Futures

Trade Of The Day – Vorteile von Tickcharts

Das folgende Video sollte eigentlich nur ein Video zur Erklärung von Vor- und Nachteilen von Tick-Charts werden, allerdings dokumentiert es am Ende (ab Minute 9:45) einen lucky-winner im FDAX des heutigen Tages. Ich denke das verdeutlicht recht beeindruckend wie vorteilhaft richtige Werkzeuge sein können, wobei ich natürlich höchst vorsorglich anmerken möchte, dass das nicht immer so läuft. Je kleiner die Kompression, desto mehr Fehlsignale! Wer bereits regelmäßig mit anderen Chartarten als Minuten- und Stunden-und Tages-Charts arbeitet, kann sich das Video sparen! Chartkompressionen: Tickcharts from Aurelius on Vimeo.

Trading mit Orderbuch und Times & Sales

Wer Zeit hat und Interesse einen Einblick in das Orderbuchtrading zu bekommen, sollte mal einen kurzen Blick drauf werfen, wobei ich gleich erwähnen möchte, dass diese Art des "Orderbuchlesens" eine ganz besondere (persönliche) ist, da man im Futuresmarkt weniger Informationen hat und speziell in einigen Märkten das "Lesen" auf Grund der Geschwindigkeit sehr schnell erfolgen muss. Die Idee hinter meinem Ansatz ist die Repräsentativität des Orderbuchs für den jeweiligen Markt und die damit verknüpfte Information aus der Times- und Sales-Liste. Das Ganze ist kein heiliger Gral und wer nicht bereit ist, einmal selber mehrere Stunden am Stück einem Kurs zu folgen, kann sich davon verabschieden mit Methoden dieser Art zu traden. Für mich funtkioniert dieser Ansatz sehr gut und ich bin sicher er lässt sich noch erheblich verbessern, wenn man weitere Aspekte mit einbezieht. Grundsätzlich sollte auch jedem klar sein, dass ich hier nur die "Spitze des Eisbergs" zeige. Bevor es los geht eine Bemerkung von mir in eigener Sache; ich habe es nicht mit den anderen Blogautoren abgesprochen, vermute aber, sie sehen es ähnlich: Viele von Euch wissen. dass wir grundsätzlich immmer kostenlose Inhalte anbieten und uns auch bemühen die Inhalte zeitnah zu posten; dennoch möchte ich bemerken, dass ich meine Haltung diesbzgl. ein wenig geändert habe: Ich werde zukünftig keine privaten Mails zu Artikeln beantworten und stundelange Skpype-Gespräche mit Lesern führen, die nicht bereit sind, sich an Diskussionen im Blog zu beteiligen - Sinn und Zeck dieses Blogs ist unter anderem der rege Austausch mit gleichgesinnten, dies war mein Motor in den letzten Jahren und nur dies garantiert IMHO langfristgen Erfolg in dieser Branche (mal abgesehen davon, dass mir einfach die Zeit fehlt). Dies ist auch der Grund warum ich diese Videoreihe nicht live sondern zeitverzögert veröffentliche; denn ich habe es vorgezogen sie vorerst einem kritischeren Publikum vorzustellen, deren Meinung und Diskussionsfreudigkeit ich sehr schätze, was mir dann auch die Möglichkeit bietet, mich selber weiterzuentwicklen und zu lernen; denn meine weitgehend bekannte Philosphie ist, dass nur das stetige Hinterfagen von Ideen und Konzepten eine hohe Qualitöt garantiert. Ein weiterer wichtiger Punkt, den ich an dieser Stelle ebenfalls erwähnen möchte, ist die Diskussionskultur: Ich möchte in einer kritischen aber respektvollen Umgebung diskutieren und dies fehlt mir immer öfter in öffentlichen Blogs: Öffentlich zugänglichen Blogs fehlt häufig ein kompetentes Moderatoren-Team, dass mit entsprechender Konsequenz und Diplomatie gegen Blog-Trolls vorgeht und ich erwische mich regelmäßig, dass ich äussert sensibel und aufbrausend auf dümmliche Kritik reagiere - statt die Leute einfach auszublenden, verrenne ich mich in sinnlose und zeitraubende Off-Topic-Diskussionen, die eigentlich niemanden nutzen. Ich denke meine Haltung ist jetzt klar und meine zukünftigen Reaktionen bzw. Nicht-Reaktionen verständlich. Nun viel Spass mit dieser Video-Serie, ich werde dazu vermultich auch ein Webinar veranstalten (nach Marvin); denn viel deutschen Stoff gibt es zu diesem Thema nicht. LG Aurelius [XXX] Scalping with DOM and Times and Sales from Aurelius on Vimeo. Scalping with DOM and Times and Sales - Part 2 from Aurelius on Vimeo. Blockorder vs. Blockfill from Aurelius on Vimeo. Vorbereitung zum Trading mit DOM und T&S from Aurelius on Vimeo. DOM und T&S--Colors from Aurelius on Vimeo. Preis-Magnet im Orderbuch from Aurelius on Vimeo. [/XXX]

