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Kann man traden wirklich erlernen?

Als Neuling beschäftigt einen die Frage über kurz oder lang. Ist es nun möglich das Traden an sich von Null zu lernen?

Einige vertreten standhaft die Ansicht, dass man dafür bestimmte Gene besitzen müsse, also dass es angeboren sei.

Hier sollte wohl der Name “Richard Dennis” fallen. Er hat sich in den 80ern genau dieser Frage gestellt und ein Experiment mit völlig unbescholtenen Anfängern durchgeführt. Zu empfehlen sei hier das Buch “The Complete Turtle Trader” von Michael Covel.

Nun, dies liegt ja schon gute 25 Jahre zurück. Das Experiment wurde so ähnlich von “Lex Van Dam” wiederholt. Die Reportage “Million Dollar Traders: Make Me A Trader” auf BBC begleitet acht Trader zwei Monate lang. (Hier erst einmal ein Dank an jjoey, der den Link in einem Kommentar gepostet hat).

Der Mythos Schildgröte bleibt, jetzt sind wir an der Reihe. Kann man das Traden wirklich erlernen oder muss es angeboren sein. Lasst es mich wissen.

Ich werde nach einer gewissen Weile auch meine persönliche Einschätzung als Kommentar preisgeben.

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Dzeus F & A, Getting started , , , ,

  1. 18. Februar 2009, 00:49 | #1

    Hallo!
    Ich glaube das es lernbar ist wie jeder Beruf. Nur kann und will auch nicht jeder Rechtsanwalt oder Arzt werden. Nicht jeder kann hunderte von Kontrakten handeln und Millionen machen, aber ein durchschnittlich intelligenter Mensch kann, aber durchs Traden Geld verdienen. Davon bin ich fest von überzeugt. Es wird nicht jeder Fußballprofi, aber mit regelmäßigem Training kann man zumindest den Ball führen und Fußball spielen können.

    Gruß Manuel

  2. 18. Februar 2009, 08:01 | #2

    @ManuelCaesar

    Stimme Dir grundsätzlich zu, möchte den letzten Teil noch mal betonen, insbesondere dass es sicherlich dienlich ist Talent mitzubringen. Ich persönlich bezeichne mich gerne mal als ‘talentfrei’ und habe mir alles mühsam über viele Jahre erarbeiten müssen – aber ich behaupte mal, ich hab’s gelernt. Ich weiss allerdings genauso, dass ich nie ein Supertrader sein werden.

    Trading gehorcht einigen Grundregeln, die zu lernen sollte jedem gelingen, der das wirklich will. Der finanzielle Erfolg stellt sich allerdings meist erst sehr spät ein (bei den meisten allein schon durch die Begrenzung der finanziellen Mittel und der verfügbaren Zeit). Von daher vermute ich, geben viele vorher auf, weil Tradingeinnahmen nicht im Verhältnis zu den anderen Möglichkeiten der Geldbeschaffung stehen (die ja letzten Endes zum Überleben notwendig sind).
    Würde man in regelmäßigen Zyklen (wie Berufsausbildungen) “Turtle-Experimente” starten, würden vermutlich auch regelmäßig gute Trader hervorgehen und alle paar Jahre auch mal ein talentierter Supertrader.

    LG Aurelius

  3. vinvestor
    18. Februar 2009, 09:31 | #3
    +1Vote -1Vote +1 | Antwort | Zitat

    Ach, die “Supertrader”. Ich halte das Ganze für einen ziemlichen Mythos. Klar gibt es Leute, die sehr bekannt sind und angeblich wahnsinnige Ergebnisse haben – ich glaube auch, daß dabei wirklich gute Trader sind, aber ein Supertrader wäre für mich jemand, der transparent, nachvollziehbar und von dritter Stelle aus kontrolliert über mindestens 10 Jahre konstant überdurchschnittliche Renditen einfährt – und zwar in jeder Marktphase. Vor einigen Tagen wurde der mehrjährige “Supertrader” der Deutschen Bank ziemlich entzaubert, weil den Milliarden-Gewinnen, die seine Handelsabteilung in den Vorjahren produzierte, im letzten Jahr der Milliarden Verlust folgte. Ist das ein “Supertrader”?
    Börse macht demütig und ich finde, das ist die richtige Einstellung. Da gibt es unendlich viel Platz für fleissige, disziplinierte Leute mit ihren Handelstechniken und manchmal passt alles und ein oder zwei oder mehrere “Super-Jahre” kommen zusammen – thats it. Also: Beim Traden ist es m.E. wie in jedem anspruchsvollen Beruf: Charakter, Talent, Ausbildung, Disziplin, Geduld und Glück (+ “Public Relations”) treffen auf die richtige Situation und der Erfolg ist da. Aber nie für immer. Es gibt ja auch keine “Super-Rechtsanwälte”.

  4. GeDi
    18. Februar 2009, 09:46 | #4

    Eine gute Frage und gleich drei gute Kommentare. Da kann ich nichts mehr hinzufügen und mich nur den drei Vorkommentatoren anschliessen…

    Gruss GeDi

  5. ChaCoa
    18. Februar 2009, 09:56 | #5

    Gute Beiträge – darum kurzes Statement.

