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	<title>DaytradingTeam.de &#187; Psychologie</title>
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	<description>Trading im Team</description>
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		<title>Trading-Hype &#8230; Poser, Blender, Loser</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 13:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Off-Topic]]></category>
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		<description><![CDATA[Bevor ich im nächsten Artikel einige größere Veränderungen und Neuerungen ankündigen werde, möchte ich noch mal einige Gedanken, Beobachtungen und Erlebnisse der letzten zwei Monate (auch für mich) zusammenfassen. Der Artikel hat keinen tieferen Sinn, sondern soll lediglich zum Denken anregen. Seit meinem ersten Trade sind nun nahezu 20 Jahre vergangen, zwar wäre ich damals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich im nächsten Artikel einige größere Veränderungen und Neuerungen ankündigen werde, möchte ich noch mal einige Gedanken, Beobachtungen und Erlebnisse der letzten zwei Monate (auch für mich) zusammenfassen. Der Artikel hat keinen tieferen Sinn, sondern soll lediglich zum Denken anregen.</p>
<p>Seit meinem ersten Trade sind nun nahezu 20 Jahre vergangen, zwar wäre ich damals nie auf die Idee gekommen einen stinknormalen Aktienkauf als &#8220;Trade&#8221; zu bezeichnen, jedoch ohne es zu Wissen war es der Start meines Börsenlebens.<br />
Ich glaube, dass es damals viel einfacher war, man hat eine Aktie gekauft und diese ist entweder langfristig gestiegen oder gefallen &#8211; warum liess sich im Nachhinein oft sehr einfach erklären. Heute empfinde ich es völlig anders: Die Deutung von technischen und fundamentalen informationen ist selbt im Nachgang erheblich schwerer sowie unrationeller und Backtests vieler Ansätze zeigen dies auch deutlich ihn Ihren Zahlen &#8211; viele Dinge funktionieren schlicht nicht mehr &#8211; insbesondere der kurzfristige Bereich ist eine enorme Herausforderung, denn häufige Richtungswechsel im Kursverlauf gehören zu Tagesordnung.</p>
<p>Seit ich als Vollzeitrader am Markt bin, stelle ich mir oft die Frage nach dem reellen Stundenlohn; man sitzt Stunde um Stunde vorm Rechner und weiss bis zum Abend nicht, ob man dafür bezahlt wird oder am Ende sogar noch drauf zahlen muss. Letzten Endes stellt sich der Erfolg nur durch kontinuierliche und konstante Arbeit und erhebliche Risikobereitschaft ein. Ich habe mir mal ausgerechnet, dass ich allein die letzten fünf Jahre ca. 20.000 Stunden Screentime hinter mir habe (das ist dopplet soviel wie ein Durchschnittsstudium) und das mindert den Studenlohn mächtig.</p>
<p>Nun aber das Interessante: Während ich in den ersten 17 Jahren nur wenigen Tradern begegnet bin, die erfolgreich waren (habe ja selbst die meiste Zeit meines Lebens Verluste geschrieben), so begegnen einem heute permantent erfolgreiche Alleskönner und Alleswisser (steigend in der Zahl der letzten drei Jahre). Ich treffe in der letzten Zeit ständig angehende Trader, die mir erzählen, dass Sie 1%-5% täglich machen &#8211; jeden Tag! Ermahnungen an die Realität helfen nicht, die Leute sind sowas von überzeugt und kommen mit tollen Tabellen zum Reichrechnen daher &#8211; natürlich zeigen sie einem nicht ihren Trackrecord oder Ihr Konto &#8211; aber sie sind alle unglaublich erfolgreich. Einige schicken täglich irgendwelche Trades, die sie angeblich gemacht haben, einige erzählen nur davon, dass sie dass ja alles vor einigen Tagen/ Wochen genauso vorausgesagt hätten und andere wiederum fragen mich, ob Sie mir helfen sollen ein erfolgreicher Trader zu werden.<br />
In manchen Communities wimmelt es geradzu von CFD-Tradern, die ausnahmslos reich mit trading werden wollen oder geworden sind &#8211; was Trading ausmacht scheint dabei völlig unterzugehen.</p>
<p>An dieser Stelle frage ich mich, was ich die letzten Jahre verpasst habe. Wenn ich den Fernseher einschalte höre ich irgendwelche schrägen Typen mit krächzender Stimme, die Sänger werden wollen, dann die vielen kleinen fetten Mädels und Jungs, die darum buhlen Model oder Popstar zu werden und Politiker, die Ihren Focus darauf setzen die Gegenpartei zu diffamieren und dabei erklären man selber würde es besser machen. Ihn allen fehlt der klare Blick für die Realität und die notwendige Portion Bescheidenheit und Zurückhaltung. </p>
<p>Beim Trading ist es noch viel schlimmer: Es gibt Buchautoren, die Bestseller herausbringen und nicht mal erklären können an welcher Börse es welche Finanzinstrumente gehandelt werden, da werden Seminare und Webinare gehalten und Ansätze vorgestellt, die keinem Backtest standhalten, es laufen Typen herum, die Coachings in anderen Ländern anbieten, weil dort die Sonne scheint, obwohl schon einschlägig bekannt ist, dass der Anbieter ein in Deutschland verschuldeter Auswanderer ist. Andere Trader bestreiten Ihren Lebensunterhalt mit einem 30K-Konto, wieder andere behaupten für 90$ bekommt man die größten Tradinggeheimnisse der Welt mitgeteilt. Gegen diese Gruppen sind Gebrauchtwagenverkäufer die seriösesten Kaufleute der Welt. Was für ein kranke Branche &#8211; und der Witz täglich kommen mehr hinzu.</p>
<p>Warum sollte Trading anderes sein als die Wirtschaft an sich und die Politik? Eines der größten Geheimnisse des Tradings besteht nach wie vor darin, die Anfänger auszusaugen und weitere  Idioten zu finden, die man langfristig und kontinuierlich melken kann. Gute Vermögensberater oder performante Trader zu finden ist schwerer denn je &#8211; nicht weil es sie nicht gibt, sondern weil sie in der Menge der Blender kaum zu finden sind.</p>
<p>Das ganze mündet in der immer wieder beschriebenen Erkenntnis: <strong>Ohne Fleiss kein Preis</strong>. Wer das hier liest und nicht länger als ein zwei jahre am Markt ist, dem sollte jetzt noch mal ein Licht aufgehen &#8211; es ist viel schwerer als man denkt und man kann im Haifischbecken nicht mit Schwimmflügeln punkten &#8211; Untergehen ist dort das geringste Risiko.<br />
Geld macht gierig und Gier macht blind und dumm &#8211; wenn man das merkt ist es meist zu spät. Man muss immer wieder nach neuen Wegen und Fortbildungen suchen und einer der besten Wege ist es Gleichgesinnte zu finden, die ebenfalls kontinuierlich an sich arbeiten (das kann ich zumindest für mich als erfolgreich und gelungen abhaken).</p>
<p>Dieser Artikel kann als Einleitung für meine kommende Anlündigung verstanden werden, denn die Initiatoren und Hauptakteure dieses Blogs haben neue Ideen und ich stelle mich dem sicher nicht in den Weg.</p>
