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	<title>DaytradingTeam.de &#187; RM/MM</title>
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		<title>Update zum Reversal-Handelssystem</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/10/18/update-zum-reversal-handelssystem/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 20:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.daytradingteam.de/2009/10/18/update-zum-reversal-handelssystem/"><img align="left" hspace="5" width="100" height="100" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="AUR_20091018" title="AUR_20091018" /></a>Das System hat im letzten Monat recht ordentliche Gewinne eingefahren und es fangen dadurch immer mehr an, sich dafür zu interessieren. Ich werde in den nächsten Artikeln nach und nach etwas mehr ins Detail gehen und verschiedene Einstellungen des Systems vorstellen; denn das was hier im Blog gezeigt wird, ist natürlich nur die Basis &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das System hat im letzten Monat recht ordentliche Gewinne eingefahren und es fangen dadurch immer mehr an, sich dafür zu interessieren. Ich werde in den nächsten Artikeln nach und nach etwas mehr ins Detail gehen und verschiedene Einstellungen des Systems vorstellen; denn das was hier im Blog gezeigt wird, ist natürlich nur die Basis &#8211; und man kann den trivialen Ansatz auch schnell nachvollziehen.</p>
<p>Das System wird auf drei relativ stark korrelierenden Indizes gehandelt und hat von der Darstellung ein paar Schwächen, die ich als erstes aufzählen möchte:</p>
<p><strong>Zur Umsetzung:</strong><br />
Um die Darstellung kompakt zu halten, werden alle drei Werte in einen einzigen Systemchart eingebettet, was dazu führt dass auch das MM/ RM für alle gleich angesetzt wird. Diejenigen, die also ähnlich handeln und eine leichte Abweichung der Performance festgestellt haben, müssen also berücksichtigen, dass man beim Handel mit CFD&#8217;s nicht immer den gleichen Spread ansetzen kann, so haben MDAX und der TECDAX meistens einen um ein bis drei Punkte höheren Spread, was zu einer Reduzierung des Gewinns von ca. 400 Euro führt (das System berücksichtigt einen Spread von 1,5). Diesen Mißstand könnte man beheben, wenn man jeden Index in Tradesignal einzeln betrachtet &#8211; dies ist mir an dieser Stelle und zu diesem Zweck allerdings zuviel Aufwand.</p>
<p><strong>Zum Risiko/ Stop</strong><br />
Das System ist quasi &#8220;allways in&#8221;. Der Stop liegt vom Prinzip her im Geld und zwar bei maximal zwei Prozent des Kapitals. Da der Stop charttechnisch bestimmt wird, nämlich an den Vortagesextrema, kann es also tatsächlich vorkommen, dass ein Trade bei Überschreitung dieser zwei Prozent nicht durchgeführt werden kann &#8211; nur in diesem Fall ist dass System flat &#8211; ansonsten wird gedreht.</p>
<p>Grundsätzlich gibt es noch viele Filter mehr, wie zum Beispiel Einstiegs- und Ausstiegsfilter, dynamische Positionsgrößenbestimmung in Abhängigkeit vom Erfolg des Systems etc. einen Auszug (nur zur Anschauung, an dieser Stelle noch ohne Erklärung) seht Ihr hier:<br />
<a class="highslide img_6" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1465" title="AUR_20091018" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018.jpg" alt="AUR_20091018" width="289" height="566" /></a></p>
<p>Das System ist mitnichten überoptimiert (eine Optimierung hat überhaupt nicht stattgefunden), sondern enthält neben Einstellungen zum MM/ RM vor allen Dingen Einstellungen zur Reduzierung der Handelsfrequez oder zu Unterstüzung von halbautomatiscehr Umsetzung der Trades (was ich persönlich bevorzuge).</p>
<p><strong>Zur Perfomance:</strong><br />
Wendet man das System nun ohne weitere Einstellungen (so wie bisher) mit einem Kontrakt an, sieht die Gewinnkurve wie folgt aus, wobei man beachten muss, dass die Perfomance nahezu proportional zum Einsazt steigt (10 Kontrakte hätten also bei entsprechendem Konto zu ca. 35.000 Euro, 100 zu 350.000 Euro Gewinn geführt):</p>
