaren auf Wetterkarten ähnliches Bild. Die Ergebniswerte werden in bis zu zehn gleichgroße Bereiche aufgeteilt. (Bsp.: Die Werte schwanken zwischen dem Minimum 0 bis zum Maximum 10; alle Werte, die zwischen 0 und 1 liegen erhalten einen roten Punkt, Werte zwischen 1 und 2 einen orangefarbenen usw.) Somit erhält man eine Oberfläche mit verschiedenbunten Bereichen/Flächen.<br />
d) Nun sucht man sich die Flächen mit den besten Werten (z. B. dunkelblaue Fläche für Werte zwischen 9 und 10) und den zweitbesten Werten (z. B. lilafarbene für Werte zwischen 8 und 9).<br />
e) Hier kommt nun nicht darauf an, DIE (eine!) Parameter-Kombination zu erkennen und zu übernehmen, sondern viel mehr um einen größeren Bereich, sozusagen eine Handvoll von Parameter-Kombinationen, der durch die Reihe weg überdurchschnittlich gute Ergebniswerte liefert. Man sollte also nicht unbedingt auf eine kleine dunkelblaue Ecke schauen, sondern eher den großflächigeren lilafarbenen Bereich mit etwas dunkelblau durchsetzt bevorzugen. Denn bei Extremwerten oder sehr kleinflächig dargestellten Werten kann es sich um Zufallstreffer oder aber um Überoptimierung handeln.<br />
f) Dieser ausgemachte Bereich beinhaltet nun eine Reihe von profitablen Parametern. Entscheidet man sich für eine Parameter-Kombination hieraus, so hat man zwar nicht den absoluten Spitzenwert, ist jedoch mit einem STABILEN Wert, auf der sichereren Seite. D. h. geringfügige Parameter-Veränderungen sollen nicht gleich zu größeren und somit risikobehafteten Ertragsvarianzen führen. (Bei geringfügigen Verschiebungen im Marktgefüge, die eine Anpassung der Parameter verlangen würden, wird man nicht gleich aus dem Markt gespült, ohne dass die gewählte Einstellung komplett versagt.)<br />
9.) Dieses Verfahren (eine Parameter-Kombination zu wählen, die ein wenig „Fleisch“ um sich herum hat) wird für die beiden nächsten Module (RM) und (MM) erneut durchgeführt.<br />
a) Neben den o. g. Verfahren eignet sich bei dem RM-Modul auch das MAE-Verfahren (Maximum Adverse Excursion von John Sweeney)<br />
10.) Visualisierte Erfassung der Verteilungsstruktur der Monatsrenditen (relative Häufigkeitsverteilung der Trades sortiert nach %-ualer Rendite/Rendite-Klassen). Hierbei werden Ausreißer („Outlier“) in beiden Extremen erkannt, die die Statistik unbemerkt verfälschen. Bei einem Vergleich mit der Normalverteilungskurve ist z. B. bei Trendfolge-HS eine Rechtsschiefe (Schiefe/Skewness) erkennbar, d. h. der Scheitelpunkt der Renditekurve liegt links neben dem idealisierten Normalverteilungsscheitelpunkt, somit ist die rechte Seite der Kurve stärker ausgeprägt („Fat Tails“). Sprich: Viele kleine Verluste, dafür wenige, aber um so größere Gewinne (positive Skewness).<br />
11.) Visuell kann man des weiteren ebenfalls die Equity-Kurve erfassen. Eine glatte, steigende Linie verspricht eine stetige, positive Renditeentwicklung ohne größere, nervenzehrende Drawdowns.<br />
12.) Nach allen Testdurchläufen werden die stabilsten und Profit versprechenden Parameter im HS hinterlegt.</p>
<p><strong>E) HS starten/handeln</strong><br />
1.) Start des Tradings in Realtime.<br />
2.) Anbindung/automatisches Order-Routing an den Broker.<br />
3.) Festlegen auf ein oder mehrere Underlyings (Portfolio) und das zu handelnde Instrument (Aktien, Optionsscheine, Zertifikate, CFDs, Optionen, Futures).</p>
<p><strong>F) HS (Ausführungen) überwachen </strong><br />
1.) Werden die Trades tatsächlich gemäß den erdachten Handelsregeln ausgeführt?<br />
2.) Werden die Orders ohne größeres Timelag ausgeführt?</p>
<p><strong>G) HS warten (verbessern, anpassen, aussetzen, beenden)</strong><br />
1.) Kein HS wird mit einer gleich bleibenden Parametereinstellung ewig profitabel handelbar sein. (Rudolf Wittmer äußerte in einem Interview diesbezüglich mal eine Haltbarkeitsspanne von max. 3 Jahren.)<br />
2.) Läuft das HS noch innerhalb der getesteten und als profitabel verifizierten Parameter?<br />
3.) Haben sich die Marktbedingungen sehr verändert?<br />
4.) Testverfahren<br />
a) Vergleich der aktuellen mit den ursprünglichen HS-Performance-Kennzahlen aus D).<br />
b) Chi-Square-Test (x²-Test): Sind die aktuellen Werte noch mit den historischen kompatibel?<br />
c) Worst-Case-Szenarien: VaR (Value-at-Risk, Monte-Carlo-Simulation, Stress-Test).</p>
<p><strong>H) Mehrere HS miteinander abstimmen und handeln (Equity-Trading)</strong><br />
1.) Durch Untersuchung der EquityCurve sollen Zeiträume identifiziert und im Ansatz erkannt werden, in denen das HS versagt, bzw. Verluste produziert. (Z. B. die Phasen von Seitwärtsmärkten, in denen Trendfolgeansätze prinzipiell zu Verlusten neigen, wird das HS ausgesetzt und nur per Paper-Trading weitergeführt.)<br />
2.) Somit soll die EquityCurve linearer und nicht so erratisch verlaufen. (DrawDowns und somit auch die Volatilität werden reduziert. Dadurch ergibt sich ein günstigeres CRV, bzw. NetProfit/DD-Verhältnis.)<br />
3.) Zur Analyse der EquityCurve können sämtliche Methoden der technischen Analyse angewandt werden. Zu nennen wären hier als Hauptarten: MovingAverage (Simple oder DoubleMACrossover-Systeme), Breakout (Tiefs und Hochs der Equity innerhalb eines zu definierenden Zeitraumes geben die Aussetzungs-/Fortsetzungs-Signale des Handels an), Performance (ähnlich der Breakout-Methode, nur dass hier prozentuale Auf-/Abschläge gewertet werden wie bei einem %-ualen TrailingStop) und Underwater Equity Shutdown (Kombination aus Breakout und Performance).<br />
a) In die EquityCurve werden Trendlinien (AUTL/ABTL) eingezeichnet. Bei Break der AUFTL wird das Trading des Systems eingestellt und per Paper-Trading fortgeführt. Bei Break des sich anschließenden ABT wird das System wieder angeschaltet.<br />
b) Equity MA: Über die EquityCurve werden MA’s gelegt (z. B. ein MA-200). Signale des Systems werden ausgeführt, sofern die EquityCurve oberhalb des MA’s liegt.<br />
c) Equity MAEin Double-MA-Crossover-System auf die Equity. Die MA’s sollten über 20, jedoch nicht allzu weit auseinander liegen, z. B. 25/30.<br />
d) Equity Breakout: Wenn neue Equity-Tiefstände innerhalb einer vorher definierten Zeitspanne auftreten, wird das reale Trading ausgesetzt und auf Paper-Trading umgestellt, bei neuen Equity-Höchstständen innerhalb einer vorher definierten Zeitspanne wird es wieder fortgesetzt, z. B. eine Zeitspanne von jeweils 10 Tagen.<br />
e) Equity Performance: Ähnlich dem Breakout-System wird der Equity ein gewisses Korekturpotenzial zugestanden, nur dass es sich hierbei um %-uale Grenzen handelt, analog einem %-TrailingStop. Z. B. wird das reale Trading abgebrochen, wenn 7 % vom letzten Equity-High wieder abgegeben wurden und erst wieder aufgenommen, wenn sich die Equity vom letzten Equity-Low wieder um 3 % erholt hat.<br />
f) Underwater Equity Shutdown: Analog dem Performance-System wird das reale Trading eingestellt und es wird erst wieder bei neuen Equity-Highs aufgenommen (ähnlich dem Breakout-System). Tritt z. B. ein DD von 4 % auf, wird das reale Trading abgebrochen und erst wieder bei neuen Equity-Highs aufgenommen. Hierdurch kommst es zwar zu längeren tradelosen Phasen (aufgrund der langen Wartezeit bis neue Equity-Highs entstehen), jedoch werden Drawdown-Phasen gut herausgefiltert, so dass sich die Trefferquote erhöht und das Kapital während diesen Marktbedingungen für andere HS zur Verfügung steht.<br />
4.) Es werden mehrere HS getradet, um einen Diversifikationseffekt zu erzielen.<br />
5.) Es werden mehrere Zeiteinheiten (Timeframes) getradet, um einen Diversifikationseffekt zu erzielen.<br />
6.) Es können verschiedene Arten von HS kombiniert werden, z. B. Trendfolger und Countertrend-Systeme, um so jeder Marktbedingung gerecht zu werden.</p>
