Smalltalk

Hier kann alles was aktuell bewegt diskutiert werden, egal ob Off-Topic oder Börse – aber bitte sachlich bleiben.

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Kommentare (84):

  1. Sorry – wollte für den Fall der Fälle nur Deeskalieren. Aber jetzt kenn ich das aktuelle Mission Statement dieser Seite, und weiß worum es für den externen geht. (und nicht “warum” für den internen). Und ehrlich gesagt, 100% war ich mir nicht sicher, aber deswegen fragt man ja.

  2. Nehmt einen gut gemeinten Rat an: Zensiert und löscht nach Belieben. Ihr seht doch, dass es anders nicht geht!

    Das hat nichts mit Ehrlichkeit zu tun. Echte Interessenten und konstruktive Kritiker werdet Ihr nie zensieren müssen, bei den hinterhältigen und Euch provozierenden Kommentatoren lohnt sich das allemal. Zieht Euch das mal in Ruhe rein; das ist derart mies und intrigant, dass es krank macht.

  3. Welchen Wikipedia Artikel, der so schlecht ist, meint ihr eigentlich? Ich kann keinen finden?

  4. Das ist die UNCYCLOPEDIA, das ist so etwas wie TheOnion. Das ist Satire :-)

  5. Achso, na ich wunderte mich schon, weil du meintest Wikipedia kann man nicht als Referenz nehmen, aber dabei geht es um die Antizyklopädie… muss man ja auch erstmal draufkommen, wenn man mit Bing sucht…. :)

    • Ich habe vorher allerindings mal http://de.wikipedia.org/wiki/Ziel das hier gelesen und war schon da geblendet, was man aus dem “Ziel” so macht. Unglaublich. Wer das liest um herauszufinden, was ein Ziel ist verschwendet Zeit und Gehirnspeicher.

      • Der Begriff Ziel (griechisch τέλος [telos], lateinisch finis, englisch objective, goal) bezeichnet einen in der Zukunft liegenden, gegenüber dem Gegenwärtigen im Allgemeinen veränderten, erstrebenswerten und angestrebten Zustand (Zielvorgabe).

        Das ist soooo wizig!

  6. Was steht denn im Duden oder im Brockhaus? (Habe beides nicht zur Hand).
    Ich finde den Artikel ganz gut als schnelle Informationsquelle ist Wikipedia meines Erachtens nach ausgezeichnet. Von der “peinlichen Subjektivität” und Infantilismus kann ich in dem Artikel nicht viel ausmachen, wie von dir bemangelt. Aber was solls… (British Humor on)würden wir uns auf Wikipedia zu dem Artikel unterhalten, würde der Autor ja vielleicht noch sagen er hat das ja kostenlos gemacht und nur aus Spaß an der Freud… (British Humor Off).

    Natürlich ist ein Buch besser, hab da auch ein gutes, dass ich mir zu dem Thema Ziel immer wieder gerne durchlese. Macht echt Spaß:
    http://www.amazon.de/Sinn-Lebens-Christoph-Fehige/dp/3423307447/ref=sr_1_5?s=books&ie=UTF8&qid=1296062665&sr=1-5

    • Naja, im Duden, Knauers oder Brockhaus wird es wohl kaum so detailiert stehen. Aber es ist für mich ein klitzekleines Bisschen viel an Informationen. Ein Zehnzeiler hätte es auch getan, aber egal, nur meine Meinung.
      Bei Wikepedia findet man gerade zu Standards häufig überzogene, teils auch inhaltlich falsche Artikel. Ich selber habe in der Vergangenheit schon mehrfach Artikel gemeldet, die inhaltlich nicht sachgemäß recherchiert waren. ein großes Problem von Wikipedia. Wikipedia reagiert dannm meist auch sehr zügig.

  7. Aurelius :
    Der Begriff Ziel (griechisch τέλος [telos], lateinisch finis, englisch objective, goal) bezeichnet einen in der Zukunft liegenden, gegenüber dem Gegenwärtigen im Allgemeinen veränderten, erstrebenswerten und angestrebten Zustand (Zielvorgabe).
    Das ist soooo wizig!

    Na ja.
    Das stimmt doch.
    Ich zum Beispiel, kleines Würstchen das ich bin, will mich verändern (Traden lernen) und strebe den Zustand “super reich sein” an.

