1.) Überblick:
Diese Strategie beruht auf den Erfahrungen/Beobachtungen von Oliver Velez und Thomas Vittner, wird von ihnen erfolgreich angewendet und ist in ihren Fachbüchern „Tools & Tactics für den Master-Trader“ bzw. „Das Trader Coaching“ aufgeführt.
a) Ein Trend besteht aus Bewegung und Korrektur.
Mit dieser Strategie will man an den Bewegungen/Swings bereits frühzeitig partizipieren, sobald ein erstes Anzeichen für die Beendigung der Korrektur vorliegt. Bewegungen verlaufen geradliniger und sind einfacher zu traden als Korrekturen.
b) Es können jedoch auch „unsaubere“ Swings getradet werden, denn dem eigentlichen Chartbild kommt wenig bis keine Bedeutung zu (Marktüberzeugung: „Indeterminismus“: Die Kursbewegungen können nicht vorhergesehen werden, die Trefferquote liegt über kurz oder lang bei 50%.). Set Up rein diskretionär, Kurslevel (Entry, SL) ist eindeutig festgelegt, um eine Duplizierbarkeit der Trades zu gewährleisten. Der NRB ist eine Candle mit einer verhältnismäßig kleinen Kursspanne nach ein paar Candles mit normalen/großen Kursspannen und zeigt somit ein starkes Nachlassen von Angebot/Nachfrage innerhalb einer Periode an. = potenzieller (!) Umkehr-Punkt im Chart
2.) Definition:
LONG: Nach längeren/normalen fallenden Candles folgt eine sehr kleine Kursspanne.
SHORT: Nach längeren/normalen steigenden Candles folgt eine sehr kleine Kursspanne.
Beachten:
Filter: Den vorherrschenden Trend beachten und den NRB mit dem Chartbild abstimmen; relevant sind nur NRB in Trend-Richtung oder aber gegen den Trend, wenn die Bewegung schon sehr weit gelaufen ist.
Bestätigung/Aktivierung: Es gilt, das Überwinden/Unterschreiten des NRB-Hochs/-Tiefs abzuwarten.
Kein Gegensignal: Ein Gegen-NRB führt nicht zum Exit, da dieser nun als IS wahrgenommen wird.
Tages-/Trend-/Pivot-Linien: Erhöhen die Relevanz des NRB.
3.) Ziel:
Swing-Trading: Handel der kurzfristigen Bewegung (RIM) -> TS
4.) ZE:
Freie Wahl je nach Präferierung des Traders.
(Höchste Wertigkeit auf Tagesbasis, max. bis 10 Min.-Chart verwenden.)
5.) Entry:
Long: Über dem Hoch des NRB.
Short: Unter dem Tief des NRB.
6.) Exit:
SL: Unter Tief (Long)/über Hoch (Short) des NRB.
TS: Unter Tief/über Hoch der letzten abgeschlossenen Periode.
(Bei außergewöhnlichen/schnellen positiven Kursausbrüchen wird mind. eine ZE runtergeswitcht und der TS dort weitergeführt.)
7.) Positionsgröße:
AnzahlCFDs = (Kapital * EPR) / (Entry – SL) -> %Risk-Modell (Antimartingale-Strategie)
EPR: 1%
GPR: Max. 6% (max. Überhang von 3).
Hier nun 2 Chart-Beispiele:
grüner Pfeil = Entry
rote Linie = Trailing Stop
roter Pfeil = Exit
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28. Oktober 2009 um 02:34
Was macht das Team Markttechnik eigentlich? Gibts die noch?
JP
29. Oktober 2009 um 20:23
@juliettpapa
Hallo JP,
ja, es wird hinter den Kulissen bereits fleißig gearbeitet, um in den nächsten Tagen etwas Brauchbares zu präsentieren.
Ich bin bereits mit Aurelius im Kontakt, bitte jedoch noch um etwas Geduld.
Viele Grüße,
Clint.
29. Oktober 2009 um 22:17
@fragmasta
Prima!