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		<title>Tools: Drawdown-Tabelle und R-Wartungsrechner</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/02/07/tools-drawdown-tabelle-und-r-wartungsrechner/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 20:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>marvin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drawdown-Tabelle und R-Wartungsrechner Die downloadbare Tabelle enthält 2 verschiedene Auswertungen: - Auf dem ersten Reiter wird eine Drawdown-Tabelle nach Eingabe eigener Parameter berechnet. - Der zweite Reiter beinhaltet den sog. &#8216;&#8221;R&#8221;-Wartungswert-Rechner: Simulationen zum Erwartungswert einer Handelsstrategie&#8217;. Damit kann man statistische Berechnungen nach Eingabe eigener Angaben durchführen lassen. Bitte die Hinweise lesen! Für eine gegebene G/V-Verteilung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><H3>Drawdown-Tabelle und R-Wartungsrechner</H3></p>
<p><P>Die downloadbare Tabelle enthält 2 verschiedene Auswertungen:</P></p>
<p>- Auf dem ersten Reiter wird eine Drawdown-Tabelle nach Eingabe eigener Parameter berechnet.</p>
<p>- Der zweite Reiter beinhaltet den sog. &#8216;&#8221;R&#8221;-Wartungswert-Rechner: Simulationen zum Erwartungswert einer Handelsstrategie&#8217;.<BR><br />
Damit kann man statistische Berechnungen nach Eingabe eigener Angaben durchführen lassen.<BR><br />
Bitte die Hinweise lesen!<BR><br />
Für eine gegebene G/V-Verteilung und weiterer Parameter berechnet die Tabelle u.a. den Mittelwert, die Stichprobenstandardabweichung, das +/- 2s Konfidenzintervall (Bedeutet: mit 5% Irrtumswahrscheinlichkeit (95% Sicherheit) fällt jeder im Zeitraum beliebig vorkommende Trade in dieses Intervall (untere/obere Grenze)) und den Erwwartungswert (EW). Unterstellt wird für jeden Trade ein Zufallsexperiment.<BR><br />
Alle nicht ganz trivialen Berechnungen/Werte werden ausführlich beschrieben.<BR><br />
Mit der Tabelle ist es z.B. möglich, eine untere und obere Grenze seiner G/V pro Zeitabschnitt (z.B. Monat) berechnen zu lassen und wie hoch der EW ist. Sollte dieser negativ sein, wird das System bei vielen Versuchen/Trades Geld verlieren&#8230;</p>
<p>Anregungen, Fragen, Kommentare, Änderungswünsche, Erweiterungen, etc. können als Kommentar gepostet werden.</p>
<ul>
<li>Inhalt: a) Drawdown-Tabelle, b) &#8220;R&#8221;-Wartungswert-Rechner</li>
<li>Format: MS Excel 2003</li>
<li>Dokumentenversion: 1.0.3</li>
<li>Download: <a href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/r-rechner-103.xls">Klick</a></li>
</ul>
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		<title>Trading in Minutencharts – Teil 3</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/02/07/trading-in-minutencharts-%e2%80%93-teil-3/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 16:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Weg zur Strategie Mir ist absolut klar, dass sich einige langweilen werden und nicht verstehen können wie diese Artikelserie so ausufern kann, nur behaupte ich, dass es besonders wichtig ist, auch den kleinsten vorerst für unwichtig oder selbstverständlich erscheinenden Vorgang zu nennen. Je länger man einen Stil oder ein System handelt, desto mehr Gedanken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Der Weg zur Strategie</strong></h1>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Mir ist absolut klar, dass sich einige langweilen werden und nicht verstehen können wie diese Artikelserie so ausufern kann, nur behaupte ich, dass es besonders wichtig ist, auch den kleinsten vorerst für unwichtig oder selbstverständlich erscheinenden Vorgang zu nennen. Je länger man einen Stil oder ein System handelt, desto mehr Gedanken macht man sich um die Hintergründe und desto perfekter funktioniert es für einen selbst im Laufe der Zeit. Oftmals verwendet man intuitiv Mechanismen derer man sich gar nicht immer bewusst ist; wenn man aber über die Jahre immer regelmäßig ausergewöhnliche Trades dokumentiert, bekommt man über kurz oder lang eine große Menge an beeinflussenden Faktoren zusammen.</p>
<p>All die Probleme von denen man gehört hat bekommt man durch eine detaillierte Strukturierung und das Einhalten der entsprechenden Regeln langfristig in den Griff. Ich wage sogar zu behaupten, wer seine Strategie nicht detailliert beschreiben kann, hat keine. Wenn man sich intensiv mit Trading auseinander setzt ist man wie in jedem anderen Beruf gezwungen seine Hausarbeiten zu machen – und die sind manchmal auch umfangreich! Ich versuche im Folgenden auch nicht zu viele Fachbegriffe zu verwenden bzw. erkläre zwischendrin einige, damit auch alle Anfänger leicht einsteigen können.</p>
<p>Insbesondere gehe ich hier nicht auf MM/ RM ein (bekommt später eigene Artikel) sondern werde meine Sichtweise im Laufe der späteren Tradedarstellungen erklären.</p>
<p>Als ich anfing  mich für die Börse zu interessieren hat man mit <strong>Scalper</strong> die Arbitrageure bezeichnet (diese nutzen Kursdifferenzen zwischen dem Termin- und dem Kassamarkt aus), später wurde der Begriff dann häufig benutzt um die betrügerischen Händler und Gewinner von Kursmanipulationen zu beschreiben (diese haben vorher erworbene Wertpapiere manipuliert, hochgetrieben und schnell wieder verkauft).<br />
Ich verwende diesen Begriff deshalb also so ungern, da er in der Vergangenheit ständig umgangssprachlichen Bedeutungsänderungen unterlag.<br />
Ich benutze den Begriff „<strong>scalping</strong>“ im Folgenden synonym für das „<strong>Herausschneiden eines kleinen Teils der (Kurs-)Bewegung</strong>“.</p>
<p>Die Philosophie dieses kurzfristigen Handelns unterscheidet sich in einem Punkt ein wenig von anderen: man muss sich auf einige wenige sehr volatile Märkte beschränken und diese lange und ausgiebig analysieren. Man sollte ein intuitives Verständnis für die Markbreite in verschiedenen Zeiteinheiten bekommen und die Historie und übergeordneten Trends in und auswendig vorhalten können; besonders wichtig ist auch zu wissen, ob und wie dieser Markt auf bestimmte Nachrichten oder in gewissen Zeitintervallen reagiert.</p>
<h2><strong>Vorbereitung der Stragie</strong></h2>
<p>Ich habe über die Jahre meine Strategien für mich persönlich ein wenig kategorisiert, so gibt es für mich 6 <strong>Basisstrategien</strong>, dazugehörige erweiterte Basisstrategien (<strong>Umgebungsfilter</strong>) und etliche Derivate (Ableitungen/ Abkömmlinge), welche dann die eigentliche <strong>Handelsstrategie</strong> darstellen. Ich weiß nicht, ob es irgendwo in der Literatur eine ähnliche Kategorisierung gibt, aber da diese Methoden an sich natürlich von allen Scalpern in ähnlicher Form angewendet werden ist zumindest der eine oder andere Teil für einige vermutlich nichts Neues.</p>
<p>Also wir unterscheiden im Folgenden:<br />
<strong>BS = Basisstrategien<br />
</strong><strong>UF</strong><strong> = </strong><strong>Umgebungsfilter<br />
</strong><strong>HS</strong><strong> = </strong><strong>Handelsstrategie </strong></p>
<p>Die Basisstrategien, die nicht so stark marktauswahl-abhängig sind, stelle ich in diesem Teil mit den grundsätzlichen Rahmenbedingungen vor und werde im Laufe dieses Blogs unterschiedliche Abkömmlinge mit verschiedenen Filtern und für verschiedene Märkte handeln und bezogen auf dieses Klassifizierungen erklären.</p>
<p>Der Hauptfehler, den Anfänger bei einer Scalping-Strategieumsetzung begehen, ist meiner Meinung nach die ausschließliche Verwendung der folgenden  Basisstrategien ohne entsprechende Filter und RM/ MM. Nur BS zu nutzen ist für effektives Handeln langfristig unzureichend.</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Basisstrategien (BS):</strong></span></h2>
<p><strong>1 Neue Hochs kaufen</strong></p>
<p><strong><a class="highslide img_60" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/neuehochskaufen.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-410" title="neuehochskaufen" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/neuehochskaufen.jpg" alt="neuehochskaufen" width="279" height="202" /></a></strong></p>
