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	<title>DaytradingTeam.de &#187; Getting started</title>
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	<description>Trading im Team</description>
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		<title>Trend-Trading mit Heikin-Ashi Teil1</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2010/08/30/trend-trading-mit-heikin-ashi-teil1/</link>
		<comments>http://www.daytradingteam.de/2010/08/30/trend-trading-mit-heikin-ashi-teil1/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>juliettpapa</dc:creator>
				<category><![CDATA[Getting started]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.daytradingteam.de/2010/08/30/trend-trading-mit-heikin-ashi-teil1/"><img align="left" hspace="5" width="100" height="100" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Dax20100830-150x150.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="Dax 06-08 2010" title="Dax20100830" /></a>Im Netz kursieren die wildesten Gerüchte was Heikin-Ashi heißt und wer es „erfunden“ hat. Mal soll es ein Schwede gewesen sein, mal die Japaner (dem Namen nach eher japanisch als schwedisch, was?)
Da wir hier aber keinen historischen Exkurs machen wollen, sondern nur kurz und knapp die Fakten darlegen wollen, ist es uns im Grunde egal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Netz kursieren die wildesten Gerüchte was Heikin-Ashi heißt und wer es „erfunden“ hat. Mal soll es ein Schwede gewesen sein, mal die Japaner (dem Namen nach eher japanisch als schwedisch, was?)</p>
<p>Da wir hier aber keinen historischen Exkurs machen wollen, sondern nur kurz und knapp die Fakten darlegen wollen, ist es uns im Grunde egal wer’s erfunden hat. <img src='http://www.daytradingteam.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Heikin-Ashi  ist eine relativ neue Art (angeblich sweit 2004), OHLC-Werte ähnlich Candlesticks darzustellen. Der Unterschied in der Darstellung ist recht schnell ersichtlich: Trends werden klarer dargestellt, Rauschen wird gefiltert und neben der   Trendrichtung kann man sofort die Trendstärke und deren eventuelles abflauen sehen.</p>
<p>Zur Berechnungen einer Heikin-Ashi Candle gelten einige modifizierte  Berechnungen gegenüber der Standard-Candle:</p>
<p>OpenHA[t] := (OpenHA[t-1] + CloseHA[t-1]) / 2<br />
CloseHA[t] := (Open[t]+High[t]+Low[t]+Close[t]) / 4<br />
LowHA[t] := Min(Low[t], OpenHA[t], CloseHA[t])<br />
HighHA[t] := Max(High[t], OpenHA[t], CloseHA[t])</p>
<p>wobei für die erste Kerze gilt:</p>
<p>OpenHA[t-1] := Open[t-1]   und<br />
CloseHA[t-1] := Close[t-1]</p>
<p>Anders ausgedrückt gilt für Heikin-Ashi-Charts:</p>
<p>1.	OpenHA ist der Mittelwert der gestrigen HA Open und Close Werte (dadurch beginnt die neue Kerze immer in der Mitte des Körpers der gestrigen Kerze)<br />
2.	CloseHA ist der Mittelwert der heutigen OHLC-Kurse<br />
3.	LowHA ist das Minimum aus heutigem Low, OpenHA und CloseHA<br />
4.	HighHA ist das Maximum aus heutigem High, OpenHA und CloseHA</p>
<p>Nehmen wir einmal den Chart des Dax seit dem 01.06.2010  und stellen ihn in klassisch Candlestick  und Heikin Ashi dar:</p>
<div id="attachment_2722" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a class="highslide img_3" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Dax20100830.png" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Dax20100830-300x225.png" alt="Dax 06-08 2010" title="Dax20100830" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2722" /></a><p class="wp-caption-text">Dax 06-08 2010</p></div>
<div id="attachment_2723" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a class="highslide img_4" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/DaxHA20100830.png" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/DaxHA20100830-300x225.png" alt="Dax Heikin Ashi 06-08 2010" title="DaxHA20100830" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2723" /></a><p class="wp-caption-text">Dax Heikin Ashi 06-08 2010</p></div>
<p><strong>Interpretation:</strong></p>
<p>1. Im Aufwärtstrend haben wir lange grüne Kerzen die mit steigender Trendstärke immer länger werden. Eine Verkürzung der Körper zeigt nachlassende Trendstärke und eine bevorstehende Konsolidierung oder Seitwärtsphase an.<br />
2. Kerzen mit Docht und Lunte deuten Anfang/Ende eines Trends an (Doji).<br />
3. Wechselnde rote und grüne Kerzen zeigen eine Konsolidierungsphase<br />
4. Im starken Bullenmarkt haben die Kerzen keine Lunte.<br />
5. Im starken Bärenmarkt haben die Kerzen keinen Docht.<br />
6. Gaps existieren nicht mehr. Starke Kurssprünge in hochvolatilen Werten werden gefiltert.</p>
<p>Tabellarisch könnten wir das Aussehen der Kerzen in den verschiedenen Trendphasen dann wie folgt zusammenfassen:</p>
<p><a class="highslide img_5" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/tab.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/tab-300x77.jpg" alt="" title="tab" width="300" height="77" class="aligncenter size-medium wp-image-2732" /></a></p>
<p><a class="highslide img_6" href="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/bullebaer.jpg" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/bullebaer-300x241.jpg" alt="" title="bullebaer" width="300" height="241" class="aligncenter size-medium wp-image-2734" /></a></p>
<p><strong>Wie können wir diese Informationen für das Trading nutzen?</strong></p>
<p>Heikin Ashi ist eine Bereicherung für das Trading aller Währungspaare, insbesondere die volatileren wie GBPJPY oder EURJPY. Aber nicht nur diese. Alle gut trendierenden Werte sind bestens geeignet. </p>
