Tugenden des Traders :) Wie angekündigt, möchte ich nach Fehlern und Fallen nun darauf eingehen, welche persönlichen Eigenschaften bei diesem Handelsstil vorteilhaft sein können. Viele meinen der Grund, dass manche in kurze Timeframes wechseln sei mangelnde Geduld – oder noch besser: manche wechseln sogar ganz bewusst in diese Zeitebenen, weil sie von sich selbst behaupten, sie seien nicht geduldig genug für andere Zeiträume. Meine ganz persönliche Meinung dazu ist, dass Geduld grundsätzlich einer der wichtigsten Faktoren des Tradings darstellt - wer nicht geduldig ist, wird wohl kaum erfolgreich sein (wie gesagt: IMHO). Geduld ist, wie viele andere Eigenschaften, relativ zu betrachten. Jeder, der sich schon mal mit seinen eigenen Stärken und Schwächen intensiv auseinander setzen musste, wird vermutlich feststellen, dass man nie pauschal seine Eigenschaften klassifizieren und ergründen kann; so kann ich z.B. geduldig sein bei Dingen, die mich nicht sonderlich beschäftigen oder bei Vorgängen, die ich nicht beeinflussen kann – nicht geduldig bin ich aber bei Vorgängen, die ausschließlich in menschlicher Hand liegen bzw. die ich persönlich oder andere beeinflussen können (um sie z.B. zu beschleunigen). Auf das Trading übertragen ist somit klar, dass ich hier geduldig sein muss, da ich keinen Einfluss auf die Kurse habe und das eingesetzte Kapital von mir als Risikokapital betrachtet wird – sollte ich das Geld auf dem Brokerkonto nicht entbehren können würde das garantiert meine Handeln wesentlich stärker beeinflussen und dies würde sich sicherlich auch in einer gewissen Ungeduld äußern. Ich will damit also nicht nur darauf hinweisen, welche Vorrausetzungen ich grundsätzlich für das Handeln benötige, sondern will damit unterstreichen, dass man im Minutenchart-Trading genauso geduldig sein muss wie in jedem anderen Zeitfenster. Wenn ich also Swing-Trader bin, muss ich bis zu Tagen oder Wochen „geduldig“ warten, handle ich im Tickchart muss ich Sekunden bis Minuten „geduldig“ warten – länger geduldig zu warten macht hier schlichtweg keinen Sinn, da die Analysen in Minutencharts den größeren Timeframes nicht gerecht werden. Geduld (im Sinne von: „auf Tradegebnisse zu warten“) ist also relativ. Geduld muss sich hier nicht nur auf den einzelnen Trade beziehen, manchmal muss man auch geduldig sein, wenn eine Serie von Verlusten auftritt. Bevor man sein eigenes System als falsch bezeichnet, muss man „geduldig“ traden – solange bis man eine signifikante Größe an Trades hat, die verhältnismäßig neutral Aufschluss gibt, ob das System profitabel ist oder nicht. ... und an dieser Stelle ist dann auch klar wie wichtig MM und RM sind. Wenn ich mich nicht strikt an meine Stops halte, werde ich wohl rein vom Depotwert nie in den Genuss kommen zu wissen, ob ein System langfristig profitabel ist oder nicht; denn Verlustserien gibt es bei jedem System – ... und um mich an meine Stops zu halten benötige ich natürlich viel Disziplin. Geduld, Disziplin, MM, RM, braucht jeder Trader – warum sollte dies beim Handel im Minutenchart noch mal betont werden und für wen eignet sich der Stil nicht? Da ich beim Traden im Minutenchart geringere Stoplevel und geringere Profit-Ziele bzgl. der Punktezahl wähle, Systeme bevorzuge, die schnell (wenn auch minimal) Gewinnzonen erreichen und selten mit mehr als zwei Positionen gleichzeitig (meistens vermutlich nur eine) im Markt bin, wähle ich die Positionsgröße unter Umständen erheblich höher und darf daher nie von einem einmal gesetzten (berechneten) Stop zurücktreten. Ich darf natürlich auch nur an den Stellen einsteigen, die für mich höchste Wahrscheinlichkeiten darstellen, dass ich dort schnell den Stop auf Break-Even nachziehen kann – ich muss also geduldig auf die jeweiligen Einstiege warten. Undiszipliniertheit beim Stop, Ungeduld beim Einstieg haben hier also wesentlich fatalere Folgen als bei kleinen Positionen. Wer also ab und zu mal seinen Stop in die „falsche Richtung“ großzügig korrigiert und dies aus tiefster Überzeugung macht, weil er meint der Kurs wird schon drehen, bringt also nicht unbedingt die besten Vorraussetzungen mit. Gleiches gilt natürlich für alle anderen oben genannten Punkte: wer unbedingt ständig „was handeln muss“ (Overtrading) oder kein MM/ RM berücksichtigt wird vom Markt schnell in die Schranken gewiesen. Für wen könnte der Stil interessant sein? Wer es liebt, die Kurse permanent zu verfolgen ist hier schon mal richtig! Wenn man diszipliniert ist und sich an vielen, wenn auch nur kleinen Gewinnen erfreuen kann, nicht dem gerade verpassten großen Wurf nachweint und damit leben kann, dass man auch mal in kürzester Zeit viele Trades nacheinander verliert, der wird diesen Stil zufrieden traden können. Für mich persönlich ist und war immer wichtig, dass ich mich am Tage zwei bis drei Stunden intensiv mit den Märkten beschäftigen kann, ohne im Anschluss darüber nachdenken zu müssen wie sich die Kurse nachhaltig