<p><a class="highslide img_7" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_0.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1466" title="AUR_20091018_0" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_0.jpg" alt="AUR_20091018_0" width="548" height="273" /></a></p>
<p>Bei dynamischer Positionsgrößenbestimmung und unterschiedlichem Startkapital hätten wir folgendes Bild, wobei anzumerken ist, dass nur der performanteste Index einen Positionsgrößenveränderung erfährt:<br />
<strong>Bei Start mit einen Kontrakt und 5.000 Euro Startkapital:</strong></p>
<p><a class="highslide img_8" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_1.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1467" title="AUR_20091018_1" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_1.jpg" alt="AUR_20091018_1" width="548" height="276" /></a></p>
<p><strong>Bei Start mit einen Kontrakt und 20.000 Euro Startkapital:</strong></p>
<p><a class="highslide img_9" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_2.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1468" title="AUR_20091018_2" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_2.jpg" alt="AUR_20091018_2" width="548" height="276" /></a></p>
<p><strong>Bei Start mit einen Kontrakt und 100.000 Euro Startkapital:</strong></p>
<p><a class="highslide img_10" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_3.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1469" title="AUR_20091018_3" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/AUR_20091018_3.jpg" alt="AUR_20091018_3" width="548" height="276" /></a></p>
<p>Ich gehe mal davon aus, dass ich nicht extra im Detail erwähnen muss, dass Systeme im Livehandel nicht exakt die gleichen Ergebnisse erzielen.</p>
<p>Zm Abschluss möchte ich noch die Frage beantworten, wie das System intraday im DAX abschneidet: Im Backtest gut, was aber tatsächlich nicht der Realität entspricht. Im Stundenchart mit den bekannten Einstellungen weist es einen ähnlichen Nettogwinn aus &#8211; bei Berücksichtigung von Slippage und Gebühren läuft es aber schnell auf Break-Even oder sogar in den Minusbereich.</p>
<p>&#8230; to be continued &#8230;</p>
<p>LG Aurelius</p>
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		<title>Langsam zum Ziel &#8211; wie langweilig &#8230; jetzt Signale bei Twitter</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/09/14/langsam-zum-ziel-wie-langweilig-jetzt-signale-bei-twitter/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 13:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.daytradingteam.de/2009/09/14/langsam-zum-ziel-wie-langweilig-jetzt-signale-bei-twitter/"><img align="left" hspace="5" width="100" height="100" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/aurrev_dax1-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="aurrev_dax" title="aurrev_dax" /></a>Ein System zu präsentieren, das in vier Monaten nur ca. 300 Euro verdient, reißt niemanden vom Hocker – logisch. Die Trader,  die schon lange dabei sind, kennen in der Regel jedoch die Macht dieser Systeme. Kleine aber stetige Gewinne können z.B. ein Ausgleich für Gebühren sein, ein Trostpflaster wenn man mal abwesend ist und selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein System zu präsentieren, das in vier Monaten nur ca. 300 Euro verdient, reißt niemanden vom Hocker – logisch. Die Trader,  die schon lange dabei sind, kennen in der Regel jedoch die Macht dieser Systeme. Kleine aber stetige Gewinne können z.B. ein Ausgleich für Gebühren sein, ein Trostpflaster wenn man mal abwesend ist und selbst nicht handeln kann  (z.B. Urlaub oder Krankheit) oder einfach nur ein Bonus, der leicht verdient ist, da man nicht selbst handeln muss.</p>
<p>Eine gute Methode das eigene Tradingkapital zu vermehren oder einfach nur gegen größere Verluste abzusichern ist eine Diversifikation der Anlagen. Diese Diversifikation kann unterschiedlichste Ausprägungen haben: Die einen setzen auf ausgeglichene Long- und Short-Positionen im Depot, andere  kombinieren langfristige Tradingansätze mit kurzfristigen, einige hedgen ihre Positionen mit Optionsscheinen oder automatischen Handelssystemen oder mit Positionen in Währungpaaren, um Kursschwankungen auszugleichen. Natürlich kann man noch wesentlich mehr Methoden nennen und auch jede Kombination der genannten Methoden untereinander ist möglich, jedoch möchte ich hier nur an einem Beispiel veranschaulichen wie sinnvoll dies in bestimmten Situationen sein kann.</p>
