Blogs und Challenges

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Blogs und Challenges

Die Kategorie “Off-Topic” habe ich jetzt in “Talk” umbenannt hier gibt es verschiede Artikel wo man auch sonstige Kommentare unterbringen kann. Hier nun alles zu Blogs und Challenges :)

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Kommentare (126):

  1. Durch die gute Recherche von Komm.16 (von 46k auf 41k) und Komm.17.(300% oder 400%), 100% hin oder her, als Trader braucht man es nicht so genau nehmen und die logische Schlussfolgerung von Komm.11/14, wird immer deutlicher das alles nur noch auf Lügen aufgebaut ist und zu einem erbärmlichen Possenspiel verkommt.

  2. und Anfang 2009, als die Challenge vorgestellt wurde, war noch die Rede von 270%… dann bei WOT-Beschreibung auf einmal 300% und jetzt 400%, Waqhnsinn, mal sehen, wann auf 500% aufgerundet wird… :-) ja, es stimmt, irgendwie auch amüsant :-)
    Von der Challenge ist schon lange keine Rede mehr, und dass der angekündigte “Beginners Guide” der zusammen mit den Lesern (!) erarbeitet werden sollte (!) in Wirklichkeit ein 1k-Seminar sein würde, konnte damals auch keiner ahnen :-) :-) :-)
    Wie soll man da noch irgendwas glauben…

  3. “was mich an der sache auch irritiert ist, dass das Konto zu Beginn ja 46000$ groß sein sollte?!”
    Dann haben sie ja über 10% Verlust gemacht!
    Sie werden vielleicht sagen, denkt dran, jeder Trader war schon mal pleite :-) , diese Erfahrung erhöht also nur den Wert des Seminars … :-)

  4. “und zu einem erbärmlichen Possenspiel verkommt.” das ist noch sehr nett ausgedrückt…

  5. Ich poste das jetzt mal auf beiden Blogs: daytrading.de und daytradingteam.de und ich denke das ist dann zu dem Thema auch das letzte was ich beitrage; denn man dreht sich sonst im Kreis und verschwendet kostbare Zeit. Wohlgemerkt würde ich persönlich kein Seminar von den beiden empfehlen oder davon abraten – diese Entscheidung muss jeder für sich alleine treffen, wie gut oder wie schlecht ein Seminar war, erfährt mman in der Regel sowieso erst eine ganze Weile später – darüber im Vorfeld zu mutmaßen ist sinnfrei.

    Auch wenn mich die Hinhaltetechniken der letzten Wochen bzgl. des Kontos, sowie die spontanten Äusserungen und Aktionen der beiden sehr ärgerten, denke ich sollte man fairerweise zuerst ein paar Dinge richtig stellen:

    1. Die beiden haben nie behauptet, dass man davon derzeit leben könnte; Philipp hat selbst seine Kapitalvorstellungen dazu geäussert.

    2. Es ist absolut normal, dass man in manchen Phasen auf einen schlechten Studenlohn kommt – da ist nichts verwerfliches dran. Lange Verlustphasen gehören genauso zu dem Geschäft, wie glückliche große Gewinner.

    3. Zu ihren kommerziellen Absichten stehen sie offen und machen auch kein Geheimnis daraus – jedem sollte klar sein, dass das Erbe von Pierre keine Samariterblog sein konnte.

    4. Das Tradingergebnis ist absolut in Ordnung, sowohl vom Absolutwert als
    auch vom Prozentergebnis – insbesondere bzgl. des Hintergrundes, dass die meisten Aktiven Verluste einfahren.

    5. Natürlich ist es komisch wenn Menschen erst so kurz traden oder so jung sind; was jeder darüber denkt sei dahingestellt, ich bin allerdings auch der Meinung, dass wenn man sich konstruktiv und professionell äussern möchte, sollte man auf Diffamierungen verzichten – allein schon deshalb, um selbst glaubwürding und objektiv zu bleiben.

