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Diese Artikelserie besteht aus drei Teilen, die ich der Übersicht und des Umfanges halber aufgeteilt habe. Bevor ich beschreibe, wie ich persönlich versuche meinen Lebensunterhalt als Vollzeittrader zu sichern und allgemein dieses Projekt angehe, muss ich ein paar Grundgedanken niederlegen und vielleicht auch Illusionen zerstören. Im ersten Teil schreibe ich etwas über den derzeitigen Trader-Boom und meine Ansicht dazu (das ist wichtig für das Verständnis meines aufgezeigten Weges). Im zweiten folgen die unverzichtbaren Schritte und Grundlagen, und im letzten stelle ich meine Systematik und Herangehensweise vor. Diesen letzten Teil wird es nur öffentlich und ohne besonderes Passwort geben, wenn die beiden vorhergehenden Artikelteile kommentiert wurden; denn wir haben zwar laut Blogstatistik wahnsinnig viele Leser und Abonnenten, jedoch ist es für uns schwer einzuschätzen welche Zielgruppe hier liest und wie man uns einschätzt. In letzter Zeit habe ich häufiger Mails erhalten, die mich insofern verwirren, dass sie den Eindruck erwecken, als wären wir hier alle Vollprofis. Wir sind eine gesunde Mischung aus erfahrenen und weniger erfahrenen Tradern und wünschen die Diskussion - unsere Konten sind sauber und einige verdienen mit Trading Geld – Millionäre gibt’s hier keine. Wie alle, machen auch wir Verluste, Fehler und sind nicht anders als die anderen Trader dort draußen – das gehört nun mal alles zum „Spiel“. Hier gibt es keinen Supertrader, wohl aber erfahrende und gute Trader, die ihr über Jahre erworbenes Wissen gerne weitergeben und teilen. ... Challenges - soweit der Browser reicht oder wie werde ich in einem Jahr Millionär? Realität, Fiktion oder einfach nur Werbung Ich schreibe diesen Post, weil ich das Gefühl habe, dass so manches mal die Realität auf der Strecke bleibt. Zur Zeit sprießen überall irgendwelche komischen Challenges aus den Blogs und Foren, bei denen Trader in x Monaten eine Million Euro ertraden wollen. Mal abgesehen davon, dass die meisten dieser Blogger - völlig realitätsfremd - Verpflichtungen wie Steuern und sonstige Kosten und kapitalabhängige Gegebenheiten und Haftungshintergründe bei den jeweiligen Brokern überhaupt nicht beachten, bekommt man immer automatisch das Gefühl, es handelt sich um Marketingauktionen oder um Aktionen Leser für einen Blog zu gewinnen. Die Ketzer Auf der anderen Seite kann man aber im Internet auch wunderschön beobachten wie die Community diejenigen, die es versuchen, sofort kreuzigt. Man hat grundsätzlich gar keine Chance seinen Erfolg anzupreisen; denn noch bevor man die erste Aktion startet, fallen alle über einen als „Ketzer der Märkte“ her. Ich halte mich in der Regel dabei immer zurück, da meine Meinung an dieser Stelle nichts bewirkt, denn: die Profis lesen so etwas gar nicht erst, die Fortgeschrittenen haben längst ihr eigenes Bild, die Anfänger und Einsteiger merken schneller selbst wie es läuft als ihnen lieb ist und Tradern mit devotem Guru-Anhänger-Verhalten ist sowieso nicht zu helfen. Der Hauptgrund meiner Zurückhaltung ist aber, dass ich nicht weiß, ob derjenige es nicht vielleicht doch schaffen könnte; denn alles ist grundsätzlich möglich. Können zeigen: Demo oder Real Die Argumentation, ob jemand ein Demo-Konto nutzt oder nicht ist völlig nebensächlich; dies entspricht der gleichen Argumentationsgrundlage, bei denen Trader behaupten der Broker sei an ihren Verlusten schuld. Selbstverständlich