<p>Heikin Ashi ist eine sehr gute Darstellungsmöglichkeit für alle Zeiteinheiten, von Minuten bis Wochen.  Die gap-lose, rauscharme und gefilterte Darstellung kann aber auch von Vorteil für Anfänger sein, da sie kontinuierlichere und „ruhigere“ Charts erzeugt als der klassische Candlestick-Chart.  Emotionen lassen sich so eventuell besser steuern und man wartet „bis der Trend ordentlich läuft.</p>
<p>Wenn wir uns obiges Bild mit Bär und Bulle ansehen stellen wir fest, dass es schon gereicht hätte bei der ersten grünen Kerze zu kaufen und der ersten roten zu verkaufen bzw. zu shorten. So simpel kann Trading sein (es ist natürlich der Markt insgesamt richtig zu beurteilen und evl. der eine oder andere Indikator zu Rate zu ziehen).</p>
<p>Im zweiten Teil zum Thema Heikin Ashi werde ich auf Indikatoren eingehen.</p>
<p>juliettpapa</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vollzeit-Trader (Teil 2) &#8230; Freund, Feind und Leid</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2010/02/22/vollzeit-trader-teil-2-freund-feind-und-leid/</link>
		<comments>http://www.daytradingteam.de/2010/02/22/vollzeit-trader-teil-2-freund-feind-und-leid/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 13:43:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Getting started]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Trading]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.daytradingteam.de/2010/02/22/vollzeit-trader-teil-2-freund-feind-und-leid/"><img align="left" hspace="5" width="63" height="15" src="http://www.daytradingteam.de/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2010-02-22-um-14.47.38.png" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="" title="Bildschirmfoto 2010-02-22 um 14.47.38" /></a>
Für den aktiven und belesenen Trader steht hier vermutlich nicht viel Neues &#8211; ich schreibe diese Dinge deshalb auf, weil sie für mich die wichtigsten Schritte darstellen. Im dritten Teil schreibe ich wie ich persönlich meine Aktivitäten plane, welche Märkte ich handle (insbesondere mit welchen Methoden) und wie ich verusuche &#8220;über die Runden zu kommen&#8221;.

Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Für den aktiven und belesenen Trader steht hier vermutlich nicht viel Neues &#8211; ich schreibe diese Dinge deshalb auf, weil sie für mich die wichtigsten Schritte darstellen. Im dritten Teil schreibe ich wie ich persönlich meine Aktivitäten plane, welche Märkte ich handle (insbesondere mit welchen Methoden) und wie ich verusuche &#8220;über die Runden zu kommen&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Wer ist mein Freund, wer ist mein Feind, was für ein Leid – was soll das bedeuten? Es soll aufzeigen, was auf dem Weg wirklich hilft und was nicht. Natürlich ist die Herangehensweise für jeden individuell zu betrachten – ich stelle daher nur meine Meinung dar und behaupte mitnichten, dass diese besonders richtig ist. Leid ist das, was man auch als die Schattenseiten bezeichnen könnte: Verluste, Verlieren und die Verdammung zu ewigen Lernen und Üben.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong></p>
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Seminare, Bücher und Coaching</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Als ich anfing mich für die Finanzmärkte zu interessieren (nein ich war <span style="text-decoration: underline;">nicht</span> 13 – ich war schon richtig erwachsen) habe ich nahezu alles an Literatur verschlungen, was auf dem Markt zu bekommen war, wobei ich relativ schnell feststellte, dass sich die Inhalte im Laufe der Zeit immer mehr wiederholten – irgendwann war es dann so schlimm, dass ich die Hälfte des Buches überblättern musste, da die Einleitungen stets bekannt waren – seit Jahren habe ich nun gar keine Börsenliteratur mehr angefasst. Sehr ähnlich verhält es sich mit Seminaren und Coachings – die letzten Jahre habe ich großen Abstand dazu gewonnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun habe ich mich allerdings gefragt, ob ich diesen wichtigen Schritt zum Vollzeit-Trader nicht noch mal mit Büchern, Seminaren oder Coachings begleiten lassen sollte – und was soll ich sagen &#8230; es gibt keine Seminare, Coachings oder Bücher für weit fortgeschrittene Trader – ein Witz – es gibt keine Literatur, Seminare oder ähnliches, die einen in dieser Phase an die Hand nimmt und Alternativen aufzeigt; also im übertragenen Sinne befinde ich mich in einem Land, in dem es etliche Grundschulen und Grundschullehrer gibt, aber keine weiterführenden Schulen. Und genau so ist es &#8230; in dieser Landschaft tummeln sich stattdessen mehr Räuber als Retter.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt keine Vertiefung von Trading, keine wissenschaftlich gestützte Lehrmethodik, keine pädagogischen Leitfäden – nichts (nichts was mir persönlich in dieser Phase hilft). Aber es gibt unglaublich viele Seminare und Bücher von Menschen, die gerade mal halb so alt sind wie ich, aber schon zehnmal solange an der Börse handeln. Seminare für Freizeit- und Hobby-Trader , Trading neben dem Beruf, etc. Am meisten frage ich mich, ob diese Leute auch so viel Schmerz an der Börse erfahren mussten, so viele Konten an die Wand gefahren haben wie ich – können die mich überhaupt verstehen? Können die meine hart erworbenen Fähigkeiten ausbauen und verbessern? Und die größte Frage: Können Sie auch von sich behaupten, fast jeden Fehler schon gemacht zu haben?</p>