    Meiner Meinung nach kann man ein guter Trader werden, wenn man einen Tradingstil zu seiner Persönlichkeit entwickelt, ein funktionierendes Moneymanagement integriert.
    Ob man dann in der Lage ist Millionen zu machen oder zu verwalten, ist eine mentale Aufgabe, mit der man wachsen muss. Dazu gehört auch ab und zu aus seiner Komfortzone heraus zu kommen und sich immer wieder neu zu fördern… im Rahmen seines Tradingkontos…mit dem Konto mitwachsen und kontinuierlich profitabel werden und bleiben ;o)

  6. fragmasta
    18. Februar 2009, 11:56 | #6
    +2Vote -1Vote +1 | Antwort | Zitat

    Hmm, kann man Trading wirklich lernen?
    Gute Frage.
    Zu einer richtigen Antwort sind selbst Richard Dennis und Bill Eckhard (s. o.) nicht gekommen.
    Bestes Beispiel: Curtis Faith.
    Er soll ja DER Turtle-Trader schlechthin gewesen sein.
    Während bei ihm die Gewinne ständig zunahmen (und er immer größere Konten zugeteilt bekam), machten andere “Schüler” aus seiner Klasse sogar Verluste!
    Wie kam das?
    Er war so beeindruckt von den beiden, dass er ihnen (und ihren Handelsansätzen) bedingungslos vertraute.
    Seine Mitstreiter waren sich der Sache jedoch nicht so sicher und ihre Psychologie machte ihnen einen Strich durch die Rechnung: In (unweigerlich auftretenden) Verlustphasen schwand ihr Zutrauen in die Strategie und sie wollten die Märkte mit ihrem Bauchgefühl überlisten; dies ging natürlich schief.
    Entweder ließen sie bestimmte Trades aus oder sie pyramidisierten nicht in ihre Gewinntrades hinein und fuhren so kleinere Gewinne ein, die sie jedoch u. a. zum Ausgleich von Verlusten benötigten.

    Tharp meinte, dass das Entscheidende für d(ies)en Tradingerfolg die Tradingpsychologie sei und das ist nur sehr schwer zu erlernen.

    Bzgl. Trading werden ja gerne Analogien zum Sport herangezogen.
    So z. B. auch Tennis.
    Tennisspielen kann eigentlich jeder erlernen.
    Hat man nicht so viel Ballgefühl, dauert es ein wenig länger, aber nach ein paar Trainerstunden wird man bereits in der Lage sein, den Ball zu schlagen.
    Wird man jetzt jedoch gleich auch fähig sein, dies als Profi zu betreiben und davon bis ans Lebensende zu leben?
    Eher nicht.
    Was fehlt noch alles?
    Training, Training, Training.
    Der Spieler muss seinen eigenen Stil finden (Grundlinienspiel, Serve and Volley, beidhändige Rückhand?), seine Fitness verbessern (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit), sein Material upgraden (Schuhe, Schläger, Bälle), sein taktisches Verständnis schulen …
    Mit einem Lehrer/Mentor lässt sich da viel abkürzen.
    So nach und nach wird man dann besser und kann seine Fähigkeiten immer weiter verfeinern.
    Das alles lässt sich ohne Weiteres erlernen … mit Hartnäckigkeit und Beständigkeit.

    Aber irgendwann kommt dann der Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht.
    Man spielt beständig alle 4 Wochen ein Turnier, hat auch bereits “diversifiziert” (denn man spielt ja mehrere Turnier und auch noch auf verschiedenen Böden/Belägen) und hat seine Rackets und Schuhe den verschiedenen Bedingungen angepasst, aber in den entscheidenden Momenten hapert es irgendwie noch.
    In Situationen, in denen man 3 Satzbälle gegen sich hat, macht man leichte Fehler oder sogar Doppelfehler und der Satz ist verloren.
    Profispieler hingegen spielen in genau diesen Situationen ihr bestes (!) Tennis (sie schlagen 2 Asse und spielen unbeirrt ihre Schläge mit gleicher Härte und Präzision an die Linien)!

    Was macht den Unterschied?
    Die Psychologie (gestützt durch das Selbstbewusstsein)!

    Kennt noch jemand Brad Gilbert?
    Ehem. amerikanischer Weltklassespieler und später Trainer der Trainer das US-Daviscup-Teams.
    Er hatte eher bescheidene spielerische Fähigkeiten (z. B. im Vergleich zu einem Roger Federer oder Pete Sampras).
    Er war jedoch von vielen ein Angstgegner und sehr erfolgreich.
    Sein Geheimnis war sein “Winning ugly” (nachzulesen in seinem gleichnamigen Buch).

    Zurück zum Trading.
    Die Trading-Theorie lässt sich ohne Weiteres erlernen.
    Aber für die beständige (!) praktische Ausführung, welche nachhaltige Ergebnisse zur Folge haben wird, ist ein gewisses, selbstbewusstes Mindset notwendig.
    Kann das jeder (!) erlernen?
    Da bin ich mir nicht sicher, würde es jedoch eher verneinen.

