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Wochenausblick für Indizes aus der Sicht der Markttechnik Markttechnik simplified in 2010: Auf der Suche nach einem Weg, möglichst das grosse Bild der Markttechnik in den Charts darzustellen und somit leichter Traden zu lernen, habe ich mich für das 120-Minuten-Chart entschieden. Dort sind immer noch genügend Bars pro Tag um eine feine Bewegung erfassen zu können und Sie bekommen einfach eine grössere Zeitreihe auf den Bildschirm. Und Kurse entstehen ja, wie im letzten Traders Magazin geschrieben aus der Time & Sales Liste, nicht aus dem Chart heraus. Somit geht es nur um die Praktikabilität. Vergangene Zählung in Schwarz Kursmöglichkeiten + Markttechnische Punkte sind in Blau (Nachkomma Stellen bitte nicht berücksichtigen.) FESX (Eurostoxx Endlos Kontrakt) 120-Minuten-Chart Markante Bereiche: 2800 2730 2677 Revue der letzten Woche: Nix neues an der Front, im Moment werden auch die letzten Marktteilnehmer aus Ihren Long-Positionen getrieben. Das Jahreshoch ist in weiter Ferne. Situation aus Sicht der Markttechnik: Der Eurostoxx befindet sich auf dem 120-Minuten-Bild in einer abwärtsgerichteten Bewegung. Durch die Stärke der letzten Bewegung, könnte sich mit Unterschreiten der Marke bei 2730 ein neuer Punkt 2 aus Sicht der Markttechnik bilden. Jeder Anstieg, der nicht über 2800 Punkte geht, ist nur eine Korrektur in der Abwärtsbewegung. Deshalb also Vorsicht, nicht zu schnell euphorisch werden für Long Positionen. Solange die 2800 nicht überschritten werden, ist weiter von fallenden Hochpunkten und fallenden Tiefpunkten auszugehen. Nächster Halt: 2677 Punkte. FGBL (Bund Endlos Kontrakt) 120-Minuten-Chart Markante Bereiche: 123,93 123,66 122,80 Revue der letzten Woche: Die starke Marke von 123,50 konnte der Bund nur leicht überwinden. Der Bund brach am Freitagabend aus seiner Seitwärtsrange der letzten Woche aus. Situation aus Sicht der Markttechnik: Nach Ausbruch aus der Seitwärtsphase ist der Aufwärtstrend intakt. Wünschenswert wäre jetzt ein Anstieg bis 123,93. Danach eine leichte Korrektur auf die 123,66. Warum? Weil dann diejenigen die bereits in Long-Positionen investiert sind, Gewinne mitnehmen, und sich dadurch ein Punkt 2 aus Sicht der Markttechnik bildet. Das andere Szenario, wäre ein Wiedereintritt in die Seitwärtsphase. Auch darauf sollten Sie gefasst sein. Sollte es aus der Seitwärtsphase deutlich unter 122,80 gehen, könnte sich ein Abwärtstrend etablieren. Das halte ich aber im Moment noch verfrüht. FDAX (Dax Endlos Kontrakt) 120-Minuten-Chart Markante Bereiche: 5731 5516 5323 Revue der letzten Woche: Nachdem Sie nun mit Ankündigung von mir neue Jahreshochs gesehen haben, geht fast schon traditionell der Januar - Februar Schlussverkauf los. Situation aus Sicht der Markttechnik: Sollten die Kurse unter 5516 fallen, haben wir den bisherigen Punkt 2 aus Sicht der Markttechnik bestätigt. Jeglicher Rücklauf, der nicht über die 5750 geht, und dauerhaft dort schliesst, ist nur eine Korrektur in der laufenden Abwärtsbewegung. Damit würde dann auch der Punkt 3 bei 5750 bestätigt werden. Nach der Definition des Trendes dürfen Sie sich auf fallende Hochpunkte und fallende Tiefpunkte einstellen. Nächster Halt: 5323. -------- Die Charts sind mit tradesignalonline erstellt worden. simple and profitable trading wünscht Euch Carsten Umland Dies stellt wie immer keine Handlungsaufforderung dar. (Siehe auch §Haftungsausschluss im Impressum) * zum Teil geschützte Markennamen, die hier lediglich zur Erläuterung der Märkte verwendet wurden. (Siehe auch §Verwendung von Markennamen und Markenbezeichnungen im Impressum)