NinjaTrader 7

Nun trade ich live seit ca. 1,5 Jahren mit Ninjatrader, davon ein halbes Jahr mit der neuen Version. Zwischendurch war ich kurz davor abzuspringen, da ich unter NT6 immer mehr Stabilitätsprobleme bekam. Insbesondere der Umgang mit einer hohen Zahl an Daten und Indikatoren zwang NT6 immer wieder speichertechnisch in die Knie und nach eine umfassenden Recherche im Internet musste ich feststellen, dass ich nicht der einzige mit diesem Problem war. Nun bin ich vom Typ nicht jemand, der gleich die Flinte ins Korn wirft und habe ausserdem auch noch ca. 2000 Dolar in die Software investiert, was dazu führte, dass ich mich in das Beta-Tester Programm von NT7 eintrug mir schon mal anschaute was mich in Zukunft an Verbesserungen erwartet. Nun ist der erste offizielle Release Candidate erschienen (Version 7.0.0.23), welcher verhältnismäßig stabil und sicher läuft (übrigens schon seit Version 7.0.0.17). Ich werde an dieser Stelle nun nochmals die für mich wichtigsten Änderungen kurz beschreiben: Stabilität der Datenbank: NT6 hatte das Problem, dass bei Abstürzen nicht selten die Datenbank korrumpiert wurde. In der Statistik tauchten plötzlich Trades auf, die man selbst nie tätigte, einige andere fehlten komplett. Die Datenbank war nicht in der Lage zeitgleich mehrere Tickdaten-Streams auf komplexe Indikator-Kombinationen anzuwenden und diese performant wieder bereitzustellen - nach kurzer Zeit stand die Platform und ein Neustart war erforderlich. Diese Phänomene habe ich bei NT7 nicht mehr erlebt, natürlich stürzt die Software noch das eine oder andere mal ab, aber nie im Regelbetrieb, sondern nur bei Extremsituationen (z.B. mehrere Backtests gleichzeitig). Für meine Zwecke kann ich also jetzt von ausreichender Stabilität sprechen. Backtesting und historische Daten: Eine der wichtigsten Verbesserungen ist der Umgang mit historischen Daten. Man ist nun in der Lage historische Daten zu importieren, auch wenn diese nicht mit den lokalen Zeiteinstellungen harmonieren. Die Zeitzone ist beim Import wählbar und Daten jeder örtlichen Herkunft werden somit problemlos und komfortabel importiert. Besonders dankbar bin ich für die Funktion des automatischen Nachladens von abgelaufenen Kontrakten, so werden Kontrakte automatisch gemischt und man erspart sich das umständliche "mergen". Damit ist auch das spontane Testen eines Ansatzes auf andere Kontrakte leicht und schnell möglich (wenngleich es noch kleine Probleme beim Übergang von Kontrakten gibt). Die Backtests laufen sehr stabil und auch die Monte Carlo Simulation ist eine schöne Ergänzung, wobei man erwähnen sollte, dass diese Funktionalität nicht sehr benutzerfreundlich zur Verfügung gestellt wird. Charting: Das Charting wurde weiter bzgl. der Stabilität verbessert, das Darstellen mehrere Zeitebenen inkl. Indikatoren in einem Fenster ist arbeitserleichternd und fördert die Übersichtlichkeit. Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit Indikatoren im Chart des einen Instruments mit Preisen eines anderen Instrumentes zu versehen; dies eignet sich besonderes gut für kleine und kurzfristige Intermarket-Analysen. Der Vollständigkeit halber sei noch die nun mögliche Darstellung von Tages- und Wochencharts erwähnt. Dies sollte zwar selbstverständlich sein, war aber für Futures in der alten NT-Version nicht möglich. Sonstiges: Wichtig ist ohne Zweifel die Möglichkeit, dass NT sich schon beim Start mit den Brokern verbindet (sofern diese das automatisiert erlauben). Das ist nicht nur komfortabel, sondern auch für den automatischen Handel eine wichtige Bereicherung. Gerade beim automatischen Handel gibt es viele kleine Verbesserungen, die ich hier nicht im Detail erwähne aber, die den Betrieb und die Kontrolle über die Systeme erleichtern (z.B. manueller Eingriff in laufende Systeme, etc.). Ein regelmäßiger Neustart des Betriebssystems, um einen ordnungsgemäßen Betrieb sicherzustellen ist nicht mehr notwendig. Alles in allem habe ich wieder meinen Frieden mit NT und kann NT wieder ohne schlechtes Gewissen als Handelsplatform für den privaten Trader empfehlen, wobei ich ergänzen möchte, dass NT aus meiner Sicht nur dann als Kauf- oder Miet-Version sinnvoll ist, wenn man nicht nur ausschließlich diskretionär und ohne Indikatoren oder charttechnische Hilfsmittel handelt. In diesem Falle reicht eine kostenlose "Broker"-Version aus. Kaufen oder mieten sollte man NT nur, wenn man zumindest einen größeren Teil des Umfangs auch wirklich nutzt (und natürlich nur dann, wenn man sich schon mal die Kosten irgendwie anderweitig ertradet hat :) ). Ich werde mit diesem Artikel ein kleine Indikator-Serie starten, die nicht nur für NT-User interessant sein könnte, sondern auch allgemein für Trader, die Indikatoren und charttechnische Hilfsmittel beim Trading verwenden.