<p style="text-align: justify;">Coachings sind noch das sinnvollste, aber da fehlt mir die Realitätsnähe, die meisten coachen über das Internet und per Telefon – aus meiner persönlichen Sicht eine günstige Alternative – aber nichts was mit gefällt. Beim Coaching erwarte ich auch wesentlich mehr als von einem Seminar, in dem Grundlagen und Techniken vermittelt werden. Bei einem Coaching erwarte ich von einem Profi gecoacht zu werden, ein Trader, der mir zumindest schon mal schwarz auf weiß nachweist, dass er in den letzten 5 Jahren besser getradet hat als ich  – und &#8230; er sollte bezahlbar sein; also Minimum: Nachweise per Depotauszug oder nur direkte Empfehlungen – ansonsten lasse ich davon einfach die Finger. Bei jedem ernstzunehmenden Auftrag in der Wirtschaft (auch im Mittelstand) werden die Referenzen ganz selbstverständlich abgefragt – Blender werden dadurch häufig entlarvt &#8211; so hätte ich es hier gerne auch.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #008000;"><em><span style="text-decoration: underline;">Fazit: Mir kann keiner helfen – ich muss da alleine durch.</span></em> </span>Ich bin seit fünfundzwanzig Jahren mit Leib und Seele dem Sport verschrieben und habe immer viele Parallelen in den zentralen, traditionell gelehrten japanischen Kampfsportarten (Karate, Judo, Aikido) zur Börse festgestellt – Neben der konsequenten und kontinuierlichen Übung ist vor allen Dingen bemerkenswert, das man  ab einem gewissen Niveau sich nur noch selbst weiterentwickeln kann, da die Lehrer, die besser sind als man selbst mit jedem Dan-Grad und jeder gewonnenen Meisterschaft weniger (oder erheblich kostspieliger) werden und nur wenige es vermögen, dass vollständige Potential ihres Schülers herauszuarbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Immer und überall: Die Psychologie</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Oft hört man, dass Psychologie eine wesentliche Rolle spielt: In vielen Büchern wird oft über psychologische Phänomene geschrieben und diese erklärt – ich bin kein Psychologe und vermag die Dinge, die ich dort lese und auch logisch finde, nicht wirklich zu beurteilen; daher will ich also an dieser Stelle nicht die typische Aspekte im Bereich der Tradingpsychologie erwähnen, sondern vielmehr darlegen, dass ich der Meinung bin, dass die Psychologie schon außerhalb der Börse und insbesondere bei bzw. vor der Entscheidung Trader zu werden, eine wichtige Rolle spielt:</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist selbstverständlich, dass man hier keine allgemeingültige Regel aufstellen kann, denn jeder Mensch ist anders, aber eines haben wir häufig gemeinsam: Uns wird immer irgendwann langweilig und wir finden immer zu unseren liebsten Tätigkeiten zurück. Was machen also Vollzeit-Trader den ganzen Tag so?</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Neueinsteiger denken über den Erfolg an der Börse sicherlich, man könne ja, nachdem die Trades im System sind, Sport machen oder in Café’s sitzen oder die Ladies am Pool massieren, etc. Ich denke allerdings, hier verhält es sich ähnlich wie in anderen Geschäftsbereichen: In der Regel sind erfolgreiche Menschen eng mit ihrer Geschäftspassion verbunden; letzten Endes finden sie immer wieder zu ihrer Arbeit zurück und gönnen sich nur angemessene Freizeit. IMHO glaube ich, dass auch genau das der Kern erfolgreicher Arbeit ist; denn eine Arbeit, die man leidenschaftlich und mit Spaß an der Freud leistet, wird mit wesentlich höherer Wahrscheinlichkeit zu einem guten Arbeitsergebnis führen, als Arbeit die man lediglich &#8220;nebenbei&#8221; erledigt &#8230; oder um meine persönliche Erfahrung und Meinung in wenige Worte zu fassen und das ganze stärker abzugrenzen: Gewinner bleiben Gewinner, Verlierer bleiben Verlierer; denn wer niemals darüber nachgedacht hat zu den Besten zu gehören, sich abzuheben und grundsätzlich mehr zu Leisten als andere &#8211; oder schlussendlich zur Erreichung eines höheren Ziels niemals Opfer gebracht hat &#8211; wieso sollte dieser Mensch auf einmal an der Börse eine Ausnahmeerscheinung sein? Wie kann so ein Mensch an der Börse überhaupt zu den langfristigen Gewinnern gehören? Wenn man nicht an verkanntes Talent und Märchen glaubt, muss man kein Psychologe sein, um sich diese Frage selbst zu beantworten – denn einig sind sich die meisten: ohne harte Arbeit und Opfer gibt es keine Trader-Karriere.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #008000;"><em><span style="text-decoration: underline;">Fazit: Ohne eine gesunde Psyche und bestimmte, damit eng verbundene, mentale Fähigkeiten ist keine Trader-Karriere möglich.</span></em><em> </em></span>Man muss in der Lage sein harte und kontinuierliche Arbeit zu leisten, ohne eine absehbares Ende vor Augen zu haben. Egal wie viel Rückschläge es gibt, ich muss die Fähigkeit haben immer wieder aufzustehen und den eisernen Willen haben, zu den Besten zu gehören.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Übung macht den Meister</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Die Märkte sind wie ein stockfinstere Höhle ohne Ausgang und keiner kann nur die eigene Hand vor Augen sehen.</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Die, die lange in diese Höhle sind, kennen sie besser als diejenigen, die sie neu beitreten &#8230; ein kleiner Vorteil.</li>
<li>Für das Umschiffen von tödlichen Fallen bei Bewegung in dieser Höhle kann dieser Vorteil plötzlich eine wesentlich größere Bedeutung haben und</li>