Vorne weg möchte ich bemerken, dass ich nach wie vor der Meinung bin, dass es sich bei NinjaTrader um eine der besten Plattformen auf dem Markt für private Trader handelt. Die Möglichkeiten von Unterstützungen für diskretionären Methoden bis zu vollautomatischen Handelssystemen sind nahezu unerschöpflich und wenn man programmiertechnischen Hintergrund hat gibt es derzeit kaum bessere Alternativen. An dieser Stelle will ich allerdings noch mal eine Diskussion au dem Blog aufgreifen, die die Stabilität, Performance und Zuverlässigkeit der Software betreffen. Um dies zu verstehen muss ich eingangs etwas über meinen Trading Desktop und die Einstellungen erzählen: Primär trade ich mit NinjaTrader Futures, Forex und Aktien bei IB und Futures bei Mirus. Ich habe zudem noch sechs Metatrader-Accounts bei verschiedenen Brokern, wobei die Accounts auf zwei Rechner verteilt werden und auf meinem Hauptrechner nur zwei Metatrader-Applikationen laufen. Auf meinem Trading PC mit zwei Monitoren läuft also gleichzeitig immer: Skype Firefox Metatrader – FXOpen Metatrader – FXPro NinjaTrader IB-Trader Workstation Ich nutze dafür einen Quad-Core PC mit 3 GHZ und 16 GB RAM und zwei 1 TB Festplatten (Raid) mit zwei 24 Zoll-Monitoren. Diese Konfiguration ist übrigens wesentlich perfomanter als die Nutzung des Mac-Pro mit ähnlicher Konfiguration (von Virtualisierung spreche ich hier gar nicht erst – ich erwähne das, weil ich ein Unix- und Apple-Kind bin und das Unternehemen aus Redmond nur die Qual der Wahl ist). Die Prozessor-Auslastung liegt pro Prozessor zu „normalen“ Tagesmarktphasen bei 10%-20% abends und nachts bei ca. 1%-2%. Ich denke an dieser Stelle wird jedem klar sein, dass die Hardwareausstattung mehr als ausreichend ist und diesbezüglich kein Engpass zu erwarten sein sollte. Auf meinem Desktop nutze ich zwei Workspaces jeweils auf zwei Bildschirmen. NinjaTrader bietet die Möglichkeit immer jeweils einen Desktop in den Hintergrund zu stellen (nicht sichtbar) und zwischen diesen zügig (relativ gesehen) zu wechseln – ein Workspace dient den Futures, der andere den Aktien. In der Regel habe ich auf dem primären Monitor zwei und auf dem anderen sechs-neun Charts (je nach Marktphase) gleichzeitig offen. Die Charts enthalten in der Regel immer mindesten drei, höchstens 8 Indikatoren – allerdings sind einige Charts mit komplexen (seitens der Berechnung) und kommerziellen Indikatoren ausgestattet. An dieser Stelle möchte ich nicht darüber sprechen, ob es für den einen oder anderen sinnvoll ist mit mehreren Indikatoren zu arbeiten – sondern einfach nur festhalten, dass ich von einer professionellen Software, die mich immerhin ca. 1000 Euro kostet, eine stabile Funktionalität erwarte – daher nun die Nachteile, wobei ich mich auf die wesentlichen konzentriere, insbesondere die, die mich schon einige Euros gekostet haben :) : Grundsätzliches I: Es gibt ein massives Problem mit dem Speichermanagement. Da ich mich recht gut mit der Softwareproduktion und -Entwicklung auskenne, kann ich dieses Problem relativ leicht lokalisieren. NinjaTrader kann zum Teil nicht mit der Menge an Informationen durch Chart-Input, Berechnung von Indikatoren und temporärer Speicherung dieser Daten umgehen. Die Software muss in regelmäßigen Abständen neu gestartet werden, weil sie vermutlich über zu wenige Mechanismen zum Schutz vor Speicherüberläufen verfügt. Besonders dramatisch gestaltet es sich, wenn man kleinere Tickcharts in Märkten mit hohem Volumen über eine größere Periode (z.B. 20 Tage) öffenen will – hier kommt NinjaTrader und seine Datenbank z.B. im ES-Future schnell an seine Grenzen und wirft eine Fehlermeldung aus. In einigen Foren habe ich gelesen, dass sogar ein regelmäßiger kompletter Neustart des Betriebssystems empfohlen wird. Grundsätzliches II: Die Datenbank-Basis, die verwendet wird ist nicht annähernd als qualitativer und performanter Standard zu bezeichnen. Kaum eine moderne und professionelle Software würde diese Software noch benutzen – sie ist bekannt für ihre Grenzen und Anfälligkeit. Chart- und Instrumentwechsel: Beim Wechsel von Werten kann es unter höherer Last zu Fehlern im Chart kommen, der Chart kann dann