NinjaTrader und seine Tücken

Vorne weg möchte ich bemerken, dass ich nach wie vor der Meinung bin, dass es sich bei NinjaTrader um eine der besten Plattformen auf dem Markt für private Trader handelt. Die Möglichkeiten von Unterstützungen für diskretionären Methoden bis zu vollautomatischen Handelssystemen sind nahezu unerschöpflich und wenn man programmiertechnischen Hintergrund hat gibt es derzeit kaum bessere Alternativen. An dieser Stelle will ich allerdings noch mal eine Diskussion au dem Blog aufgreifen, die die Stabilität, Performance und Zuverlässigkeit der Software betreffen. Um dies zu verstehen muss ich eingangs etwas über meinen Trading Desktop und die Einstellungen erzählen: Primär trade ich mit NinjaTrader Futures, Forex und Aktien bei IB und Futures bei Mirus. Ich habe zudem noch sechs Metatrader-Accounts bei verschiedenen Brokern, wobei die Accounts auf zwei Rechner verteilt werden und auf meinem Hauptrechner nur zwei Metatrader-Applikationen laufen. Auf meinem Trading PC mit zwei Monitoren läuft also gleichzeitig immer: Skype Firefox Metatrader – FXOpen Metatrader – FXPro NinjaTrader IB-Trader Workstation Ich nutze dafür einen Quad-Core PC mit 3 GHZ und 16 GB RAM und zwei 1 TB Festplatten (Raid) mit zwei 24 Zoll-Monitoren. Diese Konfiguration ist übrigens wesentlich perfomanter als die Nutzung des Mac-Pro mit ähnlicher Konfiguration (von Virtualisierung spreche ich hier gar nicht erst – ich erwähne das, weil ich ein Unix- und Apple-Kind bin und das Unternehemen aus Redmond nur die Qual der Wahl ist). Die Prozessor-Auslastung liegt pro Prozessor zu „normalen“ Tagesmarktphasen bei 10%-20% abends und nachts bei ca. 1%-2%. Ich denke an dieser Stelle wird jedem klar sein, dass die Hardwareausstattung mehr als ausreichend ist und diesbezüglich kein Engpass zu erwarten sein sollte. Auf meinem Desktop nutze ich zwei Workspaces jeweils auf zwei Bildschirmen. NinjaTrader bietet die Möglichkeit immer jeweils einen Desktop in den Hintergrund zu stellen (nicht sichtbar) und zwischen diesen zügig (relativ gesehen) zu wechseln – ein Workspace dient den Futures, der andere den Aktien. In der Regel habe ich auf dem primären Monitor zwei und auf dem anderen sechs-neun Charts (je nach Marktphase) gleichzeitig offen. Die Charts enthalten in der Regel immer mindesten drei, höchstens 8 Indikatoren – allerdings sind einige Charts mit komplexen (seitens der Berechnung) und kommerziellen Indikatoren ausgestattet. An dieser Stelle möchte ich nicht darüber sprechen, ob es für den einen oder anderen sinnvoll ist mit mehreren Indikatoren zu arbeiten – sondern einfach nur festhalten, dass ich von einer professionellen Software, die mich immerhin ca. 1000 Euro kostet, eine stabile Funktionalität erwarte – daher nun die Nachteile, wobei ich mich auf die wesentlichen konzentriere, insbesondere die, die mich schon einige Euros gekostet haben :) : Grundsätzliches I: Es gibt ein massives Problem mit dem Speichermanagement. Da ich mich recht gut mit der Softwareproduktion und -Entwicklung auskenne, kann ich dieses Problem relativ leicht lokalisieren. NinjaTrader kann zum Teil nicht mit der Menge an Informationen durch Chart-Input, Berechnung von Indikatoren und temporärer Speicherung dieser Daten umgehen. Die Software muss in regelmäßigen Abständen neu gestartet werden, weil sie vermutlich über zu wenige Mechanismen zum Schutz vor Speicherüberläufen verfügt. Besonders dramatisch gestaltet es sich, wenn man kleinere Tickcharts in Märkten mit hohem Volumen über eine größere Periode (z.B. 20 Tage) öffenen will – hier kommt NinjaTrader und seine Datenbank z.B. im ES-Future  schnell an seine Grenzen und wirft eine Fehlermeldung aus. In einigen Foren habe ich gelesen, dass sogar ein regelmäßiger kompletter Neustart des Betriebssystems empfohlen wird. Grundsätzliches II: Die Datenbank-Basis, die verwendet wird ist nicht annähernd als qualitativer und performanter Standard zu bezeichnen. Kaum eine moderne und professionelle Software würde diese Software noch benutzen – sie ist bekannt für ihre Grenzen und Anfälligkeit. Chart- und Instrumentwechsel: Beim Wechsel von Werten kann es unter höherer Last zu Fehlern im Chart kommen, der Chart kann dann trotz Reload-History-Funktionen nicht mehr aktualisiert werden und zeigt ein unverständliches