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		<title>Vollzeit-Trader (Teil 3) &#8230; Alltag</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Oct 2010 17:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin jetzt seit einem Jahr Vollzeit-Trader und musste eine Weile darüber sinnen, ob ich diesen Artikel überhaupt schreiben möchte, da er natürlich eine sehr private Note bekommen könnte. Insbesondere kann ich diesen Artikel nicht schreiben, ohne mir einige Feinde zu machen, denn letzten Endes gehen hier auch Erfahrungen ein, die ich aus vielen Gesprächen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin jetzt seit einem Jahr Vollzeit-Trader und musste eine Weile darüber sinnen, ob ich diesen Artikel überhaupt schreiben möchte, da er natürlich eine sehr private Note bekommen könnte. Insbesondere kann ich diesen Artikel nicht schreiben, ohne mir einige Feinde zu machen, denn letzten Endes gehen hier auch Erfahrungen ein, die ich aus vielen Gesprächen mit anderen Tradern gemacht habe. Ich habe ganz bewusst nach meinem Urlaub einen kompletten weiteren Monat eine Tradingpause eingelegt, d.h. nur wenig Traden, wenig bloggen (und Blogs lesen) und noch weniger Kurse verfolgen. In dieser Zeit habe ich mir vor allen Dingen noch mal ins Leben gerufen, wie ich Leben will und was ich von der Zukunft erwarte und um die Spannung vorweg zu nehmen: Ich bleibe natürlich Vollzeittrader und Blogger. Dieser Artikel soll die wichtigsten Dinge im erstes Jahr beschreiben und vor allen Dingen auch aufzeigen, was nötig ist, um durchzustarten. </p>
<p><strong>Was Spass macht &#8230;</strong><br />
Am meisten Spass macht wider Erwarten nicht das Gewinnen! Die erfahreneren Trader wissen, dass man die Gewinne irgendwann emotional glättet und man schon gedanklich beim nächsten Trade ist, bevor man Verluste und Gewinne an sich heranlässt (Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel s.u.).<br />
Was mir wirklich Spaß gemacht hat, ist das gemeinsame Trading mit anderen Tradern. Das ist eine großartige Erfahrung, egal ob der andere erfolgreich ist oder nicht; es einfach unterhaltsam und und ähnelt der Atmosphäre in einem Büro mit netten Kollegen. Ich denke daher auch, dass ich mich vorbereiten werde, zukünftig andere, feste Strukturen zum gemeinsamen Trading zu schaffen.</p>
<p><strong>Was keinen Spass macht &#8230;</strong><br />
Wenn man als Intraday-Trader nur wenige Märkte handelt und sich tagelang keine guten Chancen anbieten wird man unruhiger als wenn man verliert. Die Frage nach Spass ist gerade hier wichtig, denn eine Arbeit, die einem Spaß macht, nimmt man viel lieber auf als eine Arbeit, die einen langweilt oder zu schwer ist.<br />
Um nicht das Berufsfeld wechseln zu müssen oder wie die Supertrader ein Yacht zum chillen kaufen zu müssen, habe ich zu diesem Zweck Zocker-Konten gehandelt, die mir die Langeweile vertreiben und mit gleichzeitig die Möglichkeit bieten neue Dinge zu auszutesten (und mich nicht ruiniert &#8211; die Yacht ist nicht drin).<br />
Das schlimmste ist allerdings, das die Zeit vor dem Bildschirm so schnell verrinnt, dass man nicht mehr merkt wie einem der Bart wächst. Seit gut einem Jahr skype ich mit einem meiner &#8220;Lieblingskollegen&#8221;, der quasi 10km Luftlinie von mir entfernt wohnt absolut regelmäßig (zeitweise täglich) &#8230; aber wir haben es bis heute nicht geschafft uns mal kurz auf &#8216;nen Drink zu treffen. Gleiches gilt für meine Blogging-Partner auf dieser Seite.</p>
<p><strong>Der Alltag</strong><br />
Wer meine Vorgeschichte kennt, weiss dass ich ein recht erfolgreiches mittelständisches Unternehmen leite(te), welches mich nicht nur jahrelang ernährte, sondern dem auch meine große Leidenschaft gehörte. Trading war eine Neben- und Freizeitbeschäftigung und ich habe gute zwölf Jahre gebraucht um profitabel zu werden &#8211; von Talent also weit entfernt. Hinzu kommt, dass ich zu dem Personenkreis gehöre, die auf Grund ihres Egos mehrere Anläufe benötigen, um Fehler einzugestehen und aus ihnen zu lernen. Nun habe ich seit gut einem Jahr wieder mal einen 16h-Arbeitstag, da ich natürlich viele Dinge in meiner Firma weiterhin abwickeln muss und ansonsten viel mit dem Trading beschäftigt bin. Um  diesen Aufwands zu stemmen ist meine tägliches Journaling auf ein Mindestniveau gesunken und meine Freizeitaktivitäten auf die Zeit mit der Familie beschränkt. Ich schreibe das, weil mir in den letzten Monaten in meinem Umfeld besonders stark aufgefallen ist, dass manche Menschen keine Ahnung haben was man alles opfern muss, um heutzutage einigermaßen beruflich erfolgreich zu sein; es gibt tatsächlich Menschen, die überzeugt sind, dass man mit einem 8h-Arbeitstag den sorgenfreien Wohlstand erreichen kann. Es gab Phasen in meinem Leben, da habe ich die Menschen mit mehr als 10 Tagen Urlaub im Jahr beneidet, heute sehe ich das anders; denn ich bin so wie ich lebe, glücklich und weiss, dass meine Arbeit einen großen Teil meiner Erfüllung ausmacht. Weil es so ist, bin ich ausgeglichen und verbringe meine Freizeit auch intensiver. Jeder Erfolg ist individuell und es ist mir mehr denn je klar geworden, dass ein wichtiger Erfolgsfaktor des Tradings die eigene Umgebung und das Verständnis von Liebe zum Beruf ist. Wenn man nicht die Zeit hat, unentwegt am Ball zu bleiben, zu lernen und konzentriert dem Trading nachzugehen, wird es nichts werden; wer z.B. also einen Lebenspartner oder ein familiäres Umfeld hat, dass nicht nur den Börsenhandel ablehnt, sondern auch indirekt Druck ausübt wird früher oder später ein Problem bekommen (spätestens bei größeren Drawdownphasen).<br />
Mein Alltag ist also geprägt durch viel Arbeit, frühes Aufstehen, disziplinierte Aufgaben- und Zeiteinteilung, späte Abendruhe &#8211; es hat sich also bis auf die Zahl der Stunden nichts dramatisch in meinem &#8220;neuen&#8221; Berufsleben geändert.</p>
<p><strong>Erfolg und Mißerfolg</strong><br />
Bevor ich Vollzeit-Trader war, war ich bezogen auf meinen Arbeitsaufwand und die Trefferquote erfolgreicher. Mit zwei bis vier Stunden täglich, war mein Output durchaus akzeptabel. Seit nunmehr zwei Jahren habe ich sukzessive die Märkte gewechselt und trade kaum noch Aktien und Forex, sondern fast ausschließlich Futures und binäre Optionen. Insbesondere die Futures habe mich in Ihren Bann gezogen und die ersten Futures-Monate waren ein Fiasko für mein Depot. Nach vielen Jahren ohne signifikante Verluste (prozentual) habe ich in den ersten 5 Monaten viele Euros abgegeben, aber ich musste quasi einige Dinge neu lernen, insbesondere, dass sich meine Positionen erheblich vergrößert haben und ich dementsprechend ganz andere Zahlen &#8220;ertragen&#8221; musste. Wer selbst Futures handelt, weiss wie schnell ein FDAX-Kontrakt innerhalb eines Monats im Depot ein mittelständisches Jahreseinkommen produzieren oder vernichten kann. Es gab Momente, da dachte ich nicht mehr Herr er Lage zu werden, aber mein Ehrgeiz trieb mich voran und nach einer kleinen Pause und einigen Modifikationen lief es wieder in geordneten Bahnen.<br />