hat der Broker oder die Art des Kontos einen maßgeblichen Einfluss auf die Performance und schon aus psychologischen Gründen sind diese Unterschiede zwischen Real- und Demokonto naturgegeben. Aber genauso wenig wird jemand Millionär (vom Kontostand her) weil er einen tollen Broker oder ein Demokonto hatte, wie er pleite geht auf Grund des Brokers oder der Plattform – es gilt in beiden Fällen die Nachteile und Vorteile durch Kompetenz auszugleichen. Man kann an dieser Stelle das Beispiel von Spitzenfahrern der Formel 1 anführen, welche permanent irgendwelchen Nachteilen bei unterschiedlichen Strecken und Wetterverhältnissen ausgesetzt sind; die guten Fahrer fahren nicht nur im Training (demo) gut sondern auch im Rennen (real) ... und umgekehrt – und wenn einer nicht Weltmeister wird, liegt es sicher nicht am Wetter. Abschließend sollte man die ganze Demo-/ Real-Frage noch mal logisch betrachten: Meistens wahr ist: Wer ein Realkonto erfolgreich handeln kann, der kann auch eine Demokonto erfolgreich handeln. Wer ein Demokonto nicht erfolgreich handeln kann, der wird in der Regel auch bei einem Realkonto nicht erfolgreich sein. Absolut ohne Zusammenhang ist: Wer ein Demokonto erfolgreich handeln kann, der schafft das noch lange nicht auf einem Realkonto. Auch wenn der letzte Satz logisch erscheint, so sind die Umgebungsparamter viel zu mannigfaltig, als dass diese Aussage pauschal gelten kann. Wenn ein „Niemand“ das sagt wird er angegriffen, spräche so ein Broker selbst oder ein bekannter Vollprofi wäre man schon vorsichtiger. Hat es einer schon mehrmals bewiesen, schweigt man und wartet geduldig auf seine erste Niederlage um zu sagen: „Siehste!“. Ob es nun wirklich so einfach ist eine Million Euro mit Trading zur verdienen vermag ich nicht zu bewerten – aus meiner persönlichen Sicht ist es sehr schwer. LG Aurelius ... to be continued Folgeartikel: Vollzeitrader (Teil 2) ... schon eine Challenge für sich
Das Blog, der Blog - jeder schreibt es anders - Blog übersetzt als Tagebuch wäre "das", für mich klingt "der" Blog besser, so sei es dann auch hier ... In den Sommerferien habe ich mal die Zeit genutzt äußerst intensiv und zielgerichtet alle möglichen Finanz- bzw. Tradingblogs zu lesen und durch Foren zu stöbern. Ich war wirklich sehr beeindruckt, wie viele Trader Ihr Trading veröffentlichen (zumindest die Ergebnisse) und was da so für interessante Kommentare anfallen :). Interessant fand ich dabei, dass ich, je mehr ich las, immer weniger handelte bzw. sehr unkonzentriert war und mich von einigen Ideen sogar massiv ablenken ließ - nicht das sie mein Handeln beeinflussten, aber ich habe mich häufig gefragt, ob das funktionieren kann was mancher dort so macht. Die meisten, stellen Ihre Informationen kostenlos zu Verfügung und nutzen den Blog mehr oder weniger als Tradingtagebuch, was ich auch für recht sinnvoll halte und natürlich begrüße. Was ich aber vermisst habe, ist die klare Offenlegung der Handelsmethodik oder des jeweiligen Stils - insbesondere habe ich es persönlich sogar so empfunden, dass je mehr die Blogger Ihren Erfolg bekundeten, desto weniger war zu lesen wie sie zu Ihren Ergebnissen gekommen sind (vielleicht aber auch nur eine sehr subjektive Ansicht). Sehr lustig fand ich aber, wie oben schon erwähnt, die Kommentare der Leser zu den unterschiedlichsten Artikeln: Während bei den rein Wissen-Vermittelnden Blogs häufig ein reger Austausch mit guten Kommentaren stattfand, war auf vielen anderen unendlich