Gap – ein Neustart der Software behebt das Problem. Besonders problematisch ist dies in folgenden Fällen: bei kommerziellen Indikatoren mit Online-Lizensprüfung, bei kleinen Tick-, Range- und Volumcharts in Märkten mit großem Volumen; hier kann schon mal einige Zeit dauern bis der gewünschte Chart gezeichnet wird. Newstime: Heftige Kursbewegungen können die Software kurzzeitig „einfrieren“ – dies wird natürlich genau dann zum Problem wenn man eine Position zu dieser Zeit schließen muss. An dieser Stelle vermute ich wieder Probleme mit der Datenbank, hier scheint es einen Stau beim wegschreiben von Informationen zu geben - das Problem erinnert mich zumindest stark an die Ereignisse mit besagter Datenbank in den 90er Jahren. Letztendlich ist dies aber ein Problem von vielen Trading-Software-Produkten. Auswertungen: Die Auswertungen sind zum Teil sehr sonderbar, sie zeigen manchmal Trades an, die man nie gemacht hat und weichen nicht selten von den Kontoauszügen des Brokers ab. Trader mit ein bis fünf Trades am Tag werden das vermutlich nicht bemerken, jeder den ich kenne, der bis zu 40 Trades am Tag macht hat das gleiche Problem schon mindestens einmal gehabt. Meist kann man das Problem lösen, indem man die Datenbank repariert – das funktioniert allerdings nur dann, wenn die Software samt Datenbank nicht zwischendurch abgestürzt ist. Besonders ärgerlich ist bei der Auswertungsfunktionalität, dass Euro wie Dollar behandelt werden und keine Umrechnungsfunktion existiert – sinnvolle Auswertungen sind daher nur durch Trennung der Märkte möglich. Anbindung an den Broker: Zwar kann man mit der Multibroker-Lizens viele Broker anbinden, jedoch sind einige Funktionalitäten nicht standardmäßig integriert: So lässt sich der Account bei IB zwar mit allen Informationen  zum Buying-Power etc. abrufen, jedoch lässt sich die 24-stündige Zwangtrennung von IB nicht umgehen – dies ist für automatische Handelssysteme natürlich schlecht. Bei Mirus gibt es dieses Problem nicht, dafür hat man dort keinerlei Angaben zum Konto ausser dem aktuellen Kontostand  - wie sich dieser bei laufenden Positionen berechnet und vor allen Dingen in welchen Zeitfenstern und der reelle Abgleich mit dem Konotauszug bleibt ein Rätsel für den Anwender. Gut das klingt zum Teil heftig ... ist aber alles nicht so schlimm, wenn man sich Workarounds erarbeitet und ein wenig Verzicht auf Komfort übt. Mich persönlich stört es vor allen Dingen deshalb, weil ich von einer kommerziellen Bezahl-Variante ein wenig mehr erwarte und stecke daher große Hoffnung in die Version 7.0. Trader, die nur einfache Orderarten nutzen und vor allen Dingen nur verhältnismäßig wenige Order in das System eingeben oder solche, die nur mit schlichten Charts und ein bis zwei Werten auskommen werden diese Tücken vermutlich nie kennenlernen. Es ist wie eine Diskussion über Autos oder Motorräder: Wer nie mehrfach oder regelmäßig 250-350 km/h fährt und dies für Irrsinn hält, wird niemals über die Qualität eines Fahrwerks oder einen PS-Hubraum-Verhältnises ernsthaft nachdenken und wird das Verhalten seines Fahrzeugs für korrekt halten und auch Fehlverhalten nicht unmittelbar erkennen – reizt man sein Fahrzeug allerdings tatsächlich regelmäßig aus – bemerkt man diese Mängel schnell. Aus diesem Grunde gibt es in der europäischen Industrie harte Tests zur Qualitätssicherung, die bei den Produkten an die Grenzen gehen, um diese zu bewerten – dies ist bei NinjaTrader definitiv nicht geschehen (würde auch mit dieser Datenbankwahl vermutlich zu einem Fiasko führen). Böse Zungen behaupten, dass vermutlich die meisten Anwender pleite sind, bevor sie in den Genuss der ganzen Probleme kommen :). Dennoch: NinjaTrader bleibt meine erste Wahl, insbesondere weil Support und Service erstklassig sind und die Community stetig wächst – und für kurzfristiges Trading ist es eine der besten Plattformen für private Trader überhaupt. Ich denke, dass es aber wichtig ist, immer offen, ehrlich und unabhängig Lob und Kritik gleichwertig an entsprechender Stelle anzubringen und sämtliche Dinge regelmäßig und mit ein wenig Abstand neutral zu bewerten. In diesem Sinne kann ich die Software, trotz dieser Wermutstropfen, weiterhin empfehlen und stehe nach wie vor zu Fragen und Hilfestellungen zur Verfügung. LG Aurelius