entwickeln. Ich muss beim Handeln nicht primär die Wirtschaftslage und die langfristigen Entwicklungen berücksichtigen - ich kann jeden Tag relativ unvoreingenommen beginnen und habe jeden Tag ein paar Einstiegsmöglichkeiten. Auch wenn das ganze leicht klingt, ist die tägliche Zeit der Aktivität in diesen zwei Stunden am Tag über viele Jahre äußerst anstrengend – und je mehr man sich an Gewinne gewöhnt und unterbewusst mit ihnen rechnet, desto anstrengender wird es – es fordert einem mit jedem Tag mehr Durchhaltewillen und Konzentration ab – und man benötigt definitiv regelmäßig Pausen! In Teil 3 beginne ich mit der Strategievorstellung; damit aber mal ein Eindruck davon gewonnen werden kann wie das so ein bis zwei Stunden täglich aussieht habe ich heute ca. 12 min. (die Länge wurde von der Musik bestimmt :) nonstop mein Handeln im Minuten und 5-Sekunden-Chart aufgenommen (EUR/USD, GBP/USD). So gut wie diese Videosequenz am Nachmittag erscheint, so schlecht war der Vormittag, welchen ich glücklicherweise nicht gefilmt habe. Letzen Endes war ich heute leider gerade mal Break-Even. ShortTimeTrading1 from Aurelius on Vimeo.(todlangweiliges Video) Dazu habe ich noch mal von meinem (vielleicht) neuen Broker die erste Statistik des Demo Accounts über 528 Trades angehängt (Dax-, EURUSD-, S&P, DOW-Future). Die Trades sind allerdings mit diversen Strategien gehandelt worden, allerdings allesamt Kurzeitstrategien in Minutencharts. Man sieht hier deutlich, wie fatal sich technische Fehler oder Konzentrationsverlust (hier Unkenntnis meinerserseits über die Software in der Anfangsphase) auf die Trades auswirken (largest losing trade = -4,55%). Nur durch langfristige hohe Trefferquoten lässt sich dies ausgleichen. Ich bin mit den Ergebnissen natürlich zufrieden, wenngleich ich ein wenig vermute, dass die Trades von der Software schlicht simuliert wurden und Orderausführungszeiten und Slippage bewusst unterdrückt wurden. Ich habe drei Trader unabhängig voneinander gefragt, ob die Real-Accounts des Brokers (Mirus Futures) gleichwertig sind, was mir diese bestätigten – ob das so ist, werde ich dann wohl demnächst berichten. Meine Realdepot-Trefferquote ist zumindest sonst nicht so gut :) ! ... to be continued!
Der Aufbau dieses Artikels mag durch das Vorziehen der Fehler und Fallen verwirren, insbesondere ist die Darstellung der Strategien unterschiedlicher Autoren des Blogs noch nicht kongruent. Im Laufe der Zeit wird sich dies sicherlich ändern, aber derzeit müssen wir die Inhalte und den Umfang noch abstimmen bis wir einen "kleinsten gemeinsamen Nenner" gefunden haben. Einleitung Bevor ich zu Setup und Strategie komme, möchte ich kurz meine Philosophie zum Trading in kleinen Zeitfenstern und die Risiken, Fallen und Fehler darlegen. Ich halte das deshalb für besonderes wichtig, weil über den Handel im Minuntenchart sehr kontroverse Meinungen existieren, die stark polarisieren und die vermutlich unter gewissen Vorraussetzungen auch ihre Berechtigung besitzen. Der Satz „Hin und her macht Taschen leer“ spielt dabei allerdings absolut keine Rolle und ich halte ihn persönlich auch schlicht für falsch - insbesondere wenn man Trading und die damit verbundenen Kosten genauso betrachtet wie jeden anderen vergleichbaren wirtschaftlichen Prozess, der als prägnante Eigenschaft geringe Gewinnmargen bei hoher Handelsfrequenz beinhaltet. Ich bin absolut fest der Überzeugung, dass Anfänger in diesen Timeframes nicht oder nur äußerst schwer erfolgreich handeln können, was allerdings nicht bedeutet, dass es nicht trotzdem lehrreich sein kann – eine weitreichende Handelserfahrung von einigen Jahren und das Durchführen von etlichen hundert Trades auf diesen Zeitebenen ist genauso eine essentielle Vorraussetzung wie die das Verinnerlichen hunderter von Charts im Laufe der Jahre. Im Folgenden werde ich zuerst die Fallen und Fehler nennen, dann definieren für wen aus meiner Sicht dieser Handelsansatz günstig ist und für wen er schwierig umzusetzen sein wird. Im Anschluss werden Kapitaleinsatz und Positionsgröße erläutert und die Vorgehensweise zur Stop- und Profitsetzungen dargestellt. Am Ende werde ich dann einige Beispiel-Trades vorstellen, die anfangs sicherlich noch ausführlicher beschrieben werden, später allerdings durch einen einzigen Screenshot selbsterklärend sein sollten. Fallen und Fehler Im Gegensatz zum schulpädagogischen Ansatz, bei welchem man das Negativbeispiel nicht der Lehre voranstellen sollte, möchte ich im ersten Teil dennoch auf die Fallen und Fehler eingehen, da diese zu kennen aus meiner Sicht einen erheblichen Erfolgsfaktor darstellen. Viele Dinge die ich jetzt aufzähle, gelten sicherlich zum Teil grundsätzlich beim Trading und lassen sich auf andere Zeitebenen übertragen, der Unterschied liegt hier nur in der Geschwindigkeit des Wahrnehmens und der während eines Trades zur Verfügung stehenden kurzen Reaktionszeiten. Als Fehler bezeichne ich die Vorgänge, auf die der