    Viele Grüße,
    Clint.

  7. GeDi
    18. Februar 2009, 12:40 | #7

    @ fragmasta
    Ich glaube, jetzt kommen wir da in den Bereich der Veranlagung.
    Kann ich Medizin lernen? Ja, natürlich. Gib mir die Bücher und ich lern die Muskeln auswendig und welche Funktionen die Organe haben. Die Praxis..oh mein Gott, einen Menschen aufschneiden, nein Danke, da habe ich keine Veranlagung für.
    Gib mir eine Firma, deren Zahlen und ich arbeite ein Strategie heraus (um zu analysieren, sanieren etc.).Ich liebe solche Probleme. Das kann jeder lernen. Nur die Veranlagung… mein Arzt schaut sich da lieber meine Leberwerte an ;-) .

    Jeder sollte (otpimal) nach seiner Veranlagung seinen Beruf auswählen. Da beim privaten Trading der “böse” Chef fehlt und man selber dieser ist, kommen evtl. die Trader mit “lernen diesem” und “Veranlagung für diesem” durcheinander.
    “Mein Nachbar ist Trader und führt (angeblich) eine sorgenfreies Leben. Das kann ich auch!” ist leider ein falsche Einschätzung. Der Markt “filtert” diese schnell heraus.
    Ist das schlimm? Ich finde nein. Dafür weiss ich gerade, wo beim Auto der Motor ist. Mein Kfz-Mechaniker denk bei Chart an die Musikliste und nimmt dafür mein Auto locker auseinander und baut es wieder zusammen.

    Man kann nicht alles können!

    Gruss GeDi

  8. 18. Februar 2009, 12:41 | #8

    Ich würde aber sagen das man wenn man als Kind anfangen würde, jeden Tag zB. Fußball spielen und mit einem Trainer trainieren würde, könnte man es soweit beherrschen das man zumindest bei einem Abstiegsverein in der Bundesliga spielen könnte. Man würde aber nicht zu einem Weltklasse spieler werden.
    Da hat Clint vollkommen recht, dass Mentalestärke das ist was einen Erfolgreichen Trader/Spieler von einem nicht erfolgreichen am ende unterscheidet. Aber trotzdem gibt es genügent Leute die ihr Handwerk verstehen. Bessere Anwälte und Ärzte/Chirurgen die einfach von den Genen her für ihren Beruf besser geeignet sind. Deswegen kann aber trotzdem jeder einen Beruf erlernen dem einen liegts und hat interesse der andere merkt ihm gefällts nicht. ABER beide haben nit der gleichen erlernten Sache Geld verdient.

    Hier habe ich was ganz tolles entdeckt was mir im Moment richtig gut hilft. Ein muß.

    http://www.amazon.de/gp/product/3981202309?ie=UTF8&tag=wwwcaesartrad-21&link_code=as3&camp=2514&creative=9386&creativeASIN=3981202309

    DAs ist wirklich fantastisch.

    Gruß Manuel

  9. Chris
    18. Februar 2009, 13:44 | #9

    Zum Turtle Experiment sollte man erwähnen, dass die Schildkröten aus über 1000 Leuten ausgewählt wurden. Also ganz so, wie es immer dargestellt wird, war es nicht. 10 Leute von der Strasse geholt und denen das Traden beigebracht, das liest sich gut.
    Ich glaube es gehört eine gewisse Veranlagung dazu. Die mag bei vielen vorhanden sein, aber es gibt bestimmt genug Leute die es nie lernen.
    Die eigentliche Schwierigkeit herauszufinden, ob man zum Traden taugt oder auch nicht, liegt in der Ausdauer und Disziplin die notwendig ist. Und diese wiederum wird sehr stark davon bestimmt, ob es einem Spaß macht. Jemand der beim Traden keinen Spaß hat, der wird es nicht weit bringen, weil er nach kurzer Zeit wieder aufgibt.
    Ich bin mein bestes Experiment um diese Frage für mich selbst zu beantworten. Seit 3 Jahren versuche ich das Traden zu erlernen. Gelernt habe ich eine Menge, aber profitabel bin ich immer noch nicht. Ein bißchen Talent glaube ich schon zu besitzen. Aber ob das reicht um profitabel zu werden?
    Wir werden sehen, ich halte euch auf dem laufenden.

    P.S. Wenn es nichts werden sollte mit dem Traden, dann stellt sich für mich nicht die Frage, ob das verschwendete Zeit war. Ich habe diese Jahre genossen und sehr viel über mich selbst gelernt.

  10. GeDi
    18. Februar 2009, 14:19 | #10

    Zum Experiment Turtle-Trader:

    Diese “Versuchstrader” sollten das System von Richard Dennis erlernen.
    Das war der falsche Ansatz. Keiner kann so handeln wie der Andere. Jeder hat z.B. eine andere Risikoaversion.
    Hätte man den Turtles nur die Grundfertigkeiten des Tradings beigebracht, wäre vielleicht ein anderes Ergebnis herausgekommen.
    Hier bei den Post Watchlist selbst kann man schon erkennen, das die Meinung einer einzelnen Aktie schon auseinander geht. Und beides kann richtig sein.