Wochenausblick der Indizes, Eurostoxx, Bund und Dax vom 23.11.09

Wochenausblick für Indizes aus der Sicht der Markttechnik Vergangene Zählung in Schwarz Kursmöglichkeiten + Marktechnische Punkte sind in Blau FESX (Eurostoxx Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 2940 2900 2820 Revue der letzten Woche: Der Anfang der Woche war von Kursausetzern der Eurex geplagt, so das ich mich zu keiner Analyse hinreissen lasse. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Eurostoxx befindet sich auf dem 60min Bild in einem gemischten Bild. Ein erstes abwärtsgerichtetes 1-2-3 ist bereits etabliert. Findet aber ein starken Widerstand bei 2820. Denkbar wäre, dass die Kurse hier nochmal abprallen und einen Teil der Abwärtsbewegung vom Donnerstag / Freitag wieder gut machen. Das könnte aber auch nur ein „schwungholen“ für weiteren Abwärtstrieb sein... Also nicht gleich over-bullish werden. Mit Ausbildung eines 1-2-3 in short Richtung in der letzten Woche wird die Aufwärtszählung stark in Mitleidenschaft gezogen. Ganz Mutige sehen bereits erste Verkausfsignale und sehen sogar ein Ziel bei 2680. Übrigens: Solange der Index nicht unter 2680 fällt ist das „ganz grosse Bild immer noch long, da ist die Bewegung abwärts im Moment nur die Korrektur“. Ob sich das letzte Hoch tatsächlich als tieferes Hoch entpuppt und eine marktechnischen Punkt 3 ausbildet warten wir mal ab. Das wissen wir unter 2650. FGBL (Bund Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 120,50 120,99 122,44 123,04 Revue der letzten Woche: Eine typische Woche der Richtungslosigkeit auf Tagesbasis. Erstes Kaufsignal ist bereits aktiviert worden, bei 122,41 Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Bund befindet sich in einem aufwärtsgerichteten 1-2-3. Und solange weiter höhere Hochs und höhere Tiefs ausgebildet werden, wird das auch so bleiben. Sollte jedoch der Bund unter die letzte 3 fallen, werden die Karten neu gemischt. Dies kann relativ schnell passieren, weil auf Tagesbasis das Bild immer noch nicht eindeutig ist. Denkbar ist aber zunächst ein Anstieg bis 123,04 FDAX (Dax Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Markante Bereiche: 5600 5650 5850 Revue der letzten Woche: Die Woche ging erst aufwärts wie schon letzte Woche geschrieben. Dann gings runter. Erst sachte, dann immer stärker. Was wir gesehen haben, war erst eine Schliessung des Gaps 13-14.11. Dort bildete sich bereits schon ein erstes abwärtsgerichtetes 1-2-3 aus. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Dax befindet sich seit dem 19.11. in einem intakten, abwärtsgerichteten 1-2-3. Günstig wäre nun ein Rücklauf der Abwärtsbewegung bis 5750. Könnten die Kurse sich dort nicht halten, darf man weiter fallende Kurse erwarten. Geht es deutlich über 5750 hinaus, dann wird wohl 5850 nochmal angetestet. Im Moment muss man aber tendentiell von weiter fallenden Kursen ausgehen. Ein Pullback bis 5750 ist nur eine Möglichkeit billig aus seiner Long Position rauszukommen Wenn es runter geht, dann sehen die ersten wohl ein mögliches Ziel bei 5319. 5600 ist eine interessante Marke, dort liegen sowohl Fibonacci Trader auf der Lauer ( 50% Retracement, der gesamten Aufwärtsbewegung ), als auch mehrere Widerstände. -------- Die Charts sind mit NinjaTrader erstellt worden. Dies stellt wie immer keine Handlungsaufforderung dar. (Siehe auch §Haftungsausschluss im Impressum) simple and profitable trading wünscht euch Carsten

