Status Mai, Juni, Juli, August – wie geht’s weiter?
Hier nun eine Zusammenfassung der letzen Monate, wobei zwei Monate so gut wie nichts passierte, da wir Sommerpause hatten.
In der Zeit davor hatte eigentlich Marvin die meiste Arbeit; er hat Chart um Chart analysiert und wir haben dann an den Wochenenden die Trades besprochen. Parallel habe ich mit dem einen oder anderen Leser des Blogs live getradet (per Skype oder Telefon) und viele Handelsansätze und Indikatoren ausgetest (dazu später mehr).
Nach eine abschließenden Auswertung in der Sommerpause habe ich festgestellt, dass wir mit den Einstiegen meist sehr gut lagen, jedoch wie viele andere vermutlich auch häufig durch das Marktrauschen herausgeflogen sind. Auch war die Kombination der Ansätze nicht perfekt, so ist Marvins privates Depot mittlerweile (bei gleichen Trades und natürlich noch weiteren, nicht im Blog genannten) ordentlich vorne (ich glaube seine Depot enthält fast 100 Werte – quasi ein Monster Hedge-Fonds) und meine privat gekauften ursprünglich langfristigen Positionen sind längst aufgelöst.
Dies zu kombinieren führte also häufig zu einer zu frühen Gewinnmitnahme und zu vorzeitigem Ausstieg – gepaart mir den hohen Gebühren war das nicht schlecht, aber auf den ersten Blick auch nicht sehr erfolgreich. Der Broker war soweit in Ordnung, die Ausführung in der Regel auch immer gut (Marvin hat sein Depot dort weiterhin), lediglich bei den Gebührenverhandlungen war man nicht zum weiteren Senken bereit, was aus wirtschaftlicher Sicht bei der verhältnismäßigen geringen durchschnittlich zu erwartenden Menge an Trades auch nicht überrascht.
Wie geht es weiter?
Ingesamt ist der Depot-Verlauf also unproblematisch und durchaus als normal und stabil zu bewerten – insbesondere, weil wir ja in einer Testphase sind es sich nur um ein Demokonto handelt.
Als nächstes testen wir im längerfristigen Anlagezeitraum nun CMC-Markets. Da wir dort kein unbefristetes Demokonto bekommen können, haben wir ein Echtgeld-Minikonto eingerichtet, dass derzeit bei ca. 1100,00 Euro steht. Dort testen wir nun die längerfristigen Trades weiter und werden sicherlich auch nicht die Schattenseiten verschweigen. Näheres zum Wechsel ist auch dem Artikel von Marvin zu entnehmen.
Zusätzlich wird es eine Umstrukturierung in der Besprechung von Trades bzw. der Watchlist geben und eine neue Rubrik, die sich mit Handelsansätzen beschäftigt.
Gute Trades und Grüße Aurelius




Hey!
Schön, dass ihr derzeit CMC testet. Vielleicht könnt ihr dann ja auch mal eine kurze Einschätzung darüber abgeben, wie dort die Ausführungen sind, da über diese speziell bei diesem Broker sehr viel Negatives zu hören ist!
Aber vielleicht haben die sich ja auch in der letzten Zeit die Kritiken zu Herzen genommen, jedoch würde dies eigentlich dann geringere Erträge für die Marketmaker bedeuten!
Gute Trades!
Dave
Hi Dave,
nachdem wir gestern eine Mail über neue Marginanforderungen von CMC erhalten haben war der Lacher schon mal auf unserer Seite. Da die keine Demokonten haben, wird unsere Aktivität bei dem kleinen Testkonto trotz niedrigen Gebühren wohl sehr eingeschränkt bleiben
– zumindest wird es kein 100-Werte Depot.
Ich habe das Konto ja schon eine Weile getestet und um gute 200 Euro hochgehandelt; und kann Dir aber jetzt schon nach ca. 30 Trades sagen, dass nahezu alle mit einer riesigen Slippage geschlossen wurden. Eine Market-Order wird immer um diverse Punkte schlechter ausgeführt.
Auch Marvin hat das schon live festgestellt und wenn ich einen Leser des Blogs hier mal zitieren darf:
Das ist zwar noch nicht ein ausführlicher Test, zeigt aber schon mal die Probleme bei Market-Orders und dient vielleicht schon mal als Orientierungshilfe.
LG Aurelius
HI Aurelius,
ich trade seit über einem Jahr bei CMC und kann die Aussagen über die willkürlichen Spreads nur bestätigen. Das Argument der günstigen Gebühren bei Aktien-CFDs ist daher nicht zutreffend. Bei CFDs auf andere Produkte wird zwar keine Gebühr eingehoben doch die fragwürdigen Spreads sind auch hier sehr oft vorhanden.
Was derzeit bei CMC besonders nervt ist die Chartsoftware. Seit einem Up-date am 11. Aug. ds. J. lassen sich Charteinstellungen nicht mehr abspeichern (Änderung der Zeitebene, Indikatoren, Linien etc.) sodass bei jedem Neueinstieg ein simpler 10min-Chart geöffnet wird. Vom Helpdesk wird man ständig vertröstet aber bis jetzt gibt es noch keine Besserung.
Ich erlebe nur schon das 3. Update mit ähnlichen wochenlangen Problemen. Die CMC-Programmierer dürften keine Profis sein!
Du erwähnst den FXFlat: verlangen die nicht 0,10% oder Minimum € 10,- auf Aktien-CFDs???. Ich teste gerade deren Demo…. es scheint mir eine stabile Plattform und eine echte Alternative zu CMC zu sein.
HG mzee
Hi mzee,
vielleicht schreibt Marvin mehr zu FX-Flat, er hatte dort sein privates Depot – das war alles in Ordnung soweit und ich schätze ab einem gewissen Volumen kann man mit denen auch andere Roundturns vereinbaren.
Das Problem mit den Charts bei CMC kann ich zum Teil bestätigen, insbesondere habe ich Probleme gesehen bei bestimmten Werten ein ordungsgemäßen Chart zu bekommen – das poste ich mal demnächst.
Ich benötige grundsätzlich keine Chartfunktion von CMC, aber man möchte ja zur Bestätigung der Ein- und Ausstiege auch gerne mal das “Broker-Chartbild” sehen … und das kann man in der Tat “knicken”
Bei der Ausführungen von Limit- und Stoporders lief es die letzten Wochen ganz ordentlich, ich hatte allerdings auch nie irgendwelche “Hot-Stocks” im Depot. Das werden wir aber sicher in naher Zukunft genaustens prüfen
LG Aurelius
@mzee
Ich zitiere mal aus einer früheren Mail:
“FXFlat hat die gleiche Gebührenstruktur wie GFT. Wenn man seinen Account über umgerechnete 15.000 BP auffüllt bezahlt man keine Minimum Fee von 10,- Euro / Trade mehr.”
Aktuell wären das ca. 17137 € Cash.
Desweiteren gilt das, was Aurelius hier schon gesagt: Man kann mit dem Broker durchaus individuelle Vereinbarungen treffen.
Grüsse
Marvin
Hi
herzlichen Dank für die nützlichen Hinweise
Grüsse mzee