<p><strong>2 Kaufen, kurz vor Erreichen neuer Hochs<br />
</strong></p>
<p><a class="highslide img_61" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/kaufenkurzvorerreichenneuerhochs.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-411" title="kaufenkurzvorerreichenneuerhochs" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/kaufenkurzvorerreichenneuerhochs.jpg" alt="kaufenkurzvorerreichenneuerhochs" width="336" height="254" /></a></p>
<p><strong>3 Nach neuen Hochs verkaufe</strong>n</p>
<p><a class="highslide img_62" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/nachneuenhochsverkaufen.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-412" title="nachneuenhochsverkaufen" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/nachneuenhochsverkaufen.jpg" alt="nachneuenhochsverkaufen" width="67" height="159" /></a></p>
<p><strong>4 Ausbruch aus und Handel in Seitwärtsphasen</strong></p>
<p><a class="highslide img_63" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/ausbruchseitwartsphasen1.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-413" title="ausbruchseitwartsphasen1" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/ausbruchseitwartsphasen1.jpg" alt="ausbruchseitwartsphasen1" width="426" height="139" /></a></p>
<p style="text-align: center;">(innerhalb)</p>
<p><a class="highslide img_64" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/ausbruchseitwartsphasen2.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-414" title="ausbruchseitwartsphasen2" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/ausbruchseitwartsphasen2.jpg" alt="ausbruchseitwartsphasen2" width="292" height="195" /></a></p>
<p style="text-align: center;">(Ausbruch)</p>
<p><strong>5 News-Trading</strong></p>
<p><a class="highslide img_65" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/newstrading.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-416" title="newstrading" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/newstrading.jpg" alt="newstrading" width="269" height="459" /></a></p>
<p style="text-align: center;">(starker Anstieg im 5-Sek-Chart)</p>
<p><strong>6 Zufallseinstieg</strong></p>
<p><a class="highslide img_66" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/zufallseinstieg.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-415" title="zufallseinstieg" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/zufallseinstieg.jpg" alt="zufallseinstieg" width="550" height="196" /></a></p>
<p>An dieser Stelle sei schon mal erwähnt, dass man sich natürlich pro Trade für eine Strategie entscheiden muss und dass man nicht mittendrin beliebig wechseln sollte. Besonders wichtig ist natürlich, dass wenn die Vorraussetzungen für 5 (News-Trading) erfüllt sind, die Basisstrategien 1 &#8211; 4 nicht gehandelt werden sollten (also niemals scalpen vor/ während wichtiger Nachrichten).<br />
Natürlich lassen sich auch einige Basisstrategien kombinieren, so verwende ich persönlich gerne 1 und 2 sowie 3 und 4 gemeinsam; auch  5 und 6 kann mitunter sinnvoll sein.</p>
<p>Der aufmerksame Leser müsste sich jetzt am Kopf kratzten und sagen: „Na super, da kann ich ja auch selbst drauf kommen, das sind ja alle erdenklichen Möglichkeiten!“ &#8230; und genau so ist es! Das ist streng genommen nur: KISS. Die Basisstrategie beschreibt in der Tat nicht mehr als da eigentliche Einstiegsmöglichkeiten und den Tradingstil (zyklisches, antizyklisch, diskretionär, etc.). Es geht an dieser Stelle eigentlich auch noch nicht darum was man genau macht, sondern dass man sein (bevorzugtes) Verhalten identifiziert und strukturiert, um daraus später ein Regelwerk mit Review- und Optimierungsfähigkeit zu schaffen. In der Betriebswirtschaft und im IT-Bereich bezeichnet man solch ein Gesamtsystem auch als PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act &#8211; einfach mal googlen, wer es nicht kennt). Das man seine Strategien und Ideen in regelmäßigen Abständen überprüfen und evtl. verbessern muss ist wohl selbstverständlich.</p>
<p>Was den Erfolg der späteren Handelsstrategien ausmacht, sind im Detail die angepassten Distanzen zu den signifikanten Punkten, das berücksichtigen der Rahmenbedingungen und das Verwenden von Filtern als Strategie in Kombination mit dem entsprechenden MM/ RM. Auch hier muss man schrittweise vorgehen, um die einzelnen zu ergreifenden Maßnahmen aufeinander abzustimmen.<br />
Die erweiterten Basisstrategien (Umgebungsfilter) erhalten wir nun durch die Betrachtung der möglichen Rahmenbedingungen und diese sind im Verhältnis stärker  Intrument-abhängig als die Basisstrategien &#8211; die im Folgenden aufgezählten, haben für mich einen besonderen Stellenwert beim Index und Forex-Handel.</p>
<h2><span style="text-decoration: underline;">Die Umgebungsfilter (UF):</span></h2>
<p><strong>1 Neue Hochs kaufen</strong><br />
(a) Rahmenbedingung: signifikante Hochs<br />
(b) Rahmenbedingung: nicht signifikante Hochs</p>
<p><strong>2 Kurz vor erreichen neuer Hochs kaufen</strong><br />
(a) Rahmenbedingung: signifikante Hochs<br />
(b) Rahmenbedingung: nicht signifikante Hochs</p>
<p><strong>3 Nach neuen Hochs verkaufen</strong><br />
(a) Rahmenbedingung: signifikante Hochs<br />
(b) Rahmenbedingung: nicht signifikante Hochs</p>
<p><strong>4 Ausbruch aus und Handel in Seitwärtsphasen</strong><br />
(c) Rahmenbedingung: mit geringer Breite<br />
(d) Rahmenbedingung: mit hoher Breite</p>
<p><strong>5 News-Trading</strong><br />
(e) Rahmenbedingung: sehr wichtige Nachrichten/ Meldungen<br />
(f) Rahmenbedingung: sonstige Nachrichten/ Meldungen</p>
<p><strong>6 Zufallseinstieg</strong><br />
(g) Rahmenbedingung: in langen Seitwärtsphasen<br />
(h) Rahmenbedingung: in starken Trendphasen</p>
<p>Die genannten  Umgebungsfilter schliessen sich nicht immer paarweise aus und sind eine wichtige Voraussetzung für die später folgenden Trade-Setups; deshalb werde ich die für mich wichtigsten Eigenschaften und die entsprechenden Handlungsanweisungen aufzählen (die Auswahl kann natürlich jeder selbst individuell zusammenstellen und priorisieren) – ich beschränke das Ganze auf jeweils ein paar Angaben, um die Übersicht zu erhalten und sollte vielleicht der Vollständigkeit halber erwähnen, dass die genannten Punkte eine gesunde Mischung aus anderen Systemen und eigenen Beobachtungen über die letzten paar Jahre darstellen.<br />
An dieser Stelle verzichte ich, aus Gründen der Übersicht, bewusst auf weitere Beispielbilder, da der Text den Sachverhalt ausreichend beschreiben sollte; ich werde bei zukünftigen Trade-Dokumentationen aber immer auf die jeweiligen Punkte verweisen. Ich betrachte es daher als ausreichend ausschließlich auf die  Rahmenbedingungen für (a) der Punkte 1, 2 und 3 besonders intensiv einzugehen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Für 1 &#8211; 3 :</strong></span></p>
<p><strong>Definition der Rahmenbedingung (a): signifikante Hochs</strong><br />
Allgemein gesprochen haben diese Punkte die Eigenschaft, dass sie als dies von vielen Marktteilnehmern gleichzeitig in ihrer signifikanten Eigenschaft wahrgenommen werden.</p>
<p><strong>Als signifikante Hochs werde solche bezeichnet, die eine oder mehrere der folgenden Eigenschaften erfüllen:</strong></p>
<p><strong>(a) (I): </strong>Das Hoch ist ein Mehrfach-Hoch im Tageschart/ Wochenchart, Drei-Monats- oder Jahreshoch<br />
<strong>Einstiegsgrund und Idee:</strong> Die Bewegung an diesen Stellen sind sehr stark, da viele Trader unterschiedlicher Timeframes sich hier positionieren. An dieser Stelle gehe ich immer mit einer mittelgroßen Position in den Markt , die einen sehr engen Stop bekommt.<br />
<strong>Positionssgröße:</strong> bis 15%<br />
<strong>Einstieg</strong>: Ein bis zwei Punkte unter dem Hoch.<br />