<p><strong>Rückblick:</strong> Mitte Mai startete das System (wir hatten es einfach mal „Aurelius_Reversal“ genannt) auf dem Dax-Index. Das System berücksichtigt schon eine ganze Menge Tradingfaktoren wie Initialkapital, Risikomanagement, etc. und ist insgesamt als Trendfolger zu bezeichnen; dabei versucht es den Trend möglichst früh, nämlich nach der ersten Umkehr im Chart bezogen auf die Tiefs und Hochs der festgelegten Vorperioden zu erfassen. Das System wurde auf vielen Werten getestet und taugt definitiv überwiegend für Indizes; auf den meisten anderen Instrumenten sind die Ergebnisse eher ernüchternd. Natürlich läuft das System nicht auf allen Indizes gleich gut, was die folgenden Ergebnisse seit Start des Systems aufzeigen sollen.</p>
<p><strong>Hier der bisherige Verlauf im DAX:</strong></p>
<p><a class="highslide img_15" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/aurrev_dax1.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1213" title="aurrev_dax" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/aurrev_dax1.jpg" alt="aurrev_dax" width="740" height="588" /></a></p>
<p><strong>Hier der bisherige Verlauf im TECDAX:</strong></p>
<p><a class="highslide img_16" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/aurev_tecdax.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1211" title="aurev_tecdax" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/aurev_tecdax.jpg" alt="aurev_tecdax" width="740" height="588" /></a></p>
<p><strong>Hier der bisherige Verlauf im MDAX:</strong></p>
<p><a class="highslide img_17" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/aurev_mdax.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1212" title="aurev_mdax" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/aurev_mdax.jpg" alt="aurev_mdax" width="742" height="587" /></a></p>
<p>Die Investition in den DAX hat zwar zu einer Vermehrung des Kapitals geführt, hat aber nicht sehr viel eingebracht bisher. Dennoch war es eine wesentlich bessere Entscheidung als nur auf den TECDAX zu setzen; denn dort kannte das System überwiegend nur eine Richtung, nämlich die gen Süden.</p>
<p>Ganz anders sieht es mit dem MDAX aus der lief offensichtlich ganz ordentlich in den positiven Bereich, und wir können feststell, dass es gut gewesen wäre, alle Werte gleichzeitig zu handeln.</p>
<p><strong>Das sähe dann so aus:</strong></p>
<p><a class="highslide img_18" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/aurev_all.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img class="aligncenter size-full wp-image-1214" title="aurev_all" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/aurev_all.jpg" alt="aurev_all" width="741" height="883" /></a></p>
<p><strong>Nun haben wir aus 5000 Euro in vier Monaten schon fast 8000 gemacht bei einem Maximalen Depot-Drawdown von 200 Euro.<br />
</strong></p>
<p>LG Aurelius</p>
<p><strong>P.S.: Ab sofort gibt es die Einstiege auch auf Twitter: </strong><a title="http://twitter.com/DaytradingTeam" href="http://twitter.com/DaytradingTeam" target="_blank">http://twitter.com/DaytradingTeam</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tradingstrategie &#8211; Initialkapital, MM und RM und Zinseffekts</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/05/11/initialkapital-mm-und-rm-und-zinseffekts/</link>
		<comments>http://www.daytradingteam.de/2009/05/11/initialkapital-mm-und-rm-und-zinseffekts/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 10:56:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.daytradingteam.de/2009/05/11/initialkapital-mm-und-rm-und-zinseffekts/"><img align="left" hspace="5" width="100" src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1311.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Tradingstragie, Anfangskapital, Gebühren, Risiko und Gewinn &#8211; in der Theorie &#8230;. das interessiert vielleicht am Anfang nicht jeden, aber man kommt nicht drum herum, sich damit zu beschäftigen.