Trader aktiv Einfluß nimmt bzw. sie selbst verschuldet, als Falle diejenigen Vorgänge die unabhängig vom Traderverhalten existieren – natürlich lassen sich nicht alle Fehler und Fallen immer eindeutig voneinander abgrenzen, genauso wenig wie hier alle nur denkbaren genannte werden sollen. Fundamentale Trading- /Marktkenntnisse setze ich natürlich voraus. Ich wiederhole an dieser Stelle bewusst noch mal, dass es wichtig ist die folgenden Fallen und Fehler unter besonderen Umständen (Mini-Timeframs) zu betrachten. Es ist nur eine sehr kurze Zeitspanne vorhanden, in der es mir ermöglicht wird, diese zeitgleich zu erkennen – mangelnde Konzentration oder allgemeine Unaufmerksamkeit können fatale Folgen haben. Die Berücksichtung und das Erkennen der folgenden Punkte ist die Basis und Grundvoraussetzung der in den nachfolgenden Teilen vorgestellten Strategie. Falle 1: Der Chart als Hypnotiseur Die größte Gefahr sehe ich darin, dass es beim Verfolgen oder intensiven Beobachten von Tick- oder Sekundencharts der Kursverlauf die Kontrolle über meine Handlungsweise übernimmt. Das intensive Verfolgen der Bewegungen kann dazu führen, dass ich sukzessive anfange das „große Chartbild“ (aus den übergeordneten Zeiteinheiten) zu ignorieren und mich regelrecht vom Verlauf fesseln lasse. Die Gefahr ist besonders groß, wenn längere Mini-Trends entstehen und diese zum Erliegen kommen; dann sollte man nicht mit höchsten Wahrscheinlichkeiten mit der Wiederaufnahme rechen, sondern es empfiehlt sich vielmehr eine Weile zu warten, evtl. auch länger pausieren, die Chartebenen zu wechseln und neue von diesem Trend unabhängige Einstiege zu suchen. Falle 2: Ausserordentliche Kursbewegungen Neben den „normalen“ zu erwartenden Kursprüngen bei News können in Sekundecharts absolut überraschende Spikes entstehen, die scheinbar keinerlei objektiver Begründung genügen – in der Regel erfährt man auch nie, was an dieser Stelle im Detail passiert ist (hat auch für diesen Trading-Stil keinerlei Belang). In sehr schlimmen Fällen trifft es hierbei den Emergency-Stop, im schlimmsten Fall wird dieser auch noch mit erheblicher Slippage ausgeführt. Wird man tatsächlich derart ausgestoppt ist das eine ganz bittere Erfahrung, da unter Umständen der letzten Tage Arbeit innerhalb von Sekunden für sinnfrei erklärt wurden – sollte der Stop allerdings nicht fallen ist es besonders wichtig Objektivität zu wahren und die weiteren Handlungen nicht durch Angst oder Panik kontrollieren zu lassen. Nur wenige Spikes in diesem Zeitfenster, die völlig ohne Begründung kommen, ändern den Kursverlauf im „große Chartbild“ nachhaltig; man sollte sie dennoch nie unterschätzen und insofern angemessen reagieren, dass man pausiert oder bei den nächsten Trades noch schneller den Stop nachzieht. Falle 3: Uneingeschränktes Vertrauen in die Technik Es st nie falsch in diesem Zeitfenster mehrer Kurse eines Instrumentes parallel laufen zu lassen. Nicht selten weichen die Kurse unterschiedlicher Broker voneinander ab. Technisch fehlerhafte Charts sind beim Handeln auf Minutenebene mit großen Positionen untragbar. Tritt so ein Fehler auf, sollte man grundsätzlich immer den Broker kontaktieren (manchmal sehr ernüchternd) und für den Rest des Tages oder bis zu Klärung durch den Broker den Handel einstellen. Falle 4: Alles ein Frage der Wahrscheinlichkeit Ich möchte an dieser Stelle gar nicht weiter auf die mathematische Betrachtungsweise eingehen, auch maße ich mir nicht an zu wissen, welchen Regeln der Markt wirklich unterliegt (die Diskussion gehört hier auch nicht hin und soll an anderer Stelle geführt werden). Ich bezeichne aber gerne mal den einen oder anderen Trade als Glückstrade. Glückstrades sind diejenigen bei denen man am im Sekunden- oder Minutenchart zufällig am gleichzeitigen Top oder Bottom der höheren Zeitebenen einsteigt und dann noch das „Glück hat “ das die erste Bewegung so groß ist, dass man selbst nach großzügiger Gewinnsicherung nicht mehr ausgestoppt wird. Man hat also mit seiner verhältnismäßig großen Position ohne Absicht das Zeitfenster verlassen und kann den Trade in einer übergeordneten Zeitebene weiter betreuen. Diese Trades, die wirklich selten sind katapultieren das Konto unter Umständen exorbitant nach oben. Fehler 1: Kein Stop, kein Nachziehen des Stops - (Stop ist Pflicht!!!) Für viele gilt das sicherlich grundsätzlich! In Abhängigkeit von Handelsfrequenz und Positionsgröße können fehlende Stops das Konto innerhalb weniger Trades auslöschen. Wer ohne Stop handelt, darf nur sehr kleine Positionsgrößen handeln und die führen bei Kurzzeitstrategien selten zu großen Gewinnen. Wer mit sehr engem Stop handelt, kann zwar größere Mengen handeln, wird aber oft ausgestoppt, was nicht nur die Verluste vergrößert sondern auch die Trefferquote erheblich mindert. Ein guter Mix ist die Orderstellung mit Emergency Stop und nach Orderfüllung das sofortige manuelle Nachziehen. Wieviel Prozent vom Kapital der