<strong>Stop:</strong> Der Stop liegt beim Einstieg ca. 10 Punkte entfernt und wird schnell nachgezogen. Nach wenigen Punkten Gewinn wird die Position zu 80%-90% aufgelöst. Für die restliche Position wird der Stop mindestens auf Break-Even nachgezogen, besser in die Gewinnzone, da Rücksetzer häufig nur mit Slippage  ausgestoppt werden können. Der Stop wird dann weiter schnell der Bewegung angepasst.<br />
<em>Beispiel: GBP/USD Durchbruch des Tiefs vom 10.10.2008 am 21.10.2008.</em><br />
<strong>Alternativszenario:</strong> Bei einem starken Rücksetzer, der hier verhältnismäßig häufig vorkommen kann wechsle ich nach dem gleichen Prinzip (Psotitionsgröße und Stops) die Richtung.<br />
<em>Beispiel: Zweites EUR/USD-Top am 15.07.2008.</em></p>
<p><strong>(a)(II):</strong> Es ist Nachmittag, das Hoch ist das Tageshoch am Vormittag oder an Vortagen und die Kurse waren die ganze letzte Zeit in der Nähe dieses Hochs.<br />
<strong>Einstiegsgrund und Idee:</strong> Das Pendeln um einen Hochpunkt ist häufig eine gute Trademöglichkeit, die einen längeren Einstieg in einen folgenden Trend erlaubt. Die Situation enstpricht einer Ausbruchssituation mit hoher Wahrscheinlichkeit einer Bewegung nach oben.<br />
<strong>Positionssgröße:</strong> bis 20%<br />
<strong>Einstieg:</strong> Ein bis fünf Punkte unter dem Hoch oder 1 Punkt über dem Hoch .<br />
<strong>Stop:</strong> Der Stop liegt beim Einstieg ca. 20 Punkte entfernt und wird schnell nachgezogen. Nach wenigen Punkten Gewinn wird die Position zu 60% aufgelöst. Für die restliche Position wird der Stop auf Trendbasis nachgezogen (immer unter das letzte Tief). Bei diesem Trade wird ein verhältnismäßig hoher Verlust in Kauf genommen, weil auf eine Trendfortsetzung spekuliert wird. Beim Rücklaufen der Position wird diese sukzessive aufgelöst mit einem erlaubten Verlust von maximal 2%-3% (je nach Historie der letzten Trades).<br />
<em>Beispiel: DAX am 06.02.2008.</em><br />
<strong>Alternativszenario:</strong> Rücksetzer handle ich hier nicht.</p>
<p><strong>(a)(III):</strong> Das Hoch ist das Vortageshoch oder das Hoch der letzten Tage aber kein Drei-Monats- oder Jahreshoch<br />
<strong>Einstiegsgrund und Idee:</strong> Der Einstiegsgrund entspricht (a) (I) mit der Einschränkung, dass eine etwas geringere Geschwindigkeit der Bewegung zu erwarten ist, dafür sind Rücksetzer hier weniger stark. Ich bevorzuge Einstiege in Richtung eines übergeordneten Trends (Chartbild auf z.B. Stundenbasis).<br />
<strong>Positionssgröße:</strong> bis 15%<br />
<strong>Einstieg:</strong> Je nach dem wie der Anlauf auf das Hoch erfolgt setzte ich eine Order  zwei bis vier Punkte vor den Hochpunkt oder ein bis zwei Punkte über dem Hoch.<br />
<strong>Stop:</strong> Der Stop liegt beim Einstieg ca. 20 Punkte entfernt und wird schnell nachgezogen. Nach mindestens 3 Punkten Gewinn wird die Position zu 60%-80% aufgelöst. Für die restliche Position wird der Stop auf Break-Even angepasst und erst bei eindeutigem Durchbruch nachgezogen.<br />
<em>Beispiel: Findet man täglich in allen möglichen Märkten.</em><br />
<strong>Alternativszenario:</strong> Den Rücksetzer handle ich in der Regel nicht. Insbesondere fälle ich die Entscheidung dazu nach dem übergeordneten Chartbild (Trend/ Seitwärtsphase, etc.)</p>
<p>Hier kann man nach aufmerksamer Beobachtung und längeren Analysen eines Marktes noch einige weiter Punkte aufzählen, ich beschränke mich insgesamt auf maximal sechs Punkte, die allesamt die Eigenschaft besitzen, dass sie sich recht leicht voneinander abgrenzen lassen; ich werde weitere im Verlauf des Blogs vorstellen.<br />
Nach dem an dieser Stelle vermutlich klar geworden ist, wie meine Kategorisierungen aufgebaut sind, werde ich im Folgenden nur noch die  Rahmenbedingungen nennen; eine ausführliche Erklärung folgt dann immer wenn ich Trades nach den genannten Regeln im Blog vorstelle.</p>
<p><strong>Definition der Rahmenbedingung (b): weniger signifikante Hochs</strong><br />
Der Unterschied zwischen weniger signifikante Hochs und signifikanten Hochs liegt  vor allen Dingen in der Wahl der Positionsgrößen. Letzten Endes erwarte ich an dieses Punkten weniger Bewegung, weil diese nicht unbedingt die zentralen Punkte der Mehrheit der Marktteilnehmer sind.</p>
<p><strong>Als weniger signifikante Hochs werde solche bezeichnet, die eine oder mehr der folgenden Eigenschaften erfüllen:</strong></p>
<p><strong>(b)(I)</strong> Das Hoch ist ein Mehrfach-Hoch (&gt;2)im 5-/ 1- Minutenchart<br />
<strong>(b)(II)</strong> Das Hoch ist das Tageshoch und wir befinden uns in der dazugehörigen Tageshälfte<br />
<strong>(b)(III)</strong> Das Hoch ist das zweite oder dritte Hoch in einem sich etablierenden Trend</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Für 4:</strong></span></p>
<p><strong>Definition der Rahmenbedingung (c): mit geringer Breite</strong></p>
<p><strong>Als geringe Breite werden diejenigen mit 5%-30% der durchschnittlichen Tagesbreite bezeichnet  und die zusätzlich folgenden Eigenschaften erfüllen:</strong></p>
<p><strong>(c)(I) </strong>Einer der Begrenzungspunkte ist ein signifikantes Hoch<br />
<strong>(c)(II)</strong> Die Begrenzungspunkte sind durch den Hoch- und Tiefpunkt einer vorangestellten Stabs/ Kerze definiert.</p>
<p><strong>Definition der Rahmenbedingung (d): mit hoher Breite </strong></p>
<p><strong>Als hohe Breite werden diejenigen mit &gt;30% der durchschnittlichen Tagesbreite bezeichnet und die zusätzlich folgenden Eigenschaften erfüllen:</strong></p>
<p><strong>(d)(I)</strong> Einer der Begrenzungspunkte ist ein signifikantes Hoch<br />
<strong>(d)(II)</strong> Die Begrenzungspunkte sind durch den Hoch- und Tiefpunkt einer<br />
vorangestellten Stabs/ Kerze definiert.<br />
<strong>(d)(III)</strong> Innerhalb der Begrenzungspunkte hat sich ein Trend etabliert</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Für 5 :</strong></span><br />
Die folgenden Definitionen ergeben sich aus den verfügbaren Listen mit der Klassifizierung der Nachrichten welche durch einige Anbieter bereitgestellt werden (z.B.: http://www.derivatecheck.de/termine/, http://www.forexpeacearmy.com/forex_news_calendar/index.php?&amp;action=settings&amp;action=settings&amp;action=settings&amp;action=settings&amp;action=settings, etc.). Ich persönlich handle nur die Non Farm Payrolls.</p>
<p><strong>Definition der Rahmenbedingung (e): sehr wichtige Nachrichten/ Meldungen</strong></p>
<p><strong>Definition der Rahmenbedingung (f): sonstige Nachrichten/ Meldungen</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Für 6:</strong></span></p>
<p>Der folgende Teil ist ein experimenteller, ich teste ihn erst seit gut einem Jahr und werde daher nur kurz die Idee erklären. Ich habe im März 2008 irgendwann einmal vergessen meine Order aus dem System zu nehmen &#8211; ein eigentlich unverzeihlicher Fehler. Besonders ärgerlich war daran, dass ich die Order im Minutenchart eingegeben habe, welcher natürlich keinen Bezug zur Laufzeit hatte. Aber wie es manchmal so ist, kam ich am nächsten morgen zum Rechner und beide Trades waren Gewinner – der Gedanke recht risikofrei (Profit und Stop sind gesetzt) und quasi im Schlaf Geld zu verdienen gefiel … und so habe ich mich seit dem ein wenig mit Zufallseinstiegen beschäftigt. Zufallseinstieg deshalb, weil der Trade vom Prinzip her ein Trade im Minutenchart ist und der Zeitpunkt an dem ich die Order stelle ist für mich ein unabhängiges Ereignis bzgl. des Ausführungszeitpunktes. Seitdem teste ich viele Varianten von Zufallseinstiegen unter gewissen Vorbedingen – ist sehr spannend. Leider sind die Ergebnisse bisher nicht so  spektakulär aber reichen schon für ein guten Restaurantbesuch halben Jahr!</p>
<p><strong>Definition der Rahmenbedingung (g): in langen Seitwärtsphasen<br />
Definition der Rahmenbedingung (h): in starken Trendphasen</strong></p>