    Gruss GeDi

  11. 18. Februar 2009, 14:31 | #11

    Man muß sehr viel Zeit investieren um traden zu lernen. Und eins würde ich empfehlen. Solange Demo-traden bis man es beherrscht, aber nicht spielen sondern ernsthaft lernen und trainieren. Spart einem eine ganze Menge Geld. Ausserdem sollte man unbedingt die Strategie und den Markt finden der zu einem passt.

    Ich habe eine ganze Zeitlang Gap trading betrieben, aus meinen Aufzeichnungen ging hervor das ich profitabel gewesen wäre, wenn ich niedrigere konditionen , wie bei Tradestation, oder mehr Geld für größere Positionen gehabt hätte. Größer heißt 500-1000 Aktien anstatt 100-200 Aktien.

    Da ich aber zu wenig Geld hatte, haben die Transaktionskosten mein Konto ganz schön aufgefressen.
    Da war es dann auch mal wieder vorbei.

  12. ChaCoa
    18. Februar 2009, 14:59 | #12

    @ManuelCaesar

    Hallo Manuel, hast Du das MasterKeySystem persönlich gekauft und durchgearbeitet ? Buch, Hörbuch oder auch die Autosuggestionen ?

  13. 18. Februar 2009, 15:11 | #13

    @ChaCoa

    Ja habe ich alle gekauft Hörbuch, Superlearning und Meditationen. Es ist super und jeder Zeit nutzbar. Ich höre superlearning immer beim traden. Es ist wirklich toll und entspannt. Alles was dort erreicht werden soll ist das was jeder Trader haben will. Starke Nerven und Positives Denken. Konzentriert alles war nehmen.
    Ich bin erst bei den ersten Kapiteln,aber ich glaube es hilft.

    Gruß

  14. ibelieve
    18. Februar 2009, 17:01 | #14
    +2Vote -1Vote +1 | Antwort | Zitat

    1,
    Er war so beeindruckt von den beiden, dass er ihnen (und ihren Handelsansätzen) bedingungslos vertraute.
    ++++++++++++++
    2,
    Das alles lässt sich ohne Weiteres erlernen … mit Hartnäckigkeit und Beständigkeit.
    ++++++++++++++
    3,
    Die Psychologie (gestützt durch das Selbstbewusstsein)!
    ++++++++++++++
    4,
    Die Trading-Theorie lässt sich ohne Weiteres erlernen.
    Aber für die beständige (!) praktische Ausführung, welche nachhaltige Ergebnisse zur Folge haben wird, ist ein gewisses, selbstbewusstes Mindset notwendig.
    +++++++++++++
    5,
    Da bin ich mir nicht sicher, würde es jedoch eher verneinen.

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    zu erst müsste die frage geklärt werden was ist trading überhaupt?
    bin ich trader wenn ich mir die charts anschaue und dann das handele was ich sehe?

    bin ich AUCH trader wenn ich einfach nur die zahlen in die order maske gebe die mir der PC vorgibt?
    +++++++++++++++++++
    1,
    dann war er wohl der einzige gute schüler der hörte was seine lehrer ihm sagten und nicht schon schlauer sein wollte bevor er überhaupt wusste wie es wirklich geht.
    +++++++++++++++++++
    2,
    bei dem turtelansatz gibt es nur eine sache zu lernen,
    das ablesen der zahlen die mir das system vorgibt.
    ich muss mit hartnäckigkeit daran arbeiten das system nicht zu früh im irrglauben das ich besser bin wie es dran rum zu schrauben.
    ich muss beständig gegen mein ego arbeiten und mir immer wieder sagen auf dauer bin ich damit profitabel.
    lasse ich meinem ego freien lauf und glaube das ich besser bin habe ich verloren(ausser ich ändere sachen die ich vorher lange zeit getestet habe und daher gesehen habe das sie gehen)

    die leute fingen an zu verlieren wo sie glaubten das sie vom gesellen zum meister aufgestiegen sind und neue sachen handeln könnten.
    aber so weit waren sie noch nicht, da fehlte ihnen die erfahrung.

    ein normaler kfz mechaniker kann einen motor auseinander nehmen und zusammen bauen,
    aber er kann keinen ganz neuen motor bauen.(ausser er ist identisch zum alten)

    hier war es das gleiche,
    man hatte den leuten gezeigt wie man an der börse geld verdienen kann,
    sie aber meinten das sie schon schlauer waren und ihren eigenen ansatz erfinden können.
    +++++++++++++
    3,
    wenn ich mich nicht im griff habe handele ich EOD rein nach den vorgaben meines PC. hier beim turtelsystem kein problem. ich gebe die orders auf wenn der markt geschlossen hat und mache zur eröffnung die kiste aus. nach handelsschluss zähle ich meine gewinne(oder auch nicht) aber zumindest zur damaligen zeit lief das system und man wäre damit gut gefahren.
    +++++++++++++
    4,
    ein system nach festen regln lässt sich lernen.
    trading nach dem laufenden chart wahrscheinlich schon nicht mehr so einfach.
    +++++++++++++
    5,

    da zu müsste erst mal meine eingangs frage geklärt sein.
    profitabel sein sollte einfacher sein(mit einem guten handelssystem) wie freies trading zu lernen.
    und hier glaube ich machen die meisten den größten fehler,
    sie wollen traden und dann noch ihre ideen und ihren glauben, anstatt einfach auf einen bewährten ansatz zurück zu greifen.(handelsystem oder zumindest erprobte regeln)

    wie schreibt voigt so schön,
    “traden wir profitabel wenn es langweilig wird”