Emergency-Stop ausmacht ist abhängig von Instrument, Volatilität und Trefferquote der Strategie. Der Emergency-Stop wird immer sofort nachgezogen und angepasst und dient in erster Linie zum Schutz vor technsichen Ausfällen, Katastrophenmeldungen etc. Beispiel: Emergency-Stop auf 5% des Kapitals, bei Eintritt in den Markt sofortiges nachziehen auf 3-1%. Ich werde im Laufe der nächsten Trades dazu auch konkrete Beispiele geben. Fehler 2: Trades nachtrauern Wenn man gerade, vielleicht sogar mehrfach hintereinander, knapp ausgestoppt wurde bevor es dann in die gewünschte Richtung ging ist das immer hart. Die Gefahr einer spontanen Fehlreaktion im Sekundenchart ist besonders groß, weil man sich zeitlich sehr nahe am Ausbruchszeitpunkt befindet (quasi live) und man dazu verleitet werden könnte, schnell noch einzusteigen. Insbesondere besteht die Gefahr unterbewusst die Ausbruchsbewegung von der Stärke her mit einem Ausbruch im Stundenchart oder sonstigen größeren Zeiteinheiten zu assoziieren und man dadurch anfängt die einsetzende Bewegung zu überschätzen. Da es nicht selten zu ebenso starken Gegenbewegungen kommen kann, kann der spontane Einstieg mit entsprechender, unangepasster Positionsgröße schnell zum Fiasko werden – unter Umständen ist man nicht mal mehr in der Lage aus der Position vor Erreichen des Emergency-Stops herauszukommen. Fehler 3: Traden bis der Notarzt kommt Traden im Sekunden oder Minutenchart 8-10 Stunden am Tag? Das ist natürlich machbar aber unverhältnismäßig anstrengend, da man auf die permanente Sichtkontrolle angewiesen ist. Einen Tag lang die Tickcharts oder Minutenchart verfolgen ist mitunter an manchen Tagen sinnvoll aber auf Dauer kein wünschenswerter Zustand. Man sollte sich ein oder zwei Zeitfenster heraussuchen, in denen man konzentriert handelt und sollte dieses Zeitfenster strategieabhängig erweitern oder verkürzen (dazu später in der Strategie). Ich möchte damit betonen, dass z.B. während eines Trades im Sekundenchart nicht mal Zeit für Essen, Trinken oder Ähnliches zur Verfügung steht. Fehler 4: Nachkaufen/ Verbilligen Nachkaufen im Sekunden oder Minutenchart ist in der Regel nur dann sinnvoll, wenn der Broker die Möglichkeit bereitstellt die Stops bzw. den Close der Positionen schnell und komfortabel gleichzeitig zu handeln – zwei oder mehr Positionen ordentlich in kleinen Chartfenstern zu handeln ist ein erheblicher Aufwand und steht nicht immer im Verhältnis zum Ergebnis. Ausnahmen bilden Pyramiden, bei denen ich die vorhergehenden Positionen nicht mehr aktiv managen muss (wie z.B. die oben genannten „Glücksfälle“). ... to be continued
Watchlist/Kandidaten Hier werden Kandidaten für neue Trades für die Handelsstrategie auf dem Wochenchart / Positionstrading vorgestellt. Im zukünftigen Team werden dann aussichtsreiche Kandidaten vorgestellt und getradet. Angefangen habe ich mal mit dem DAX, weitere Indizes und auch Märkte (Forex, Indizes, Rohstoffe, etc.) werden dann folgen. Alle Kandidaten sind erst einmal mit "WL" markiert, es wurde also kein Trigger ins System eingegeben. Die restlichen, nicht aufgeführten Werte eines Indizes sind für mich aktuell kein Trade. Zeitraum: kommende Woche (26.-30.1.09) Datum der Analysen: 24.01.2009 Analysen von: Marvin Strategie: s. unter Trading > Strategien ( hier ) Trades: s. unter Trading > User-Trades Legende WL: WL = Watchlist -> Kandidat T = Trigger im System (Order) Status: L = Long-Kandidat, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind S = Short-Kandidat, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind (L) = spekulativ Long (meist antizyklisch, d.h. gegen den primären Trend; erhöhtes Risiko) (S) = spekulativ Short (meist antizyklisch, d.h. gegen den primären Trend; erhöhtes Risiko) Watchlist Kommentierung Update am 25.1.09: Ich schreibe noch einige Anmerkungen zu den o.g. Kandidaten und warum manche der o.g. Kandidaten bis auf weiteres nur Kandidaten sind. Ziel der Trades und Watchlist soll es v.a. sein, dass man die Trades/Kandidaten diskutiert. Gegen den Primärtrend gehandelt wären der Dt. Telekom, Infineon, Merck, Münchner Rück und Salzgitter. Bei der Dt. Telekom muss man jederzeit mit einem Abrutschen unter das Low um 9,8 rechnen, dann hätte die Tradingrange nicht gehalten. Da es dort bereits einen False-Break (12/19.10.) gab, lädt nicht gerade zum Einstieg ein. Mir wäre das zu riskant. Dt. Telekom hat es seit ettlichen Wochen bisher nicht geschafft, den mittelfristigen 50er GD zu überwinden, also eigentlich weiterhin ein Short. Infineon ist vermutlich der schwächste Wert im DAX (als Pennystock!!) und ein klarer Short-Kandidat. Hier kann man IMO mit einem spek. Long einzig und alleine nur auf eine techn. Erholung auf den sehr starken Abverkauf setzen, was sehr riskant ist. Das dies schon einmal funktioniert hat, sieht man an den Kerzen ab dem 28.12.. Aber genauso sieht man, dass diese Gegenreaktion schnell wieder zu Ende war (sehr wahrscheinlich war dies nur das