<h2><strong>Zusammengefasst:</strong></h2>
<p><strong>Die Basisstrategie beschreibt mein grundsätzliches Verhalten in den Markt  einzusteigen &#8211; sie hat allein keinen Wert.<br />
Der Umgebungsfilter ein Hilfsmittel zur Auswahl der Basisstrategie. Dieser Filter ist deshalb so maßgeblich, weil von ihm wesentlich die Positionsgröße und das Setzen der Stops abhängt.</strong></p>
<p>Es folgen jetzt in den nächsten Artikel konkrete Handelsstrategien auf einzelne Trades bezogen, wobei ich diese möglichst zeitnah einstellen werde. Die Bewertung, wann ich einen Trade für sinnvoll halte, wird aus den nächsten Dokumenten hervorgehen, so ist ein Trade beispielsweise für mich besonders attraktiv, wenn er mehreren Umgebungsfiltern gleichzeitig genügt.</p>
<p>Also wenn ich am Freitag (06.02.2009) nicht verhindert gewesen wäre, hätte ich z.B. den Dax nach folgendem Schema gehandelt und im Dokument mit dem folgenden Titel beschrieben:<br />
<strong>Dax-Trade, BS 2, UF (a)(II), (b)(I), HS()</strong></p>
<p>Wobei HS() bedeutet, dass die Handelsstrategie nicht durch die Verwendung weiterer Indikatoren gestützt wird – im Gegensatz zu HS(I), bei der zusätzlich Indikatoren betrachtet werden.</p>
<h2>Beispiel:</h2>
<p><strong>Dax-Trade, BS 2, UF (a)(II), (b)(I), HS() Im Detail:</strong></p>
<p><strong>2. Kurz vor erreichen neuer Hochs kaufen</strong></p>
<p><strong><a class="highslide img_67" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/t1.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-medium wp-image-419" title="t1" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/t1-300x251.jpg" alt="t1" width="300" height="251" /></a><br />
</strong></p>
<p><strong>(a)(II): Es ist Nachmittag, das Hoch ist das Tageshoch am Vormittag oder an Vortagen und die Kurse waren die ganze letzte Zeit in der Nähe dieses </strong><strong>Hochs.</strong></p>
<p><strong><a class="highslide img_68" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/t2.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-medium wp-image-420" title="t2" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/t2-300x250.jpg" alt="t2" width="300" height="250" /></a><br />
</strong></p>
<p><strong>(b)(I) Das Hoch ist ein Mehrfach-Hoch (&gt;2)im 5-/ 1- Minutenchart</strong></p>
<p><a class="highslide img_69" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/t3.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-medium wp-image-421" title="t3" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/t3-300x249.jpg" alt="t3" width="300" height="249" /></a></p>
<p>&#8230; dann schauen wir mal, was die Woche bringt!</p>
<p><strong>&#8230; to be continued</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trading in Minutencharts – Teil 2</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/01/29/trading-in-minutencharts-%e2%80%93-teil-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 22:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strategien]]></category>
		<category><![CDATA[Trading]]></category>
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		<description><![CDATA[Tugenden des Traders Wie angekündigt, möchte ich nach Fehlern und Fallen nun darauf eingehen, welche persönlichen Eigenschaften bei diesem Handelsstil vorteilhaft sein können. Viele meinen der Grund, dass manche in kurze Timeframes wechseln sei mangelnde Geduld – oder noch besser: manche wechseln sogar ganz bewusst in diese Zeitebenen, weil sie von sich selbst behaupten, sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tugenden des Traders <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<p>Wie angekündigt, möchte ich nach Fehlern und Fallen nun darauf eingehen, welche persönlichen Eigenschaften bei diesem Handelsstil vorteilhaft sein können.</p>
<p>Viele meinen der Grund, dass manche in kurze Timeframes wechseln sei mangelnde Geduld – oder noch besser: manche wechseln sogar ganz bewusst in diese Zeitebenen, weil sie von sich selbst behaupten, sie seien nicht geduldig genug für andere Zeiträume. Meine ganz persönliche Meinung dazu ist, dass Geduld grundsätzlich einer der wichtigsten Faktoren des Tradings darstellt &#8211; wer nicht geduldig ist, wird wohl kaum erfolgreich sein (wie gesagt: IMHO).</p>
<p>Geduld ist, wie viele andere Eigenschaften, relativ zu betrachten. Jeder, der sich schon mal mit seinen eigenen Stärken und Schwächen intensiv auseinander setzen musste, wird vermutlich feststellen, dass man nie pauschal seine Eigenschaften klassifizieren und ergründen kann; so kann ich z.B. geduldig sein bei Dingen, die mich nicht sonderlich beschäftigen oder bei Vorgängen, die ich nicht beeinflussen kann – nicht geduldig bin ich aber bei Vorgängen, die ausschließlich in menschlicher Hand liegen bzw. die ich persönlich oder andere beeinflussen können (um sie z.B. zu beschleunigen).<br />
Auf das Trading übertragen ist somit klar, dass ich hier geduldig sein muss, da ich keinen Einfluss auf die Kurse habe und das eingesetzte Kapital von mir als Risikokapital betrachtet wird – sollte ich das Geld auf dem Brokerkonto nicht entbehren können würde das garantiert meine Handeln wesentlich stärker beeinflussen und dies würde sich sicherlich auch in einer gewissen Ungeduld äußern.</p>
<p>Ich will damit also nicht nur darauf hinweisen, welche Vorrausetzungen ich grundsätzlich für das Handeln benötige, sondern will damit unterstreichen, dass man im Minutenchart-Trading <span style="text-decoration: underline;">genauso geduldig</span> sein muss wie in jedem anderen Zeitfenster. Wenn ich also Swing-Trader bin, muss ich bis zu Tagen oder Wochen „geduldig“ warten, handle ich im Tickchart muss ich Sekunden bis Minuten „geduldig“ warten – länger geduldig zu warten macht hier schlichtweg keinen Sinn, da die Analysen in Minutencharts den größeren Timeframes nicht gerecht werden. Geduld (im Sinne von: „auf Tradegebnisse zu warten“) ist also relativ.</p>
<p>Geduld muss sich hier nicht nur auf den einzelnen Trade beziehen, manchmal muss man auch geduldig sein, wenn eine Serie von Verlusten auftritt. Bevor man sein eigenes System als falsch bezeichnet, muss man „geduldig“ traden – solange bis man eine signifikante Größe an Trades hat, die verhältnismäßig neutral Aufschluss gibt, ob das System profitabel ist oder nicht. &#8230; und an dieser Stelle ist dann auch klar wie wichtig MM und RM sind. Wenn ich mich nicht strikt an meine Stops halte, werde ich wohl rein vom Depotwert nie in den Genuss kommen zu wissen, ob ein System langfristig profitabel ist oder nicht; denn Verlustserien gibt es bei jedem System – &#8230; und um mich an meine Stops zu halten benötige ich natürlich viel Disziplin.</p>
<p><strong>Geduld, Disziplin, MM, RM, braucht jeder Trader – warum sollte dies beim Handel im Minutenchart noch mal betont werden und für wen eignet sich der Stil nicht? </strong><br />
Da ich beim Traden im Minutenchart geringere Stoplevel und geringere Profit-Ziele bzgl. der Punktezahl wähle, Systeme bevorzuge, die schnell (wenn auch minimal) Gewinnzonen erreichen und selten mit mehr als zwei Positionen gleichzeitig (meistens vermutlich nur eine) im Markt bin, wähle ich die Positionsgröße unter Umständen erheblich höher und darf daher nie von einem einmal gesetzten (berechneten) Stop zurücktreten. Ich darf natürlich auch nur an den Stellen einsteigen, die für mich höchste Wahrscheinlichkeiten darstellen, dass ich dort schnell den Stop auf Break-Even nachziehen kann – ich muss also geduldig auf die jeweiligen Einstiege warten. Undiszipliniertheit beim Stop,  Ungeduld beim Einstieg haben hier also wesentlich fatalere Folgen als bei kleinen Positionen. Wer also ab und zu mal seinen Stop in die „falsche Richtung“ großzügig korrigiert und dies aus tiefster Überzeugung macht, weil er meint der Kurs wird schon drehen, bringt also nicht unbedingt die besten Vorraussetzungen mit. Gleiches gilt natürlich für alle anderen oben genannten Punkte: wer unbedingt ständig „was handeln muss“ (Overtrading) oder kein MM/ RM berücksichtigt wird vom Markt schnell in die Schranken gewiesen.</p>