Da ich mich in der letzten Zeit intensiv damit auseinandergesetzt habe meine Trading-Timeframes zu vergrößern, war ich gezwungen meine Strategien umzubauen und wieder backzutesten. Das gleiche Szenario habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tradingstragie, Anfangskapital, Gebühren, Risiko und Gewinn &#8211; in der Theorie &#8230;. das interessiert vielleicht am Anfang nicht jeden, aber man kommt nicht drum herum, sich damit zu beschäftigen.</p>
<p>Da ich mich in der letzten Zeit intensiv damit auseinandergesetzt habe meine Trading-Timeframes zu vergrößern, war ich gezwungen meine Strategien umzubauen und wieder backzutesten. Das gleiche Szenario habe ich nicht zum ersten mal durchgespielt, habe mich allerdings wieder daran erinnert, dass mir das Backtesten schon vor Jahren oftmals die Augen geöffnet hat und mir häufig geholfen hat einzusehen, was gut und was weniger gut ist. Wer diesen Artikel liest wird auch verstehen, warum  ich seit Jahren versuche mein Swing-Trading zu optimieren und mich immer mehr vom Scalpen zurückziehe, auch wenn mein Mini-Timeframe-Trading gut läuft, ist der zeitliche Luxus, den ein gutes Swing-Trading mit sich bringt nicht aufzuwiegen.</p>
<p>Eine gute Strategie ist für mich notwendig und in diese gehen bei mir immer  Anfangskapital, Gebühren und Risiko mit ein.  Ich versuche im Folgenden einfach die Zahlen sprechen zu lassen und werde nur kurz kommentieren. Besonders interessant kann dieser Artikel für alle Anfänger oder Freunde des Systemhandels sein &#8211; wobei ich an dieserStelle gleich anmerke, dass dieses System noch nicht fertig und abgeschlossen ist und bei mir ab sofort im Realhandel einen sog. Pretest zur Optimierung der Ausstiege durchlaufen wird.</p>
<p>Im Folgenden versuche ich kurz meine Herangehensweise bei der Feinspezifikation darzustellen:</p>
<p><strong>Das System:</strong></p>
<p>Angenommmen ich habe ein System auf Tagesbasis für den Dax-Index entwickelt, dass bisher gute Ergbnisse bringt. Ich habe natürlich vor allen Dingen Interesse den Verlauf in Krisenzeiten zu prüfen. Ich nenne das System Aurelius-Reversal und teste es auf den Dax für die letzten 10 Jahre.</p>
<p>Im ersten Schritt teste ich das System mit 5.000, 10.000, und 20.000 Euro Startkapital mit einer Investitionsstragie, die ausschliesslich auf dem Initialkapital beruht, d.h. Gewinne werden nicht reinvestiert (Positionsgrößen bleiben unverändert). An dieser Stelle sei erwähnt, dass es für Trader, die davon leben, wichtig sein kann, dass Systeme auch ohne Reinvestment funktionieren, da ich zum Leben immer wieder Gewinne in entsprechenden Größen entnehmen muss &#8211; von steuerlichen Abzügen mal ganz abgesehen &#8230; (hierüber lässt sich natürlich ausgiebig streiten).</p>
<p>Folgende Ergebnisse lassen sich feststellen:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Inititialkapital (in Euro)</td>
<td>Risiko in %</td>
<td>Gewinn  (in Euro)</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000</td>
<td>1</td>
<td>14.928</td>
</tr>
<tr>
<td>10.000</td>
<td>1</td>
<td>23.565</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000</td>
<td>1</td>
<td>37.846</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Für 10.000 Euro sieht das dann so aus:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1311.png" alt="" /></p>
<p>Nun ist eine Verdopplung bis Verdreifachung in 10 Jahren nicht so interessant, die Equity-Kurve sieht aber sehr schön aus und scheint im Schnitt jedes Jahr Gewinne zu erzeugen&#8230; und in der Tat so sehen die Jahre aus:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1312.png" alt="" /></p>