Decken der Shorts, die den Wert massiv nach unten mitgedrückt hatten). Infineon hat sich mächtig weit von seinem mittelfristigen 50er GD entfernt, so dass eine techn. Gegenreaktion durchaus drin ist, aber wie stark diese ausfällt und ob man genau das Low erwischt, ist nicht vorherzusagen. Die bereits erfolgte Short-Eindeckung könnte es schon gewesen sein. Es kann jederzeit tiefergehen. Sofern das letzte Low um 0,63 fällt, wird es schnell weiter abwärts gehen. Also in meinen Augen sehr riskant, wenn man hier Long einsteigen würde. Bei Merck gefällt mir die starke weiße Kerze letzter Woche, es könnte sich ein Doppelboden (2.11., 21.12., s. Chartgrafik) ausgebildet haben, der ggf. auch etwas länger halten könnte. Aber Merck notiert weiterhin unter seinen GDs, ist also noch short anzusehen. Relativ "sicher" würde man IMHO in Merck einsteigen können, wenn die beiden GDs um 75 gebrochen werden würden. Jetzt einzusteigen, trotz der relativ langen weißen Kerze von letzter Woche, ist für mich nicht sinnvoll, da das Potential stark beschränkt ist. Schon bei dem genannten Widerstand aus den beiden GDs wäre erstmal Schluß. Man muss also bei Setups auch darauf achten, dass noch ausreichend Potential vorhanden ist, sonst wird das CRV zu schlecht. Was für ein weiteres Hochlaufen auch spricht, ist, dass letzte Woche das mittlere Bollinger-Band von unten durchbrochen wurde. Münchner Rück sah bis vorletzte Woche eigentlich ganz gut für einen Long aus, aber der starke Rückfall unter den 50 GD negiert jetzt diese Sichtweise. Hier kann man darauf spekulieren, dass die längere innere Trendlinie hält (Abwarten, s. Chart). Sollte sie das, kann man spek. Long einsteigen. Aber dann handelt man immer noch gegen den primären Abwärtstrend, was generell riskant ist. Salzgitter hat an der langfr. Trendlinie seinen Absturz erstmal gestoppt und läuft da seit etlichen Wochen entlang. Allerdings fehlt da bisher auch noch das Aufwärtsmomentum. Bisher wurde das mittlere Bollinger-Band noch nicht überwunden. Durch einen Stopp relativ knapp unter der Trendlinie ergibt sich zwar ein gutes CRV. aber man handelt (noch) gegen den primären Abwärtstrend. Allerdings sind die 15+ Wochen, die die Trendlinie nun bereits gehalten hat, aus meiner Sicht auch ein Wort. Sollte die Trendlinie allerdings nach unten gebrochen werden, kanns auch schnell wegen dann fallender Stopp-Losses nach unten gehen. Aber hier bin ich persönlich bereit, eine Position einzugehen, wegen dem guten CRV und des noch überschaubaren Risikos. Sollte der Gesamtmarkt eine größere Erholung starten, wäre Salzgitter wohl ein Wert, der davon auch profitieren könnte (Spekulation). Bei Adidas könnte man einen weiteren Abpraller an der Pullbacklinie des Abwärtstrendkanals als Short eingehen, also erstmal abwarten. Jetzt ist Adidas schon zu weit gefallen. Bayer kommt seit 3 Wochen nicht über den 200GD hinaus und läuft sich dort scheinbar fest. Auch der Widerstand von 45,7 ist eine weitere Hürde. Allerdings könnte Bayer diesen kurzfristig überwinden und dann an der gedachten Trendlinie des gestrichelten Abwärtstrendkanals abprallen. Sogar ein Rücklauf an den verlassenen jahrelangen Aufwaärtstrendkanal als riesiger Pullback wäre denkbar. Ob es zu sowas kommen wird, muss man abwarten. Sollte Bayer die kurzfristige schwarze Trendlinie nach unten brechen, könnte man meiner Meinung Short gehen. Aber auch schon jetzt würde ich ein Short-Trade aufgrund des guten CRVs (Stopp über dem 50er GD, Kurziel mind. das Low vom 2.11.) lohnen. Was mich persönlich daran stört, ist, dass Bayer fundamental stark ist und eigentlich zu billig. Der Wert hat auch lange nicht so stark verloren wie andere (DAX) Werte, besitzt also eine relative Stärke gegenüber anderen Werten. Wenn man solche Bedenken nicht hat, wäre das für mich ein passabler Short. Fresenius läuft seit August 2006 in einer riesigen Seitwärtsrange. Da der Wert am unteren Ende gerade mal wieder ankommt, könnte man dies traden und an der oberen Range wieder glattstellen. Was aus meiner Sicht aber daegegen spricht, sind 2 Dinge: erstens gab es 2 große Abrutscher (16.3.08, 12.10.08), die zwar nach einigen Wochen wieder hochgekauft wurden, aber wie soll man da unter die untere Rangekante einen Stopp setzen? Dem droht Gefahr, dass er bei einem möglichen 3. Abrutscher kassiert wird. Zweitens pendelt Fresenius aktuell zwischen seinem mittel- und langfristigem GD (50 und 200). Hier ist quasi nichts groß herauszulesen und entschieden. Sollte der 50er GD allerdings nach oben gebrochen werden, könnte man dies Long handeln. Allerdings ist das Potential nach oben beschränkt, nämlich die obere Range-Kante um 38,6. Da käme es drauf an, wie gut man in den Trade käme. Sollte Fresenius erneut aus der Range (kurzfristig) abrutschen, könnte man spek. Long an dem 200 GD einsteigen. Riskant, aber möglich. Schlielich hat dies schon mind. 2x so funktioniert. Aber auch hier stellt sich die Frage: wo setzt man den Stopp. Da