<p><strong>Für wen könnte der Stil interessant sein?</strong><br />
Wer es liebt, die Kurse permanent zu verfolgen ist hier schon mal richtig! Wenn man diszipliniert ist und sich an vielen, wenn auch nur kleinen Gewinnen erfreuen kann, nicht dem gerade verpassten großen Wurf nachweint und damit leben kann, dass man auch mal in kürzester Zeit viele Trades nacheinander verliert, der wird diesen Stil zufrieden traden können.<br />
Für mich persönlich ist und war immer wichtig, dass ich mich am Tage zwei bis drei Stunden intensiv mit den Märkten beschäftigen kann, ohne im Anschluss darüber nachdenken zu müssen wie sich die Kurse nachhaltig entwickeln. Ich muss beim Handeln nicht primär die Wirtschaftslage und die langfristigen Entwicklungen berücksichtigen &#8211; ich kann jeden Tag relativ unvoreingenommen beginnen und habe jeden Tag ein paar Einstiegsmöglichkeiten.<br />
Auch wenn das ganze leicht klingt, ist die tägliche Zeit der Aktivität in diesen zwei Stunden am Tag über viele Jahre äußerst anstrengend – und je mehr man sich an Gewinne gewöhnt und unterbewusst mit ihnen rechnet, desto anstrengender wird es – es fordert einem mit jedem Tag mehr Durchhaltewillen und Konzentration ab – und man benötigt definitiv regelmäßig Pausen!</p>
<p>In Teil 3 beginne ich mit der Strategievorstellung; damit aber mal ein Eindruck davon gewonnen werden kann wie das so ein bis zwei Stunden täglich aussieht habe ich heute ca. 12 min. (die Länge wurde von der Musik bestimmt <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  nonstop mein Handeln im Minuten und 5-Sekunden-Chart aufgenommen (EUR/USD, GBP/USD). So gut wie diese Videosequenz am Nachmittag erscheint, so schlecht war der Vormittag, welchen ich glücklicherweise nicht gefilmt habe. Letzen Endes war ich heute leider gerade mal Break-Even.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3014911&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=3014911&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object><br /><a href="http://vimeo.com/3014911">ShortTimeTrading1</a> from <a href="http://vimeo.com/user1228051">Aurelius</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.<br />(todlangweiliges Video)</p>
<p>Dazu habe ich noch mal von meinem (vielleicht) neuen Broker die erste Statistik des Demo Accounts über 528 Trades angehängt (Dax-, EURUSD-, S&amp;P, DOW-Future). Die Trades sind allerdings mit diversen Strategien gehandelt worden, allerdings allesamt Kurzeitstrategien in Minutencharts. Man sieht hier deutlich, wie fatal sich technische Fehler oder Konzentrationsverlust (hier Unkenntnis meinerserseits über die Software in der Anfangsphase) auf die Trades auswirken (largest losing trade = -4,55%). Nur durch langfristige hohe Trefferquoten lässt sich dies ausgleichen. Ich bin mit den Ergebnissen natürlich zufrieden, wenngleich ich ein wenig vermute, dass die Trades von der Software schlicht simuliert wurden und Orderausführungszeiten und Slippage bewusst unterdrückt wurden. Ich habe drei Trader unabhängig voneinander gefragt, ob die Real-Accounts des Brokers (Mirus Futures) gleichwertig sind, was mir diese bestätigten – ob das so ist, werde ich dann wohl demnächst berichten.</p>
<p>Meine Realdepot-Trefferquote ist zumindest sonst nicht so gut <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  !</p>
<p><a class="highslide img_74" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/auswertung_mirus_1.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-363" title="auswertung_mirus_1" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/auswertung_mirus_1.jpg" alt="auswertung_mirus_1" width="547" height="546" /></a></p>
<p><a class="highslide img_75" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/auswertung_mirus_0.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-medium wp-image-364" title="auswertung_mirus_0" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/auswertung_mirus_0.jpg" alt="auswertung_mirus_0" width="550" height="322" /></a></p>
<p>&#8230; to be continued!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Futuretrading &#8211;  Wieviel Geld brauche ich sinnvoll auf dem Konto ?</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 19:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Futures]]></category>
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		<description><![CDATA[Da hat man nun 100.000 Euro zur freien Verfügung, im Sinne von &#8220;habe ich über&#8221;. Soll ich die jetzt komplett auf das Future-Tradingkonto packen ? Lasst uns doch kurz mal durchrechnen, wieviel Margin man, für sagen wir, für 10 Kontrakte beim Bund (FBGL) braucht, wenn wir Intraday handeln. Der durchschnittliche Future Broker in Europa nimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat man nun 100.000 Euro zur freien Verfügung, im Sinne von &#8220;habe ich über&#8221;.</p>
<p><strong>Soll ich die jetzt komplett auf das Future-Tradingkonto packen ?</strong></p>
<p>Lasst uns doch kurz mal durchrechnen, wieviel Margin man, für sagen wir, für 10 Kontrakte beim Bund (FBGL) braucht, wenn wir Intraday handeln.</p>
<p>Der durchschnittliche Future Broker in Europa nimmt zwischen 2.000 und 3.000 Euro als Intradaymargin.</p>
<p>(Es soll ja Broker in Übersee geben, die nehmen als IntradayMargin nur 500 US Dollar. Dann wird das Rechenbeispiel noch interessanter.)</p>
<p>Die OvernightMargin hingegen ist bei allen Brokern gleich, da diese direkt von Eurex / Cbot / etc. festgelegt wird.</p>
<p>Somit reichen also für den Bund 10 x 3.000 Euro = 30.000 Euro plus Reserve aus.</p>
<p>Weiterhin angenommen wir handeln eine Position mit 10 Kontrakten und diese läuft gegen uns. 1 Tick = 10 Euro.</p>
<p>Also macht die Postion mit 10 Kontrakten pro Tick 100 Euro Minus.  Da wir aber nicht unvorbereitet sind, wollen wir aufgrund Risiko-und Moneymanagement max. einen Betrag von 1000,- Euro verlieren.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Weil die Wahrscheinlichkeit das 14 Trades in Folge verlieren, nur max. 1 % beträgt. Die Statistiker unter Euch können das sicher nachrechnen. </p>
<p>Somit können wir unseren Stopp Loss nun 10 Ticks entfernt von unserem Einstiegspreis setzen.</p>
<p>Das kann, je nach gehandelter Zeiteinheit, viel oder wenig sein.</p>
<p>In einem 3 Min. Chart kann der Stopp Loss reichen, um diesen sinnvoll an einer Unterstützung oder Widerstand zu platzieren.</p>
<p>Auf einem 60 Min oder Tageschart dagegen sind wir hoffnungslos verloren.</p>
<p><strong> Aber zurück zu unseren 100.000 Euro. </strong></p>
<p>Wir handeln also nur einen Markt den Bund (FGBL) mit 10 Kontrakten und benötigen somit 30.000 Euro, weiterhin gehen wir davon aus maximal 14 Trades in Folge zu verlieren.</p>
<p>Dann sieht unsere Rechnung so aus:</p>
<p><strong> 30.000 Euro Margin </strong></p>
<p><strong> 14.000 Euro Reserve (14 Verlierer a 1.000 Euro)</strong></p>
<p><strong>=  44.000 Euro.  </strong></p>
<p>Was machen wir mit dem Rest?</p>
<p>Die restlichen 56.000 Euro kommen aufs Tagesgeldkonto. Bei 4,5 % Zinsen bringen die uns im Monat nochmal 210,- Euro.</p>
<p>Das reicht um die monatlichen Gebühren für die Handelsplattformen bei europäischen Brokern zu finanzieren.</p>
<p><strong> Fazit: 100.000 gehören nicht komplett aufs Tradingkonto, sondern sinnvoll aufgeteilt. </strong></p>