<li>lerne ich jeden Zentimeter diese Höhle auswendig und achte ich auf die Schreie der Sterbenden, fange ich an zu den wenigen in dieser Höhle zu gehören, die langfristig überleben.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Lesen, Lernen, Üben, Traden, Traden, Traden, &#8230; und wieder von vorne &#8230; etliche Male -  dies ist die Grundausbildung. Wissen aufsaugen, eigene Ideen und Meinungen bilden ist der erste Transfer des Erworbenen, gefolgt vom ersten Praktikum: Ein Demokonto nach oben zu traden (z.B. 1000 Trades als Kurzfristtrader bzw. 100 als langfristig orientierter Trader) unter Anwendung von MM und RM ist der krönenden Abschluss dieses „Praktikums“. Alles das sind unumgängliche Lernschritte: Aber wer am Demokonto scheitert oder das nicht mehrmals schafft, hat meiner Meinung nach keine Chance langfristig erfolgreich an der Börse handeln. Das sehen viele anders, aber da ich überwiegend nur nach Indikatoren, Chart und Volumen handle, baue ich auf eine gewisse Reproduzierbarkeit und glaube daran, dass man dies in Ansätzen gut im Demokonto simulieren und sich selbst beweisen kann. Nach erfolgreichem „Praktikum“  kann ich meinen Job beginnen und versuchen ihn bestmöglich im Realhandel auszuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der folgende Teil ist nicht wenig polarisierend und ich werde deshalb häufig angefeindet: Man liest häufiger von Tradern, die ihr Konto vernichtet haben – dies ist zwar keine schöne aber sehr wichtige Erfahrung; nur jetzt kann man lernen aufzustehen und nur hier fängt man an, den persönlichen Bezug zum Geld zu verstehen – wenn mein Konto ruiniert ist und ich darunter leide, habe ich das „falsche Kapital“ verwendet. Ich habe Geld verwendet, das ich nicht zu verlieren bereit war und das führt unweigerlich dazu, dass ich mein Arbeitsmaterial nicht optimal einsetzen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Arbeitsmittel (das Geld) ist wie der Samen eines Bauers;</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>&#8230; er weint niemals, wenn er ihn unter die Erde bringt,</li>
<li>&#8230; wenn er tausende davon verliert, kann er das ertragen.</li>
<li>Selbst der Totalverlust hindert ihn nicht daran, im nächsten Jahr neu auszusähen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Der Samen ist Mittel zum Zweck, so wie das Kapital des Traders &#8211; nicht mehr nicht weniger &#8230; und alles zu verlieren will gelernt sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Abschließend sei erwähnt, dass man wichtige Erlebnisse beim Trading mittels eines Tagebuchs dokumentieren muss – keine Geschichte ohne Geschichtsschreibung, keine Lehre ohne Lehrbuch: Anfangs sollte man viel schreiben, später nur notwendiges. Was in guten Firmen dem jährlichen Review entspricht ist beim Trading das regelmäßige Blättern in alten Aufzeichnungen des Tagebuchs.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="text-decoration: underline;">Fazit: Übung macht den Meister! Routine festigt das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten – und ich sollte meinem kleinen, begrenzten menschliches Gehirn helfen und es nicht überschätzen (Tagebuch).</span></em> Wer kein Tagebuch führt und sich nichts notiert, ist schlicht zu faul oder überschätzt sich &#8211; beides übrigens typische Verlierereigneschaften.</p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;"><strong>Die Motivation und das dazugehörige Fachgebiet</strong></h2>
<p style="text-align: justify;">Was möchte ich traden? Wie lange möchte ich investiert sein? Was bin ich für ein Typ?</p>
<p style="text-align: justify;">Hier gibt es unzählige weitere Fragen, die schon tausendmal irgendwo aufgeführt und erklärt wurden. Eigentlich kann man dazu gar nicht genug schreiben, ich möchte mich aber nur auf einen wesentlichen Punkt beschränken, der mit den oben genannten Inhalten im Zusammenhang steht: <em><span style="text-decoration: underline;">Ich muss mich immer und jederzeot wohl fühlen! </span></em>Es ist mir egal, ob ich 10 Minuten oder 20 Stunden am Rechner sitze – natürlich ist es anstrengend, aber ich möchte nichts anderes machen, auch wenn das Gehalt mal nicht so rosig ist. Ich trade was ich sehe und wenn ich es sehe und wenn ich sogar beginne nur aus Spaß am Spiel zu traden wechsle ich auf ein eigens dafür eingerichtetes Übungs- oder Zocker-Konto. <span style="text-decoration: underline;"><em>Trading ist mein Leben</em></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle sind viele Trader anderer Meinung und ich betone deshalb, dass das meine ganz persönliche Ansicht ist – wer nebenbei tradet muss dies nicht beachten, aber wer davon Leben will, sollte sich entscheiden: Ente oder Trente.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><em>Fazit: Teste alle Märkte und Zeitebene, berücksichtige dabei die persönlichen Vorlieben und guten (z.B. Geduld) sowie schlechten Eigenschaften (z.B. Ungeduld) – fühl&#8217;  dich wohl mit dem was Du wählst.</em></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Der Traum vom Trading zu Leben</h2>
<p style="text-align: justify;">Wir kennen alle die Schwätzer der Szene; gerade in Foren und Blogs gibt es mehr, die angeblich davon Leben können als es statistisch prozentuale Gewinner an der Börse gibt. Unter den offiziell geführten Listen von aufgeführten Top-Verdienern oder Millionären ist mir noch kein Trader in Deutschland aufgefallen &#8211; ist auch nicht so einfach, wie man gleich sieht.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Folgenden sind alle Kosten in Euro pro Monat zu verstehen, unter Gesunderhaltung verstehen wir Essen-, Hygiene- und Reinigungsartikel. Sonstige Einnahmen und somit evtl. anfallende Einkommenssteuer und Gewerbesteuer werden nicht berücksichtigt – wir wählen einen Idealfall von nur 25% Abgeltungssteuer. Diese 25% müssen also gedanklich immer auf die folgenden Grobschätzungen aufgeschlagen werden (man muss also immer mehr Gewinn erzielen als Kosten angegen sind). Hier also mal die Kosten die verschiedene Personengruppen haben &#8211; Trading- bzw. Opportunitätskosten, Erstanschaffungen von Autos, Fernsehern oder jeglichen Luxusartikel werden nicht im Detail berücksichtigt. Die roten Summen entsprechen dann Variariationen von Ein- bis Mehrfamilienhaushalten unter verschienden persönlichen Anspruchs-Gesichtspunkten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Beispiel 1 – Geringer Anspruch:</span></strong></p>