hilft es nur, den Chart eine Ebene tiefer (dann also auf Tageschart) zu betrachten und ggf. genau zum passenden Zeitpunkt einzusteigen. RWE ist für mich "eigentlich" ein Short (zum "eigentlich" gleich mehr): 2x Abprall an dem Cluster aus beiden GDs. Zudem wieder Rückfall in den bestehenden Abwärtstrendkanal und unter dem mittleren Bollinger-Band. Hier würde ich in einen Short einsteigen. Wegen engem Stopp (über dem 50er GD) und Kursziel mind. das letzte Low (50,8) auch Potential. Hier gefällt mir einzig nicht die Tatsache, dass wie bei Bayer RWE zu billig ist und der Wert sich bisher im Vgl. zu anderen Kandidaten sehr gut gehalten hat, er also eine relativ hohe Stärke aufweist. Bis auf dieses Argument wäre RWE für mich aber ein Short, rein charttechnisch betrachtet. So, bin auf Eure Sichtweise/Kommentare gespannt. ;-) Chartbilder Adidas Bayer Dt. Telekom Fresenius Medical Care Infineon Merck KGAA Münchner Rück RWE Salzgitter Gerne sind Diskussionen zu den Kandidaten willkommen! [Ende]
Hinweis: Der erste Trade wird etwas ausführlicher beschrieben, um ihn auch einfach nachvollziehen zu können. In erster Linie sind die Trades ja zur Demonstration/Diskussion gedacht. Schreibt mir gerne Kommentare dazu, so dass ich weiß, ob dieses Format in Ordnung ist. Disclaimer Die vorgestellten Trades sind lediglich Anregungen zum Traden und dienen zu Lern- und Diskussionszwecken, niemand muss/soll sie nachtraden. Ich werde die meisten der hier vorgestellten Trades selbst traden, je nach Zeit und Marktrisiko. Eine strikte Einhaltung der Risiko-/Moneymanagement-Regeln (Stichwort: Einzelpositionsrisiko) ist für einen langfristigen Erfolg beim Trading aus meiner Sicht absolute Pflicht. Alles weitere s. die Beschreibung meiner Trading-Philosophie (s. dort). Kommentare/Diskussion zu den Trades sind ausdrücklich erwünscht! Trade-Daten und -Setup (Trade-Plan) Wert : Telefonica (TNE5) Code : TNE5-SHORT (für spätere Kommentierungen) Marktsegment : Telekommunikation Index : EuroStoxx50 Art: Aktie Handelsinstrument : Aktien-CFD Trade-Typ : Positionstrade (geplante Dauer: einige Wochen) Richtung : Short Chartgrafik: Wochenchart, Zeitraum: 5 Jahre Einstiege: s. hellblaue Linie im Tageschart: 1. Market-Order (sofort, um 14,4), 2. Sell-Trigger (Limit-Order) 15,5, 3. Sell-Trigger (Limit-Order) 15,9 Stopp-Loss (SL) : s. rote durchzogene Linie im Tageschart: für alle 3 Orders: 16,9 Kursziele (PT): s. blaue Kästchen im Tageschart: 1. letztes markantes Low (um 12,3); 2. Bereich zwischen 11,86 - 11,0 CRVs: bei Stopp 16,9 und PT: 11: 1. 1,4, 2. 3,2, 3. 4,9 Trade-Idee Als ersten Trade habe ich mir einen Short aus dem EuroStoxx50 ausgesucht. In der Chartgrafik ist der Wochenchart dargestellt. Zur Interpretation der grafischen Zeichnunhen im Chart s. meine Beschreibung der Tradingregeln, Abschnitt Legende zu den Charts. So, kommen wir zum eigentlichen Trade: Telefonica hat in der Woche des 9.12.07 ein temporäres High markiert (nicht ein All-Time-High). Seit dem Oktober 2002 lief Telefonica in einem langen Aufwärtstrendkanal (s. Chartgrafik). In der Woche vom 12.10.2008 wurde dieser mit einer langen roten Kerze gebrochen, war also signifikant. Da dabei auch der 50 und 200 GD gebrochen wurde, ist Telefonica b.a.w. ein Short-Kandidat. Nach dem folgenden schnellen Abverkauf in der gleichen Woche wurde ein erstes neues Low gemacht. Dann gab es eine schnelle heftige Erholungsrally, die eine Woche später erneut auf ein neues Low abverkauft wurde. Seit der Woche vom 2.11. tendiert der Kurs nach oben, ich sehe dies als sekundäre Erholung in dem (neuen) primären Abwärtstrend. Meiner Meinung nach läuft Telefonica nun in einem neuen Abwärtstrendkanal (die Oberkante ist bereits 4x bestätigt worden, ich sehe sie als sicherer an als die untere, die nur 1x gesetzt wurde). Im Zeitraum zwischen 7.12.-11.1. hat Telefonica mehrmals erfolglos versucht, den Widerstand durch 50/200 GD und die Unterkante des gebrochenen ehelmaligen Aufwärtstrends zu brechen, was ihr nicht gelang. Hier scheint die Zwischenrally also ihre Kraft verloren zu haben, was dann ein gutes CRV für einen Short generiert. Man kann diesen Versuch als Pullback an den gebrochenen Aufwärtstrendkanal interpretieren (dieses Muster kommt sehr häufig vor, v.a. bei langlaufenden Trends/Trendknaälen, die signifikant gebrochen werden). Zudem ist dieser Pullback dann eine Bestätigung des Ausbruchs, denn der Kurs schaffte nach dem Bruch nicht mehr, ein neues High zu machen. Seit 3 Wochen gehts wieder runter. Eigentlich ist der Einstieg damit schon leicht verpasst. Optimaler Einstieg wäre spätestens am 11.1. gewesen. Nun soll man ja dem Kurs nicht hinterherlaufen. Schade wäre es allerdings schon um den Short. Also würde ich jetzt folgende Vorgehensweise bevorzugen: ein Teil der Position als Soforteinstieg (wenn auch zu spät, daher auch schlechtes CRV, s.o.), der Rest als Trigger, falls Telefonica nochmals eine kleine Bewegung nach oben machen sollte. Dafür sind