  15. ChaCoa
    18. Februar 2009, 17:15 | #15

    @ManuelCaesar

    Ja habe ich alle gekauft Hörbuch, Superlearning und Meditationen….
    ————————————————————————-

    Willkommen im Club, der mentale Seite vom Traden – viel Erfolg ! ChaCoa

  16. fragmasta
    18. Februar 2009, 19:14 | #16

    @ibelieve
    “man hatte den leuten gezeigt wie man an der börse geld verdienen kann,
    sie aber meinten das sie schon schlauer waren und ihren eigenen ansatz erfinden können.”
    Meine Rede, Trading hat mehr mit Beständigkeit zu tun als viele glauben.
    Voigt führt hierzu seinen “Teppichhändler” ins Feld.

    Und genau das ist das Schwierige.
    Ohne passendes Mindset kein Selbstvertrauen, somit keine Beständigkeit, somit kein Tradingerfolg.

    Grüße,
    Clint.

  17. juliettpapa
    18. Februar 2009, 20:05 | #17
    +2Vote -1Vote +1 | Antwort | Zitat

    Selbstverständlich kann man traden erlernen. Und zwar mit den gleichen Problemen/Herausforderungen, Rückschlägen, psychologischen und sozialen sowie finanziellen Aspekten wie bei jedem anderen Job auf der Welt (für den Fall, dass jemand sofort ein Gegenbeispiel bringt: JA, es gibt Sachen/Jobs die kann man nicht lernen).

    Wie komme ich zu dieser Meinung?

    Zum größten Teil durch die Beobachtung meiner eigenen Person aber auch durch Beiträge in Foren von anderen Tradern/-aspiranten.

    Warum soll man traden nicht erlernen können? Das Problem ist doch nicht das Lernen des Berufes/der Tätigkeit an sich, sondern die einzelnen Aspekte die es zu beachten gibt. Genau wie in anderen Jobs.

    A) Was immer gleich zuerst kommt: die Psychologie. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: 1. nur EOD traden, Orders nur außerhalb der Handelszeiten (am einfachsten), 2. antrainieren/”lernen” der richtigen Verhaltensweisen; das ist nicht jedermanns Sache. Aber auch Artisten und Piloten müssen psychologisch einiges antrainieren. 3. ausschalten der eigenen Psychologie, sprich autom. Handelssystem… usw.

    B) Disziplin.
    In welchem Job bitte (keine Fischmarktschreier) braucht man nicht Disziplin? Ein Trader ist ein selbständiger Unternehmer. Ich kenne keinen erfolgreichen Unternehmer ohne Disziplin! Kann man diese lernen? Selbstverständlich. Fragt mal jemanden, der in Eaton zur Schule ging. Schwierig ist es nur, wenn man sie sich allein/selbst beibringen muss. Hilfreich für das Erlernen von Disziplin sind Aufzeichnungen (Tradingjournal) und permanente Selbstreflektion. Wieder der Standardsatz: Wie in jedem anderen selbständigen Beruf….

    Diese beiden Punkte sind die anspruchsvolleren. Dazu kommen:

    C) die Theorie / das Wissen
    Nun, das ist eine Frage von Fleiß und Zeit. Viel lesen, probieren, nachmachen….. oder zeigen lassen ;-)
    Der Trader hat natürlich den Nachteil, dass er den Beruf nicht als “Lehre” vom Arbeitsamt bekommt….

    Und wenn dann jemand kommt (Turtles) und den Anfängern zeigt wie es geht, dann halten sie sich nicht dran! Oh Mann, was soll man dazu sagen? Jeder Kfz-Monteur lernt, dass die Schraube links herum aufgedreht wird (wie es der Meister ihm sagt). Versucht er nun die Schraube rechts herum zu lösen und schert sie ab, ist das Geschrei groß. Aber: das ist wiederum in jedem Job so. Wer sich nicht an Fakten (oder auch “nur” die Erfahrung der Meisters) hält, fällt halt hinten runter. Voll normal sozusagen.

    D) das Startkapital
    Wieder der Standardsatz: Für jedes Geschäft brauche ich Startkapital. Unter 100000 EUR gibts kein McDonalds Franchise. Da hilft auch kein Jammern. Warum also bilden sich immer wieder Menschen ein mit 2000 EUR traden zu können?? Entgegen aller Theorie die Anfänger in den ersten Monaten und Jahren in Büchern durchackern versuchen sie, ein Geschäft zu gründen (hier: zu erlernen) ohne das Wichtigste, dass ein Geschäftsmann braucht: GELD.

    Ich könnte ja noch einige weitere Punkte und Beispiele anführen, aber dann ist es ja fast schon ein Artikel. Dabei wollte ich nur einen Kommentar schreiben.