viel rammdösiger Müll zu lesen ... von extremer "Klugscheisserei" bis zu diversen verbalen Attacken und Beleidigungen - bei aller Liebe zur Demokratie und der Tatsache, dass sich diese Leute selbst disqualifizieren: Ich würde an solcher Stelle konsequent löschen; denn gerade für interessierte Leser ist das vermutlich sehr ärgerlich. Wenn man die Kommentare ernst nehmen würde, gäbe es 90% erfolgreiche Trader und nur 10% Verlierer im Markt (war doch irgendwie andersherum :)). Ich habe mir in dieser (alter und neuer) Fülle einige Blogs rausgesucht, dessen Feed ich abonniert habe und deren Entwicklung ich aus Neugier (und Unterhaltungsgründen) weiterverfolgen werde. Es ist unmöglich alle Blogs zu lesen und ich lese ausschließlich stichprobenweise, wenn meine Trades laufen, also nebenbei. Ich führe jetzt nicht solche "must-have-feeds" wie z.B. Candletrading, Aktienboard, Elite Trading, Trendinvest, Godmode, etc. auf, da diese für mich immer schon auf meiner Liste standen und immer mal (wieder) einen Blick Wert sind. Die Seiten, die ich hier nenne, sind schlicht und einfach aus bestimmten Gründen recht interessant und lohnen sich zu verfolgen - viele sind sicherlich schon altbekannt. Für Anfänger ist das eine oder andere sicherlich lehrreich und für die Profis unterhaltsam (nicht ironisch gemeint). Die Reihenfolge ist keine Rangliste und die Schlagworte, die ich mit dem Blog verbinde, sind natürlich überwiegend persönliche Ansichten. Ich lese derzeit also regelmäßig folgende Blogs und bitte es nicht persönlich zu nehmen, wenn der eine oder andere zwar von den Eigenschaften hierhergehört, aber nicht explizit aufgeführt ist: K.I.S.S. Trading: http://www.kiss-trading.de/ Dieser Blog von Frank aus Frankfurt (hört sich wirklich gut an) ist schon recht lange online. Kaum ein Blogger bringt so gut eine der wichtigsten Tugenden des Tradings rüber: Disziplin! Nicht nur, dass er seinen Blog ordentlich und regelmäßig pflegt, indem er strukturiert regelmäßig sein Vorgehen kommentiert, er macht dies auch so, dass man seinen Weg gut nachverfolgen kann. Auch wenn das Depot nicht den besten Stand hat - vermute ich ist es nur eine Frage der Zeit bis er erfolgreich sein wird. Mit gleicher Disziplin aber weniger Aufwand (dafür vielleicht mit mehr Erfolg beim Traden) werden auch z.B. die Blogs PIPTRADER-BLOG und URANOSS-DAYTRADING betrieben (und natürlich noch viele andere mehr). EACH TRADING DAY http://www.eachtradingday.com/ Dieser Blog zeigt auch den Weg eines Traders - wobei hier die Abwechslung durch kleine, abwechslungsreiche Finanzartikel sehr gelungen ist. Er hat ein gutes Gefühl für die "Sahnestückchen" unter den Finanzartikeln (vielleicht ein wenig grob umfasst) und fährt dabei interessante, aber nie zu "schwere" Literatur auf. Dies zeigt sehr schön, dass die Finanzbranche alles andere als langweilig ist und auch pure Chartisten hier einige interessante News und Geschichten finden können. Daytrading.de http://www.daytrading.de Daytrading.de ist ein Nummer in der Blog-Welt; man mag über die Historie denken wie man will. Philipp macht einfach einen sehr guten Job als Trader (mit redaktioneller Unterstützung von Valentin) und zeigt wie ein Depot stetig wachsen kann. Dieser Blog steht für mich auch für die Kommerzialisierung des Tradingblogs: kein Blog vermarktet so geschickt "trading is business". Europa und speziell Deutschland hinkt hier grundsätzlich sehr hinterher und die Jungs sind gute Vorreiter. Hier werden wir in Zukunft sicherlich noch einiges sehen (vermutlich unter permanent wechselnder Optik) - und von Philipp wird man noch viel hören und lesen. Für Anfänger lohnt es sich in jedem Fall die Ein- und Ausstiege im Chart nachzuvollziehen und die Podcasts zu abonnieren. Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle "True Aphrodite“ der Blog des ehemaligen Mentors des oben genannten Philipps. Er tradet wieder und testet derzeit sein System "Siddharta". Der Blog ist eine für mich ein Muss; denn Pierre ist sicherlich eine der umstrittensten Persönlichkeiten der europäischen Tradingbranche und könnte ein gutes Beispiel werden wie man wieder aufsteht. Beide Blogs sind immer für Überraschendes (und Unvorhersehbares) gut – wie im Trading-Alltag eben. Der Forex Millionaer http://der-forex-millionaer.de/ Dies ist zur Zeit mein absoluter Favorit :). Kay ist ein äußerst sympathischer Anfänger mit sehr großem Erfolg in seiner Startphase. Er möchte in 365 Tagen aus 1.000 Euro eine Million Euro machen - er hat sich ausgerechnet, dass er dazu ja nur 2,xx% pro Tag benötigt und stellt damit alle anderen Challenges in den Schatten. Einige von Euch erinnern sich noch an: aus 10.000 eine Million, aus 10.000 Hunderttausend, das 1%-täglich-Experiment, etc. - nein, hier haben wir etwas heißeres. Den zukünftigen Gewinnplan konnte man sich auch von seiner Seite runterladen und er macht derzeit fast jeden Tag ein Video und stellt seinen Tageskontoauszug (Metatrader) ins Netz. Nach meiner leicht ironischen Einführung, möchte ich an dieser Stelle gar nicht darauf eingehen, wie ich es finde, dass er "stopfreies" Trading propagandiert oder ein Anfänger ist oder die Umstände/ Wahl des Brokers und der Tradingplattform, etc. und alle anderen diskussionswürdigen Hintergründe, sondern führe mal an, was mir so gefällt: Kay macht genau das, von dem er glaubt das es funktioniert und dies mit Disziplin: er ziert sich nicht für Tradingchancen früh aufzustehen, wenn es sein muss. Er hört auf wenn es einfach nicht läuft. Er setzt keine Stopps (leider auch keinen Emergency-Stopp), riskiert mehr als 1%, um nur einige Beispiele zu nennen - und sein Konto wächst. Warum ich dass so klasse finde ist ganz einfach: All die guten Börsenregeln mit MM und RM funktionieren für Trader, die lange mitspielen möchten, begrenztes Kapital haben und langsam aber sicher ihr Kapital vermehren wollen - will man aber in kurzer Zeit viel Geld verdienen sind ein Großteil dieser Regeln nutzlos hier zeigt einer wie es gehen könnte. Man sollte nicht vergessen, dass hier mitunter auch heiter gezockt wird, aber dennoch anscheinend mit System (er spielt übrigens auch Poker, was natürlich nicht nur reine Zockerei ist). Er zeigt Euch alle Trades - auch die negativen, alle Ein- und Ausstiege sind zu sehen: transparent und nachvollziehbar (soweit ...). Also wer 1.000 Euro übrig hat und damit meine ich: „wirklich übrig“ und ein wenig Talent mit bringt, sieht hier einen unterhaltsamen Ansatz wie man Trading auch interpretieren und umsetzen kann. Es gibt natürlich noch wesentlich mehr Blogs, insbesondere die der ganzen internationalen Traderelite und da natürlich auch viele englischsprachige (z.B. Brett Steenbarger, etc.). Im Laufe der Jahre wiederholen sich die Inhalte und der Stil bleibt sehr ähnlich und ich verfolge die Blogs nur über den Feed und picke die besten Stücke heraus – hier wollte ich nur aufzeigen, dass es auch einige durchaus lesenswerte Blogs in Deutschland gibt. LG Aurelius