im Chart dann die hellblauen Linien eingezeichnet mit "P Entry" für den geplanten Entry. Das rote Kästchen gibt an, dass ab hier ein Short wahrscheinlich ist. Vermutlich werde ich heute selbst noch dort einsteigen. Der Stopp liegt knapp über dem 50 GD, bei mir bei 16,9 (s. rote Linie). Sollte Telefonica dahin kommen, ist der Trade nicht so gelaufen wie ich will und das Setup wäre nicht mehr gültig. Dann müsste Telefonica auch den 200 GD und den vermeintlich neuen Abwärtstrendkanal gebrochen haben und fast an den gebrochenen Aufwärtstrendkanal gelaufen sein. Das erste Kursziel/PT (= Profit target) liegt irgendwo an der Unterkante des Abwärtstrendkanals, s. blaues Kätschen im Chart. Zwischen dem Bereich 11,0-11,86 liegen 2 längerfristige Unterstützungslinien, die einen weiteren Kursverfall von Telefonica in Kombination mit dem neuen Abwärtstrendkanal erstmal aufhalten sollten. D.h. hier ist es meiner Meinung nach wahrscheinlich, dass der Short zumindest teilweise gedeckt wird und einige Gewinne mitnehmen werden, sofern der Kurs da hinlaufen sollte. Das hängt allerdings auch davon ab, wie der Kurs in diese Zone läuft. Crasht er nach unten, dann muss dort nicht Schluß sein (in Crashs werden chatrtechnische Marken auch gerne mal ignoriert, zumindest im ersten Anlauf). Das All-Time-Low liegt erst bei 7,3 und bis dahin könnte der Kurs über mehrere Monate hinweg ebenfalls laufen. Aber das ist weit in die Zukunft gedacht, das warten wir doch erstmal ab. Zuerst sollte der erste Zielbereich erreicht werden. Ein weiteres Kursziel wäre das letzte Low vom 2.11., also um die 12,3. Hier könnte Telefonica eine (temporäre) Bodenbildung versuchen, was abzuwarten ist. Dann könnte darauf z.B. ein Doppel-Boden entststehen. Für den Trade sprechen in meinen Augen bestehender Abwärtstrendkanal seit dem High vom 9.12.08 Kurs unterhalb von 50 und 200 GD Mehrmals Abprall an dem Cluster um 16,4, aus den beiden GDs, dem mittleren Bollinger-Band und der Trendkanaloberkante Abprall kann als Pullback an den gebrochenen langen Aufwärtstrendkanal interpretiert werden dieser Widerstand wurde mehrere Wochen bestätigt Durchbruch durch den Widerstandes um 15,23 (s. gestrichelt eingezeichnete Linie) bereits Beginn des Abrutschens nach unten Stopp noch gut plazierbar Kursziel hat reichlich Potential keine charttechnischen Widerstände bis zum Kursziel, also genügend "Platz" die Indikatoren RSI, Stochastik und MACD-Histogramm im Wochenchart drehen nach unten ab und bestätigen damit den Short Gegen den Trade sprechen in meinen Augen zu später Einstieg, daher Vorgehen wie oben beschrieben sinnvoll. Chartgrafik Klick zum Vergrößern! Trade geschlossen So, der Trade wurde ja am 27.2. zu 14,66 glattgestellt. Ich habe das im Chart markiert, die Chartgrafik ist unten anklickbar. Gründe zum Exit stehen ja unten in den Kommentaren, dazu kommt noch, dass ich in dem Zeitraum eine Woche weg war und den Trade nicht weiter verfolgen konnte, so dass ich ihn sicherheitshalber geschlossen habe, obwohl der Stopp nie wirklich gefährdet war. Im Prinzip kann man hier schön erkennen, dass der Tradeentry und das -management nicht wirklich überzeugten: Entry zu spät (s.o.), Exit v.a. wegen Nicht-Überwachens des Trades (ok), aber eigentlich gabs noch keine wirklich echten Hinweise, dass Short hier die falsche Richtung war/ist. Einige Warnzeichen sind unten in den Kommentaren beschrieben, dennoch war der Stopp nie ernsthaft gefährdet, solange der Abwärtstrendkanal nicht gebrochen wird. Mittlerweile sind wir im Demokonto wieder Short in Telefonica (s. aktuelle Watchlisten). Wenn Ihr wollte, könnt Ihr zu diesem ersten initalen Trade, der sehr ausführlich beschrieben wurde, Eure Kommentare abgeben. Weitere Trades werden in Zukunft nicht mehr in einem eigenen Thread wie diesem, sondern direkt bei den Watchlisten beschrieben. Klick zum Vergrößern!
Hier stellen wir verschiedene Strategien nach Zeitraum und Instrument vor; zur nähreren Erläuterung und zum bessserem Verständnis werden unter der Strategie Beispieltrades angegeben. Diese Übersicht bildet den dynamischen Menüpunkt "Trading" ab. ... auf Wochen-Basis: Wochenchart-Trading Strategie (unter Teamtrading > Team-Strategien) Watchlist/Kandidaten (unter Teamtrading > Watchlist) Beipieltrades: Aktien: EuroStoxx50 > Telefonica Short, Status: Trade wurde beendet! Hinweis: neue Trades werden direkt auf der Watchlist-Seite (u.a. in den Tabellen) angegeben. ... auf Tages-Basis: Index-System (automatisch, inkl. Bespiel) Aurelius-Reversal Teil 1 Teil 2 ... auf Intraday-Basis: Minutenchart-Trading Strategie Teil 1 Teil 2 Beipieltrade: Index: Dax MomATRade-System (Video-Beispiel) Diverse Timeframes Supertrend-ADX-System Strategie: Umkehr-Stab (US) Narrowing Range Bar (NRB) Trading ohne Stop (Hedging) Feierabend Trading (Scalpen in enger Range und schwachem Markt) Trading mit Hilfe des DOM-Tools Nachkauf-Strategie (inkl. Beispiel) Feierabend-Scalping (Video Beispiel) DOM-Scalping (Bild-Beispiel) Scalping mit einem speziellen Indikator Scalping Handelssystem-Beispiel RAureliusMOMRSI Bollinger Breakout