    Fazit: Trading erlernbar? Ja. Mit dem gleichen Aufwand und der gleichen Zeit wie jeder andere selbständige Beruf auf der Welt. Also: Schule und Lehre: 3 Jahre, dann 3-5 Jahre Erfahrung sammeln, nebenbei wieder Schule (Meisterschule) und dann irgendwann die Firmengründung: Also Trading erlernbar in 5-10 Jahren.

    Je nach Fähigkeit des Aspiranten……. alle die es früher schaffen bewundere ich.

    LG an alle
    juliettpapa

  18. ibelieve
    20. Februar 2009, 05:57 | #18
  19. GeDi
    20. Februar 2009, 16:11 | #19

    Mich würde an Anlehnung dieses Artikels mal interessieren, ab wann man ein erfolgreicher Trader ist?
    “Ich habe viele Male von Jesse Livermore gehört und was für ein großer Trader er war. Aber nach meiner Einschätzung und der meines Onkels war Jesse Livermore ein mächtiger Flop. Er ist nicht jemand, den ich als Vorlage dafür sehen würde, wie man ein Tradinggeschäft führt. Livermore war undiszipliniert, wild und außer Kontrolle. Er beendete sein Leben bankrott und beging Selbstmord. Ist es das, was Sie als Größe bezeichnen würden?”

    Das sehe ich genauso. Auch frage ich mich bei einigen TopTrader, die sich als solche bei Messen vorstellen, woher diese nur den Glauben nehmen, sie wären solche?!
    Ich z.B. orientiere mich an die 10J Performance. Dort sind min. eine Baisse (jetzt sind es zwei ;-) ) und eine Hausse enthalten. Wer dann noch eine durchschnittliche Performance von 10% hat, ist in meinen Augen ein guter Trader (nicht zu verwechseln mit einem guten Investor wie Warren Buffet!).
    Auch fällt in meinen Augen das Glück (oder Pech) bei diesem Zeitraum weg. Ebenfalls gehe ich davon aus, das solch eine Performance nur mit qualitativen Trades durchführbar ist.

    Gruss
    GeDi

  20. Icke
    22. Februar 2009, 20:32 | #20

    Merkwürdig, jetzt wo du Julittpapa, das Thema Kapital ansprichst, fällt mir ein “vom Tellerwäscher zum…” Ich denke, das vorab viel Geld haben, nichts mit Können zu tun hat. Im Gegenteil. Mache aus wenig viel. Das ist die Kunst. Wenn du vorab viel hast, dann sei dizsipliniert, dann kannst du beim Traden mit dem richtigen Money- und Risikomanament deinen Lebensunterhalt verdienen, oder legst es aufs Tagesgeldkonto. Wer hat denn im Übrigen 100.000 übrig. So ein Quatsch.

    Traden kann jeder, ohne Ausnahme, wie jeder Anweisungen seines Chefs im angestellten Verhältnis befolgen kann (Turtle Trader). Kenne das Turtle Trader-Geheimnis nicht. Habe nur immer darüber gelesen. Aber es soll ja im Internt-Zeitalter nicht mehr so funktionieren.

    Nein, traden kann nicht jeder und schon erst recht nicht, wenn es um das monatliche Brötchen verdienen geht.

    Eigentlich wollen wir ja alle, das das Traden bessere Chancen bringt, als Rot oder Schwarz beim Roulette. Tja.

    Gruß
    Icke

  21. 23. Februar 2009, 13:14 | #21

    Hallo,
    @icke

    Icke :
    Merkwürdig, jetzt wo du Julittpapa, das Thema Kapital ansprichst, fällt mir ein “vom Tellerwäscher zum…” Ich denke, das vorab viel Geld haben, nichts mit Können zu tun hat. Im Gegenteil. Mache aus wenig viel. Das ist die Kunst.

    Das möchte ich so nicht stehen lassen:
    Im Gegenteil:
    Wieso glaubt eigentlich jeder mit 2.000 Euro der “Trading Gott” zu werden?
    Wenn man seriös Geld verdienen will, Trading also als Geschäft, als Unternehmen betrachtet, ist Startkapital und ein aufrichtiger Businessplan unabdingbar.
    Geht doch mal zum Arbeitsamt oder IHK und sagt: ich kann was, ich mach mich selbstständig!
    Die erste Frage wird lauten: Businessplan, Liquiditätsplanung, Wettbewerbsbeobachtung, SWOT Analyse.

    Ich denke es geht auch nicht um 100.000 Euro übrig, sondern das Geld was ich bereit bin in mein neues Unternehmen zu investieren. ( Beachte INVESTIEREN, dass impliziert auch eine Gewinnerwartung )
    Und selbst wenn ich das Geld nicht übrig habe, aber einen Geschäftsplan der eine Finanzierung erfordert ist Selbstständiges Trading möglich und rentabel. Die Frage ist nur , in wie weit ich die Finanzierung in die Gewinnerwartung mit einrechne.