    Ist doch voll krass korrekt geschrieben.

    jp

  8. Klar, aber wie viele Artikel hat Wikipedia? Da ist es logisch, dass es zu Fehlern kommen muss, insbesondere bei dem Crowd-Sourcing Prinzip. Ich würde es jetzt nicht verwenden um eine akademische Arbeit zu schreiben (darf man auch nicht), aber ich wäre SEHR traurig, wenn es Wikipedia nicht mehr gäbe….

    • klar, keine Frage, wäre auch sehr traurig – aber manche verwenden Wikipedia sehr häufig und dogmatisch.

  9. und wenn wir schon dabei sind:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Crowdsourcing#Controversy :-)

  10. AN DEN ADMINISTRATOR! DAS KÖNNTE HIER ZU EINEM REGEN AUSTAUSCH FÜHREN! BITTE SELBST ABWÄGEN, OB DAS ERWÜNSCHT IST ;-) !

    Also ich muss hier mal das akt. Themendiskussion von daytrading.de reintragen. Hauptthema ist “Sind CFD´s nur was für Anfänger” bzw. “CFDs gegen Future”. Nebenthema insolvente Broker und Einlagensicherung! Bei “insolvente” schlägt mein Herz natürlich höher (fast so hoch wie über Trading ;-) )

    Es gibt eine sogenannte Normenpyramide. Völkerrecht vor EU-Recht – EU-Recht vor (Im Fall Deutschland) Bundesrecht – dieses vor (Bundes)Länderrecht etc.. Wenn die EU beschliesst, das 100.000€ an Einlagen gesichert sind und dieses Gesetz vom Bund (und erst recht von Banken [AGBs stehen kanns unten in dieser Pyramide]) noch nicht umgesetzt wurde, dann gibt es eine Frist, bis wann diese Norm umgesetzt werden muss.

    Es stimmt natürlich, das man bei einem insolventen Unternehmen Jahre warten muss, bis man sein Geld wiedersieht. Also man sollte tunlichst nicht sein ganzes Kapital bei seinem Broker lagern.

    Da finde ich den Vorteil bei CFDs. Da ich nur mit garantierten SL handel, lager ich natürlich nur das benötigte Margin dort ein. Habe ich z.B. 100.000€, handel nur den DAX mit 1% Risiko, so brauche ich nur 1.000€ an Margin. Nehmen wir mal ein bisschen (je nach individuellen Wahrscheinlichkeit seines Systems) mehr, um Fehlsignale zu überstehen und nicht sofort eine Kontotransaktion zu unternehmen. Mit dem restlichen Kapital kann man weiter wirtschaften.

    Ich verstehe sowieso nicht, wie man sein gesamtes Kapital bei einem Broker hinterlegen kann. Das ist doch “totes” Kapital?

    Hier wurde schon einige Male erwähnt, das viele Wege zum Ziel führen. Das CFDs nicht für die 1min-Zeitebene , ich sage mal frei sogar bis 1h, geeignet sind, sehe ich ein. Auch ab einem gewissen Kapital sehe ich keinen Sinn mehr für CFD. Ich persönlich gehe aber auch ab einem gewissen Kapital nicht auf CFDs, sondern gehe dann ins investieren über und bau mir da das nächste Geschäft auf.

    Also CFD nur für Anfänger oder nur für ein weiters Geschäftsfeld? Da ich es nicht verifizieren werde, stell ich also nur die These auf, das man natürlich mit CFDs profitabel arbeiten kann, bis zu einem gewissen Kapitalrahmen und bis zu einer gewissen Zeitebene.

    Und das hier jemand bei einem insolventen Unternehmen landet oder gar selbst insolvent geht, wünsche ich wirklich keinem!

    Gruss, GeDi

    • Ich habe die Diskussion ja auch verfolgt (und herzlich gelacht) und sehe das eigentlich ganz entspannt. CFDs sind auf jeden Fall ein taugliches Werkzeug wenn man nicht soviel Kaptital hat oder nur wenig binden möchte. Ich denke die Diskussion auf dem anderen Blog ist ein wenig eskalliert, wei der Eindruck erweckt wurde man könnte im 1-Minutenchart erfolgreich mit Aktien-CFDs handeln. Das bezweifliche ich (wie Du) auch. Für längerfristige Anlagen ist das Instrument besser geeignet.

      Als zweites stimme ich ebenfalls zu, dass man vorsichtig mit dem Borker sein muss, inwieweit ich dem Broker allerdings unlauteres Verhalten vorwerfen würde, kann ich nicht sagen – das hängt dann von meiner persönlichen Erfahrung ab.