Dieser Artikel gilt als grundsätzliche Information für neue Leser und diejenigen, die das Konzept von DaytradingTeam.de interessiert; weiterführende Details zum Verlauf und Werdegang des Blogs, des Vereins und der Teams können unter der Rubrik Trading/Status nachgelesen werden. Grundsätze: 1. Der Blog DaytradingTeam ist nicht der einzige Trading-Blog und hat auch überhaupt nicht den Anspruch der beste oder größte zu werden - wir halten es so wie wir den Umgang mit dem Trading sehen: bescheiden, diszipliniert und transparent. Dies ist hiermit eine Absage an alle, die einen Signaldienst oder eine Millionen-Challenge erwarten. Dieser Blog wird sich sicher nie irgendeinem Druck beugen und im Gegenzug dafür auch nie mehr versprechen, als er halten kann, die Informationen und Artikel sind keine Pflichtlektüre, wer sie nicht lesen möchte, weil er sie langweilig empfindet oder ähnliches woanders gelesen hat, kann ohne Schaden zu nehmen auf das Lesen verzichten. Alle Redakteure und Autoren werden genau das veröffentlichen, von dem sie der Meinung sind, dass es für diesen Blog und ihre eigene Arbeit sinnvoll erscheint ... und da wir uns nicht auf eine Zielgruppe beschränken, werden diese Artikel auch durchaus unterschiedliches Niveau haben. Also, alle die lernen möchten, andere Perspektiven erforschen wollen und vielleicht sogar bereit sind Konstruktives beizutragen sind hier richtig und herzlich willkommen. 2. Die Idee Am Anfang stand der Gedanke im Vordergrund die Blogidee "Live-Trading 2.0" von Pierre Daeubner weiterzuführen, nämlich Tradern bei der täglichen Arbeit zuzuschauen - mein Ansatz war allerdings anders: während beim Live-Trading 2.0 das Geld bei den Lesern angefragt (gespendet) wurde und die Blogleistung und Handelsarbeit vom Betreiber kam, habe ich diesen Grundsatz umgekehrt, das Geld gespendet und die Blog- und Handelsleistung als Spende (freie Mitarbeit) angefragt. Diese Grundidee wurde durch viele Zuschriften verbessert, modifiziert und zum Teil neu konzipiert, was am Ende entstehen wird, ist noch nicht das letzte Wort, aber die Richtung ist klar. Höchst vorsorglich erwähne ich, dass sich nicht wie ursprünglich angedacht, Teams mit ausschliesslich erfolgreichen vollprofessionellen Tradern gebildet haben, sondern dass die Teams bzgl. der Erfahrung ziemlich durchwachsen sind. Zur Vermeidung von Mißverständnissen: wir sind ein absolut unabhängiger Blog! 3. Handelsbasis Es wird hier also eine Community entstehen, die auf mehreren Konten gemeinsam handeln wird. Wir werden Teams aufbauen, die jeweils aus drei bis fünf Mitgliedern bestehen werden und welche sich auf verschiedene Zeitebenen und Märkte spezialisieren. Regeln und Vorgehensweisen sind teilweise definiert und werden zusammen mit den Teams vorgestellt. Vorteile dieses Konzepts gibt es viele, als Beispiel sei hier z.B. der analytische Grund: "Betrachtung einens Trades aus verschiedenen Perspektiven", und ein monetärer Grund: "Absichern der Position im x-Timeframe durch Trades im y-Timeframe" genannt. Daytradingteam.de hat die Rechtsform eines Vereins gewählt, dessen Mitgliedschaftsbedingungen noch offen sind und von der Community in Zukunft gestaltet werden sollen. Die Erlöse der Konten (sofern es Gewinne sind) werden zu festen Prozentsätzen der Kinderkrebshilfe gespendet, dem Depot gutgeschrieben und als Aufwandsentschädigung den jeweiligen Tradern ausbezahlt. Ich bitte an dieser Stelle daher darum, keine weiteren Angebote zur Konten- oder Geldverwaltung zu unterbreiten, da wir keine Vermögensverwalter sind und diesen Status derzeit auch nicht anstreben (trotzdem vielen Dank für das wirklich blinde Vertrauen). 