    Sicher habe ich Respekt vor Menschen, die aus wenig viel machen. Aber: Immer wenn ich dann Nachfrage, ergibt sich das gleiche Bild: Viel zu hohes Einzelpositionsrisiko, Wenig an die definierten Regeln gehalten. Extreme Drawdowns.

    Das hat nichts mit einem Unternehmen führen zu tun. Das ist Achterbahnfahren.
    Und Spass haben kann man auch billiger ;-)

    Deshalb möchte ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen:
    Trading, heisst ein Unternehmen führen ( Nur eben eines mit Finanzen als Handelselement )

    Nur, wenn man das verinnerlicht hat, wird man auf Dauer profitabel sein.

    Eines bleibt aber noch zu sagen:

    Nicht jeder eignet sich zum (selbstständigen) Unternehmer. Und somit eignet sich auch nicht jeder fürs Trading.

    gruss
    Carsten

  22. juliettpapa
    23. Februar 2009, 13:31 | #22

    @Icke

    Ich muss mich etwas korrigieren bzw. besser formulieren:

    Ja, Trading ist von jedem erlernbar, der die oben genannten Punkte umsetzt (Beispiel: die erfolgreichen Turtles).

    An Icke: Ja, nicht jeder kann die oben genannten Punkte umsetzen, wie eben auch nicht jeder als selbständiger Unternehmer arbeiten kann (richtig, Carsten). Beispiel: die nicht erfolgreichen Turtles.

    Irgendwie habe ich den Eindruck es ist wieder unentschieden, oder??? :-)

    LG
    juliettpapa

  23. 23. Februar 2009, 14:35 | #23

    Ich glaube es war nie anders als unentschieden!

    GRUNDSÄTZLICH kann es jeder lernen, aber nicht jeder lernt es.
    Ich finde das Beispiel mit der Selbsständigkeit sehr passend; denn dafür ist einfach nicht jeder gemacht. Es kann immer nur derjenige Trader werden der dafür in gewisser Hinsicht konstituiert ist.
    Ich glaube die wichtigste Aussage ist die von ChaCoa:

    “… kann man ein guter Trader werden, wenn man einen Tradingstil zu seiner Persönlichkeit entwickelt, ein funktionierendes Moneymanagement integriert.”

    … und dazu “guter Trader” definiert auf das Trading, den eigentliche Geschäftsbetrieb und damit auch dem Erhalt des Betriebes und weniger auf die reine überproportionale Geldvermehrung. Also damit trennen sich hier maximal die “Berufstrader” von den “Freizeit-Tradern”, was aber nichts über deren wahre Fähigkeiten aussagt.
    Das wirklich praktische beim Trading ist doch, dass Dir niemand sagen muss, ob Du gut oder schlecht bist, ob Du es kannst oder nicht – das findet jeder für sich in der Regel ziemlich schnell selbst heraus :)

    LG Aurelius

  24. GeDi
    23. Februar 2009, 20:31 | #24

    “Wer hat denn im Übrigen 100.000 übrig. So ein Quatsch.”

    “Wieso glaubt eigentlich jeder mit 2.000 Euro der “Trading Gott” zu werden?”

    Also ich finde, das ist der falsche Ansatz. Nicht der Kapitaleinsatz ist entscheidend (oder sagen wir mal die Priorität) sondern “ein aufrichtiger Businessplan”. Geht es “rauf und runter” oder habe ich ein kontinuierliche Wertsteigerung.

    Als darf man nicht glaube, man hat 2000€ Kapital und ist der “Trading Gott”, sondern man hat z.B. mit CFD-Trading jeden Monat 20% plus seit 5 Jahren, dann ist man ein “Trading Gott” (gefällt mir irgendwie, “Trading Gott” ;-) ).

    Weiterhin bin ich auch der Meinung, das nicht der €-Gewinn ausschlaggebend ist, sondern der %-Gewinn (oder halt der Verlust). Wenn man kontinuierlich 20% von 2000€ “verdient” ist das genauso gut wie 20% von 100.000€, was die Qualität angeht (“Ich denke es geht auch nicht um 100.000 Euro übrig, sondern das Geld was ich bereit bin in mein neues Unternehmen zu investieren. ( Beachte INVESTIEREN, dass impliziert auch eine Gewinnerwartung ).”

    “Eigentlich wollen wir ja alle, das das Traden bessere Chancen bringt, als Rot oder Schwarz beim Roulette. Tja.”

    Wenn ich das richtig verstehe, und man Trading mit Roulette gleichsetzt, dass sollte man natürlich nicht einen Euro am Markt einsetzen!!

    Gruss
    GeDi

  25. juliettpapa
    23. Februar 2009, 20:43 | #25

    @All
    Und ich möchte auch nochmal betonen, dass ich nicht geschrieben habe man benötigt 100000 EUR. Ich habe nur geschrieben, dass ein McD Franchise dafür nicht zu haben ist. Ich habe nur geschrieben, dass 2000 EUR nicht ausreichen. Und das tun sie definitv nicht…. weil selbst beim preiswertesten CFD-Broker ca. etwa 20 EUR pro Trade anfallen. Riskiert man 1R (gleich 1% gleich 20 EUR) dann riskiere ich pro Trade 2R (1R Risiko zzgl. 1R Kosten).