trotz Reload-History-Funktionen nicht mehr aktualisiert werden und zeigt ein unverständliches Gap – ein Neustart der Software behebt das Problem. Besonders problematisch ist dies in folgenden Fällen: bei kommerziellen Indikatoren mit Online-Lizensprüfung, bei kleinen Tick-, Range- und Volumcharts in Märkten mit großem Volumen; hier kann schon mal einige Zeit dauern bis der gewünschte Chart gezeichnet wird. Newstime: Heftige Kursbewegungen können die Software kurzzeitig „einfrieren“ – dies wird natürlich genau dann zum Problem wenn man eine Position zu dieser Zeit schließen muss. An dieser Stelle vermute ich wieder Probleme mit der Datenbank, hier scheint es einen Stau beim wegschreiben von Informationen zu geben - das Problem erinnert mich zumindest stark an die Ereignisse mit besagter Datenbank in den 90er Jahren. Letztendlich ist dies aber ein Problem von vielen Trading-Software-Produkten. Auswertungen: Die Auswertungen sind zum Teil sehr sonderbar, sie zeigen manchmal Trades an, die man nie gemacht hat und weichen nicht selten von den Kontoauszügen des Brokers ab. Trader mit ein bis fünf Trades am Tag werden das vermutlich nicht bemerken, jeder den ich kenne, der bis zu 40 Trades am Tag macht hat das gleiche Problem schon mindestens einmal gehabt. Meist kann man das Problem lösen, indem man die Datenbank repariert – das funktioniert allerdings nur dann, wenn die Software samt Datenbank nicht zwischendurch abgestürzt ist. Besonders ärgerlich ist bei der Auswertungsfunktionalität, dass Euro wie Dollar behandelt werden und keine Umrechnungsfunktion existiert – sinnvolle Auswertungen sind daher nur durch Trennung der Märkte möglich. Anbindung an den Broker: Zwar kann man mit der Multibroker-Lizens viele Broker anbinden, jedoch sind einige Funktionalitäten nicht standardmäßig integriert: So lässt sich der Account bei IB zwar mit allen Informationen zum Buying-Power etc. abrufen, jedoch lässt sich die 24-stündige Zwangtrennung von IB nicht umgehen – dies ist für automatische Handelssysteme natürlich schlecht. Bei Mirus gibt es dieses Problem nicht, dafür hat man dort keinerlei Angaben zum Konto ausser dem aktuellen Kontostand - wie sich dieser bei laufenden Positionen berechnet und vor allen Dingen in welchen Zeitfenstern und der reelle Abgleich mit dem Konotauszug bleibt ein Rätsel für den Anwender. Gut das klingt zum Teil heftig ... ist aber alles nicht so schlimm, wenn man sich Workarounds erarbeitet und ein wenig Verzicht auf Komfort übt. Mich persönlich stört es vor allen Dingen deshalb, weil ich von einer kommerziellen Bezahl-Variante ein wenig mehr erwarte und stecke daher große Hoffnung in die Version 7.0. Trader, die nur einfache Orderarten nutzen und vor allen Dingen nur verhältnismäßig wenige Order in das System eingeben oder solche, die nur mit schlichten Charts und ein bis zwei Werten auskommen werden diese Tücken vermutlich nie kennenlernen. Es ist wie eine Diskussion über Autos oder Motorräder: Wer nie mehrfach oder regelmäßig 250-350 km/h fährt und dies für Irrsinn hält, wird niemals über die Qualität eines Fahrwerks oder einen PS-Hubraum-Verhältnises ernsthaft nachdenken und wird das Verhalten seines Fahrzeugs für korrekt halten und auch Fehlverhalten nicht unmittelbar erkennen – reizt man sein Fahrzeug allerdings tatsächlich regelmäßig aus – bemerkt man diese Mängel schnell. Aus diesem Grunde gibt es in der europäischen Industrie harte Tests zur Qualitätssicherung, die bei den Produkten an die Grenzen gehen, um diese zu bewerten – dies ist bei NinjaTrader definitiv nicht geschehen (würde auch mit dieser Datenbankwahl vermutlich zu einem Fiasko führen). Böse Zungen behaupten, dass vermutlich die meisten Anwender pleite sind, bevor sie in den Genuss der ganzen Probleme kommen :). Dennoch: NinjaTrader bleibt meine erste Wahl, insbesondere weil Support und Service erstklassig sind und die Community stetig wächst – und für kurzfristiges Trading ist es eine der besten Plattformen für private Trader überhaupt. Ich denke, dass es aber wichtig ist, immer offen, ehrlich und unabhängig Lob und Kritik gleichwertig an entsprechender Stelle anzubringen und sämtliche Dinge regelmäßig und mit ein wenig Abstand neutral zu bewerten. In diesem Sinne kann ich die Software, trotz dieser Wermutstropfen, weiterhin empfehlen und stehe nach wie vor zu Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung. LG Aurelius