<p><strong>Gebühren:</strong></p>
<p>Eine entscheidende Sache haben wir vergessen: Für jeden Trade fallen Gebühren an, d.h. wir rechnen jetzt damit, dass uns ein normaler CFD Kontrakt (z.B. Marketindex) nur den Spread von einem Euro kostet und da man vielleicht nicht immer die optimale Ausführung bekommt rechnen wir mit 2 Euro pro Kontrakt (quasi als Ersatz für Slippage). Natürlich vermindert sich nun der Gewinn nicht unerheblich.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Inititialkapital (in Euro)</td>
<td>Risiko in %</td>
<td>Gewinn  (in Euro)</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000</td>
<td>1</td>
<td>11.798</td>
</tr>
<tr>
<td>10.000</td>
<td>1</td>
<td>17.059</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000</td>
<td>1</td>
<td>37.563</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Schön zu sehen ist jetzt, dass sich die Gebühren auf ein größeres Konto weniger auswirken als auf ein kleines, aber nach wie vor bleibt das System stabil; auch wenn es jetzt in dem einen oder anderen Jahr weniger Gewinn erwirtschaftet bzw. es in einem Jahr sogar zu einem kleinen Verlust kommt. Im Großen und Ganzen verändert sich der Verlauf der Equity-Kurve aber nur marginal. Die Gebühren lassen wir fortan unverändert.</p>
<p><strong>Der Zinseffekt</strong></p>
<p>Wie sieht das Ganze aus, wenn wir die Gewinne reinvestieren und nicht immer nur das Initialkapital zur Positionsgrößenbemessung verwenden? Hat das signifikante Auswirkungen?</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Inititialkapital (in Euro)</td>
<td>Risiko in %</td>
<td>Gewinn  (in Euro)</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000</td>
<td>1</td>
<td>27.017</td>
</tr>
<tr>
<td>10.000</td>
<td>1</td>
<td>61.264</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000</td>
<td>1</td>
<td>100.239</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&#8230; das sieht nun schon ein wenig effektiver aus, wir konnten unser Kapital nunmehr verfünfachen.</p>
<p>Für 20.000 Euro sieht das dann so aus:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1320.png" alt="" /></p>
<p>An dieser Stelle lohnt es sich dann vielleicht auch schon mal einen Blick auf die Statistik zu werfen:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1533.png" alt="" /></p>
<p><strong>Optimierung: Positionsgröße nach Risikobereitschaft<br />
</strong></p>
<p>Es gibt unzählige Methoden ein System zu verbessern, so ist es z.B. möglich Trend-, Volumen oder Volatilitätsfilter einzbauen. Dies wird dann letzten Endes in unserem Beispiel dazu führen, dass wir weniger Signale erhalten und seltener ausgestoppt werden. Wichtig ist, was man dabei optimiert: Eintieg, Ausstieg, max. Drawdown, max. Gewinn, max. Risiko etc. ist natürlich alles nicht ohne Bedeutung, ich werde mich aber im Folgenden des Umfangs halber Ausschliesslich auf den Parameter Risiko zur Positionsgrößenbemessung beschränken (d.h. in diesem Fall: wieviel Kontrakte darf ich bei variabler Risikowahl bzgl. des Kapitals kaufen).</p>
<p>Ein Prozent ist eine sehr konservative und recht sichere Wahl; ich persönlich habe allerdings kein Problem damit auch zwei bis drei Prozent zu riskieren. Für kleine Konten folgt (bei sehr kleiner Riskowahl) daraus für unser System unmittelbar, das einige Trades gar nicht erst eingegangen werden und das Verluste stärker zu Buche schlagen. Eine einfache Finanz-Strategie für unser System kann zum Beispiel die Folgende sein: Inititalrisiko 1,5 Prozent und Erhöhung des Riskos um 0,15 Prozent pro Jahr, sofern dieses Jahr erfolgreich war  (Verringerung entsprechend umgekehrt); Maximalrisiko 3%, Minimalrisiko 1%. Wir kommen so im letzten Jahr bei 3% Risiko an:</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Inititialkapital (in Euro)</td>