    Ich denke die Mißstände lassen sich einfacher beschreiben als es scheint:

    Die Probleme mit Angaben zu Performance, Gewinnen und Verlusten lassen sich immer wieder auf die fehlende Transparenz zurückführen – mehr ist es meiner Meinung nach nicht. Keiner weiss, ob das Konto im letzten Jahr frisiert wurde (Nachschuss), ob es sich um Glückstreffer bei “All-In”-Trades handelt oder auch nur irgendwas. Die Challenge hat keine Existenzberechtigung mehr – sie hat nicht mal mehr das Niveau irgendeiner anderen Challenge im Netz, da es keine nachvollziehbare Historie gibt – es wird sie auch kein klar denkender Trader (oder angehender) nunmehr für voll nehmen.

    Das Problem gründet sich IMHO darauf, dass die beiden noch jung sind und einfach noch nicht sehr professionell als Geschäftsmänner auftreten; das müssen sie auch nicht, denn sie sind noch am lernen und woher sollen sie das auch können. Sie würden sich das Leben erleichtern, führten sie eine Taskliste und einen Terminplaner für ihren Blog und die dort gemachten Versprechnungen. So brächten sie sich zumindest nicht immer in diese dummen Situationen, dass sie sich im Blog regelmäßig zu vorherigen Aussagen widersprechen oder ihren Versprechnungen nicht nachkommen.

    Ergänzend sind sie in die allgegenwärtige Medienfalle getappt: sie sind eben überzeugt marketingtechnisches Trommeln ist sinnvoller als reine Qualität – nicht Lügen, aber auch nicht die Warheit sagen – alles retouchieren, beschönigen im Glanze erscheinen lassen, wo es nur geht … und wenn wir alle ehrlich sind, kann man dem nur zustimmen – wenn man in dieser Branche Geld machen will, muss man “posen” und übertreiben und da sie diesen Schritt gehen wollen, haben sie in der Tat wenig andere Wahlmöglichkeiten.
    Das was alle ärgert, ist der Wandel der Personen, die man etweder glaubt zu kennen oder mit denen man sich aus irgendeinem Grund identifizieren konnte oder einfach nur deren Weg gut fand – aber auch hier muss man vernünftiger Weise sagen, dass es zum Leben gehört, dass sich Ansichten und Einstellungen ändern und jeder muss halt seinen Weg gehen – auch sie fühlen sich immer noch den Lesern verbunden; denn sonst hätten sie die Kommentarfunktion eigentlich schon längst abschalten können. IMHO wäre es meine Domain würde ich sie eiskalt vermarkten … und ich schwöre – keiner würde die Seite wiedererkennen :) . Allein der Name hat Potential für viele freie Tradertage.

    Als letzten bleiben die unglücklichen Äusserungen und die Selbstbelobigungen in einigen fragwürdigen Artikeln der letzten Wochen – dies Fehltritte haben die Qualität sowieso schon an die Trading-Marketing-Seiten angeglichen und man sollte sie nicht zu ernst nehmen. Dies würde ich als erste Marketing-Gehversuche im neuen Geschäftsfeld einordnen – man kommentiert sie, grinst über die Antwort und gut ist.

    Es bleibt festzuhalten, dass aus meiner Sicht weder die Challenge noch ihre mehr als unglücklich zu bezeichnenden tradingpolitischen Artikel und Fehltritte der letzten Zeit, sowie ihr mangelnder Sinn für Geschäftstätigkeiten irgendeinen Einfluss auf Ihre Tradingfähigkeiten haben – ich finde ihr Trading soweit in Ordnung (eine Weile konnte man Philipp besser und transparenter verfolgen); denn letzten Endes haben Sie ihr Geld in schweren Zeiten erhalten und ich glaube persönlich schon, dass sie ganz vernünftige Tradingarbeit abgeben – bessere zumindest als etliche andere in der skurrilen Tradingwelt und ich denke sogar, dass die beiden für Anfänger ein besseres Vorbild sein können als andere Trading-Gurus oder -Spinner im Internet – wobei ich betone, dass ich diese Vorbildfunktion nur auf das Trading beziehe nicht auf ihre Art Business zu definieren und zu leben (bloss nicht abschauen :) )

    So, nun habe ich alles dazu gesagt – nicht schön was alles so passiert, aber deshalb mache ich es hoffentlich auch anders.

    LG und schönes WE Aurelius

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