Jeder der schon mal mit Indikatoren experimentiert hat, musste sich zwangsläufig darüber Gedanken machen, wann ein Signal tatsächlich gültig ist. Zum Beispiel interessiert mich der exakte Einstiegspunkt wann der Kurs über dem EMA(21) notiert und das Momentum > 0 ist. Im Chart ist das häufig nicht exakt zu erkennen und darauf zu warten ist häufig anstrengend und erfordert viel Ausdauer. Für mich ist es im kurzfristigen Bereich, bei mehreren geöffneten Charts, sehr wichtig sofort zu erkennen, wann sich ein Signal ergeben könnte und genauso wichtig finde ich es, auf den ersten Blick zu sehen, ob die Kombination von bestimmten Indikatoren Sinn macht. Die folgenden Beispiele sind absolut individuell und basieren nicht auf der Grundlage von Handelssystemen, sie dienen lediglich zur Veranschaulichung. Der Indikator hat 4 Parameter: Sys1_IndicatorType: Diese Einstellung gibt es zweimal. Hier können die Indikatoren, die man testen möchte, eingestellt werden. Mindestens eins der beiden Felder muss eine andere Einstellung als „None“ enthalten, damit es zur Färbung der Balken kommt. MasterPer: Dies ist die Periodeneinstellung für die meisten der gelisteten Indikatoren unter „Sys1_IndicatorType“. In der Regel beziehen sich die meisten Färbungen durch Indikatoren auf die Regel: „Kurs über Indikator“ oder „Kurs unter Indikator“. Ausnahmen bilden z.B. RSI („über oder unter 50“) oder MOMENTUM („größer oder kleiner Null“). Beispiel (EUR/USD - 6E-Future) im 3-Min Chart): Kaufzonen und Verkaufzonen bei einem VWMA mit der Periode 21, kurz VWMA(21) Smoothing: Wenn diese Einstellung auf „false“ gestellt ist, werden die Zonen im Chart, die nicht den Bedingungen beider Indikatoren unter „Sys1_IndicatorType“ erfüllen in grau dargestellt. Steht die Einstellung auf false bleibt das letzte Signal solange erhalten, bis wieder beide Bedingungen der Indikatoren erfüllt sind. Beispiel: Kaufzonen bei VWMA(21) und gleichzeitig MOMENTUM über oder unter Null : Smoothing=false: Wenn z.B der Kurs über dem VWMA(21) liegt aber das MOMENTUM kleiner Null ist wird eine graue Zone angezeigt. Nur wenn der Kurs über VWMA(21) und MOM(21)>0 wird blau gefärbt (rot dementsprechend andersherum). Smoothing=true: Die grauen Zonen werden mit der letzten gültigen Farbe befüllt. Sinn und Nutzen von Smoothing liegt in der Verwendung der Indikatoren als Aus- oder Einstiegsunterstützung und z.B. die damit verbundene Vermeidung von verfrühten Ausstiegen. Der Indikator enthält nur ca. 15 Auswahlmöglichkeiten, die ich auf Wunsch im Laufe der Zeit weiter ergänze, wenn Ihr mir schreibt, welche Indikatoren Ihr benötigt. Zudem gibt eseinige unveränderbare Einstellungen wie zum Beispiel für die Kombination des MACD mit RSI und MOMENTUM (TYPICAL_RSI_MACD_STOCH_MOM). Wer mehr über die fest kodierten Einstellungen wissen möchte, kann sich den Quelltext anschauen und die Zeilen unter „EDIT INDIKATOR 1“ betrachten und bei Bedarf verändern. So bedeutet die Einstellung „TYPICAL_RSI_MACD_STOCH_MOM“ (Zeile 145 und 266 im Code): Blauer Balken bei: RSI(14,1)[0] > 50 Momentum(14)[0] > 0 Stochastics(7, 14, 3).D[0]>20 MACD(12, 26, 9).Diff[0]>0 Roter Balken bei: RSI(14,1)[0] < 50 Momentum(14)[0] < 0 Stochastics(7, 14, 3).D[0]<80 MACD(12, 26, 9).Diff[0]<0 Das ganze sieht dann so aus: Zum Abschluss noch ein schönes Beispiel aus dem 89-Tick Chart des FDAX vom 23.12.2009 mit der Parametereinstellung LinReg(21): Es versteht sich von selbst, dass es keine Grantie und/ oder Gewährleistung für die Verwendung dieses Indikators gibt; wer Fehler entdeckt, darf diese gerne selbst korrigieren oder mir mitteilen. Alle, die mir Einstellungen schicken, die sinnvoll sind und die gute Vorschläge für weitere Indikatorkombinationen machen bekommen im kommenden Jahr die weiterentwickelte Vollversion des Indikators. Download DT-IndicatorTester LG und frohe Weihnachten Aurelius