<strong> Für mich ist und bleibt die Wurzel allen Übels die Angst, die Gier und die damit zusammenhängende Wahl der Positionsgröße. Hat man Angst und Gier im Griff und wählt man die Positionsgröße derart, dass das Risiko unmerklich wird, läuft es von ganz allein!</strong> &#8230; glaubt es oder glaubt es nicht.</p>
<p><strong>Handelsansätze</strong><br />
Ich sehe keinen Grund vernünftige Handelsansätze zu verheimlichen, insbesondere deshalb nicht, da die meisten nicht in der Lage sein individuelle Stile zu kopieren; ich nenne hier ein paar Ideen, die vielleicht den einen oder anderen inspirieren ähnliches zu versuchen. Das was ich mache ist nicht revolutionär, für den, der es allerdings live verfolgt, allerdings um so kontroverser, da ich immer ein sehr hohes Einzelrisiko fahre, was natürlich von vielen arg kritisiert wird; mein Gesamtrisiko ist aus meiner Sicht aber durchaus moderat.</p>
<p>Hier also ein paar grobe Informationen zu meiner Vorgehensweise, wobei ich die Futures-Strategien in den kommen Wochen im Blog detaillierter vorstellen werde und hier nur anreisse:</p>
<ul>
<li>Ca. 15 Prozent meines Depots sind auf 20 MT4-Konten verteilt. Die Konten sind klein und es werden ausschliesslich Mikrolots gehandelt. Der Großteil der Konten ist mit vollautomatischen Systemen bestückt die 24h laufen und unter dem Strich für kleine Gewinne sorgen; insgesamt laufen dort seit drei Jahren ca. 60 Systeme (wechselnd), von denen einige käuflich erworben und andere sowohl von mir als auch frei verfügbare (z.T von mir modifizierte) sind. Natürlich sind auch die viel diskutierten Klassiker (Fapturbo, Euroblaster, MegaDroid, Blessing, etc.) dabei &#8211; was auch immer der eine oder andere davon hält, amortisiert haben sich bereits alle. Der Clou an dieser Idee ist einfach: Die Gewinne (und Verluste) sind im Einzelnen nicht signifikant und ich  &#8220;merke&#8221; diese kaum. Bisher musste ich bis auf regelmäßiges Optimieren der Parameter nicht viel Arbeit reinstecken und das ganze gibt mir auch bzgl. der Bucket-Shop-Broker ein adäquates Gefühl der Risikoverteilung &#8211; insbesondere weil, die Positionen &#8220;unbedeutend&#8221; sind.</li>
<li>Ca. 35% des Depots sind langfristig angelegt in diversen Fonds und ETFs. Bei den ETFs handelt es sich um speziell ausgewählte Rohstoff-Kombis, dividendenstarke Aktienpacks und Index-ETFs (z.B. ETF063, ETF051, DBX1LC, DBX1DG, LYX0AD), dies ist auch der einzige Ansatz bei dem ich mich langfristig orientiere. Der Aufwand ist auch hier recht gering.</li>
<li>Der restliche Depotanteil ist ein reiner Daytrading-Anteil mit &#8220;flat on daily-close&#8221;. Ich handle dabei zu 25% Forex (EUR/USD, EUR/JPY), 15% Binäre Optionen und den Rest Index-Futures. Die beiden erstgenannten indizieren i.d. R nur Trades in den ersten Morgenstunden, die Futures bestimmen mein Tagesablauf. Forex und Binaries handle ich trendfolgend und auf Ausbruch, während ich bei den Futures unterschiedliche Ansätze nutze (wie erwähnt, beschreibe ich einige in den nächsten Posts).</li>
<li>Das angesprochene Risiko ist deshalb relevant und erwähnenswert, weil ich nahezu alle guten Gewinner aus Pyramiden und Scaling ziehe; so kommt es nicht selten vor, dass ich einen Tagesgewinn komplett wieder abgebe, weil ich einen neue Position im Laufe des Tages so stark vergrößert habe, dass Korrekturen den Buchgewinn und realisierten Tagesgewinn auslöschen. Short-Range-Days sind dann ziemlich bittere Handelstage. Genauso kommt es vor, dass ich beim Einstieg nahezu 80% des Margins ausreize, um mich aus der Position durch Teilverkäufe rauszuscalen &#8211; diese MM ist nicht unüblich, aber für Trader mit geringer TQ ein Todesurteil; erfahrungsgemäß sollte die TQ für diesen Ansatz bei über 75% liegen. Das Prinzip das hier zu Grunde liegt ist letzten Endes die Tatsache, dass es immer leichter ist mehrere Bewegungen zu kleinen Zielen zu erreichen als wenige zu Großen.</li>
</ul>
<p><strong>Kann man davon Leben?</strong><br />
Ich kann diese Frage derzeit nicht eindeutig positiv oder negativ votieren, denn einerseits hatte ich bisher nur eine kurze Drawdownphase und andererseits habe ich einen recht hohen Anspruch. Ich würde sagen ein alleinstehender Student hätte wie Gott in Frankreich leben können, als verwöhnter Familienvater sähe es bescheiden aus &#8211; das Ganze ist immer eine Frage der Depotgröße und des individuellen Anspruchs, aber wir wissen ja alle: <strong>der Weg ist das Ziel</strong> &#8230; und bisher ist der Weg absolut in Ordnung und sollte er zum Scheitern oder zu unermesslichen Erfolg führen wird es hier zu lesen sein <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>LG Aurelius</p>
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		<title>Vollzeit-Trader (Teil 2) &#8230; Freund, Feind und Leid</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2010/02/22/vollzeit-trader-teil-2-freund-feind-und-leid/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 13:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für den aktiven und belesenen Trader steht hier vermutlich nicht viel Neues &#8211; ich schreibe diese Dinge deshalb auf, weil sie für mich die wichtigsten Schritte darstellen. Im dritten Teil schreibe ich wie ich persönlich meine Aktivitäten plane, welche Märkte ich handle (insbesondere mit welchen Methoden) und wie ich verusuche &#8220;über die Runden zu kommen&#8221;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Für den aktiven und belesenen Trader steht hier vermutlich nicht viel Neues &#8211; ich schreibe diese Dinge deshalb auf, weil sie für mich die wichtigsten Schritte darstellen. Im dritten Teil schreibe ich wie ich persönlich meine Aktivitäten plane, welche Märkte ich handle (insbesondere mit welchen Methoden) und wie ich verusuche &#8220;über die Runden zu kommen&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Wer ist mein Freund, wer ist mein Feind, was für ein Leid – was soll das bedeuten? Es soll aufzeigen, was auf dem Weg wirklich hilft und was nicht. Natürlich ist die Herangehensweise für jeden individuell zu betrachten – ich stelle daher nur meine Meinung dar und behaupte mitnichten, dass diese besonders richtig ist. Leid ist das, was man auch als die Schattenseiten bezeichnen könnte: Verluste, Verlieren und die Verdammung zu ewigen Lernen und Üben.