Wochenausblick der Indizes, Eurostoxx, Bund und Dax vom 17.11.09

Der heutige Wochenausblick kommt spät, dafür auch noch kürzer: Das Ganze hat aber einen guten Grund: Der Datenfeed der Eurex - Zenfire sendet manchmal die Outrights und Spreads mit, dadurch ist eine seriöse Analyse so nicht möglich. Das Problem soll anscheinend wohl morgen behoben werden. Deshalb habe ich die Marktechnischen relevanten Punkte in Schwarz eingezeichnet und evtl kommende in Blau. Eines aber Vorab: Allen Unkenrufen zu Trotz befinden wir uns in allen drei betrachten Märkten in einem marktechnisch etablierten Aufwärtstrend ( 1-2-3 ) Deshalb ist zunächst von weiter steigenden Kurse auszugehen, solange neue Hochpunkte (2) und Höhere Tiefpunkte (3) ausgebildet werden. Nächste Woche wird es dann wieder eine umfassendere Analyse geben. simple and profitable trading wünscht euch Carsten

Wochenausblick der Indizes, Eurostoxx, Bund und Dax 9.11.09

Wochenausblick für Indizes aus der Sicht der Markttechnik Vergangene Zählung in Schwarz Kursmöglichkeiten + Marktechnische Punkte sind in Blau FESX (Eurostoxx Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Support: 2715 Widerstand: 2816 2860 Revue der letzten Woche: Zunächst gab es wie erwartet einen Rücksetzer an 2770 um dann mit Schwung sich nach unten abzusetzen. Dort sind die Notierungen gefangen worden. Gegen Ende der Woche hat sich dann ein aufwärtsgerichtetes 1-2-3 gebildet.  Dies wurde dann bereits am Montag morgen 9.11.09 nach oben durchbrochen. Somit einen weitere Bestätigung. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Eurostoxx befindet sich auf dem 60min Bild in einem intakten Aufwärtstrend. Mit Ausbildung eines 1-2-3 in der letzten Woche wird die Aufwärtszählung bestätigt. Ausblick: Aus Sicht der Marktechnik könnte diese Woche in den ersten Tagen ein weiterer Punkt 2 gebildet werden. (blau). Allerdings nur wenn die Widerstandslinie am 26.08.09 nachhaltig durchbrochen wird. Sollte diese nicht durchbrochen werden, wäre ein Test des letzten Punkt 3 bei 2740 möglich. Dort wird sich dann zeigen, nachhaltig höhere Hochs oder tiefere Tiefs sehen werden. Der nächste Widerstand auf dem Weg nach oben lauert bei 2832. Dieser bildet markanten Punkt 3 des vorangegangen Abwärtstrendes und gleichzeitig das 61,8 Fibonacci Extensions. Somit fallen also an diese Marke mehrere Merkmale die zur Bewegung führen können auf einen Punkt. Es darf also spannend werden. Auszugehen ist an diesem Punkt vom einem Rücklauf bis auf 2800. Warum ? Weil die Marktteilnehmer in Ihren Longpositionen a) entweder Gewinne mitnehmen, oder b) jetzt teuer aus Ihren Short Positionen rausfliegen, oder c) schon länger Long waren und sich jetzt nochmal die Gelegenheit bietet günstig zu verlaufen. Es ist zunächst von weiter steigenden Kursen auszugehen, solange konsequent Punkte 3 und 2 ausgebildet werden. Somit hätten wir dann steigende Hochs (Punkte 3) und steigende Tiefs (Punkte 2) FGBL (Bund Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Support: 119,84 Widerstand: 122,60 123,05 Revue der letzten Woche: Eine typische Woche der Richtungslosigkeit auf Tagesbasis. Nachdem wie geschrieben die Kurse sich oberhalb von 122,14 etabliert hatten, fingen auch schon die ersten Gewinnmitnahmen an. Die Marktteilnehmer glaubten anscheinend nicht mehr an höhere Kurse bis 123,06. Was sich dann abspielte, war ein Durchbruch durch den letzen aufwärtsgerichteten Punkt 3. Somit wurde ein erster Abwärtstrend eingeläutet. Dieser wurde dann mit Ausbildung eines Punkt 2 bei 120,91 und Punkt 3 bei 121,46 bestätigt. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Bund befindet sich in einem abwärtsgerichteten 1-2-3. Dieses wurde mit Durchbruch bei 120,91 bestätigt. Ausblick: Wünschenswert wäre nun die Bestätigung des Punkt 2 (blau) bei 120,72. Danach könnten weiter fallende Kurse bis 120,52 erwartet werden. Sollte auch die Marke bei 119,84 gerissen werden entsteht auf Tagesbasis ein grosses Verkaufssignal, da damit die Seitwärtsphase auf Tages-und Wochenbasis markant beendet wird. Sollte diese Marke nicht gebrochen werden, erleben wir eine weitere Woche in einer Range von 120,54 und 122,44 Erst ein Durchbrechen des letzten abwärtsgerichteten Punkt 3 bei von 121,37 liesse wieder auf steigende Kurse hoffen. FDAX (Dax Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart Support: 5440 5465 Widerstand: 5578 Revue der letzten Woche: Nachdem wie besprochen der Dax den Rücksetzer genutzt hat, fiel dieser mit Schwung unter den abwärtsgerichteten Punkt 2. Dort wurden die Kurse Mitte der Woche gekauft und bildeten am Donnerstag ein neues aufwärtsgerichtetes 1-2-3 aus. Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Dax befindet sich seit dem 5.11. in einem intakten, aufwärtsgerichteten 1-2-3. Zuletzt wurde der Punkt 2 bei 5515 durchbrochen und hat den Trend verstärkt. Ausblick: Sollte der Dax die Widerstandslinie bei 5578 durchbrechen wären Kurse bis 5600 wie schon im letzten Update geschrieben denkbar. Bei 5578  könnte der Dax einen neuen Punkt 2 (blau) in den nächsten Tagen ausbilden. Sollte er allerdings von hier aus abprallen dann wäre ein Rücklauf an den letzten Punkt 3 im Aufwärtstrend denkbar. Insgesamt ist von den Marktteilnehmern in der Range zwischen 5578 und 5600 mit Gewinnmitanhmen zu rechnen, die die Kurse zunächst zurückkommen lassen. Ob es sich nur um eine Zwischenrally handelt, oder Angriff auf neue Jahreshoch bleibt abzuwarten. Soviel ist sicher: Solange sich weitere Markttechnische Punkte 2 und 3 ausbilden ist von steigenden Kursen auszugehen. Erst wenn ein letzter aufwärtsgerichteter Punkt 3 markant durchbrochen wird, ist von einem möglichen Trendwechsel auszugehen. -------- Die Charts sind mit NinjaTrader erstellt worden. Dies stellt wie immer keine Handlungsaufforderung dar. (Siehe auch §Haftungsausschluss im Impressum) simple & profitable trading wünscht euch Carsten