Wochenausblick für Indizes aus der Sicht der Markttechnik Vergangene Zählung in Schwarz Kursmöglichkeiten + Marktechnische Punkte sind in Blau FESX (Eurostoxx Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 2931 2797 2733 Revue der letzten Woche: Die letzte Woche war eine schöne Vorbereitung auf das was jetzt folgen könnte. Eine leichte Korrektur in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Eurostoxx befindet sich auf dem 60-Minuten-Bild in einer aufwärtsgerichteten Bewegung. Ob sich bei 2901 Punkten der Markt ein neues Hoch und damit den Punkt 2 bestätigen kann, bleibt abzuwarten. Mich würde ein leichter Rücklauf an das 50% Retracement nicht wundern. Im Gegenteil, hier könnte man nochmals billig in den Aufwärtstrend hinkommen. Um den Aufwärtstrend der letzten Tage nicht zu gefährden, darf der Future nicht unter die Marke bei 2792 langfristig fallen. Zwar ist das Grosse Bild auf Tagesbasis bis 2733 immer noch in Ordnung, würde aber ein Abfall unter 2852 das kurzfristige Bild gefährden. Fazit bis 2792 plus-minus 10 Punkte ist die Welt Long noch in Ordnung. Darunter sollte man sich auf ein Rücklauf bis 2733 einstellen. Achtung: Die Aktien-Indizes befindet sich alle an einer entscheidenden Marke. Sowohl EuroStoxx als auch FDAX haben aus marktechnischer Sicht auf 60-Minuten-Basis ein kleines 1-2-3 ausgebildet, dass in ein grosses (Tageschart) hineinläuft. Was das heisst?: Ganz einfach: Die Wahrscheinlichkeit, dass hier ein Domino-Effekt der Orderlage einsetzen kann, ist gross. FGBL (Bund Kontrakt-Monat 03-10) 60min Chart ACHTUNG: Bund Future wurde am 08.12.09 gerollt, daher verschieben sich die Kursmarken, nicht aber die absoluten, marktechnischen Punkte. Markante Bereiche: 123,77 122,34 Revue der letzten Woche: Die starke Marke von 123,77 konnte der Bund nicht überwinden. Derzeit haben wir - mal wieder - ein gemischtes Bild - Situation aus Sicht der Marktechnik: Übergeordnet ist der Aufwärtstrend intakt. Auf 60-Minuten-Basis fällt es mir schwer die Richtung zu bestimmen. Denkbar ist aber zunächst ein Anstieg bis 123,13 um dann den Trend abwärts weiter zu bestätigen. Geht es darüber ist Potential bis 123,77. Eine Unterstützung liegt bei 122,35. Denn dort begann die starke Aufwärtsbewegung vom 26.11.09 Fazit: Entweder am Rücklauf verkaufen oder abwarten, weil ganz klar ist die Situation im Bund immer noch nicht. FDAX (Dax Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 5863 5603 5510 Revue der letzten Woche: Mal grundsätzlich befinden wir uns auf Tagesbasis in einem Aufwärtstrend. Trotzdem ist ein Rücklauf noch möglich. Die scheinbar starken Kurseinbrüche waren nichts anderes als ein Rücklauf an die 61,8 % Retracement Marke. Gut - Die hat gehalten. Was nun ? Situation aus Sicht der Marktechnik: Wie schon beim EuroStoxx geschrieben, befinden wir uns an einer entscheidenden Marke im FDAX. Der FDAX hat ein kleines 1-2-3 aufwärtsgerichtet ausgebildet, dass in ein grosses hinein fliesst. Damit kann ein größerer Orderschub ausgelöst werden und damit auch die gesuchte Bewegung verstärkt werden. Bevor das allerdings passiert, wäre ein Rücklauf an die 50 % Retracement Marke denkbar um dort eine neue marktechnische 3 auszubilden. Frei nach dem Motto: „Bitte einsteigen, Ihr Spätaufsteher, es geht jetzt zum Jahreshoch.“ Sehen wir Kurse deutlich über 5863 ist die Jahresendrally in Sicht... -------- Die Charts sind mit NinjaTrader erstellt worden. Dies stellt wie immer keine Handlungsaufforderung dar. (Siehe auch §Haftungsausschluss im Impressum) simple and profitable trading wünscht euch Carsten