<td>Risiko in %</td>
<td>Gewinn  (in Euro)</td>
</tr>
<tr>
<td>5.000</td>
<td>1(1999)-3(2009) in 0,15er-Schritten</td>
<td>289.141</td>
</tr>
<tr>
<td>10.000</td>
<td>1(1999)-3(2009) in 0,15er-Schritten</td>
<td>534.259</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000</td>
<td>1(1999)-3(2009) in 0,15er-Schritten</td>
<td>1.112.703</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das hohe Risko erzeugt natürlich heftige Ausbrüche in der Equity-Kurve: Um diese Kurve zu glätten, kann man weiter optimieren, z.B. eine Stop-Loss-/ Trailing-Stragetgie einführen (statisch oder dynamisch) oder Trend-Filter verwenden. Zur Anschaung hier vielleicht ein etwas unrealistisches und skurriles Beispiel für die zusätzliche Verwendung eines Stop-Loss von 25.000 Euro und einem Take-Profit bei 150.000 Euro. Für das Beispiel der 20.000-Euro Variante  gibt es dann neben der Glättung noch mal einen Zuwachs von ca. 250.000 Euro!</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td>Inititialkapital (in Euro)</td>
<td>Risiko in %</td>
<td>Gewinn  (in Euro)</td>
</tr>
<tr>
<td>20.000</td>
<td>1(1999)-3(2009) in 0,15er-Schritten</td>
<td>1.374.569 (ink. Stop-Loss, Take-Profit)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1604.png" alt="" /></p>
<p>Die Auswertung sind nun wie folgt aus:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1610.png" alt="" /></p>
<p>&#8230; und für die Jahre:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1631.png" alt="" /></p>
<p>&#8230; oder in Quartalen:</p>
<p><img src="http://www.daytradingteam.de/Charts/Aurelius/Misc/2009-05-02_1632.png" alt="" /></p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Wir haben nun ein System, dass wir ausgiebig getestet haben (ich habe natürlich noch viel mehr Tests und Optimierungen als hier aufgezeigt durchgeführt) und von dem wir im Großen und Ganzen überzeugt sind. Das System macht in 10 Jahren ca. 1023 Trades, also durchaus für Hobby- und Feierabendtrader geeignet. Die Aufträge können abends oder morgens eingegeben werden, sollten aber zwischenzeitlich überwacht werden (z.B. durch E-Mail-Alarme).</p>
<p>Ein Markt, wenig Trades und in 10 Jahren zur Million, dass klingt zu schön um wahr zu sein, da man nicht mal aktiver Fulltime-Trader sein muss.</p>
<p>An dieser Stelle trennt sich nun die Theorie von der Praxis und auch die Psychologie spielt eine wichtige Rolle! Es wäre gut das System vollständig automatisiert laufen zu lassen, denn lange Drawdownserien können natürlich auf das Gemüt schlagen und so ist es besser man muss nicht selbst handeln. Insbesondere muss man sich immer wieder fragen, wie lange das System noch funktioniert und vor allen Dingen: Wann stelle ich das fest? Systeme dieser Art (Trendfolger nach Reversal) haben vor allen Dingen den Nachteil, dass man jeden Trade mitnehmen muss &#8211; das Auslassen eines einzigen positiven Trades kann sich schon erheblich auf die Performance auswirken.</p>
