Ferienende :)

Ferienende :)

Nach einer kleinen Sommerpause, die auch noch nicht ganz vorbei ist, fasse ich nun mal die letzten Monate zusammen:

Für mich persönlich waren die letzten Monate sehr bereichernd und ich habe beschlossen meine bevorzugten Märkte zu wechseln. Der Entschluss fiel in den letzen Wochen ausschließlich durch das Einarbeiten in den Futures-Markt – ich möchte jetzt an dieser Stelle nicht unendlich lange darüber diskutieren, welches der beste oder allgemein “der bessere” Markt ist, jedoch habe ich mich für diesen entschieden, weil mir einerseits die Transparenz zusagt und andererseits mir mein Gefühl sagt, dass dieser Markt zu mir passt. Selbstverständlich werde ich auch weiter im Forex- und Aktien/ CFD-Markt aktiv bleiben, jedoch bin ich mir diesbezgl. noch nicht über den Broker einig, dem ich in Zukunft mein Geld anvertraue – nicht dass mir Marketindex nicht zusagt, es ist nur so, dass mir die minimale Kommpression von 5 Sekunden nicht mehr die Transparenz bietet, die ich mittlerweile von den Futures gewöhnt bin. Natürlich habe ich auch vorher Tick-Charts genutzt (von separatem Anbieter) – es ist jedoch ein erheblicher  Vorteil, wenn der Tickchart-Provider und die Chartgrundlage des Brokers (aus dem ich bei z.B. bei Marketindex heraus handle) nahezu kongruent sind. So viel also zu meinen persönlichen Erfahrungsteil!

Das Team-Trading im Blog verblieb, wie von einigen festgestellt, größtenteils auf dem Wochenchart-Trading; hier haben wir versucht einerseits die Abstimmung anderseits die Systematik zu optimieren. Der Teil der Abstimmung ist immer noch sehr aufwendig, so dass es notwendig sein wird innerhalb eines Teams ein festes Reglement zu erarbeiten. Die freie Entfaltung des jeweiligen Traders führt zwar zu vielen potentiellen Kandidaten, jedoch ist die Findung nicht immer ein einstimmiger Prozess und es ist häufig notwendig, eine ganze Weile über Pro und Contra eines Einstiegs zu diskutieren – so dauern diese Abstimmungen immer noch verhältnismäßig lang. Im Markttechnik-Team werden wir sehen, ob wir uns schneller durch vorgegebene Regeln auf Trades einigen können.

Insgesammt sind wir zum Entschluß gekommen, dass wir die Zeitebene, auf der wir handeln ein wenig kritischer betrachten müssen. Das Trading im Wochenchart ist eine verhältnismäßig konservative Art des Handelns und bei unseren Positiongrößen sicherlich nicht zu risikoreich, jedoch muss man einen sehr langen Atem haben, um zu prüfen, ob, wann und wieso sich der Erfolg einstellt (oder vielleicht nicht einstellt). Das Analysieren des Trading-Journals kann dabei eine Hilfe sein, jedoch sind einfach mehr Trades notwendig um valide Aussagen treffen zu können. Das Depot ist derzeit leicht im Minus, was zu einem nicht unerheblichen Teil auch den Gebühren geschuldet ist (kein unbekanntes Problem) – d.h. allerdings nicht, dass man mit 10.000 Euro grundsätzlich unterkapitalisiert ist, Trader wie Philipp (daytrading.de) oder Plantrader (und andere) zeigen, dass diese Menge für einen soliden Anfang ausreichen kann.

Parallel dazu haben Marvin und ich begonnen, gemeinsam live Futures zu traden, dabei haben wir unsere persönlichen Ansätze kombiniert und werden dies in den nächsten Wochen weiter ausbauen. Wenn wir uns eingespielt haben, werden wir dann eine begrenzte Anzahl (am Anfang ca. 32 User) über TeamSpeak einladen uns zuzuhören und unsere Trades live zu verfolgen.