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Seminare, Bücher und Coaching</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Als ich anfing mich für die Finanzmärkte zu interessieren (nein ich war <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> 13 – ich war schon richtig erwachsen) habe ich nahezu alles an Literatur verschlungen, was auf dem Markt zu bekommen war, wobei ich relativ schnell feststellte, dass sich die Inhalte im Laufe der Zeit immer mehr wiederholten – irgendwann war es dann so schlimm, dass ich die Hälfte des Buches überblättern musste, da die Einleitungen stets bekannt waren – seit Jahren habe ich nun gar keine Börsenliteratur mehr angefasst. Sehr ähnlich verhält es sich mit Seminaren und Coachings – die letzten Jahre habe ich großen Abstand dazu gewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun habe ich mich allerdings gefragt, ob ich diesen wichtigen Schritt zum Vollzeit-Trader nicht noch mal mit Büchern, Seminaren oder Coachings begleiten lassen sollte – und was soll ich sagen &#8230; es gibt keine Seminare, Coachings oder Bücher für weit fortgeschrittene Trader – ein Witz – es gibt keine Literatur, Seminare oder ähnliches, die einen in dieser Phase an die Hand nimmt und Alternativen aufzeigt; also im übertragenen Sinne befinde ich mich in einem Land, in dem es etliche Grundschulen und Grundschullehrer gibt, aber keine weiterführenden Schulen. Und genau so ist es &#8230; in dieser Landschaft tummeln sich stattdessen mehr Räuber als Retter.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt keine Vertiefung von Trading, keine wissenschaftlich gestützte Lehrmethodik, keine pädagogischen Leitfäden – nichts (nichts was mir persönlich in dieser Phase hilft). Aber es gibt unglaublich viele Seminare und Bücher von Menschen, die gerade mal halb so alt sind wie ich, aber schon zehnmal solange an der Börse handeln. Seminare für Freizeit- und Hobby-Trader , Trading neben dem Beruf, etc. Am meisten frage ich mich, ob diese Leute auch so viel Schmerz an der Börse erfahren mussten, so viele Konten an die Wand gefahren haben wie ich – können die mich überhaupt verstehen? Können die meine hart erworbenen Fähigkeiten ausbauen und verbessern? Und die größte Frage: Können Sie auch von sich behaupten, fast jeden Fehler schon gemacht zu haben?</p>
<p style="text-align: justify;">Coachings sind noch das sinnvollste, aber da fehlt mir die Realitätsnähe, die meisten coachen über das Internet und per Telefon – aus meiner persönlichen Sicht eine günstige Alternative – aber nichts was mit gefällt. Beim Coaching erwarte ich auch wesentlich mehr als von einem Seminar, in dem Grundlagen und Techniken vermittelt werden. Bei einem Coaching erwarte ich von einem Profi gecoacht zu werden, ein Trader, der mir zumindest schon mal schwarz auf weiß nachweist, dass er in den letzten 5 Jahren besser getradet hat als ich  – und &#8230; er sollte bezahlbar sein; also Minimum: Nachweise per Depotauszug oder nur direkte Empfehlungen – ansonsten lasse ich davon einfach die Finger. Bei jedem ernstzunehmenden Auftrag in der Wirtschaft (auch im Mittelstand) werden die Referenzen ganz selbstverständlich abgefragt – Blender werden dadurch häufig entlarvt &#8211; so hätte ich es hier gerne auch.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #008000;"><em><span style="text-decoration: underline;">Fazit: Mir kann keiner helfen – ich muss da alleine durch.</span></em> </span>Ich bin seit fünfundzwanzig Jahren mit Leib und Seele dem Sport verschrieben und habe immer viele Parallelen in den zentralen, traditionell gelehrten japanischen Kampfsportarten (Karate, Judo, Aikido) zur Börse festgestellt – Neben der konsequenten und kontinuierlichen Übung ist vor allen Dingen bemerkenswert, das man  ab einem gewissen Niveau sich nur noch selbst weiterentwickeln kann, da die Lehrer, die besser sind als man selbst mit jedem Dan-Grad und jeder gewonnenen Meisterschaft weniger (oder erheblich kostspieliger) werden und nur wenige es vermögen, dass vollständige Potential ihres Schülers herauszuarbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Immer und überall: Die Psychologie</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Oft hört man, dass Psychologie eine wesentliche Rolle spielt: In vielen Büchern wird oft über psychologische Phänomene geschrieben und diese erklärt – ich bin kein Psychologe und vermag die Dinge, die ich dort lese und auch logisch finde, nicht wirklich zu beurteilen; daher will ich also an dieser Stelle nicht die typische Aspekte im Bereich der Tradingpsychologie erwähnen, sondern vielmehr darlegen, dass ich der Meinung bin, dass die Psychologie schon außerhalb der Börse und insbesondere bei bzw. vor der Entscheidung Trader zu werden, eine wichtige Rolle spielt:</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist selbstverständlich, dass man hier keine allgemeingültige Regel aufstellen kann, denn jeder Mensch ist anders, aber eines haben wir häufig gemeinsam: Uns wird immer irgendwann langweilig und wir finden immer zu unseren liebsten Tätigkeiten zurück. Was machen also Vollzeit-Trader den ganzen Tag so?</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Neueinsteiger denken über den Erfolg an der Börse sicherlich, man könne ja, nachdem die Trades im System sind, Sport machen oder in Café’s sitzen oder die Ladies am Pool massieren, etc. Ich denke allerdings, hier verhält es sich ähnlich wie in anderen Geschäftsbereichen: In der Regel sind erfolgreiche Menschen eng mit ihrer Geschäftspassion verbunden; letzten Endes finden sie immer wieder zu ihrer Arbeit zurück und gönnen sich nur angemessene Freizeit. IMHO glaube ich, dass auch genau das der Kern erfolgreicher Arbeit ist; denn eine Arbeit, die man leidenschaftlich und mit Spaß an der Freud leistet, wird mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit zu einem guten Arbeitsergebnis führen, als Arbeit die man lediglich &#8220;nebenbei&#8221; erledigt &#8230; oder um meine persönliche Erfahrung und Meinung in wenige Worte zu fassen und das ganze stärker abzugrenzen: Gewinner bleiben Gewinner, Verlierer bleiben Verlierer; denn wer niemals darüber nachgedacht hat zu den Besten zu gehören, sich abzuheben und grundsätzlich mehr zu Leisten als andere &#8211; oder schlussendlich zur Erreichung eines höheren Ziels niemals Opfer gebracht hat &#8211; wieso sollte dieser Mensch auf einmal an der Börse eine Ausnahmeerscheinung sein? Wie kann so ein Mensch an der Börse überhaupt zu den langfristigen Gewinnern gehören? Wenn man nicht an verkanntes Talent und Märchen glaubt, muss man kein Psychologe sein, um sich diese Frage selbst zu beantworten – denn einig sind sich die meisten: ohne harte Arbeit und Opfer gibt es keine Trader-Karriere.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #008000;"><em><span style="text-decoration: underline;">Fazit: Ohne eine gesunde Psyche und bestimmte, damit eng verbundene, mentale Fähigkeiten ist keine Trader-Karriere möglich.</span></em><em> </em></span>Man muss in der Lage sein harte und kontinuierliche Arbeit zu leisten, ohne eine absehbares Ende vor Augen zu haben. Egal wie viel Rückschläge es gibt, ich muss die Fähigkeit haben immer wieder aufzustehen und den eisernen Willen haben, zu den Besten zu gehören.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Übung macht den Meister</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Die Märkte sind wie ein stockfinstere Höhle ohne Ausgang und keiner kann nur die eigene Hand vor Augen sehen.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Die, die lange in diese Höhle sind, kennen sie besser als diejenigen, die sie neu beitreten &#8230; ein kleiner Vorteil.</li>