      An dritter Stelle steht die Kiste mit dem EU-Recht. Ich persönlich gebe darauf gar nichts und würde darüber auch nicht diskutieren – sowohl das Inkfrafttreten als auch das Einhalten ist ein behebiger Prozess und sollte mein Geld in diese Mühlen geraten, weiss ich, dass ich viel Zeit brauche.

      Ich denke der springende Punkt ist, an dem die beiden Hauptakteure vorbei geredet haben, dass es um die Ausgangssituation geht. Trading ist ein Rendite-Geschäft und mit mehr Kapital erzeuge ich mehr Rendite. Wenn man sein Konto gemütlich handeln will ist es IMHO so ziemlich egal was man handelt; ist irgendwann zuviel Geld auf dem Konto ziehe ich es halt ab. Handelt man dagegen auf einem proffessionellen Niveau ist man gezwungen viel Kapital einzusetzen um große Gewinne zu erzeugen. Ich selber glaube nicht, Proftrader oder HFs mit CFDs handeln.

      Aus dem Rest der Diskussion zu Regulierung und Einlagensicherung halte ich mich raus. Das ist nicht mein Fachgebiet. Ich fand es deshalb sehr amüsant, weil die beiden Diskussionspartner sich immer gegenseitig Nichtwissen vorgeworfen haben ohne wirklich sich nur im Ansatz Mühe geben zu haben die andere Seite wirklich zu verstehen. Dem einen ging es nur darum darzulegen, das sein gegenüber kein Profi ist, dem anderen war es nur wichtig Recht zu haben. Inhaltlich habe da beide mitunter ziemlichen Müll von sich gegeben (meine Meinung), was wie gesagt nicht daran lag, weil sie nicht wussten wovon sie sprechen, sondern weil sie sich permanent missverstanden haben.
      Selten gesehen, dass Leute so aneinander vorbeireden und auf Ihren Standpunkt beharren. Beide haben mich übrigens nicht überzeugen können. Damit wären wir dann auch wieder beim Deinem anderen Thema – “Woran erkennt man einen profitablen Trader?” – an solchen Diskussionen zumindest nicht.

      P.S.: Keine Angst GeDi, das hier eskalliert nicht, wir können die Reaktionszeiten reduzieren und hart zensieren, wird ja moderiert. Diese Beleidigungstiraden geben wir uns hier nicht mehr.

  11. @Aurelius, das gefällt mir, das ist eine gute Politik!

    Kommen wir nun wieder zum eigentlichen Thema zurück. GeDi ist ein Insolvenzprofi (sein Geschäft) und ich begrüße seine Expertise in dieser Hinsicht. Bei der Einlagensicherung einer Bank bzw. eines Brokers verhält es sich meines Wissens nach nicht wie bei einem normalen Insolvenunternehmen. Spezielle Fonds werden aufgelegt, die durch die Finanzinstitute direkt und indirekt finanziert werden, welche eben bis zu einer gewissen Maximalgrenze versuchen den Schaden der einzelnen Kunden zu begrenzen. Selbstverständlich ist das mit einem enormen bürokratischen Aufwand verbunden, und eine schnelle Rücküberweisung wird i.d.R. nicht eintreten. Diese Problematik trifft jedoch auf jeden Broker zu, und ich wünsche niemanden das Pech zu haben dem Counterparty Risiko aufzuerliegen – sei es bei Futures, CFDs, Zertifikate (Schuldverschreibungen) oder auf dem alteingesessenen Sparbuch. Dieses Risiko lässt sich leider nicht wegradieren – aber wird von vielen Brokern, insbesondere in der CFD Branche, damit umgangen, dass Kundengelder segregated sind, sprich ausgelagert, was ein “Handeln gegen den Kunden auf eigenes Buch” rechtlich auch unmöglich macht – (aber auch hier gibt es Schlupflöcher, jedoch nicht in dem Ausmaß wie dies oft und gerne verbreitet wird).

