Hier nun mal ein Artikel zum Trading von mir, damit wir mal langsam zun den trading Themen finden, Themen die geklärt werden müssen gibt es noch genug!
Bevor wir uns über die Dokumentation von Trades und ob diese gut oder schlecht ist streiten, möchte ich eine Art der Dokumentation vorstellen, wie ich Sie für praktikabel und nachvollziehbar halte – von daher habe ich mal spontan meine ersten beiden morgendlichen Trades dokumentiert. In diesem kleinen Timeframes ist es sicherlich schweirig zu dokumentieren, aber wenn man ab und zu mal ein paar Screenshots macht geht das schon – vielleicht wird das ganze spannender wenn wir das irgendwann mal über Teamspeak-Live machen und danach einen Podcast oder Video daraus machen und allen zur Verfügung stellen (Dank an Bouchaud für die Idee) .
Es ist wichtig zu beachten, dass wenn eine Strategie einmal bekannt ist, dass diese natürlich nicht jedes mal neu vorgestellt werden muss, dies dient hier nur als Übergangslösung bis wir in einer Kategorien die Strategien vorgestellt und benannt haben. Viele Bemerkungen hier sind für die Dokumentation nicht wirlich zwingend nötig und ich würde sie bei einem Vorhandensein der Strategie-Dokumentation an anderer Stelle auch nicht machen. Natürlich wird im Laufe der Zeit dann auch nicht immer die Vorbereitung so ausführlich dargestellt werden müssen.
Wie vielleicht dem einen oder andern bekannt ist, bin ich in großen Timeframes kein Bringer, aber im Intraday-Handel geht das für mich sehr gut. Ich bin vom Typ her nicht unbedingt ungeduldig, jedoch sehe ich gerne schnell Ergebnisse – ob gut oder schlecht; Der Intraday-Handel ermöglicht es mir eine Strategie schneller zu testen, da ich nach ca. 2000 Trades schon ein ganz gutes Gefühl für ihren Wert bekomme. Insbesondere sei erwähnt, dass sich meine Stratgien überwiegend auf Analysen meiner eigenen Beobachtungen und natürlich auch anderen bekannten Strategien zusammensetzen … wie ich jemals zu dieser Handelsart gekommen bin, erzähle ich später mal ausführlicher – es sei nur soviel gesagt, dass ich es gut finde, wenn die „Geschäfte“ am Abend erledigt sind).
Das ist hier ein Beispiel für eine Trade-Dokumentation und erhebt keine Anspruch auf Vollständigkeit; insbesonder ist es keine Handlungsempfehlung!
Los geht’s … und wie gesagt kürzer und länger ist immer möglich …
Trading-Idee:
Ich kombiniere den Durchbruch einer Bewegung durch signifikante Punkte mit Mini-Trend-Trades (wie ich das jetzt mal nenne), d.h. ich gehe davon aus, dass eine Bewegung an gewissen Punkten stärker wird und schnell in die Zielzone gelangt und/ oder dass sich in mini-time-Frames kleine Trends ausbilden. Die Voraussetzung für diese Mini-Trends ist ein relativ ruhiger Markt ohne wichtige News in dem zu handelnden Zeitfenster. Ein meist interessanter Wert ist der Spread, den der Broker vorgibt, häufig ist er in ruhigen Märkten kleiner als in volatilen (logisch), dass hilft bei der Entscheidung und unterstreicht den Eindruck den man sonst häufig nur vom Chart und den News bekommt.
Ob man das nun Scalping nennt oder nicht, sei jedem selbst überlassen, meine in-market-Zeit liegt pro Trade im Mittel bei ca. einer Stunde am Tag. Es gibt nach Möglichkeit keine Market-Order!