<div></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Impressum</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/impressum/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 14:02:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[DaytradingTeam.de (Verein i.G.) Köpenicker Str. 9 10997 Berlin   E-MAIL: INFO AT DAYTRADINGTEAM PUNKT DE   &#160; Disclaimer und Haftungsausschluss der Internetseite http://www.DaytradingTeam.de &#160; Diese Webseite ist kein geschäftsmäßiger Online-Dienst; im Sinne von § 5 TMG. Nach § 55 RStV sind die Inhalte dieser Webseite als ausschließlich persönliche Inhalte (Dokumentation) zu interpretieren und verfolgen nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><span class="Apple-style-span" style="font-size: 13px; font-style: italic; font-weight: normal;"><strong>DaytradingTeam.de </strong>(Verein i.G.)</span></h2>
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Der Kunde handelt gleichwohl auf eigenes Risiko und auf eigene Gefahr.</p>
<p><strong>§ 13c Haftung für höhere Gewalt</strong><br />
DaytradingTeam.de haftet nicht für Schäden, die durch höhere Gewalt, Aufruhr, Kriegs- und Naturereignisse oder durch sonstige von ihr nicht zu vertretende Vorkommnisse (z.B. Streik, Aussperrung, Verkehrsstörung, Verfügungen von hoher Hand im In- oder Ausland) oder auf nicht schuldhaft verursachte, technische Störungen (wie z.B. das EDV-System) zurückzuführen sind. Als höhere Gewalt gelten auch Computerviren oder vorsätzliche Angriffe auf EDV-Systeme durch “Hacker”, sofern jeweils angemessene Schutzvorkehrungen hiergegen getroffen wurden.</p>
<p><strong>Verbot der Kursmanipulation</strong><strong><br />
</strong><br />
Im Rahmen des 4. Finanzmarktförderungsgesetzes wurde ein neuer § 20a in das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) eingefügt, der die Kurs- und Marktmanipulation verbietet. Durch das Anlegerschutzverbesserungsgesetz (AnSVG) vom 28.10.2004 wurde die Vorschrift des § 20a WpHG modifiziert und angepasst. Neben Wertpapieren gilt die Bestimmung auch für Geldmarktinstrumente, Derivate, Rechte auf Zeichnung, ausländische Zahlungsmittel und Waren.</p>
<p>I.<br />
Nach § 20a WpHG ist es verboten,</p>
<p>unrichtige oder irreführende Angaben über Umstände zu machen, die für die Bewertung eines Finanzinstruments erheblich sind, oder solche Umstände zu verschweigen, wenn die Angaben oder das Verschweigen geeignet sind, auf den Preis eines Finanzinstruments einzuwirken,<br />
Geschäfte vorzunehmen oder Kauf- oder Verkaufaufträge zu erteilen, die geeignet sind, falsche oder irreführende Signale für das Angebot, die Nachfrage oder den Preis von Finanzinstrumenten zu geben oder ein künstliches Preisniveau herbeizuführen<br />
Sonstige Täuschungshandlungen vorzunehmen, die geeignet sind, auf den Preis eines Finanzinstruments einzuwirken.<br />
Eine absichtliche, d.h. wissentlich und gewollte Täuschungshandlung ist nicht erforderlich; es reicht aus, wenn der Täter weiß, dass die Täuschungshandlung zur Marktpreiseinwirkung grundsätzlich geeignet sein kann.</p>
<p>Eine sonstige Täuschungshandlung im Sinne von § 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG ist die Vorspiegelung falscher sowie die Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen oder sonstiger Umstände …., soweit diese auf den Kurs Einfluss nehmen können (§ 3 Abs. 1 KuMaKV/§ 4 Abs. 1 MaKonV).</p>
<p>Unerlaubte Handlungen (also Täuschungshandlungen) im Sinne von § 20 a Abs. 1 WpHG sind &#8211; abstrakt ausgedrückt &#8211; die Vorspiegelung falscher sowie die Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen oder sonstiger Umstände, um den inländischen Börsen- oder Marktpreis eines der in § 20 a Abs. 1 Satz 2 WpHG genannten Wertpapiere und Werte hoch- oder herunter zu treiben oder beizubehalten.<br />
Exemplarisch für solche Handlungen sind insbesondere Geschäfte oder einzelne Kauf- oder Verkaufaufträge über den Kauf von Wertpapieren und/oder Vermögenswerten,<br />
bei denen Käufer und Verkäufer wirtschaftlich identisch sind, es sei denn, diese Geschäfte wurden nicht wissentlich zwischen identischen Vertragspartner abgeschlossen oder den anderen Marktteilnehmern im Einklang mit den gesetzlichen Regeln und den Marktbestimmungen an gekündigt;<br />
bei denen ein Kauf- und ein Verkaufauftrag zu im wesentlichen gleichen Stückzahlen und Preisen von verschiedenen Parteien, die sich abgesprochen haben, erteilt wird, es sei denn, diese Geschäfte wurden den anderen Marktteilnehmern im Einklang mit den gesetzlichen Regeln und den Marktbestimmungen angekündigt;<br />
die den unzutreffenden Eindruck wirtschaftlich begründeter Umsätze erwecken;<br />
die aufgrund ihres Zeitpunktes geeignet sind, über Angebot und Nachfrage im Zeitpunkt der Feststellung eines bestimmten Börsen- oder Marktpreises zu täuschen, der als Referenzpreis für einen Vermögenswert dient;<br />
das Ausnutzen einer marktbeherrschenden Stellung über das Marktangebot bei einem Vermögenswert zu einer nicht marktgerechten Preisbildung sowie<br />
die Verbreitung von Gerüchten oder Empfehlungen bei Bestehen eines möglichen Interessenkonflikts.<br />
Weitere Möglichkeiten, verzerrend auf die Bildung des Kurses von Finanzinstrumenten einzuwirken, sind Geschäftliche Handlungen, die den &#8211; falschen &#8211; Eindruck einer Aktivität erwecken sollen (insbesondere Leerverkäufe, nur um auf den Kurs einzuwirken).<br />
Geschäfte, mit denen kein wirklicher Wechsel des Eigentums an dem Finanzinstrument verbunden ist (”Wash sales”).<br />
Geschäfte, bei denen gleichzeitig ein Kauf- und Verkaufsauftrag zum gleichen Kurs und in gleichem Umfang von verschiedenen Parteien, die sich abgesprochen haben, erteilt wird („Improper matched orders”).<br />
Vornahme einer Reihe von Geschäften, die auf einer öffentlichen Anzeigetafel erscheinen, um den Eindruck lebhafter Umsätze oder Kursbewegungen bei einem Finanzinstrument zu erwecken („Painting the tape”).<br />
Aktivitäten einer Person oder mehrerer, in Absprache handelnder Personen mit dem Ziel, den Kurs eines Finanzinstruments künstlich hochzutreiben und anschließend die eigenen Finanzinstrumente in großen Mengen abzustoßen („Pumping and dumping”).<br />
Erhöhung der Nachfrage nach einem Finanzinstrument, um den Kurs nach oben zu treiben, etwa, indem der Eindruck der Dynamik erweckt oder vorgetäuscht wird, dass der Kursanstieg durch lebhafte Umsätze verursacht wurde („Advancing the bid”).<br />
Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten bei Börsenschluss, um die Schlussnotierung des Finanzinstrumentes zu beeinflussen und damit diejenigen Marktteilnehmer irrezuführen, die aufgrund des Schlusskurses handeln („Marking the close”).<br />
Geschäfte eigens zu dem Zweck, den Kassakurs oder den Abrechnungskurs von Derivatekontrakten zu beeinflussen.<br />
Geschäfte zur Beeinflussung des speziellen Kassakurses eines Finanzinstruments, der als Grundlage zur Bestimmung des Werts einer Transaktion vereinbart wurde.<br />
Kauf eines Finanzinstruments auf eigene Rechnung, bevor man es anderen empfiehlt, und anschließender Verkauf mit Gewinn bei steigendem Kurs infolge der Empfehlung („Scalping”).<br />
Verbreitung falscher Gerüchte, um andere zum Kauf oder Verkauf zu veranlassen.<br />
Verbreitung unrichtiger Behauptungen über wesentliche Tatsachen.<br />
Verschweigen wesentlicher Tatsachen oder wesentlicher Interessen.<br />
Nähere Einzelheiten sind in der Verordnung zur Konkretisierung des Verbots der Kurs- und Marktpreismanipulation (KuMaKV) geregelt. Die KuMaKV wurde durch die Verordnung zur Konkretisierung des Verbotes der Markmanipulation (Markmanipulations-Konkretisierungsverordnung &#8211; MaKonV) vom 1.3.2005 ersetzt.</p>
<p>II.</p>
<p>Das Verbot der Kurs- oder Marktpreismanipulation richtet sich gegen Jedermann.</p>
<p>Verstöße gegen § 20a WpHG können mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden (§ 38 Abs. 4 WpHG), und zwar unabhängig davon, ob der Taterfolg, also die Kurs- oder Marktpreismanipulation also solche, tatsächlich eintritt.</p>
<p>Nicht als Kurs- und Marktpreismanipulation im Sinne des § 20 a Abs. 1 Satz 1 WpHG gelten sog. Kursstabilisierungsmaßnahmen.</p>