<p>Wenn man ein wenig mit den Zahlen experimentiert, stellt man fest an welchen Stellen das System sensibel ist. Was dabei besonders interessant ist, ist die Anforderung an das Initialkapital &#8211; hier sieht man sofort, dass Trader mit einem Kapital unter 5.000 Euro wesentlich weniger Chancen auf hohe Gewinne haben, da das Kapital nicht ausreicht, dem Risiko gerecht zu werden &#8211; unter dreitausend gibt es eigentlich gar keine Aussicht auf Erfolg (nur mit sehr viel Glück und sehr hohem Risiko). Wer also nach Systemen tradet, sollte unbedingt das Money-Management und das Risiko auf die eigenen Bedürfnisse anpassen und niemals  Gebühren vernachlässigen.</p>
<p>So langweilig zwei Trades pro Woche im Schnitt auch erscheinen, so lächerlich kleine Investments am Anfang auch aussehen: Die Macht liegt in der Kontinuität und Disziplin &#8230; und natürlich dem Zinseffekt. Im Gegenzug sollte allerdings auch jeder überprüfen, ob die Eingangsvoraussetzungen und das Systemergebnis bessser sind als der Ertrag eines normalen Festgeldkontos &#8230; sonst ist es die Mühe nicht wert.</p>
<p>LG Aurelius</p>
<p>P.S.: Als guter Büger bitte ab sofort jährlich 25% des Gewinns abziehen! Im letzten Fall läge das Depot daher leider nur bei ca. 1,050.000 Euro.</p>
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		<title>Für die Dax-Titel-Trader unter euch</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 09:17:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
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		<description><![CDATA[<a href="http://www.daytradingteam.de/2009/02/20/fur-die-dax-titel-trader-unter-euch/"><img align="left" hspace="5" width="100" height="100" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/korrtab-150x150.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="" /></a>Die Umfrage vor ein paar Wochen hat ergeben, dass einige von euch bevorzugt die Dax-Titel handeln. Auch unser Positionstradingteam um Marvin,Aurelius und Gerrnzfg haben diese Märke auf der Watchlist. Ich habe auf www.finanzen.net eine interessante Übersicht über die aktuelle Korrelation der Dax-Titel gefunden.

Was sagt die Tabelle aus?
Die Tabelle gibt immer die Korrelation, besser gesagt den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Umfrage vor ein paar Wochen hat ergeben, dass einige von euch bevorzugt die Dax-Titel handeln. Auch unser Positionstradingteam um Marvin,Aurelius und Gerrnzfg haben diese Märke auf der Watchlist. Ich habe auf www.finanzen.net eine interessante Übersicht über die aktuelle Korrelation der Dax-Titel gefunden.</p>
<p><a target='BLANK' href='http://www.finanzen.net/indizes/indizes_matrix.asp'><img border='0' src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/korrtab.jpg"></a></p>
<p><strong>Was sagt die Tabelle aus?</strong></p>
<p>Die Tabelle gibt immer die Korrelation, besser gesagt den Korrelationskoeffizienten zwischen 2 Dax Werten an. Berechnet wird er mit Daten der letzten 30 Tage und täglich neu angepasst.</p>
<p>Unter Korrelation versteht man ganz allgemein den linearen Zusammenhang mehrerer Variablen. Der hier abgebildete Korrelationskoeffizient ( normiert zwischen -1 und +1 ) gibt uns an wie stark der Zusammenhang zwischen den beiden Aktien ist ( bzw. in den letzten 30 Tagen war).</p>
<p>Werte nahe <strong>1</strong> bedeuten, dass die Kursverläufe der Werte nahezu gleich verliefen, Werte um die<strong> 0</strong> , dass kein Zusammenhang erkennbar war und ein Korrelationkoeffizient nahe<strong> -1</strong> beruht auf einem negativ-linearen Zusammenhang sprich gegenläufigen Kursentwicklungen.<br />
Es sind zwar Berechnungen aufgrund historischer Daten, dennoch geben sie einen Anhalt dafür wie der Zusammenhang in Zukunft aussehen könnte.</p>