Gewinn und Stop-Strategie
Es wird immer ein Stop gesetzt – ohne Ausnahme. Da ich die Trades live verfolge ziehe ich diesen schnell nach, die Funktion des Stops bei Orderausführung ist bei dieser Strategie in erster Linie ein Emergency-Stop für technische Schwierigkeiten oder absolut unvorhergesehene Situationen. Ein sofortiges enges Stop-setzem kann ich für diese Art des Tradens nicht empfehlen, was das ganze leider grundsätzliche etwas riskoreicher macht – allerdings nicht gänzlich unkontrollierbar (dazu werde ich in Kürze mal ein Beispeil über 500 Trades zeigen, also bitte an dieser Stelle noch nicht darauf eingehen)
Trade-Vorbereitung:
Als erstes nehme ich mir die News-Liste und schaue ob in meiner beabsichtigen Zeit (heute 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr) irgendetwas dramatisches gemeldet werden könnte.
Ich schaue mir dann wie jeden morgen das Gesamtbild auf Tagesbasis an trage/ aktualisiere signifikante Widerstände und Unterstützungen. Dies ist besonders wichtig im kurzfristigen Handel, weil dort Bewegungen oft sehr stark sein können. Ich habe diese hier in kobaltblau /türkis eingetragen nähert sich der Kurs dieser Zone handle ich Breaks und False-Breaks mit minimalen Take-Profits und warte auf signifikante Durchbrüche oder Rebounds (dazu auch mal später).
Anschliessen aktualisiere ich noch die Tagespivots (und färbe den PP rosa und alle Linien werden verstärkt, auch wenn für mich im Dax-Trading die Pivots nicht immer eine so wichtige Rolle spielen
) …
… und nehme noch ein Fibonacci-Retracement auf Stundenebene dazu.
Dann wechsel ich in den 5-Minuten-Chart und ergänze noch zusätzlich ein paar Punkte (Kurse) bei denen ich bei kurzfristig handelnden Akteuren im Markt Widerstände und Unterstützungen erwarte (lila). Besonders wichtige werden dicker hervorgehoben.
Der Trade und Verlauf
Der erste Trade ist der Durchbruch durch den Pivot wird mit minimalem Take Profit gehandelt, und die nächste Kauforder in der Nähe einer der vorher eingezeichneten lila Linien wird eingestellt.

Die Order wird gefüllt und die lila Linie wird zum neuen Widerstand und der Stop kurz darunter nachgezogen (rote Linie).
ich setze eine Halbierungsorder der Position in den Markt, falls Sie jetzt zurückläuft (für mich sehr wahrscheinlich an dieser Stelle, da keinen signifikanten Marken für potentielle Käufe oder Verkäfe im Markt sind, ich vermute als eine Verlangsamung des Kursanstiegs) …
ich ziehe die Halbierungsorder nach…
… die Order wird gefüllt und nach kurzer Zeit steige ich aus der Position aus, weil die Bewegung durch den Pivot zu schwach war und ich (diemal fast rein subjektiv beurteilt) nicht viel mehr erwarte.
Dies sehe ich als kleines Beispiel einer Trade-Dokumentation. Am Ende sollte es immer mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse/ Kosten oder der Kontodarstellung enden (hier bitte ich um Verständnis für die Schwärzung, da es sich um mein Privatkonto handelt).
Der Gwinn lag hier bei ca. 200,00 Euro:
Bitte lasst Euch aus, themenbezogen
!
LG Aurelius
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P.S.: BITTE NICHT DEN ARTIKEL “WIE GEHT’S WEITER” ÜBERSEHEN
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21. Januar 2009 um 12:54
@Bouchaud
Ich habe ja gestern davon geschrieben, dass man den SMA200 (rot) in Mini-Timeframes gut als Stop-Level verwenden kann – dass konnte man heute wieder sehr schön sehen und zwar beim weiteren Verlauf nach dem Video – leider konnte ich dass nicht handeln weil ich zu der Zeit die Multimedia-Queen des blogs war, aber ich denke ein Bild sagt mehr als viele Worte. Hier also das Bild kurze Zeit nach dem Video:
P.S.: Natürlich auch nochmal der Hinweis, dass diese keine pauschale Handlungsempfehlung ist; es kommt dabei sehr stark auf das aktuelle “Marktbild” an.