Liebe Traderinnen und Trader, vielen Dank für die vielen E-Mails und Hilfsangebote zu dieser Projekt-Idee; ich werde mir am Wochende die Zeit nehmen und kurz auf alle persönlich antworten und schon mal nach Lesern und Akteuren sortieren. Der Anlass dieses Blogs dürfte zwar den meisten bekannt sein, dennoch eine kurze Auffrischung. Meine Idee ist keine neue und ich habe auch nicht vor die größte Tradingseite der Welt aufzuziehen; es geht um ein kleines Projekt mit absolut demokratischer Leitung. Mein Anteil in diesem Konstrukt ist die Initiierung und eine Grundfinanzierung dieses Blogs, des Webspace und zweier Konten die bereitgestellt werden sollen um hoffentlich gewinnbringendes Trading zu demonstrieren; natürlich arbeite ich auch aktiv mit, sehe mich aber nicht in einer Leitungsfunktion. Mein persönlicher Wunsch ist, dass 10% vom Gewinn vor Steuern am Jahresende an die Kinderkrebshilfe gespendet werden; der Rest kann im Depot bleiben oder auf die Teams, die das erwirtschaftet haben aufgeteilt werden ... oder Ihr habt andere Ideen - vielleicht wollen wir ja auch unsere eigene Challenge. Werbung wird nicht geschaltet, es sei denn die Teams sprechen sich dafür als gemeinsame Depotanreicherungsmethode o.ä. aus. Ich möchte hier keine neue Vermarktungsplattform einzelner Personen unterstützen, es kann multimedial sein, sollte jedoch vom Trading dominiert werden. Ich stelle mir vor, dass wir in kleinen Teams die Konten hochhandeln - allerdings ist es mir persönlich wichtig, dass das Ganze gut dokumentiert für alle Leser dargstellt wird und das mit den Konten risikobewusst umgegangen wird. Für mich ist es unwichtig, dass die Konten exorbitante Gewinne in kurzer Zeit aufweisen, wenn diese mit unverhältnismäßig hohem Risiko verbunden sind, vielmehr wünsche ich mir, dass man gemeinsamm so lange wie möglich einen gemeinsamen Lerneffekt erzielt. Zu meiner Person werde ich auch noch mehr bekannt geben, vorab sei nur erwähnt, dass ich ein mittelständischer Unternehmer bin, der Trading als eine seiner Leidenschaften betrachtet und erhofft irgendwann den persönlichen Gral zu finden. Ich halte mich für einen akzeptablen Trader in kleinen Time-Frames aber nicht gerade als Leistungsträger in größeren Intervallen, werde mein Wissen und meine Systematik teilen und erhoffe mir von anderen zu lernen, wie man erfolgreich tradet ohne permanent auf die Kurse oder Charts zu schauen. Dies ist auch der Grund, warum ich keinen Blog alleine schreiben möchte - mein Wissen und mein Stil werden die Börsenwelt nicht erschüttern - und abgesehen davon glaube ich, für einen allein ist es wirklich schwer immer neutral und unvoreingenommen zu handeln. Natürlich habe ich auch ein paar Vorstellungen, wie das hier aussehen könnte, so stelle ich mir zum Beispiel verschiedene Modi vor, auf die ich später noch mal detailliert eingehen werde; meine Ideen hier grob skizziert (nicht alles ausschliesslich von mir): Trades auf Wochen und Tagesbasis mit Team-Absprache, Trades auf Tagesbasis mit verkleinertem Team, Intraday-Trades solo oder auch in verkleinerten Teams, Teamwechsel insbesondere Team-Leader Wechsel. Ich werde zur Umsetzung dazu später zusätzlich eine Konferenzschaltung oder einen Team-Speak-Server anbieten, auf dem wir uns dann zu realen Diskussion per Headset kurzschliessen können und vielleicht sogar mal sehr kurzfristig und spontan im Markt agieren können. Interessierte können sich dann als Zuhörer dazuschalten. Das ist eine Alternative, die man vielleicht von anderen Trader-Web-Seiten nicht so kennt, die aber vielen bekannt sein dürfte. Ansonsten kann auch der DaytradingTeam-Twitter Blog genutzt werden (Adresse folgt noch). Zu lösende Probleme gibt es auch nicht gerade wenig: Wir müssen ein Regelment definieren, wann und wer alleine traden darf und wie diese Teams besetzt werden. Wann werden Pausen eingelegt, wann Teams gewechselt, wer bekommt Zugang unter welchen Bedingungen zu den Konten, etc. Die Idee von gigiboyz werden wir sicher auch noch mal aufgreifen und zum Üben der Abstimmungen ein Demo-Konto einrichten. Wer den Blog mitmoderieren möchte, kann sich unter Aurelius@me.com melden. Ich habe kein Problem wenn Beschimpfungen, Beleidungungen etc. sofort kommentarlos gelöscht werden. Solange es keine Leitungsteam für den Blog gibt, werde ich das vorübergehend persönlich machen. Also bitte nur fairen Schlagbtausch, selbst Postings mit so harmlosen Sprüchen wie "Du Kasperl" oder "Oberchecker" behalte ich mir vor zu löschen. Bevor es jetzt losgeht erst mal vielen Dank an Squirrel Trader, der sich schon mal um den Blogaufbau gekümmert hat (Formalitäten wie Haftungshinweise etc. folgen). Ich möchte mich mit tiefer gehenden Ideen jetzt erst mal zurückhalten und Euch fragen, was Euch so vorschwebt. Ich eröffne als hiermit erst mal die Diskussion um Vorschläge zu sammeln.