Man kann beim Postitiontrading zwar schön die Tradingansätze der technischen Analyse erklären und Prinzipien der Diversifikation oder ähnliches aufzeigen, die Schritte sind allerdings sehr klein und das Erlernen eines gewissen Marktgefühls oder anderer Methoden und bermerkenswerten Eigneschaften der Märkte (z.B. Einfluß der News, etc.) bleibt meiner Meinung nach derzeit ein wenig auf der Strecke. Was man allerdings hier besser lernt, alls in allen anderen Zeitebenen ist Geduld … und man begreift schnell, wie langweilig Trading sein kann. Für den aktiven Trader ist die Langeweile Teil des Geschäfts, für den zuschauenden Anfänger einfach nur unverständlich: nix passiert, Depot im Minus … kann ja nicht funktionieren.

In den nächsten Tagen werde ich ein wenig auf systematische Ansätze des Handelns eingehen und auch das laufende System weiter kommentieren; am Ende der Woche werden wir dann ganz normal weiter traden – … und ich traue es mir kaum zu schreiben wir wechseln den Broker! Ja, richtig, wir gehen zu einem der am meisten kontrovers diskutierten CFD-Broker. Die Wahl ist schlicht und einfach wegen der Gebühren auf diesen gefallen; ich gehe davon aus, dass auf Grund des langfristigen Tradingfensters die schlechte Ausführung durch die niedrigen Gebühren kompensiert wird.

Morgen schreibe ich dann mal etwas zum bloggen allgemein, ich habe mir nämlich in der Sommerpause die Zeit genommen unzählige Blogs zu lesen – äußerst spannend :)

LG Aurelius

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Kommentare (9):

  1. cmc markets? :-D

  2. Ja, richtig, ich kann es ja selbst kaum glauben :)

    Nein, Spass beiseite. Wir müssen nicht wieder alle negativen Seiten diskutieren, um auf die Probleme zu kommen, die den Alltag dort berherrschen.

    Wir haben selbst schon sehr skurrile Geschichten dort erlebt, aber der Broker ist nicht ausschlaggebend dafür, ob sich Erfolg einstellt oder nicht. Wir zeigen dort ja nur eine Art des Tradings (längerfristig), und dafür passt das schon – und wenn’s komisch wird, werden wir es posten.

    Ich habe 12 Jahre lang bei meiner Hausbank Aktien per Telefon geordert unter Gebührenvoraussetzungen, die jenseits von gut und böse lagen(siehe Beispiel: Depotauszug), aber irgendwie hat es trotzdem funktioniert.

    Gebühren sparen kann man natürlich immer – sonst würdet Ihr ja auch nicht wechseln. Aber wenn man an Gebühren denkt sind Aktien bzw. Akiten-CFD’s vermutlich immer der falsche Markt.

    Erfolgloses Daytrading hat nicht unbedingt mit dem Broker zu tun, es kann einen höchstens benachteiligen: eine gute Fußballmannschaft wird niemals verlieren, weil der Schiedsrichter parteiisch ist, dann muss sie halt besser spielen und diese Benachteiligung ausgleichen.

    Aber schaut mal bei Euch nach … auf dem kürzlich veröffentlichen Post von Phillip (http://www.daytrading.de/2009/09/15/mein-tradingsetup/) beschreibt er seine Monitore in seinem Tradingroom, auf Anfrage eines Lesers was auf den Monitoren läuft, folgendermaßen (3. Comment):

    Von links nach rechts:

    1. Monitor: CMC Plattform
    2. Monitor: Teletrader
    3. Monitor: Thinkorswim
    4. Monitor: IG Plattform

    … um es in Deinen Worten zu fragen: cmc markets? :)

    LG Aurelius

  3. hi aurelius,

    :) ja mir eh klar.ich hab ja selbst auch ein account bei cmc, aber ich würde es eher “test account” oder vielleicht “zockerkonto zum training von strategien” nennen.

    bei mir sieht das so aus:
    cmc markets (trainingsaccount)
    brokerjet (bottom picking, trendinvesting)
    dab bank, cortal consors(wobei ich nicht mehr zu cortal cons. gehen würde!) (etf, rohstoff investing)
    ig markets (swing trading, selten intradaytrading)
    thinkorswim (ab jetzt scalping)

    :)

    ps.: kommst du eigentlich auf die WOT im November? Wär nett sich dort mal persönlich kennen zu lernen…

    lg

    • Hi Valentin,

      naja, gerade zum Zocken lohnt sich CMC für mich nicht, besonders bei den Zocks, möchte ich nicht noch mehr als das reine Glück oder Pech gegen mich haben; die Chancen stehen bei einem Zock sowieso schon nicht so gut wie bei einem regulären Trade, von daher möchte ich sicherstellen, dass Glück und Pech die einzigen Einflußgrößen sind :) .