<li>Für das Umschiffen von tödlichen Fallen bei Bewegung in dieser Höhle kann dieser Vorteil plötzlich eine wesentlich größere Bedeutung haben und</li>
<li>lerne ich jeden Zentimeter diese Höhle auswendig und achte ich auf die Schreie der Sterbenden, fange ich an zu den wenigen in dieser Höhle zu gehören, die langfristig überleben.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Lesen, Lernen, Üben, Traden, Traden, Traden, &#8230; und wieder von vorne &#8230; etliche Male -  dies ist die Grundausbildung. Wissen aufsaugen, eigene Ideen und Meinungen bilden ist der erste Transfer des Erworbenen, gefolgt vom ersten Praktikum: Ein Demokonto nach oben zu traden (z.B. 1000 Trades als Kurzfristtrader bzw. 100 als langfristig orientierter Trader) unter Anwendung von MM und RM ist der krönenden Abschluss dieses „Praktikums“. Alles das sind unumgängliche Lernschritte: Aber wer am Demokonto scheitert oder das nicht mehrmals schafft, hat meiner Meinung nach keine Chance langfristig erfolgreich an der Börse handeln. Das sehen viele anders, aber da ich überwiegend nur nach Indikatoren, Chart und Volumen handle, baue ich auf eine gewisse Reproduzierbarkeit und glaube daran, dass man dies in Ansätzen gut im Demokonto simulieren und sich selbst beweisen kann. Nach erfolgreichem „Praktikum“  kann ich meinen Job beginnen und versuchen ihn bestmöglich im Realhandel auszuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der folgende Teil ist nicht wenig polarisierend und ich werde deshalb häufig angefeindet: Man liest häufiger von Tradern, die ihr Konto vernichtet haben – dies ist zwar keine schöne aber sehr wichtige Erfahrung; nur jetzt kann man lernen aufzustehen und nur hier fängt man an, den persönlichen Bezug zum Geld zu verstehen – wenn mein Konto ruiniert ist und ich darunter leide, habe ich das „falsche Kapital“ verwendet. Ich habe Geld verwendet, das ich nicht zu verlieren bereit war und das führt unweigerlich dazu, dass ich mein Arbeitsmaterial nicht optimal einsetzen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Arbeitsmittel (das Geld) ist wie der Samen eines Bauers;</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>&#8230; er weint niemals, wenn er ihn unter die Erde bringt,</li>
<li>&#8230; wenn er tausende davon verliert, kann er das ertragen.</li>
<li>Selbst der Totalverlust hindert ihn nicht daran, im nächsten Jahr neu auszusähen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der Samen ist Mittel zum Zweck, so wie das Kapital des Traders &#8211; nicht mehr nicht weniger &#8230; und alles zu verlieren will gelernt sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend sei erwähnt, dass man wichtige Erlebnisse beim Trading mittels eines Tagebuchs dokumentieren muss – keine Geschichte ohne Geschichtsschreibung, keine Lehre ohne Lehrbuch: Anfangs sollte man viel schreiben, später nur notwendiges. Was in guten Firmen dem jährlichen Review entspricht ist beim Trading das regelmäßige Blättern in alten Aufzeichnungen des Tagebuchs.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="text-decoration: underline;">Fazit: Übung macht den Meister! Routine festigt das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten – und ich sollte meinem kleinen, begrenzten menschliches Gehirn helfen und es nicht überschätzen (Tagebuch).</span></em> Wer kein Tagebuch führt und sich nichts notiert, ist schlicht zu faul oder überschätzt sich &#8211; beides übrigens typische Verlierereigneschaften.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Die Motivation und das dazugehörige Fachgebiet</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Was möchte ich traden? Wie lange möchte ich investiert sein? Was bin ich für ein Typ?</p>
<p style="text-align: justify;">Hier gibt es unzählige weitere Fragen, die schon tausendmal irgendwo aufgeführt und erklärt wurden. Eigentlich kann man dazu gar nicht genug schreiben, ich möchte mich aber nur auf einen wesentlichen Punkt beschränken, der mit den oben genannten Inhalten im Zusammenhang steht: <em><span style="text-decoration: underline;">Ich muss mich immer und jederzeot wohl fühlen! </span></em>Es ist mir egal, ob ich 10 Minuten oder 20 Stunden am Rechner sitze – natürlich ist es anstrengend, aber ich möchte nichts anderes machen, auch wenn das Gehalt mal nicht so rosig ist. Ich trade was ich sehe und wenn ich es sehe und wenn ich sogar beginne nur aus Spaß am Spiel zu traden wechsle ich auf ein eigens dafür eingerichtetes Übungs- oder Zocker-Konto. <span style="text-decoration: underline;"><em>Trading ist mein Leben</em></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle sind viele Trader anderer Meinung und ich betone deshalb, dass das meine ganz persönliche Ansicht ist – wer nebenbei tradet muss dies nicht beachten, aber wer davon Leben will, sollte sich entscheiden: Ente oder Trente.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><em>Fazit: Teste alle Märkte und Zeitebene, berücksichtige dabei die persönlichen Vorlieben und guten (z.B. Geduld) sowie schlechten Eigenschaften (z.B. Ungeduld) – fühl&#8217;  dich wohl mit dem was Du wählst.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Der Traum vom Trading zu Leben</h2>
<p style="text-align: justify;">Wir kennen alle die Schwätzer der Szene; gerade in Foren und Blogs gibt es mehr, die angeblich davon Leben können als es statistisch prozentuale Gewinner an der Börse gibt. Unter den offiziell geführten Listen von aufgeführten Top-Verdienern oder Millionären ist mir noch kein Trader in Deutschland aufgefallen &#8211; ist auch nicht so einfach, wie man gleich sieht.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Folgenden sind alle Kosten in Euro pro Monat zu verstehen, unter Gesunderhaltung verstehen wir Essen-, Hygiene- und Reinigungsartikel. Sonstige Einnahmen und somit evtl. anfallende Einkommenssteuer und Gewerbesteuer werden nicht berücksichtigt – wir wählen einen Idealfall von nur 25% Abgeltungssteuer. Diese 25% müssen also gedanklich immer auf die folgenden Grobschätzungen aufgeschlagen werden (man muss also immer mehr Gewinn erzielen als Kosten angegen sind). Hier also mal die Kosten die verschiedene Personengruppen haben &#8211; Trading- bzw. Opportunitätskosten, Erstanschaffungen von Autos, Fernsehern oder jeglichen Luxusartikel werden nicht im Detail berücksichtigt. Die roten Summen entsprechen dann Variariationen von Ein- bis Mehrfamilienhaushalten unter verschienden persönlichen Anspruchs-Gesichtspunkten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Beispiel 1 – Geringer Anspruch:</span></strong></p>
<ul>
<li>Wohnung inkl. Nebenkosten: WG oder Studentwohnheim: 50,00 &#8211; 150,00</li>
<li>Gesunderhaltung: Billgste Dicounter-Ware: 100,00 &#8211; 200,00</li>
<li>Versicherungen und Altersvorsorge: 0,00</li>
<li>Mobilität: Öffentliche Verkehrmittel: 0,00 &#8211; 30,00</li>