Wochenausblick für Indizes aus der Sicht der Markttechnik Vergangene Zählung in Schwarz Kursmöglichkeiten + Marktechnische Punkte sind in Blau FESX (Eurostoxx Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 2931 2733 2852 Revue der letzten Woche: Wiedereinmal eine Woche aufwärts in Richtung des grossen Trends. Der Donnerstag war ein typischer Donnerstag. Erstmal wieder gegen den Wochentrend. Diese Phänomen beobachte ich nun schon seit einiger Zeit. Das sich die Indizes komischerweise am Donnerstag gegen den Wochentrend bewegen. Warum auch immer - der Chart hat immer Recht. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Eurostoxx befindet sich auf dem 60-Minuten-Bild in einer aufwärtsgerichteten Bewegung. Ob sich bei 2931 Punkten der Markt ein neues Hoch und damit den Punkt 2 bestätigen kann, bleibt abzuwarten. Um den Aufwärtstrend der letzten Tage nicht zu gefährden, darf der Future nicht unter die Marke bei 2852 langfristig fallen. Zwar ist das Grosse Bild auf Tagesbasis bis 2733 immer noch in Ordnung, würde aber ein Abfall unter 2852 das kurzfristige Bild gefährden. Fazit bis 2852 plus-minus 10 Punkte ist die Welt Long noch in Ordnung. Darunter sollte man sich auf ein Rücklauf bis 2733 einstellen. FGBL (Bund Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 124,07 123,04 123,49 122,52 Revue der letzten Woche: Anfang der Woche lagen wir noch in einer Seitwärtsphase in einem übergeordneten Auftwärtstrend. Soweit alles ok. Dann kam der deutliche Ausbruch nach unten unter 123,04. Gar nicht gut. Zumindest nicht für Long Aspiranten. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Bund hat mit dem Durchbruch und dem Auflösen der Seitwärtsphase nach unten erstmal ein abwärtsgerichtetes 1-2-3 ausgebildet. Man sieht das sehr gut an den blauen Linien. Denkbar ist aber zunächst ein Anstieg bis 123,04 um dann den Trend abwärts weiter zu bestätigen. Eine Unterstützung liegt bei 122,52. Denn dort begann die starke Aufwärtsbewegung vom 26.11.09 Fazit: Entweder am Rücklauf verkaufen oder abwarten, weil ganz klar ist die Situation im Bund nicht. FDAX (Dax Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 5850 5608 5300 Revue der letzten Woche: Mal grundsätzlich befinden wir uns auf Tagesbasis in einem Aufwärtstrend. Aber Vorsicht im kurzfristigen Handel. Denn so einfach wie es scheint ist es dann doch nicht. Das Hoch bei 5850 ist ziemlich stabil. Bei 5300 liegt ein gute Unterstützung auf Tagesbasis. Alles was dazwischen ist war zwar in der letzten Woche ein Auftwärtstrend, konnte aber die markante Marke bei 5850 nicht deutlich überschreiten. was passierte: Gewinnmitnahmen von denjenigen die schon seit 5300 oder 5608 im Gewinn waren... Situation aus Sicht der Marktechnik: Was tun sprach Zeus - Die Götter sind besoffen.. Mehrere mögliche Szenarios sind denkbar: Durchbruch unter die derzeitige 3 bei 5724 und damit Bruch des Aufwärtstrendes und Potential bis 5608. Oder: 5724 hält, die 3 wird bestätigt dann sollte es im Idealfall bis 5850 und darüber gehen. Sehen wir Kurse deutlich über 5850 ist die Jahresendrally in Sicht... -------- Die Charts sind mit NinjaTrader erstellt worden. Dies stellt wie immer keine Handlungsaufforderung dar. (Siehe auch §Haftungsausschluss im Impressum) simple and profitable trading wünscht euch Carsten