<p>Wegen der Bedeutung und der gravierenden Rechstfolgen soll an dieser Stelle nochmals wiederholt werden:<br />
Das Verbot der Kurs- oder Marktpreismanipulation richtet sich an Jedermann.<br />
Verstöße gegen § 20a WpHG können mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden (§ 38 Abs. 4 WpHG).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fotos © photogl &#8211; Fotolia.com und DaytradingTeam.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<address>Vereinsvorstand in alphabetischer Reihenfolge:</address>
<address> </address>
<address>Düffelmeyer, Marc</address>
<address>Jankowski, Volker</address>
<address>Parzonka, Uwe</address>
<address> </address>
<address>Ehrenamtliche Mitarbeiter:</address>
<address>Gauss, Axel</address>
<address>Grott, Clint</address>
<address>Umland, Carsten</address>
<address> </address>
<address> </address>
<address> </address>
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		<title>Kleiner Wettbewerb</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/01/22/kleiner-wettbewerb/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 20:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Also wir suchen ein LOGO und ein Slogan! Die besten sollen dann per Abstimmung ausgewählt werden und im Ergebnis sollen die Farben des Blogs an die des Logos angepasst werden. Das LOGO in zwei Ausführungen 125&#215;125 Pixel und ein Standardbanner! Der Slogan cool und/ oder aussagekräftig (nicht zu lang)! Entwürfe bitte an Aurelius@me.com LG Aurelius [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also wir suchen ein LOGO und ein Slogan!</p>
<p>Die besten sollen dann per Abstimmung ausgewählt werden und im Ergebnis sollen die Farben des Blogs an die des Logos angepasst werden.</p>
<p> Das LOGO in zwei Ausführungen 125&#215;125 Pixel und ein Standardbanner!<br />
 Der Slogan cool und/ oder aussagekräftig (nicht zu lang)!  </p>
<p>Entwürfe bitte an Aurelius@me.com</p>
<p>LG Aurelius</p>
<p>P.S.: Ich stimme noch die Option eines kleinen Preisgeldes für den Wettbewerb ab &#8230;</p>
<p>P.P.S.: Danke Bouchaud und Robert für die Größenansgaben:</p>
<p>468 Pixel (breit) x 60 Pixel (hoch) &#8211; Standard-Banner (sic!)<br />
130 x 80 Pixel &#8211; Button<br />
400 x 50 Pixel &#8211; OMS-Banner<br />
156 x 60 Pixel &#8211; Drittel-Banner<br />
234 x 60 Pixel &#8211; Halb-Banner<br />
468 x 60 Pixel &#8211; Voll-Banner</p>
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		<title>Ein abenteuerlicher Start</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 10:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich schreibe ja ganz gerne mal einen Kommentar und werde natürlich einiges an Unterstützung einbringen, habe aber nicht vor diesen Blog als den meinen zu betrachten. Ich verpflichte mich diese Seite die nächsten Jahre finanziell zu tragen und auch die Konten zu stellen, möchte aber den Gedanken des gemeinschaftlichen Projektes in den Vordergrund stellen. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe ja ganz gerne mal einen Kommentar und werde natürlich einiges an Unterstützung einbringen, habe aber nicht vor diesen Blog als den meinen zu betrachten. Ich verpflichte mich diese Seite die nächsten Jahre finanziell zu tragen und auch die Konten zu stellen, möchte aber den Gedanken des gemeinschaftlichen Projektes in den Vordergrund stellen.</p>
<p>Ich kenne ja niemand von Euch privat, ich weiß nichts über Eure Zuverlässigkeit, Kontinuität, Wille und eigenen Absichten und verlasse mich deshalb einfach auf mein Bauchgefühl. Die ersten Hilfsangebote ohne Gegenforderung kamen viel schneller als ich eigentlich erwartet habe, aber es kamen auch schon viele Hinweise zur Einschränkung und Regelung der Team- und Bloggestaltung und deshalb möchte ich heute schon mal ein erstes Modell vorstellen, was in mir in ähnlicher Form auch schon in den E-Mails zugetragen wurde. </p>
<p>Da ich grundsätzlich von Natur eher ein konservativer Typ bin, mache ich immer alles sehr gründlich, weil meine persönliche Überzeugung und Erfahrung davon geprägt ist, das positive Tugenden und Eigenschaften Prozesse erfolgreicher werden lassen, auch wenn Sie manchmal zeitlich ein wenig ausbremsen. Oberflächlich ausgedrückt ziehe ich Qualität der Quantität in fast allen Lebensbereichen vor. Selbstverständlich gehört zu meinen Hauptzielen im Leben natürlich auch &#8220;Geld verdienen&#8221; aber auch hier gilt das Qualität/ Quantitäts-Prinzip und die Konten sollen wachsen aber nicht um jeden Preis &#8211; die Hauptaufgabe soll wirklich das Traden an sich und das Miteinander/ Voneinander Lernen sein; einfach zeigen, dass Trader keine Spinner und Zocker sind sondern eine beruflich ernstzunehmende, seriöse Gilde.</p>
<p>Hier also nun die ersten wichtigen und zu klärenden Themen:</p>
<p><strong>TOP 1:</strong></p>
<p>Bevor wir den Blog jetzt mit Inhalten füllen benötigen wir ein Impressum; zur Zeit werde ich dort aus rein formellen Gründen allein vertreten sein; damit das ganze aber von Anfang an einen gemeinschaftlichen, offenen Charakter hat, würde ich an dieser Stelle mal den Vorschlag machen/ übernehmen, dass wir einen gemeinnützigen eingetragenen Verein gründen, der diesen Blog vertritt. Ein Verein bietet eine Menge Möglichkeiten bezüglich der &#8220;echten&#8221; Mitbestimmung, bietet gleichzeitig Schutz vor Missbrauch und ist als eingetragener Verein auch bezüglich der Geschäftsprozesse transparent für alle darstellbar.  </p>
<p>Der Verein hat einen fünf- bis siebenköpfigen Vorstand, der Blogbetreiber und Verwalter der Konten im rechtlichen Sinne wird &#8211; die geschäftlich handelnde (befugte) Vertretung kann auch aus weniger Personen bestehen &#8211; ich habe auch schon bei zwei Brokern angefragt, ob es mit Vereinen ein Problem bei der Kontoeröffnung geben könnte, was verneint wurde. Wenn das Konzept und dieser Blog lebt, gibt es offizielle kostenlose Mitgliedschaft und Vorstandswahlen (jeder der schon mal mehr oder weniger in Sportvereinen engagiert war, kennt das vermutlich).</p>
<p><strong>TOP 2:</strong></p>
<p>Stellvertretend für die sich ähnelnden Aussagen hier zwei Vorschläge zur Team-Konstruktion:</p>
<p>&#8220;Meiner Meinung nach sollten es maximal 15 Personen sein, die in 5 Gruppen a 3 Personen unterteilt werden. Mehr Personen sollten nicht in einer Gruppe sein, da es sonst zu unendlichen Diskussionen kommen kann. Tradinggruppen könnten z.B. sein Forex, Commodities, Stocks, (Hebel)Zertifikate und Bonds.&#8221;</p>
<p>&#8220;Oder aber man macht es anders, und jeder Trader hat die &#8216;Oberhoheit&#8217; über ein paar Pairs, bei denen die anderen ihm &#8216;beratend&#8217; zur Seite stehen, aber das letzte Wort hätte der &#8216;Haupttrader&#8217;&#8221;</p>
<p><strong>TOP 3:</strong></p>
<p>Welche Rubriken/ Kategorien sollte der Blog enthalten?</p>
<p>Auch hier die Vorschläge in der genannten Häufigkeit absteigend von &#8220;oft&#8221; bis &#8220;weniger oft&#8221;:</p>
<p>- Bibliothek/ Wissen/ Studien, etc.</p>
<p>- MM/ RM</p>
<p>- Handelssysteme</p>
<p>- Newbies/ Hilfen für Einsteiger</p>
<p>- Software/ Hardware</p>
<p>- Professionals  </p>
<p>- Charttrader</p>
<p>- Newstrader</p>
<p>- Märkte/ Analysen</p>
<p>- Intradaytrading/ Daytrading/ Swingtrading</p>
<p>Wir brauchen für jeden Bereich eine Leitung/ Redakteur und Ansprechpartner. Wer möchte also bitte für ein Thema melden.</p>
<p><strong>TOP 4:</strong></p>
<p>Sonstiges:</p>
<p>Die Idee fand ich besonders spannend:</p>
<p>Alle registrierten User mit mindestens x-wöchiger Registrierungszeit oder mit mindestens y Artikeln im Blog bekommen eine kostenlose-E-Mai-Adresse mit WUNSCHNAME@DaytradingTeam.de oder WUNSCHNAME@Daytrading-Team.de</p>
<p> </p>
<p>Vielleicht können wir zu diesem Themen noch weitere Anregungen sammeln und dann die zeitliche Planung starten.</p>
<p>LG Aurelius</p>
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