<ul>
<li>Wohnung inkl. Nebenkosten: WG oder Studentwohnheim: 50,00 &#8211; 150,00</li>
<li>Gesunderhaltung: Billgste Dicounter-Ware: 100,00 &#8211; 200,00</li>
<li>Versicherungen und Altersvorsorge: 0,00</li>
<li>Mobilität: Öffentliche Verkehrmittel: 0,00 &#8211; 30,00</li>
<li>Freizeit/ Hobbies: Nur kostenlose Aktivitäten: 0,00</li>
<li>Luxus: Keiner: 0,00</li>
<li><strong><span style="color: #ff0000;">Ausgabenspanne: 150,00 &#8211; 380,00</span></strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Dieser bettelarme, auf niedrigstem Niveau lebende Mensch, sollte sich an Hartz IV orientieren, Trading ist schlicht nicht nötig. Mit diesem Beispiel will ich andeuten, dass man sich nicht mit Trading beschäftigen sollte und schon gar nicht davon träumen sollte davon leben zu wollen, wenn man sich mit  niedrigsten Ansprüchen zufrieden gibt. Es gibt in diesem Rahmen wesentlich einfache Möglichkeiten zu überleben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Beispiel 2 – Durchschnittsanspruch:</span></strong></p>
<ul>
<li>Wohnung inkl. Nebenkosten: 400,00 &#8211; 800,00</li>
<li>Gesunderhaltung: 150,00 &#8211; 300,00</li>
<li>Versicherungen und Altersvorsorge: 50,00 &#8211; 200,00</li>
<li>Mobilität: Öffentliche Verkehrmittel/ Auto: 50,00 &#8211; 200,00</li>
<li>Freizeit/ Hobbies: Kino, Museum, etc.: 60,00 &#8211; 100,00</li>
<li>Luxus: Alkohol/ Zigaretten/ Süssigkeiten: 40,00</li>
<li><strong><span style="color: #ff0000;">Ausgabenspanne: 750,00 – 1640,00<br />
</span></strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">In dieser Gruppe dürften sich die meisten Durchschnittverdiener wiederfinden. Der monatliche Trading-Gewinn sollte also im Durschnitt klar über 1000,00 Euro liegen &#8211; Verlustphasen eingerechnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">Beispiel 3 – Gehobener Anspruch:</span></strong></p>
<ul>
<li>Wohnung/ Haus inkl. Nebenkosten: 800,00 &#8211; 1500,00</li>
<li>Gesunderhaltung: 250,00 &#8211; 650,00</li>
<li>Versicherungen und Altersvorsorge: 200,00 &#8211; 600,00</li>
<li>Mobilität: Auto: 200,00 &#8211; 500,00</li>
<li>Freizeit/ Hobbies: Kino, Museum, etc.: 100,00 &#8211; 200,00</li>
<li>Luxus: Alkohol/ Zigaretten/ Süssigkeiten/ Elektro-Artikel: 50,00 &#8211; 100,00</li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong>Ausgabenspanne: 1600,00 – 3550,00</strong></span></li>
</ul>
<p>An dieser Stelle kann jetzt jeder für sich selbst überlegen, wie schwer es ist vom Trading zu leben. Manche sind sich über ihre Kosten gar nicht im Klaren oder nehmen an, das die derzeitige Kosten eine Leben lang konstant bleiben: ein Puffer wird gar nicht erst eingeplant.  Ich habe bewusst auf die <span style="text-decoration: underline;"><strong>Schickeria-Anspruchsklasse</strong></span> verzichtet; denn um dieses Niveau zu leben sind sehr hohe monatliche Gewinne notwendig &#8211; mir ist derzeit kein öffentlich handelnder Trader namentlich bekannt, den man zu dieser Klasse zählen könnte.</p>
<p><em>Fazit: Bescheidenheit, Planungssicherheit und realistische Herangehensweisen sind notwendige Tugenden. Ein Nebenjob mit festen Einnahmen kann nicht schaden, um eine Gesamtstabilität des eigenen Wirtschaftskreislaufes zu sichern. </em>Kann man seinen Lebensunterhalt langfristig nicht durch Trading sichern ist Trading &#8220;just for fun&#8221; oder &#8220;langfristiges Investieren&#8221; die bessere Alternative.</p>
<p>Abschliessend eine häufig unterschätzte Komponente &#8211; für mich der beste Freund oder der größte Feind:</p>
<h2><strong>Glück oder „kein Pech“ haben</strong></h2>
<p>Auch wenn ich ein gutes reproduzierbares System gefunden habe, sollte mir immer klar sein, dass auch Glück (und/ oder Pech) eine vorhandene Komponente ist. Es ist immer möglich, dass sich etwas nicht wie geplant entwickelt und das auch noch absolut ohne ersichtlichen Grund. Ebenso kann ich nur planen, was ich verliere möchte &#8211; wie viel ich Gewinne wird stark vom Glück beeinflusst. Man kann das ein wenig mit einer Vollbremsung bei Höchstgeschwindigkeit vergleichen, dort zählen auch Größen wie Übung, Erfahrung, Reaktion, Straßenverhältnisse etc. &#8211; aber ein wenig Glück ist außerhalb der Tests in Idealumgebungen ist dann doch notwendig; denn nur eine kleine Pfütze oder ein ungünstiger Windstoß kann bei einer Vollbremsung aus z.B. 300 km/h heraus fatale Folgen haben.</p>
<p>LG Aurelius</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><strong>&#8230; to be continued </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie lange könnte es dauern?</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2010/01/24/wie-lange-konnte-es-dauern/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 08:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dzeus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im ersten Artikel gingen wir auf die Frage ein, ob das Traden erlernbar wäre. &#8211; Ja, es kommt aber auf die Erwartungen an. Zu den Besten zu gehören wird sich nicht von Anfang an ergeben. Es heißt nicht umsonst: &#8220;Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen&#8221;.