4. Kritik und Etikette Damit keine falschen Hoffnungen oder Erwartungshaltungen erweckt werden, betonen wir noch mal, dass es keinerlei Versprechen gab ausser, dass zwei Konten (10.000€ und 1.000€) zum öffentlichen Handeln für ein Handelsteam zur Verfügung gestellt werden (von meiner Initial-Forderung vom 14.01.2009: "es sollten sich natürlich nur Trader melden, die von Ihrer Leistung überzeugt sind und die wissen, dass sie konstant profitabel sein können") nehme ich auf Grund des Ansturms der profitablen Masse kurzfristig Abstand. Eine zeitliche Vorgabe gibt es für uns nicht. Da sich hier sowohl erste Handelsteams als auch ein, aus meiner Sicht erstklassiges Blog-Team herauskristallisiert hat, bitte ich alle Leser um Respekt für die ehrenamtlichen Leistungen; denn keiner verdient hier einen Cent. Die größte Unterstützung diese Projekts kam von teilerfahrenen Börsen-Einsteigern und erfahrenen Teilzeit-Tradern - von daher wird sich dieser Blog viel mit Grundlagen beschäftigen - wem das zu langweilig ist, halte sich bitte mit diskreditierenden Aussagen zurück. Trotz dieses Appells erwarte ich in Zukunft natürlich dennoch viel Kritik, dass bleibt bei einem Blog dieser Art nicht aus, jedoch kann ich schon heute aus meiner Sicht sagen, dass sich der Schritt, dieses Projekt zu wagen, mehr als gelohnt hat, da es schon mein persönlicher Gewinntrade war, die Bekanntschaft des Blog-Redakteur- und Autorenteams zu machen. Jeder einzelne ist mir sehr sympathisch und jeder hat seine Stärken und Schwächen und steht dazu (soweit ich das beurteilen kann) - eine der wichtigsten Tradereigenschaften. Zumindest aus unternehmerischer Sicht ist diese Gruppe gut strukturiert und sicherlich schlagkräftig genug, um dieses Projekt zu stemmen. An dieser Stelle möchte ich auch die Gelegenheit wahrnehmen, allen Aktiven für ihre Mitarbeit und Unterstützung zu danken, ... und nicht zu vergessen: die persönlichen intensiveren, bereichernden und zusprechenden Mailkontakte. LG Aurelius
Liebe Traderinnen und Trader, vielen Dank für die vielen E-Mails und Hilfsangebote zu dieser Projekt-Idee; ich werde mir am Wochende die Zeit nehmen und kurz auf alle persönlich antworten und schon mal nach Lesern und Akteuren sortieren. Der Anlass dieses Blogs dürfte zwar den meisten bekannt sein, dennoch eine kurze Auffrischung. Meine Idee ist keine neue und ich habe auch nicht vor die größte Tradingseite der Welt aufzuziehen; es geht um ein kleines Projekt mit absolut demokratischer Leitung. Mein Anteil in diesem Konstrukt ist die Initiierung und eine Grundfinanzierung dieses Blogs, des Webspace und zweier Konten die bereitgestellt werden sollen um hoffentlich gewinnbringendes Trading zu demonstrieren; natürlich arbeite ich auch aktiv mit, sehe mich aber nicht in einer Leitungsfunktion. Mein persönlicher Wunsch ist, dass 10% vom Gewinn vor Steuern am Jahresende an die Kinderkrebshilfe gespendet werden; der Rest kann im Depot bleiben oder auf die Teams, die das erwirtschaftet haben aufgeteilt werden ... oder Ihr habt andere Ideen - vielleicht wollen wir ja auch unsere eigene Challenge. Werbung wird nicht geschaltet, es sei denn die Teams sprechen sich dafür als gemeinsame Depotanreicherungsmethode o.