<p><strong>Risikomanagment unter Berücksichtigung der Korrelation</strong></p>
<p>Frei nach Markowitz sollten die einzelnen Werte eines Portfolios möglichst geringe Korrelation zueinander aufweisen um das Gesamtrisiko zu minimieren. Das ganze dürfte jedem von uns auch als Diversifikation bekannt sein.</p>
<p>Wenn man die Tabelle nur mal kurz überfliegt fällt auf, dass wir zwischen den Aktien fast ausschließlich positive Korrelationen vorliegen. Ausnahmen gab es letztes Jahr zwar öfters zwischen &#8220;normalen&#8221; Aktien und der VW-Aktie, aber generell haben wir ein grünes Bild vor Augen. Aktienmärkte neigen eben dazu, sich nach dem Index zu richten. Jeder hat das sicher schon mal erlebt, dass ein potientieller Long/Short-Kandidat sich von der aktuellen Indexrichtung mitreissen liess und wir mit unserer Einschätzung ordentlich daneben lagen.</p>
<p><strong>Wie kann ich als Trader diese Tabelle nun trotzdem nutzen um mein Risikomanagment zu verbessern?</strong></p>
<p>Mal angenommen, man hat mehrere Kandidaten auf der Watchlist und steht kurz davor bei diesen Positionen zu eröffnen. Alternativ hat man schon offene Positionen und eine neue Position soll eröffnet werden.<br />
Ich schaue mir die Korrelation dieser Werte an und passe dementsprechend meine Positionsgröße an.</p>
<p><strong>Szenario 1:</strong>Die Aktien haben einen Korrelationskoeffiezient nahe 1.</p>
<p>Das impliziert, dass sich die Aktien mit erhöhter Warscheinlichkeit auch in der Zukunft ähnlich entwickeln werden. Wenn man bereit ist für einen Einzeltrade 5% des Kapitals zu riskieren und in beiden Werten long/short gehen möchte, dann teilt man diese 5% Risiko auf beide Werte auf und verkleinert die ursprünglich angedachte Positionsgröße.</p>
<p><strong>Szenario 2:</strong> Korrelationskoeffizient nahe 0</p>
<p>Hier lag in der jüngsten Vergangenheit keine gleichlaufende  Kursentwicklung vor. Unter dem Aspekt der Korrelation spricht nichts dagegen beide Werte in die gleiche Richtung zu handeln.</p>
<p><strong>Szenario 3:</strong> Korrelationskoeffizient nahe -1 (eher selten)</p>
<p>Diese Werte haben sich in der Vergangenheit gegenläufig entwickelt. Ist der Eine gestiegen, fiel der Andere und andersherum.<br />
Handel ich nun beide Werte in die selbe Richtung, erfüllt theoretisch eine Aktie meine Erwartung und die andere nicht. Unter dem Aspekt der Risikominimierung erhöht sich mein Risiko nicht wenn man in beide Werte investiert.</p>
<p>Diese 3 Szenarien waren jetzt unter der Annahme, dass man in die beiden Werte in die gleiche Richtung einsteigen will. Bei zwei Aktien, von denen man Eine Kaufen und die Andere verkaufen möchte, sind die  Korrelationskoeffizienten der Szenarien 1 und 2 unbedenklich, wogegen das Dritte das Risiko erhöht.</p>
<p>Die Betrachtung der Korrelation ist natürlich nur theoretisch und nicht der heilige Gral. Auch muss es ja nicht immer schief gehen und beide Werte können genausogut Gewinner sein.  Dennoch sollte man als Trader viel über Warscheinlichkeiten nachdenken und versuchen diese auf seine Seite zu bringen. Diese Matrix gibt einen Anhaltspunkt wie sich die Aktien in Zukunft zueinander entwickeln könnten und sollte daher nicht ausser Acht gelassen werden.<br />
Ich beschneide zwar potentielle &#8220;Doppelgewinner&#8221;, aber viel wichtiger sollte es sein, das Risiko im Auge zu behalten. Meine Entscheidungen im Risikomanagment sollten vom Worst-Case geprägt sein und nicht andersherum.</p>
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