Vor einiger Zeit bin ich auf diesen Blog-Eintrag gestoßen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.daytradingteam.de/2009/02/17/kann-man-traden-wirklich-erlernen/" target="_blank">ersten Artikel</a> gingen wir auf die Frage ein, ob das Traden erlernbar wäre. &#8211; Ja, es kommt aber auf die Erwartungen an. Zu den Besten zu gehören wird sich nicht von Anfang an ergeben. Es heißt nicht umsonst: &#8220;Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen&#8221;.</p>
<p>Vor einiger Zeit bin ich auf diesen <a href="http://www.stormyscorner.com/2009/08/how-long-does-it-take-to-be-an-expert.html" target="_blank">Blog-Eintrag</a> gestoßen. Es handelte sich um nichts Geringeres als die Überlegung wie lange es dauern könnte bis eine Person ein Experte auf einem Gebiet wird.</p>
<p>Dabei kommen diese Überlegungen aus dem Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.com/gp/product/0316017922?ie=UTF8&amp;linkCode=as2&amp;camp=1789&amp;creative=390957&amp;creativeASIN=0316017922" target="_blank">Outliers</a>&#8221; von Malcolm Gladwell. Dort hat er untersucht wie viele Übungsstunden ein professioneller Eishockeyspieler, ein Pianist und ein Komponist jeweils gebraucht haben um wirklich gut auf ihrem Gebiet zu werden.</p>
<p>Zu meiner Überraschung waren es lediglich 10.000 Stunden. Klingt nicht viel und möglicherweise sind wir schon Milliarden gewöhnt und alles andere erscheint uns wenig.</p>
<p>Wir haben somit ein Arbeitspensum von 10.000 Stunden. Würden wir jeden Tag diszipliniert eine Stunde mit dem Trading verbringen, dann wären das 27 Jahre. Bei drei Stunden am Tag, wären es noch etwas mehr als 9 Jahre. Dies bedeutet aber, dass sowohl am Wochenende jeweils drei Stunden am Tag in das Traden zu investieren ist &#8211; als auch während des Urlaubs.</p>
<p>Für mich ist das erschreckend und enttäuschend zugleich. Gehen wir von einem Angestellten aus, der acht Stunden am Tag arbeiten muss. Meistens ist die Pause nicht bezahlt, also 8,5 Stunden. Kommt noch die Anfahrt hinzu, sagen wir idealerweise 30 Minuten inkl. der Rückfahrt. Sind wir bei neun Stunden.</p>
<p>Leider gehöre ich zu den Menschen die etwas mehr schlaf brauchen. Manchmal sind es neun Stunden manchmal acht. 9 + 8,5 = 17,5. Bleiben in diesem Fall 6,5 Stunden übrig, wovon Körperpflege, Essenszeiten und Haushaltsarbeit noch abzuziehen ist.</p>
<p>Mir fällt es leider oft schwer mit meiner Zeit klar zu kommen. Deshalb möchte ich hier auch die Dringlichkeit formulieren sich mit seiner Zeit auseinander zu setzen. Was möchte ich erreichen? Wo möchte ich in fünf oder zehn Jahren stehen?</p>
<p>Verfalle nicht dem angenehmen Glauben schnell erfolgreich an der Börse zu sein. Mir ist es so ergangen und mein dritter Neustart lässt noch immer auf sich warten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vollzeit-Trader (Teil 1) &#8230; Challenges &#8211; soweit der Browser reicht</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2010/01/23/vollzeitrader-teil-1-challenges-soweit-der-browser-reicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 11:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Artikelserie besteht aus drei Teilen, die ich der Übersicht und des Umfanges halber aufgeteilt habe. Bevor ich beschreibe, wie ich persönlich versuche meinen Lebensunterhalt als Vollzeittrader zu sichern und allgemein dieses Projekt angehe, muss ich ein paar Grundgedanken niederlegen und vielleicht auch Illusionen zerstören.
Im ersten Teil schreibe ich etwas über den derzeitigen Trader-Boom und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Artikelserie besteht aus drei Teilen, die ich der Übersicht und des Umfanges halber aufgeteilt habe. Bevor ich beschreibe, wie ich persönlich versuche meinen Lebensunterhalt als Vollzeittrader zu sichern und allgemein dieses Projekt angehe, muss ich ein paar Grundgedanken niederlegen und vielleicht auch Illusionen zerstören.</p>
<p>Im ersten Teil schreibe ich etwas über den derzeitigen Trader-Boom und meine Ansicht dazu (das ist wichtig für das Verständnis meines aufgezeigten Weges).</p>
<p>Im zweiten folgen die unverzichtbaren Schritte und Grundlagen, und im letzten stelle ich meine Systematik und Herangehensweise vor.</p>
<p>Diesen letzten Teil wird es nur öffentlich und ohne besonderes Passwort geben, wenn die beiden vorhergehenden Artikelteile kommentiert wurden; denn wir haben zwar laut Blogstatistik wahnsinnig viele Leser und Abonnenten, jedoch ist es für uns schwer einzuschätzen welche Zielgruppe hier liest und wie man uns einschätzt.</p>
<p>In letzter Zeit habe ich häufiger Mails erhalten, die mich insofern verwirren, dass sie den Eindruck erwecken, als wären wir hier alle Vollprofis. Wir sind eine gesunde Mischung aus erfahrenen und weniger erfahrenen Tradern und wünschen die Diskussion &#8211; unsere Konten sind sauber und einige verdienen mit Trading Geld – Millionäre gibt’s hier keine.</p>
<p>Wie alle, machen auch wir Verluste, Fehler und sind nicht anders als die anderen Trader dort draußen – das gehört nun mal alles zum „Spiel“. Hier gibt es keinen Supertrader, wohl aber erfahrende und gute Trader, die ihr über Jahre erworbenes Wissen gerne weitergeben und teilen.</p>