Wochenausblick für Indizes aus der Sicht der Markttechnik Vergangene Zählung in Schwarz Kursmöglichkeiten + Marktechnische Punkte sind in Blau FESX (Eurostoxx Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 2940 2900 2820 Revue der letzten Woche: Der Anfang der Woche war von Kursausetzern der Eurex geplagt, so das ich mich zu keiner Analyse hinreissen lasse. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Eurostoxx befindet sich auf dem 60min Bild in einem gemischten Bild. Ein erstes abwärtsgerichtetes 1-2-3 ist bereits etabliert. Findet aber ein starken Widerstand bei 2820. Denkbar wäre, dass die Kurse hier nochmal abprallen und einen Teil der Abwärtsbewegung vom Donnerstag / Freitag wieder gut machen. Das könnte aber auch nur ein „schwungholen“ für weiteren Abwärtstrieb sein... Also nicht gleich over-bullish werden. Mit Ausbildung eines 1-2-3 in short Richtung in der letzten Woche wird die Aufwärtszählung stark in Mitleidenschaft gezogen. Ganz Mutige sehen bereits erste Verkausfsignale und sehen sogar ein Ziel bei 2680. Übrigens: Solange der Index nicht unter 2680 fällt ist das „ganz grosse Bild immer noch long, da ist die Bewegung abwärts im Moment nur die Korrektur“. Ob sich das letzte Hoch tatsächlich als tieferes Hoch entpuppt und eine marktechnischen Punkt 3 ausbildet warten wir mal ab. Das wissen wir unter 2650. FGBL (Bund Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 120,50 120,99 122,44 123,04 Revue der letzten Woche: Eine typische Woche der Richtungslosigkeit auf Tagesbasis. Erstes Kaufsignal ist bereits aktiviert worden, bei 122,41 Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Bund befindet sich in einem aufwärtsgerichteten 1-2-3. Und solange weiter höhere Hochs und höhere Tiefs ausgebildet werden, wird das auch so bleiben. Sollte jedoch der Bund unter die letzte 3 fallen, werden die Karten neu gemischt. Dies kann relativ schnell passieren, weil auf Tagesbasis das Bild immer noch nicht eindeutig ist. Denkbar ist aber zunächst ein Anstieg bis 123,04 FDAX (Dax Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 5600 5650 5850 Revue der letzten Woche: Die Woche ging erst aufwärts wie schon letzte Woche geschrieben. Dann gings runter. Erst sachte, dann immer stärker. Was wir gesehen haben, war erst eine Schliessung des Gaps 13-14.11. Dort bildete sich bereits schon ein erstes abwärtsgerichtetes 1-2-3 aus. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Dax befindet sich seit dem 19.11. in einem intakten, abwärtsgerichteten 1-2-3. Günstig wäre nun ein Rücklauf der Abwärtsbewegung bis 5750. Könnten die Kurse sich dort nicht halten, darf man weiter fallende Kurse erwarten. Geht es deutlich über 5750 hinaus, dann wird wohl 5850 nochmal angetestet. Im Moment muss man aber tendentiell von weiter fallenden Kursen ausgehen. Ein Pullback bis 5750 ist nur eine Möglichkeit billig aus seiner Long Position rauszukommen Wenn es runter geht, dann sehen die ersten wohl ein mögliches Ziel bei 5319. 5600 ist eine interessante Marke, dort liegen sowohl Fibonacci Trader auf der Lauer ( 50% Retracement, der gesamten Aufwärtsbewegung ), als auch mehrere Widerstände. -------- Die Charts sind mit NinjaTrader erstellt worden. Dies stellt wie immer keine Handlungsaufforderung dar. (Siehe auch §Haftungsausschluss im Impressum) simple and profitable trading wünscht euch Carsten
Wochenausblick für Indizes aus der Sicht der Markttechnik Vergangene Zählung in Schwarz Kursmöglichkeiten + Marktechnische Punkte sind in Blau FESX (Eurostoxx Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Support: 2715 Widerstand: 2816 2860 Revue der letzten Woche: Zunächst gab es wie erwartet einen Rücksetzer an 2770 um dann mit Schwung sich nach unten abzusetzen. Dort sind die Notierungen gefangen worden. Gegen Ende der Woche hat sich dann ein aufwärtsgerichtetes 1-2-3 gebildet. Dies wurde dann bereits am Montag morgen 9.11.09 nach oben durchbrochen. Somit einen weitere Bestätigung. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Eurostoxx befindet sich auf dem 60min Bild in einem intakten Aufwärtstrend. Mit Ausbildung eines 1-2-3 in der letzten Woche wird die Aufwärtszählung bestätigt. Ausblick: Aus Sicht der Marktechnik könnte diese Woche in den ersten Tagen ein weiterer Punkt 2 gebildet werden. (blau). Allerdings nur wenn die Widerstandslinie am 26.08.09 nachhaltig durchbrochen wird. Sollte diese nicht durchbrochen werden, wäre ein Test des letzten Punkt 3 bei 2740 möglich. Dort wird sich dann zeigen, nachhaltig höhere Hochs oder tiefere Tiefs sehen werden. Der nächste Widerstand auf dem Weg nach oben lauert bei 2832. Dieser bildet markanten Punkt 3 des vorangegangen Abwärtstrendes und gleichzeitig das 61,8 Fibonacci Extensions. Somit fallen also an diese Marke mehrere Merkmale die zur Bewegung führen können auf einen Punkt. Es darf also spannend werden. Auszugehen ist an diesem Punkt vom einem Rücklauf bis auf 2800. Warum ? Weil die Marktteilnehmer in Ihren Longpositionen a) entweder Gewinne mitnehmen, oder b) jetzt teuer aus Ihren Short Positionen rausfliegen, oder c) schon länger Long waren und sich jetzt nochmal die Gelegenheit bietet günstig zu verlaufen. Es ist zunächst von weiter steigenden Kursen auszugehen, solange konsequent Punkte 3 und 2 ausgebildet werden. Somit hätten wir dann steigende Hochs (Punkte 3) und steigende Tiefs (Punkte 2) FGBL (Bund Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Support: 119,84 Widerstand: 122,60 123,05 Revue der letzten Woche: Eine typische Woche der Richtungslosigkeit auf Tagesbasis. Nachdem wie geschrieben die Kurse sich oberhalb von 122,14 etabliert hatten, fingen auch schon die ersten Gewinnmitnahmen an. Die Marktteilnehmer glaubten anscheinend nicht mehr an höhere Kurse bis 123,06. Was sich dann abspielte, war ein Durchbruch durch den letzen aufwärtsgerichteten Punkt 3. Somit wurde ein erster Abwärtstrend eingeläutet. Dieser wurde dann mit Ausbildung eines Punkt 2 bei 120,91 und Punkt 3 bei 121,46 bestätigt. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Bund befindet sich in einem abwärtsgerichteten 1-2-3. Dieses wurde mit Durchbruch bei 120,91 bestätigt. Ausblick: Wünschenswert wäre nun die Bestätigung des Punkt 2 (blau) bei 120,72. Danach könnten weiter fallende Kurse bis 120,52 erwartet werden. Sollte auch die Marke bei 119,84 gerissen werden entsteht auf Tagesbasis ein grosses Verkaufssignal, da damit die Seitwärtsphase auf Tages-und Wochenbasis markant beendet wird. Sollte diese Marke nicht gebrochen werden, erleben wir eine weitere Woche in einer Range von 120,54 und 122,44 Erst ein Durchbrechen des letzten abwärtsgerichteten Punkt 3 bei von 121,37 liesse wieder auf steigende Kurse hoffen. FDAX (Dax Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Support: 5440 5465 Widerstand: 5578 Revue der letzten Woche: Nachdem wie besprochen der Dax den Rücksetzer genutzt hat, fiel dieser mit Schwung unter den abwärtsgerichteten Punkt 2. Dort wurden die Kurse Mitte der Woche gekauft und bildeten am Donnerstag ein neues aufwärtsgerichtetes 1-2-3 aus. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Dax befindet sich seit dem 5.11. in einem intakten, aufwärtsgerichteten 1-2-3. Zuletzt wurde der Punkt 2 bei 5515 durchbrochen und hat den Trend verstärkt. Ausblick: Sollte der Dax die Widerstandslinie bei 5578 durchbrechen wären Kurse bis 5600 wie schon im letzten Update geschrieben denkbar. Bei 5578 könnte der Dax einen neuen Punkt 2 (blau) in den nächsten Tagen ausbilden. Sollte er allerdings von hier aus abprallen dann wäre ein Rücklauf an den letzten Punkt 3 im Aufwärtstrend denkbar. Insgesamt ist von den Marktteilnehmern in der Range zwischen 5578 und 5600 mit Gewinnmitanhmen zu rechnen, die die Kurse zunächst zurückkommen lassen. Ob es sich nur um eine Zwischenrally handelt, oder Angriff auf neue Jahreshoch bleibt abzuwarten. Soviel ist sicher: Solange sich weitere Markttechnische Punkte 2 und 3 ausbilden ist von steigenden Kursen auszugehen. Erst wenn ein letzter aufwärtsgerichteter Punkt 3 markant durchbrochen wird, ist von einem möglichen Trendwechsel auszugehen. -------- Die Charts sind mit NinjaTrader erstellt worden. Dies stellt wie immer keine Handlungsaufforderung dar. (Siehe auch §Haftungsausschluss im Impressum) simple & profitable trading wünscht euch Carsten