<li>Freizeit/ Hobbies: Nur kostenlose Aktivitäten: 0,00</li>
<li>Luxus: Keiner: 0,00</li>
<li><strong><span style="color: #ff0000;">Ausgabenspanne: 150,00 &#8211; 380,00</span></strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Dieser bettelarme, auf niedrigstem Niveau lebende Mensch, sollte sich an Hartz IV orientieren, Trading ist schlicht nicht nötig. Mit diesem Beispiel will ich andeuten, dass man sich nicht mit Trading beschäftigen sollte und schon gar nicht davon träumen sollte davon leben zu wollen, wenn man sich mit  niedrigsten Ansprüchen zufrieden gibt. Es gibt in diesem Rahmen wesentlich einfache Möglichkeiten zu überleben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Beispiel 2 – Durchschnittsanspruch:</span></strong></p>
<ul>
<li>Wohnung inkl. Nebenkosten: 400,00 &#8211; 800,00</li>
<li>Gesunderhaltung: 150,00 &#8211; 300,00</li>
<li>Versicherungen und Altersvorsorge: 50,00 &#8211; 200,00</li>
<li>Mobilität: Öffentliche Verkehrmittel/ Auto: 50,00 &#8211; 200,00</li>
<li>Freizeit/ Hobbies: Kino, Museum, etc.: 60,00 &#8211; 100,00</li>
<li>Luxus: Alkohol/ Zigaretten/ Süssigkeiten: 40,00</li>
<li><strong><span style="color: #ff0000;">Ausgabenspanne: 750,00 – 1640,00<br />
</span></strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In dieser Gruppe dürften sich die meisten Durchschnittverdiener wiederfinden. Der monatliche Trading-Gewinn sollte also im Durschnitt klar über 1000,00 Euro liegen &#8211; Verlustphasen eingerechnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Beispiel 3 – Gehobener Anspruch:</span></strong></p>
<ul>
<li>Wohnung/ Haus inkl. Nebenkosten: 800,00 &#8211; 1500,00</li>
<li>Gesunderhaltung: 250,00 &#8211; 650,00</li>
<li>Versicherungen und Altersvorsorge: 200,00 &#8211; 600,00</li>
<li>Mobilität: Auto: 200,00 &#8211; 500,00</li>
<li>Freizeit/ Hobbies: Kino, Museum, etc.: 100,00 &#8211; 200,00</li>
<li>Luxus: Alkohol/ Zigaretten/ Süssigkeiten/ Elektro-Artikel: 50,00 &#8211; 100,00</li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong>Ausgabenspanne: 1600,00 – 3550,00</strong></span></li>
</ul>
<p>An dieser Stelle kann jetzt jeder für sich selbst überlegen, wie schwer es ist vom Trading zu leben. Manche sind sich über ihre Kosten gar nicht im Klaren oder nehmen an, das die derzeitige Kosten eine Leben lang konstant bleiben: ein Puffer wird gar nicht erst eingeplant.  Ich habe bewusst auf die <span style="text-decoration: underline;"><strong>Schickeria-Anspruchsklasse</strong></span> verzichtet; denn um dieses Niveau zu leben sind sehr hohe monatliche Gewinne notwendig &#8211; mir ist derzeit kein öffentlich handelnder Trader namentlich bekannt, den man zu dieser Klasse zählen könnte.</p>
<p><em>Fazit: Bescheidenheit, Planungssicherheit und realistische Herangehensweisen sind notwendige Tugenden. Ein Nebenjob mit festen Einnahmen kann nicht schaden, um eine Gesamtstabilität des eigenen Wirtschaftskreislaufes zu sichern. </em>Kann man seinen Lebensunterhalt langfristig nicht durch Trading sichern ist Trading &#8220;just for fun&#8221; oder &#8220;langfristiges Investieren&#8221; die bessere Alternative.</p>
<p>Abschliessend eine häufig unterschätzte Komponente &#8211; für mich der beste Freund oder der größte Feind:</p>
<h2><strong>Glück oder „kein Pech“ haben</strong></h2>
<p>Auch wenn ich ein gutes reproduzierbares System gefunden habe, sollte mir immer klar sein, dass auch Glück (und/ oder Pech) eine vorhandene Komponente ist. Es ist immer möglich, dass sich etwas nicht wie geplant entwickelt und das auch noch absolut ohne ersichtlichen Grund. Ebenso kann ich nur planen, was ich verliere möchte &#8211; wie viel ich Gewinne wird stark vom Glück beeinflusst. Man kann das ein wenig mit einer Vollbremsung bei Höchstgeschwindigkeit vergleichen, dort zählen auch Größen wie Übung, Erfahrung, Reaktion, Straßenverhältnisse etc. &#8211; aber ein wenig Glück ist außerhalb der Tests in Idealumgebungen ist dann doch notwendig; denn nur eine kleine Pfütze oder ein ungünstiger Windstoß kann bei einer Vollbremsung aus z.B. 300 km/h heraus fatale Folgen haben.</p>
<p>LG Aurelius</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8230; to be continued </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vollzeit-Trader (Teil 1) &#8230; Challenges &#8211; soweit der Browser reicht</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2010/01/23/vollzeitrader-teil-1-challenges-soweit-der-browser-reicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 11:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Getting started]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Trading]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Broker]]></category>
		<category><![CDATA[Challenge]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Millionär]]></category>
		<category><![CDATA[Trader]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Artikelserie besteht aus drei Teilen, die ich der Übersicht und des Umfanges halber aufgeteilt habe. Bevor ich beschreibe, wie ich persönlich versuche meinen Lebensunterhalt als Vollzeittrader zu sichern und allgemein dieses Projekt angehe, muss ich ein paar Grundgedanken niederlegen und vielleicht auch Illusionen zerstören. Im ersten Teil schreibe ich etwas über den derzeitigen Trader-Boom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Artikelserie besteht aus drei Teilen, die ich der Übersicht und des Umfanges halber aufgeteilt habe. Bevor ich beschreibe, wie ich persönlich versuche meinen Lebensunterhalt als Vollzeittrader zu sichern und allgemein dieses Projekt angehe, muss ich ein paar Grundgedanken niederlegen und vielleicht auch Illusionen zerstören.</p>
<p>Im ersten Teil schreibe ich etwas über den derzeitigen Trader-Boom und meine Ansicht dazu (das ist wichtig für das Verständnis meines aufgezeigten Weges).</p>
<p>Im zweiten folgen die unverzichtbaren Schritte und Grundlagen, und im letzten stelle ich meine Systematik und Herangehensweise vor.</p>
<p>Diesen letzten Teil wird es nur öffentlich und ohne besonderes Passwort geben, wenn die beiden vorhergehenden Artikelteile kommentiert wurden; denn wir haben zwar laut Blogstatistik wahnsinnig viele Leser und Abonnenten, jedoch ist es für uns schwer einzuschätzen welche Zielgruppe hier liest und wie man uns einschätzt.</p>
<p>In letzter Zeit habe ich häufiger Mails erhalten, die mich insofern verwirren, dass sie den Eindruck erwecken, als wären wir hier alle Vollprofis. Wir sind eine gesunde Mischung aus erfahrenen und weniger erfahrenen Tradern und wünschen die Diskussion &#8211; unsere Konten sind sauber und einige verdienen mit Trading Geld – Millionäre gibt’s hier keine.</p>
<p>Wie alle, machen auch wir Verluste, Fehler und sind nicht anders als die anderen Trader dort draußen – das gehört nun mal alles zum „Spiel“. Hier gibt es keinen Supertrader, wohl aber erfahrende und gute Trader, die ihr über Jahre erworbenes Wissen gerne weitergeben und teilen.</p>