      Ich kann mir auch bessere Broker vorstellen, aber wir haben hier ja eine einfache Message: wir wollen zeigen wie man tradet ohne, dass man sich ruinieren muss, ohne das man zocken muss – wir zeigen dass es keine Hexerei ist und dass Traden den normalen Naturgesetzen unterliegt – hier willl keiner Millionär werden sondern eine sichere Strategie für vernünftige (Langzeit-)Renditen aufzeigen. Hierbei sollte der Broker in erster Linie eine untergeordnete Rolle spielen. Es muss vielmehr klar sein, was der Unterschied zwischen variablen und fixen Kosten ist und wie man damit kalkuliert (und das ist in diesem Fall eindeutig). Wer kein Konto von 10.000 Euro hat benötigt zum Starten definitiv einen Broker mit minimalen Gebühren – mehr ist da nicht hinter und für mehr taugt CMC nicht – um es genau zu sagen, CMC hat wirklich nichts ausser geringe Gebühren, was einen dazu bringen könnte dort ein Konto zu eröffnen.

      Ich habe meine privaten Depots bei IB (Stocks), Dukascopy u. FXCM (Forex) und neuerdings auch bei Mirus/ Dorman (Futures) und habe auch überall meine ebenso “privaten”, umsatzabhängigen Kommisionen (ohne weitere Kommentare) – von daher würde ich auch immer nur diese drei Broker empfehlen. Deiner Kontoauflistung kann ich zudem gut folgen :) , bei mir haben sich über die letzten 10 Jahre ca. 20 Brokerkonten angesammelt auf denen meist irgendwelche Minimalbeträge von Eöffnungswettbewerben liegen, die man ohne definierte Umsätze nicht abheben kann. Ein Echtgeld-Trainingskonto habe ich auch, allerdings nur für Forex und zum Testen von MT4-Strategien.

      Ob ich zur WOT da bin, weiss ich noch nicht so genau, ich bin da ja ein wenig voreingenommen bzgl. dieser Messen, wie Du vielleicht weisst :) – aber einem Kennenlernen steht nichts im Wege, wenn Du (und natürlich auch Philipp) in Berlin seid, meldet Euch bei mir (E-Mail-Adresse hat Philipp) – ansonsten werden wir uns sicherlich schon irgendwann früher oder später auf einer anderen Veranstaltung treffen.

      LG und schönes Wochenende Aurelius

  4. Hallo Valentin, was hast Du gg Consors, bzw warum würdest Du da “heute” nicht mehr hingehen?!
    Danke

  5. Weil der Kundenservice ne frechheit ist wenn du mich fragst. Stundenlang Warteschleife, papier TAN (wo leben die denn bitte!????) und total kompliziert wenn man von Österreich überweisungen machen will. Die Papiere stehen oft erst Tage später richtig im Depot ect (ist zwar egal bei investments, aber trotzdem!). Der einzige Grund warum ich da hin bin, waren die Zinsen wenn dort das Geld rumliegt. Jetzt weiß ich aber warum die das machen, weil die sonst keine Kunden bekommen bei dem sche** Service… ;-)

  6. Hi Aurelius,

    “CMC hat wirklich nichts ausser geringe Gebühren, was einen dazu bringen könnte dort ein Konto zu eröffnen. ” – dem kann ich nur zustimmen ;-) ja, also mein kleines cmc zockerkonto hab ich im herbst letzten jahres fast vernichtet, und jetzt ist es lustigerweise durch krasse trendtrades mal n paar hundert % hochgegangen. :-* das war der broker wirklich egal, hauptsache viel hebel und trends. *rofl*

    bzgl Messe:
    Verstehe, also falls du doch auf die WOT kommen solltest kannst du dich ja melden. Ansonsten freu ich mich auf ein Treffen irgendwo anders mal. Solltest du mal in Wien sein kannst dich auch gerne melden.

    bin gespannt wie das hier so laufen wird.
    ebenfalls schönes wochenende!

    Valentin

  7. Ps.: mein link unter blogroll sollte nicht mehr funktionieren, da ich den für die öffentlichkeit gesperrt hab. :-)

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