<p>&#8230;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Challenges &#8211; soweit der Browser reicht oder wie werde ich in einem Jahr Millionär?</strong></span></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>Realität, Fiktion oder einfach nur Werbung</strong></p>
<p>Ich schreibe diesen Post, weil ich das Gefühl habe, dass so manches mal die Realität auf der Strecke bleibt. Zur Zeit sprießen überall irgendwelche komischen Challenges aus den Blogs und Foren, bei denen Trader in x Monaten eine Million Euro ertraden wollen. Mal abgesehen davon, dass die meisten dieser Blogger &#8211; völlig realitätsfremd &#8211;  Verpflichtungen wie Steuern und sonstige Kosten und kapitalabhängige Gegebenheiten und Haftungshintergründe bei den jeweiligen Brokern überhaupt nicht beachten, bekommt man immer automatisch das Gefühl, es handelt sich um Marketingauktionen oder um Aktionen Leser für einen Blog zu gewinnen.</p>
<p><strong>Die Ketzer</strong></p>
<p>Auf der anderen Seite kann man aber im Internet auch wunderschön beobachten wie die Community diejenigen, die es versuchen, sofort kreuzigt. Man hat grundsätzlich gar keine Chance seinen Erfolg anzupreisen; denn noch bevor man die erste Aktion startet, fallen alle über einen als „Ketzer der Märkte“ her. Ich halte mich in der Regel dabei immer zurück, da meine Meinung an dieser Stelle nichts bewirkt, denn:</p>
<ul>
<li> die Profis lesen so etwas gar nicht erst,</li>
</ul>
<ul>
<li> die Fortgeschrittenen haben längst ihr eigenes Bild,</li>
</ul>
<ul>
<li> die Anfänger und Einsteiger merken schneller selbst wie es läuft als ihnen lieb ist</li>
</ul>
<ul>
<li> und Tradern mit devotem Guru-Anhänger-Verhalten ist sowieso nicht zu helfen.</li>
</ul>
<p>Der Hauptgrund meiner Zurückhaltung ist aber, dass ich nicht weiß, ob derjenige es nicht vielleicht doch schaffen könnte; denn alles ist grundsätzlich möglich.</p>
<p><strong>Können zeigen: Demo oder Real</strong></p>
<p>Die Argumentation, ob jemand ein Demo-Konto nutzt oder nicht ist völlig nebensächlich; dies entspricht der gleichen Argumentationsgrundlage, bei denen Trader behaupten der Broker sei an ihren Verlusten schuld. Selbstverständlich hat der Broker oder die Art des Kontos einen maßgeblichen Einfluss auf die Performance und schon aus psychologischen Gründen sind diese Unterschiede zwischen Real- und Demokonto naturgegeben.</p>
<p>Aber genauso wenig wird jemand Millionär (vom Kontostand her) weil er einen tollen Broker oder ein Demokonto hatte, wie er pleite geht auf Grund des Brokers oder der Plattform – es gilt in beiden Fällen die Nachteile und Vorteile durch Kompetenz auszugleichen. Man kann an dieser Stelle das Beispiel von Spitzenfahrern der Formel 1 anführen, welche permanent  irgendwelchen Nachteilen bei unterschiedlichen Strecken und Wetterverhältnissen ausgesetzt sind; die guten Fahrer fahren nicht nur im Training (demo) gut sondern auch im Rennen (real) &#8230; und umgekehrt – und wenn einer nicht Weltmeister wird, liegt es sicher nicht am Wetter.</p>
<p>Abschließend sollte man die ganze Demo-/ Real-Frage noch mal logisch betrachten:</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Meistens wahr ist:</span></em></p>
<ul>
<li> Wer ein Realkonto erfolgreich handeln kann, der kann auch eine Demokonto erfolgreich handeln.</li>
</ul>
<ul>
<li> Wer ein Demokonto nicht erfolgreich handeln kann, der wird in der Regel auch bei einem Realkonto nicht erfolgreich sein.</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Absolut ohne Zusammenhang ist:</em></span></p>
<ul>
<li> Wer ein Demokonto erfolgreich handeln kann, der schafft das noch lange nicht auf einem Realkonto.</li>
</ul>
<p>Auch wenn der letzte Satz logisch erscheint, so sind die Umgebungsparamter viel zu mannigfaltig, als dass diese Aussage pauschal gelten kann. Wenn ein „Niemand“ das sagt wird er angegriffen, spräche so ein Broker selbst oder ein bekannter Vollprofi wäre man schon vorsichtiger. Hat es einer schon mehrmals bewiesen, schweigt man und wartet geduldig auf seine erste Niederlage um zu sagen: „Siehste!“.</p>
<p>Ob es nun wirklich so einfach ist eine Million Euro mit Trading zur verdienen vermag ich nicht zu bewerten – aus meiner persönlichen Sicht ist es sehr schwer.</p>
<p>LG Aurelius</p>
<p><strong>&#8230; to be continued</strong></p>
<p><strong>Folgeartikel: Vollzeitrader (Teil 2) &#8230; schon eine Challenge für sich</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Skandal und Betrug oder nur zuviel Fantasie?</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/09/19/skandal-und-betrug-oder-nur-zuviel-fantasie/</link>
		<comments>http://www.daytradingteam.de/2009/09/19/skandal-und-betrug-oder-nur-zuviel-fantasie/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 13:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Aurelius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich mich harscher Kritik aussetzen musste, wen ich auf diversen Blogs nach Kontoauszügen gefragt habe – nein, schlimmer noch: manchmal haben sogar noch andere Leser behauptet man könne mit einem Kontoauszug nichts anfangen, da man ja nur lernen wolle und lediglich die veröffentlichten  Trades nachvollziehen möchte.