<p>&#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Challenges &#8211; soweit der Browser reicht oder wie werde ich in einem Jahr Millionär?</strong></span></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Realität, Fiktion oder einfach nur Werbung</strong></p>
<p>Ich schreibe diesen Post, weil ich das Gefühl habe, dass so manches mal die Realität auf der Strecke bleibt. Zur Zeit sprießen überall irgendwelche komischen Challenges aus den Blogs und Foren, bei denen Trader in x Monaten eine Million Euro ertraden wollen. Mal abgesehen davon, dass die meisten dieser Blogger &#8211; völlig realitätsfremd &#8211;  Verpflichtungen wie Steuern und sonstige Kosten und kapitalabhängige Gegebenheiten und Haftungshintergründe bei den jeweiligen Brokern überhaupt nicht beachten, bekommt man immer automatisch das Gefühl, es handelt sich um Marketingauktionen oder um Aktionen Leser für einen Blog zu gewinnen.</p>
<p><strong>Die Ketzer</strong></p>
<p>Auf der anderen Seite kann man aber im Internet auch wunderschön beobachten wie die Community diejenigen, die es versuchen, sofort kreuzigt. Man hat grundsätzlich gar keine Chance seinen Erfolg anzupreisen; denn noch bevor man die erste Aktion startet, fallen alle über einen als „Ketzer der Märkte“ her. Ich halte mich in der Regel dabei immer zurück, da meine Meinung an dieser Stelle nichts bewirkt, denn:</p>
<ul>
<li> die Profis lesen so etwas gar nicht erst,</li>
</ul>
<ul>
<li> die Fortgeschrittenen haben längst ihr eigenes Bild,</li>
</ul>
<ul>
<li> die Anfänger und Einsteiger merken schneller selbst wie es läuft als ihnen lieb ist</li>
</ul>
<ul>
<li> und Tradern mit devotem Guru-Anhänger-Verhalten ist sowieso nicht zu helfen.</li>
</ul>
<p>Der Hauptgrund meiner Zurückhaltung ist aber, dass ich nicht weiß, ob derjenige es nicht vielleicht doch schaffen könnte; denn alles ist grundsätzlich möglich.</p>
<p><strong>Können zeigen: Demo oder Real</strong></p>
<p>Die Argumentation, ob jemand ein Demo-Konto nutzt oder nicht ist völlig nebensächlich; dies entspricht der gleichen Argumentationsgrundlage, bei denen Trader behaupten der Broker sei an ihren Verlusten schuld. Selbstverständlich hat der Broker oder die Art des Kontos einen maßgeblichen Einfluss auf die Performance und schon aus psychologischen Gründen sind diese Unterschiede zwischen Real- und Demokonto naturgegeben.</p>
<p>Aber genauso wenig wird jemand Millionär (vom Kontostand her) weil er einen tollen Broker oder ein Demokonto hatte, wie er pleite geht auf Grund des Brokers oder der Plattform – es gilt in beiden Fällen die Nachteile und Vorteile durch Kompetenz auszugleichen. Man kann an dieser Stelle das Beispiel von Spitzenfahrern der Formel 1 anführen, welche permanent  irgendwelchen Nachteilen bei unterschiedlichen Strecken und Wetterverhältnissen ausgesetzt sind; die guten Fahrer fahren nicht nur im Training (demo) gut sondern auch im Rennen (real) &#8230; und umgekehrt – und wenn einer nicht Weltmeister wird, liegt es sicher nicht am Wetter.</p>
<p>Abschließend sollte man die ganze Demo-/ Real-Frage noch mal logisch betrachten:</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Meistens wahr ist:</span></em></p>
<ul>
<li> Wer ein Realkonto erfolgreich handeln kann, der kann auch eine Demokonto erfolgreich handeln.</li>
</ul>
<ul>
<li> Wer ein Demokonto nicht erfolgreich handeln kann, der wird in der Regel auch bei einem Realkonto nicht erfolgreich sein.</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Absolut ohne Zusammenhang ist:</em></span></p>
<ul>
<li> Wer ein Demokonto erfolgreich handeln kann, der schafft das noch lange nicht auf einem Realkonto.</li>
</ul>
<p>Auch wenn der letzte Satz logisch erscheint, so sind die Umgebungsparamter viel zu mannigfaltig, als dass diese Aussage pauschal gelten kann. Wenn ein „Niemand“ das sagt wird er angegriffen, spräche so ein Broker selbst oder ein bekannter Vollprofi wäre man schon vorsichtiger. Hat es einer schon mehrmals bewiesen, schweigt man und wartet geduldig auf seine erste Niederlage um zu sagen: „Siehste!“.</p>
<p>Ob es nun wirklich so einfach ist eine Million Euro mit Trading zur verdienen vermag ich nicht zu bewerten – aus meiner persönlichen Sicht ist es sehr schwer.</p>
<p>LG Aurelius</p>
<p><strong>&#8230; to be continued</strong></p>
<p><strong>Folgeartikel: Vollzeitrader (Teil 2) &#8230; schon eine Challenge für sich</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Börse &#8211;  Massenpanik &#8211; Schweinegrippe</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/11/10/borse-massenpanik-schweinegrippe/</link>
		<comments>http://www.daytradingteam.de/2009/11/10/borse-massenpanik-schweinegrippe/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 11:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Indikator]]></category>
		<category><![CDATA[Trader]]></category>
		<category><![CDATA[Trading]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder aktive Händler/ Trader kennt vermutlich die Situation, dass sich viele Vorgänge des Alltags auf die Abläufe an der Börse projizieren lassen. Begriffe wie Panik und Massenhysterie sind in diesem Zusammenhang sicher die bekanntesten psychologischen Phänomene und die Frage die sich oft stellt: Gehe ich mit dem Trend oder stelle ich mich gegen ihn &#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder aktive Händler/ Trader kennt vermutlich die Situation, dass sich viele Vorgänge des Alltags auf die Abläufe an der Börse projizieren lassen. Begriffe wie Panik und Massenhysterie sind in diesem Zusammenhang sicher die bekanntesten psychologischen Phänomene und die Frage die sich oft stellt:</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Gehe ich mit dem Trend oder stelle ich mich gegen ihn &#8230; oder verhalte ich mich neutral?</strong></span></p>
<p>Da meine berufliche Heimat in der medizinischen Biometrie liegt und ich mich auch im alltäglichen Leben der Statistik oder allgemein der Mathematik sehr verbunden fühle, sind die derzeit auftretenden Panikphänomene und Hystereien für mich nicht sehr überraschend und oben genannte Frage wird sich sicher der eine oder andere selbst schon gestellt haben. <strong> </strong></p>
<p><strong>Impfen oder nicht, das ist hier die Frage!</strong></p>
<p>Ich löse für mich das Problem nach einem festen Schema, so wie die meisten Probleme in meinem Leben. Dieses Schema ist übertragbar und wer mit solchen Methoden etwas anfangen kann, findet es vielleicht interessant; wer nur emotional lebt, sollte das Folgende nicht weiter beachten. Fett und in Klammern sind die passenden Börsenbegriffe aufgeführt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Als Trader könnte man das Problem der Fragestellung z.B. unter Berücksichtigung des Umfeldes (Familie/ Hobby, etc.)  folgendermaßen lösen:</strong></span></p>