Wochenausblick der Indizes, Eurostoxx, Bund und Dax

Wochenausblick für Indizes aus der Sicht der Markttechnik Vergangene Zählung in Schwarz Kursmöglichkeiten + Marktechnische Punkte sind in Blau FESX (Eurostoxx Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart UPDATE 05.11.09: Auch der Eurostoxx läuft soeben an die wichtige Marke von 2774 heran. Es bleibt abzuwarten ob er hier dauerhaft oberhalb schliessen kann. Wenn ja, wäre der Abwärtstrend kurzfristig unterbrochen und neues Kursziel ist 2830. Support: Widerstand: 2534 2715 Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Eurostoxx befindet sich auf dem 60min Bild in einem intakten Abwärtstrend. Mit Ausbildung eines 1-2-3 am 20.10-21.10 wird die Abwärtszählung bestätigt. Ausblick: Aus Sicht der Marktechnik könnte diese Woche in den ersten Tagen ein weiterer Punkt 3 gebildet werden. (blau) Ein Rücklauf bis an das 50% Retracement bei 2773 der Bewegung vom 30.10. wäre nicht schädlich. Sogar wünschenswert. Hätten die bisherigen Marktteilnehmer dann die Möglichkeit Ihre Longpositionen teuer am Rücklauf zu verkaufen. Dadurch würde dann wieder die Abwärtsbewegung aufgenommen. Dieser sollte dann im Idealfall bis unter das Tief der Notierungen bei 2712 laufen und dort einen weiteren Punkt 2 (blau) ausbilden. Nach Durchbruch durch den Punkt 2 wäre dann Potential bis zum Support vom 2-6.06.09 bei 2534. Es ist zunächst von weiter fallenden Kursen auszugehen, solange konsequent Punkte 3 und 2 ausgebildet werden. Somit hätten wir dann fallende Hochs (Punkte 3) und fallende Tiefs (Punkte 2) FGBL (Bund Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart UPDATE 05.11.09: Der markttechnisch relevante Punkt 3 bei 120,98 ist soeben gebrochen worden. Damit ist zumindest der Aufwärtstrend in Frage gestellt. Marktechnisch bleibt jetzt abzuwarten, ob sich ein Abwärtstrend unterhalb 120,52 etablieren kann. Support: 121,80 Widerstand: 122,60 123,05 Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Bund befindet sich spätestens seit dem 30.10. in einem aufwärtsgerichteten 1-2-3. Dieses wurde mit Durchbruch bei 121,80 bestätigt. Ausblick: Wünschenswert wäre nun die Bestätigung des Punkt 2 (blau) bei 122,14. Danach könnten weiter steigende Kurse bis 122,60 erwartet werden. Ein Rücklauf an die Unterstützung bei 121,80 würde auch nichts an dem aufwärtsgerichteten 1-2-3 kaputt machen. Im Gegenteil: Das wäre nochmal eine günstige Gelegenheit um long einzusteigen. Solange der alte Punkt 3 (schwarz) bei 120,99 nicht durchbrochen wird ist dieser Aufwärtstrend intakt. FDAX (Dax Kontrakt-Monat 12-09) 60min Chart UPDATE 05.11.09: Auch der Dax läuft soeben an die wichtige Marke von 5475 heran. Es bleibt abzuwarten ob er hier dauerhaft oberhalb schliessen kann. Wenn ja, wäre der Abwärtstrend kurzfristig unterbrochen und neues Kursziel ist 5600. Support: 5440 Widerstand: 5170 Situation aus Sicht der Marktechnik: Der Dax befindet sich seit dem 26.10. in einem intakten, abwärtsgerichteten 1-2-3. Zuletzt wurde der Punkt 2 bei 5460 durchbrochen und hat den Trend verstärkt. Ausblick: Bei 5450 könnte der Dax einen neuen Punkt 3 (blau) in den nächsten Tagen ausbilden. Auch ein Rücklauf bis zum 50% Retracement der letzten Bewegung bei 5500 wäre ok, würde die Abwärtsbewegung eher verstärken als mildern, denn genau wie beim EuroStoxx die Longpositionen teuer verkauft werden könnten. Dies würde dem Markt weiteres Abwärtsmomentum geben. Sollte der Abwärtstrend sich weiter bestätigen, dann ist Potential bis 5170. Dies könnte bereits in einem Sell-Off erreicht werden. Da dann ein Dominoeffektt im Markt eintritt. -------- Die Charts sind mit NinjaTrader erstellt worden. Dies stellt wie immer keine Handlungsaufforderung dar. (Siehe auch §Haftungsausschluss im Impressum) simple & profitable trading wünscht euch Carsten

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