Ein Trader der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich mich harscher Kritik aussetzen musste, wen ich auf diversen Blogs nach Kontoauszügen gefragt habe – nein, schlimmer noch: manchmal haben sogar noch andere Leser behauptet man könne mit einem Kontoauszug nichts anfangen, da man ja nur lernen wolle und lediglich die veröffentlichten  Trades nachvollziehen möchte.</p>
<p>Ein Trader der keine Kontoauszüge veröffentlicht muss nicht gleich zum Lügner erklärt werden; wenn man jedoch bei einem öffentlich handelnden Trader, der seine Performance als Publikumsmagnet nutzt und damit Werbung macht, öffentlich oder vertraulich per Mail Kontoauszüge einfordert und einem diese verweigert werden, so muss man dringend skeptisch sein! Eigentlich spricht grundsätzlich nichts gegen eine Veröffentlichung im Blog. Ich erkläre dies an einem Beispiel und hoffe, dass damit jedem die Relevanz meines Hinweises bewusst wird:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Beispiel:</span></p>
<p><strong>Wie sieht der Plan aus?</strong></p>
<p>Jemand veröffentlicht  seinen finalen Kontostand und regelmäßig seine Gewinn-Trades. Damit keiner misstrauisch wird, werden natürlich ab und an auch Verlusttrades aufgeführt, jedoch niemals im Detail. Er macht jede Woche ca. 20 Trades &#8230; die guten zeigt er Euch, sobald sie mit Gewinn anlaufen, die schlechten blendet er einfach aus da sie ausgestoppt wurden – den Verlust zahlt er bar wieder auf das Konto ein.</p>
<p><strong>Habe ich das richtig gelesen?</strong></p>
<p>Ja, richtig gelesen, er gleicht den Verlust mit eigenen Barmitteln wieder aus.</p>
<p><strong>Was hat er davon?</strong></p>
<p>Ganz einfach: Alle Welt sieht sein Konto ständig wachsen und es lesen immer mehr seinen Blog. Irgendwann sind die Werbeinnahmen und die sonstigen, sich positiv finanziell auswirkenden Nebeneffekte so groß, dass er damit allein schon die Verluste im Konto decken kann &#8230; und vielleicht kann er noch viel mehr Einnahmen nur über dieses Image erzielen: Er verkauft Bücher, er hält Vorträge,  holt Sponsoren ins Boot – jeder Klick zählt – abgesehen davon, dass er auch ab und zu Treffer landet. Die Legende ist geboren!</p>
<p><strong>Warum fliegt das nicht auf?</strong></p>
<p>Grundsätzlich kann er das Ganze deshalb machen, weil kein Broker bzw. keine Bank auf Grund des Bankgeheimnisses diese Geschichte auffliegen lassen kann – selbst wenn er kündigt. Mit allen anderen Mitwissern schließt er natürlich entsprechende Verträge ab.</p>
<p><strong>Wo ist der Skandal, wo der Trugschluss?</strong></p>
<p>Der Skandal ist das Vorgehen an sich &#8211; die arglistige Täuschung. Da gibt es die Menschen, die sich die gezeigten Strategien aneignen möchten -  sie wollen lernen. Leider lernen sie nur die eine (positive) Seite kennen und glauben von dieser, sie hätte einen hohen Erwartungswert &#8230; hat sie aber nicht – nur das weiß keiner.  Wenn man versucht diese Strategien umzusetzen scheitert man und weiss nicht warum &#8211; ein Trugschluss zu glauben man lernt dort etwas.</p>
<p>Man kann dieses Beispiel unendlich ausschmücken, aber ich denke den Rest überlasse ich Eurer Fantasie.</p>
<p>Zeigt Euch jemand den Kontoauszug, wisst Ihr, es ist alles in Ordnung  &#8211; einen Kontoauszug zu fälschen ist zwar möglich, aber ein hohes Risiko auf Grund des Straftatbestandes der Urkundenfälschung.</p>
<p>Natürlich kann man jetzt argumentieren,  dass eine Geheimhaltung aus diversen Gründen nötig ist. In diesem Fall gibt es jedoch alternative Methoden, um eine ordnungsgemäße Kontoführung zumindest pseudonymisiert zu belegen.</p>
<p>LG Aurelius</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann man traden wirklich erlernen?</title>
		<link>http://www.daytradingteam.de/2009/02/17/kann-man-traden-wirklich-erlernen/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 22:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dzeus</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Neuling beschäftigt einen die Frage über kurz oder lang. Ist es nun möglich das Traden an sich von Null zu lernen?
Einige vertreten standhaft die Ansicht, dass man dafür bestimmte Gene besitzen müsse, also dass es angeboren sei.
Hier sollte wohl der Name &#8220;Richard Dennis&#8221; fallen. Er hat sich in den 80ern genau dieser Frage gestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Neuling beschäftigt einen die Frage über kurz oder lang. Ist es nun möglich das Traden an sich von Null zu lernen?</p>
<p>Einige vertreten standhaft die Ansicht, dass man dafür bestimmte Gene besitzen müsse, also dass es angeboren sei.</p>
<p>Hier sollte wohl der Name &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Dennis">Richard Dennis</a>&#8221; fallen. Er hat sich in den 80ern genau dieser Frage gestellt und ein Experiment mit völlig unbescholtenen Anfängern durchgeführt. Zu empfehlen sei hier das Buch &#8220;The Complete Turtle Trader&#8221; von Michael Covel.</p>
<p>Nun, dies liegt ja schon gute 25 Jahre zurück. Das Experiment wurde so ähnlich von &#8220;Lex Van Dam&#8221; wiederholt. Die Reportage &#8220;<a href="http://www.aktienboard.com/forum/f23/bbc-reportage-million-dollar-traders-make-t110564/">Million Dollar Traders: Make Me A Trader</a>&#8221; auf BBC begleitet acht Trader zwei Monate lang. (Hier erst einmal ein Dank an jjoey, der den Link in einem <a href="http://www.daytradingteam.de/2009/01/30/screener/">Kommentar</a> gepostet hat).</p>
<p>Der Mythos Schildgröte bleibt, jetzt sind wir an der Reihe. Kann man das Traden wirklich erlernen oder muss es angeboren sein. Lasst es mich wissen.</p>
<p>Ich werde nach einer gewissen Weile auch meine persönliche Einschätzung als Kommentar preisgeben.</p>
]]></content:encoded>
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