    Das Problem der CFDs sind beim OTC Handel (nicht DMA) definitiv die Slippage, die entstehen kann. Und umso geringer die gehandelte Zeitebene umso höher der relative Einfluss auf die “erwartete Kursbewegung”. Beträgt mein Spread plus Slippage sagen wir 5 Cent (Beispiel), mein Kursziel liegt aber nur 15 Cent entfernt, dann wird es langfristig wahrscheinlich unmöglich. Genau nach der Zeitebene kann man hier IMHO auch nicht differenzieren, dass kommt dann wieder auf die ATR (Vola) des gehandelten Basiswertes an – und wie viel Prozent eben dieser Spread+Slippage von der erhofften Kursbewegung ausmacht. Erwarte ich am Stundenchart eine Bewegung von sagen wir 3 Euro, ist mir eine Slippage von 2 Cent ziemlich egal, da minimal – und wird durch Opportunitätskosten wieder entkräftet, da mehr freies Kapital für den nächsten Trade zur Verfügung steht. (gegeben den Fall, dass der Profit Faktor Positiv ist und nicht mit steigender Tradeanzahl sinkt.) Nach oben hin gibt es keine Grenze wie groß das Konto sein kann. Die relativen Bezüge bleiben immer geich – und auf die kommt es letztenendes an IMHO. Eben wie AUrelius richtig sagt, sind CFDs ein Werkzeug wenn man entweder a) wenig Kapital hat oder b) nicht viel Kapital in eine Position binden möchte. Punkt b) setzt aber nicht Punkt a) voraus.

  12. “Habe ich z.B. 100.000€, handel nur den DAX mit 1% Risiko, so brauche ich nur 1.000€ an Margin.”

    Dieser Satz ist einen meinen Augen leider unvollständig. Denn 1.000 Euro an Margin kaufen dir bei einem angenommen DAX Stand von 7100 Punkten (71,00 Euro je CFD) 14 DAX CFDs. Das würde bedeuten, dass würde allerdings auch bedeuten, dass du einen Verlust von 71 Punkten annimmst (Totalverlust der Position). Aber wenn du nur die Hälfte riskierst (an Punkten), brauchst du auch nur 500 Euro an Kapital binden, um 1000 Euro zu verlieren. Der CFD stellt sich bei 71 Punkten Verlust mit 14 Kontrakten ja auch nicht automatisch glatt – weißt du, wie ich es meine?

  13. Aurelius,

    hat dir schon mal jemand gesagt, dass du die gleiche Stimme wie Al Pacino hast? Natürlich spricht er Englisch und du Deutsch, aber echt cool :-) Also wenn du dir nen Spaß machen willst, solltest du auf die gleiche Art wie Pacino auf Englisch sprechen!

    • LOL, nein habe ich noch nie gehört – aber der ist ja auch schon älter und hat in seiner Jugend vermutlich genauso viel gefeiert.

  14. ok, das ist jetzt ein wenig Offtopic, aber hör mal hier bei einem nicht nachvertonten Interview. Er ist vielleicht eine Oktave unter dir, aber sonst ist die Ähnlichkeit ja schon fast erschreckend :-)

    http://www.youtube.com/watch?v=Ar4v_pteCrI

    Also bitte mehr Videos: Trading mit Pacino – ich glaub echt Al Pacino erklärt mir seinen Crude Trade. Sensationell! (Es sind die kleinen Dinge im Leben….)

    • Mmmh, kann ich nicht beurteilen, muss heute abend mal meine Frau fragen. Ich kann nur den heisernen Teil identifizieren, die Stimmlage weniger.

  15. Haha. Beides heisere alte Mäner….

  16. prima, sagt ja der Richtige! :)

  17. Hacker knacken Nasdaq-Computer
    Naja, nicht die seriöseste Quelle, aber dennoch interessant:
    http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertext=15849744.html

  18. hallo, bin neu, habe den blog von Aurelius empfohlen bekommen. nachdem mich marketmaker gemeinsam mit meiner damaligen bank mit etf im dax richtig abgezockt haben, muss ich meine strategie umstellen und möchte nun die daxaktien long und short kaufen. hat jemand eine strategie bzw. arbeitet schon mit aktien, mit dem ich mich entsprechend austauschen kann.

  19. Hallo klaus550,

    schick mir doch mal eine Mail (aurelius at me dot com); dann gebe ich Dir mal ein paar Infos.

    LG Aurelius

  20. Hallo Daytrading Team,
    mit Freude muss ich feststellen, dass wir Nachbarn sind. Seit längerem habe ich die Idee für einen Daytraders-Club in Berlin, wo sich Gleichgesinnte einmal in Monat persönlich treffen können (so etwas gab es schon mal). Es macht Spaß sich persönlich kennenzulernen und bei einen Glas Wein oder Bier Gedanken auszutauschen. Trading ist ein einsamer Beruf.
    Bin sehr gespannt auf Euer Feedback.

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