<p><span style="color: #008000;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>&#8220;Neutral</strong>&#8221; verhalten</span></span> (<strong>Flat</strong>) könnte bedeuten: &#8230; dass Haus nicht mehr zu verlassen oder nur mit Gummihandschuhen und Mundschutz das Haus zu verlassen. Ich werde vermutlich nicht erkranken, habe auch keine Nebenwirkungen (<strong>kein Verlust</strong>) &#8211; wie lange ich so rumlaufen muss, weiss ich nicht und ob es realistisch und umsetzbar ist bleibt fraglich. (<strong>Muss ich vom Börsenkapital leben?/ Reichen meine Ersparnisse?</strong>).</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #008000;">Die Antwort auf <strong>&#8220;Impfung oder Verzicht&#8221;</strong> bedarf einer persönlichen Risikoabschätzung:</span></span></p>
<p>Dazu kann ich z.B. folgende &#8220;Indikatoren&#8221; und Fragestellungen einbeziehen:</p>
<ul>
<li>Sind die Nebenwirkungen und die zu erwartende Sicherheit eine Impfung wert (<strong>CRV</strong>)?</li>
<li>Bin ich Risikopatient und muss bei Infektion mit einem schlechteren Verlauf rechen (<strong>Eigene Trefferquote und Handelserfahrung</strong>)?</li>
<li>Ist die Möglichkeit der Mutatation der Pandemie eine Bedrohung (<strong>Stopsetzung und Fortschreiten des Trends</strong>)?</li>
<li>Wie ist die derzeitige Prognose bei Infektion (<strong>Einstieg und Austieg/ Trefferquote/ Backtest</strong>)?</li>
<li>Wem kann ich vertrauen: Statistik, Medien, Politik, Arzten, etc. (<strong>News, Börsenbriefe, Gurus, etc.</strong>)?</li>
<li>Ist es eine Massenhysterie oder ein ernstzunehmender langfristiger Trend (<strong>False Breakout oder Breakout</strong>)?</li>
<li>Ist es eine Pharmaindustrie-gesteuerte Aktion (<strong>Manipulation/ Insidergeschäfte</strong>)?</li>
<li>Gibt es die Möglichkeit eine Teilentscheidung zu treffen (z.B. halbe Impfung oder Impfstoffwahl) (<strong>Postionsgrößenanpassung vs. &#8220;all in&#8221;</strong>)?</li>
</ul>
<p>Kann ich diese Fragen für mich klären, komme ich zu einer Entscheidung &#8211; ich kann durch dieses Regelwerk ein ausschliesslich emotionalgesteuertes Handeln gut einschränken.</p>
<p>Natürlich lassen sich die Begriffe auch umverteilen oder ein wenig anders anordnen und sicherlich gibt es noch mehr, was man auflisten könnte &#8230; Ich will hiermit vor allen Dingen die möglichen Parallelen und  Schemata bzgl. der Entscheidungsfindung im <strong>Trading </strong>und<strong> Alltag</strong> darstellen.</p>
<p>LG Aurelius</p>
<p>P.S.: Ich bin kein Verschwörungtheoretiker, aber möchte an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass die Bevölkerung der Bundesrepublik derzeit Zeuge wird, wie handlungsunfähig unsere Regierung um Falle einer dramtischer verlaufenden Pandemie wäre &#8211; unsere Bevölkerung wäre schneller dezimiert als wir Zahlen aktualisieren könnten (natürlich mit Ausnahme von Politik und Militär, die selbstverständlich bevorzugt behandelt werden). Anmerkung: Das ist kein hohle Floskel sondern basiert u.a. auf Fakten wie z.B. Planungs- und Organisationsmängeln, Honorierungsmißständen und Dosierungsproblematik der Medikation.</p>
<p>P.P.S.: <a href="http://www.google.org/flutrends/intl/de/de/" target="_blank">FLUTRENDS</a></p>
<p>P.P.P.S.:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3_AbD9I402Y&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/3_AbD9I402Y&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Overtrading durch Tagesziele ?</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/06/14/overtrading-durch-tagesziele/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 07:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Trading]]></category>

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		<description><![CDATA[In der letzen Woche habe ich bei mir beobachtet, dass es vielleicht gar nicht so sinnvoll ist ein Tagesziel zu haben. Warum ? Nun ja, meine These ist folgende: Durch das Tagesziel ist man verpflichtet, dieses auch zu erreichen. Erreicht man dieses nicht, z.B. durch Minus-Trades bleibt logischerweise zum Wochenziel nur noch entsprechend weniger Tage. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>In der letzen Woche habe ich bei mir beobachtet, dass es vielleicht gar nicht so sinnvoll ist ein Tagesziel zu haben.</p>
<p>Warum ?</p>
<p>Nun ja, meine These ist folgende:</p>
<p>Durch das Tagesziel ist man verpflichtet, dieses auch zu erreichen. Erreicht man dieses nicht, z.B. durch Minus-Trades bleibt logischerweise zum Wochenziel nur noch entsprechend weniger Tage.</p>
<p>Also klebt man vor dem Rechner von 8-22 Uhr. Es sei denn, dass Tagesziel ist bereits um 9:13h (wie bereits mehrfach geschehen) schon erreicht. Dann wird der Rechner abgeschaltet.</p>
<p>Aber in der Praxis ist es doch so, das man, nur um das Tagesziel zu erreichen, auch qualitativ geringwertigere Setups nimmt. Eben genau die, die dann so &#8220;lala&#8221; sind. Frei nach dem Motto: &#8220;Ach, nur schnell noch ein paar Punkte aus dem Markt holen, dann habe ich mein Tagesziel erreicht und Freizeit.&#8221;</p>
<p>Und wenn ich es recht bedenke, ist das von qualitativen Trading weit entfernt. Nicht das ich hier falsch verstanden werde: Ziele sind sehrwohl vorhanden, ohne Ziele &#8211;  kein Weg der dorthin führt. Es geht es darum, ob der &#8220;Weg&#8221; der Richtige ist?</p>
<p><strong>Also Qualität vor Overtrading. Mehr Freiheit des Tradingalltags geniessen und nur die sauberen 5 Sterne Setups handeln ?</strong></p>
<p>ABER: Setzt man sich nicht gerade dadurch unter mehr Druck als eigentlich sein muss? Ist es nicht gerade die Unbedeutssamkeit des einzelnen Trades der den Gesamterfolg sichert ?</p>
<p>Andererseits hingegen, wenn ich mein Setup auf 60min suche, bekomme ich solche 5 Sterne Setups natürlich nicht jeden Tag. Ich kann also, um mein Tagesziel zu erreichen, nur solche Zeitrahmen wählen, die mir ein solches 5 Sterne Setup gewährleisten. ( z.B. 10min oder Tick Basis )</p>
<p>Oder ich suche solche 5 Sterne Setups auf EOD Basis aus.</p>
<p>Ein weiterer Lösungsansatz ist halbautomatisches Handeln.</p>
<p>Also wenn das Setup passt, aber noch lange Zeit braucht um sich zu entwickeln. Dann einfach Order ins System, entsprechenden Stopp der Handelslogik hinzugefügt und laufen lassen &#8211; Wandern gehen <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Eingeweihte wissen was ich meine <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber irgendwie bin ich mit diesem Gedankenspiel noch nicht ganz zu Ende.</p>
<p><strong>Eigentlich kann nur durch die Kunst des Weglassens, der qualitativ minderwertigen Trades, das Ergebniss verbessert werden. </strong>Vermieden werden soll das bloße Rumgeklicke: Buy-Sell- Eingezahlt. Schon wieder ein Minus-Trade.</p>
<p>Ich möchte hiermit eine Diskussion anstossen, in der es um die Qualität im Trading und deren Handhabung im Trading geht.</p></div>
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