    Das macht für mich keinen Sinn…… Das meinte ich zum Thema Kapital.

    LG
    JP

  26. GeDi
    24. Februar 2009, 13:05 | #26

    @juliettpapa
    Also ich zahl 2€(Pkt)pro Trade bei einem DAX-CFD (Mini). Und da ich ein sehr vorsichtiger Trader bin, zahl ich nochmal für einen garantierten SL 3€(Pkt) drauf.

    Also an der Höhe des Kapitals liegt es nicht, warum nicht mit dem Traden anfangen kann, sondern (wie hier schon oft erwähnt wurde) am Businessplan. Deswegen sollte man auch nie sagen “Och, sind doch nur 2000€”. Es kann unter umständen extrem lang dauern, bis man mit 2000€ z.B. seine Altersvorsorge zusammen hat. Aber es geht!
    Mein öffentliches Projekt handelt nur mit Aktien und mit einem Startkapital von 5000€. Und auch damit kann man eine nette Altersvorsorge hinbekommen. Nicht Millionär werden und in Saus und Braus leben. Aber die Abhängigkeit des Staates entgehen.

    Und der neue Einkauf der DAX-Aktien wird immer billiger (doch in Saus und Braus ;-) ??? )

    Gruss GeDi

  27. juliettpapa
    25. Februar 2009, 13:04 | #27

    @GeDi
    Mach 5 Pkt. beim Dax-Index-CFD. OK. Indizes sind ja meist recht billig.
    Was zahlst Du denn für Aktien-CFDs ???

    Wo handelst Du? Hört sich nach IG an?

    LG
    JP

  28. GeDi
    25. Februar 2009, 13:30 | #28

    Ja, richtig, ist IG. Ausschlaggebend war der garantierte SL, da ich die DAX-Position je nach Trend lange halte.

    “Was zahlst Du denn für Aktien-CFDs ???”
    Das weiss ich nicht, da ich die DAX-Aktien nur … tja, wie nennt man das denn nun jetzt?… real, live, pur ;-) handel. Da nehme ich einen anderen Broker.

    Gruss
    GeDi

  29. Axel
    25. Februar 2009, 23:09 | #29

    Ich glaube ohne Hebel nennt man das :)

  30. GeDi
    26. Februar 2009, 19:02 | #30

    Nun ja, man könnte auch CFDs so handeln, das man keinen Hebel auf dem Gesamtkapital hat. Um zum Beispiel weniger Kapital zu binden oder mehrere Positionen aufzubauen.

    Irgendwie war das 2000 noch alles einfacher ;-) .

    Gruss
    GeDi

  31. Dzeus
    2. März 2009, 22:29 | #31

    Ich bin sichtlich beeindruckt. Es wurde wahrscheinlich alles wichtige und ausschlaggebende gesagt. Wiederholen möchte ich mich nicht, aber dennoch kurz zusammenfassen:

    Ja, man kann. So schlicht und simpel die Antwort auch ist, desto tiefsinniger kann die Begründung sein. Mir persönlich hätte auch der Vergleich mit dem Hochleistungssport gefallen. Da dieser schon genannt ist möchte ich noch ein plastisches Beispiel geben (welches in dieser Form auch schon genannt wurde).

    Ein ebenso nützlicher Vergleich wäre, ob denn jeder Manager werden könne. Bei der jetzigen Situation würde mir wohl jeder zustimmen, dass ganz offensichtlich jeder dazu in der Lage wäre.
    Genau hier nähern wir uns aber dem Kernpunkt.

    Stellen wir uns eine Grundschule vor. Matheunterricht. Es wird eine Arbeit geschrieben. Manche büffeln viel und bekommen eine gute Note, andere hingegen bekommen eine gute Note geschenkt – Lernaufwand geht gegen Null. Dann gibt es noch welche die lernen und sind trotzdem schlecht und noch jene, die eben nichts tun und deswegen schlecht sind.
    Hat nun jeder in irgendeiner Form Mathe gelernt? – Ja sicherlich. Hat jeder bestanden? – Nicht unbedingt.

    Erst wenn ein Schüler nicht am Unterricht teilnimmt und auch sonst sich keinen Zugang zur Mathematik verschafft, dann hat er nichts gelernt. Er wäre aber durchaus in der Lage gewesen. Er hat eben die Fähigkeit zu lernen. Solange man diese besitzt, gilt folgendes:
    Jeder kann das Traden erlernen. Der Mensch ist zum Lernen bestimmt.

    Zwängt sich die Frage auf: Kann auch ich das Traden erlernen? – Vielleicht.
    Vielleicht? Davor hieß es noch jeder könne es. Nun das ist richtig. Nun kommt noch das Subjektive ins Spiel.
    Bist du in der Lage Blut zu sehen? Dann hättest du wohl gute Chancen mal in einen Krankenhaus zu arbeiten und Arzt zu werden.

    Dieser Artikel war nur ein Anfang … Fortsetzung folgt …

    Nebenbei: Man hört nie auf zu lernen, selbst Legenden lernen immer noch dazu:
    http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,610610,00.html

  1. 24. Januar 2010, 09:14 | #1
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