ä. aus. Ich möchte hier keine neue Vermarktungsplattform einzelner Personen unterstützen, es kann multimedial sein, sollte jedoch vom Trading dominiert werden. Ich stelle mir vor, dass wir in kleinen Teams die Konten hochhandeln - allerdings ist es mir persönlich wichtig, dass das Ganze gut dokumentiert für alle Leser dargstellt wird und das mit den Konten risikobewusst umgegangen wird. Für mich ist es unwichtig, dass die Konten exorbitante Gewinne in kurzer Zeit aufweisen, wenn diese mit unverhältnismäßig hohem Risiko verbunden sind, vielmehr wünsche ich mir, dass man gemeinsamm so lange wie möglich einen gemeinsamen Lerneffekt erzielt. Zu meiner Person werde ich auch noch mehr bekannt geben, vorab sei nur erwähnt, dass ich ein mittelständischer Unternehmer bin, der Trading als eine seiner Leidenschaften betrachtet und erhofft irgendwann den persönlichen Gral zu finden. Ich halte mich für einen akzeptablen Trader in kleinen Time-Frames aber nicht gerade als Leistungsträger in größeren Intervallen, werde mein Wissen und meine Systematik teilen und erhoffe mir von anderen zu lernen, wie man erfolgreich tradet ohne permanent auf die Kurse oder Charts zu schauen. Dies ist auch der Grund, warum ich keinen Blog alleine schreiben möchte - mein Wissen und mein Stil werden die Börsenwelt nicht erschüttern - und abgesehen davon glaube ich, für einen allein ist es wirklich schwer immer neutral und unvoreingenommen zu handeln. Natürlich habe ich auch ein paar Vorstellungen, wie das hier aussehen könnte, so stelle ich mir zum Beispiel verschiedene Modi vor, auf die ich später noch mal detailliert eingehen werde; meine Ideen hier grob skizziert (nicht alles ausschliesslich von mir): Trades auf Wochen und Tagesbasis mit Team-Absprache, Trades auf Tagesbasis mit verkleinertem Team, Intraday-Trades solo oder auch in verkleinerten Teams, Teamwechsel insbesondere Team-Leader Wechsel. Ich werde zur Umsetzung dazu später zusätzlich eine Konferenzschaltung oder einen Team-Speak-Server anbieten, auf dem wir uns dann zu realen Diskussion per Headset kurzschliessen können und vielleicht sogar mal sehr kurzfristig und spontan im Markt agieren können. Interessierte können sich dann als Zuhörer dazuschalten. Das ist eine Alternative, die man vielleicht von anderen Trader-Web-Seiten nicht so kennt, die aber vielen bekannt sein dürfte. Ansonsten kann auch der DaytradingTeam-Twitter Blog genutzt werden (Adresse folgt noch). Zu lösende Probleme gibt es auch nicht gerade wenig: Wir müssen ein Regelment definieren, wann und wer alleine traden darf und wie diese Teams besetzt werden. Wann werden Pausen eingelegt, wann Teams gewechselt, wer bekommt Zugang unter welchen Bedingungen zu den Konten, etc. Die Idee von gigiboyz werden wir sicher auch noch mal aufgreifen und zum Üben der Abstimmungen ein Demo-Konto einrichten. Wer den Blog mitmoderieren möchte, kann sich unter Aurelius@me.com melden. Ich habe kein Problem wenn Beschimpfungen, Beleidungungen etc. sofort kommentarlos gelöscht werden. Solange es keine Leitungsteam für den Blog gibt, werde ich das vorübergehend persönlich machen. Also bitte nur fairen Schlagbtausch, selbst Postings mit so harmlosen Sprüchen wie "Du Kasperl" oder "Oberchecker" behalte ich mir vor zu löschen. Bevor es jetzt losgeht erst mal vielen Dank an Squirrel Trader, der sich schon mal um den Blogaufbau gekümmert hat (Formalitäten wie Haftungshinweise etc. folgen). Ich möchte mich mit tiefer gehenden Ideen jetzt erst mal zurückhalten und Euch fragen, was Euch so vorschwebt. Ich eröffne als hiermit erst mal die Diskussion um Vorschläge zu sammeln.