21. Januar 2009 um 13:08
Also von meiner Seite ein dickes Lob an die Multimedia-Queen. Tolle Präsentation, chapeau. Ich bringe jetzt mal ein wenig frischen Wind rein und komme mal mit etwas anderem. Con und Prem11 sind beides zum Teil übernommene Unternehmen, die weit unter Ihrem Übernahme-/Einstiegspreis notieren – obwohl sie beide nicht aus der Finanzbranche stammen. Diese würden in eine Art Momentum-Kategorie passen. Ich bin zwar gut verdrahtet, was News betrifft, aber es geht meist schon vorher los. Also konkret: Con heute vorbörslich mit einer langen festen Kerze. Zur Eröffnung zu den ersten Kursen abgestaubt (18,10) mit engem Trail-Stp von 2% und bei 19,10 raus. Bei anhaltendem Momentum je nach Technik pyramidisieren.
Leider keine Zeit für Screenshots. Sorry
21. Januar 2009 um 13:10
Falls zu ungenau: Übernahmekandidaten die auf einmal eine heftige Gegenbewegung ausbilden eignen sich zum Aufspringen mit engem Stop – und bei günstigem Verlauf Positionsvergrößerung mit Stp auf BE.
21. Januar 2009 um 13:59
Also ich finde es super und ich ich glaube es wird unter den Voraussetzungen das beste was es im Netz vergleichbares geben wird.
Ich freue mich schon tierisch drauf.
Vielleicht kann man 1mal im Monat auch eine art Webinar mit Livetrading machen. Vielleicht auch Zeitverzögert.
Gruß Manuel
21. Januar 2009 um 14:13
(klicken, um Kommentar anzuzeigen)
21. Januar 2009 um 14:15
(klicken, um Kommentar anzuzeigen)
21. Januar 2009 um 14:45
@Pierre
Danke für die Hinweise, ich hatte vorher einfach die Audioaufzeichnung nicht ausgeschaltet – würde natürlich sonst anders laufen, war eine ziemlich spontane Aktion.
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LG Aurelius
21. Januar 2009 um 14:25
Hallo,
bin neu hier, habe aber die letzten 2 Jahre Pierres Blog verfolgt und bin froh, daß es jetzt wieder eine etwas seriösere Alternative gibt.
Finde die Idee des öffentlichen Tradens hervorragend, Respekt für die Arbeit, die Ihr opfert.
Was ich aber nicht verstehe : Warum wollt Ihr öffentlich in realen Konten traden? Es gibt seit etlichen Jahren eine hervorragende Plattform http://www.collective2.com , auf der man für eine Halbjahresgebühr von 98 Dollar unter absolut realistischen Bedingungen Futures, Forex und alle Spezialmärkte realtime handeln kann. Es erfolgt eine ausführliche Auswertung und das Beste ist, dort bezahlen weltweit subscriber viel Geld für funktionierende Systeme, ohne daß der Trader irgendein Risiko eingeht. Um hier zu zeigen, wie man alleine, in der Gruppe oder sonstwie richtig tradet, reicht das doch vollkommen. Man kann dann auch ohne Risiko mehrere Gruppen zusammenstellen und verschiedene Systeme vorstellen, ohne viel Geld zu binden.
Habe vor einigen Jahren Bericht in Traders über collective2 gelesen und muß sagen, es funktioniert.
Ist halt nur so ein Hinweis.
Gruß
The lonely trader
21. Januar 2009 um 15:26
@The lonely Trader
c2 zeigt Dir soviel ich weiß aber nur die Trades bzw. orders
Hier soll der Weg zur Entscheidungsfindung gezeigt werden.
Anderer Artikel im Stocks&Commodities:
http://www.collective2.com/c2inTASC.pdf
21. Januar 2009 um 16:01
@ the lonely trader
Was ich nicht verstehe: Was hat C2 mit diesem Blog und diesem Ansatz gemeinsam? Tradest Du mit einem C2 System?
Gruß Chris
21. Januar 2009 um 16:42
@Chris
Wußte nicht, wo ich meinen Kommentar am besten unterbringen soll, darum ist er in diesem aktuellen gelandet. Mit dem Ansatz hat es nichts zu tun, sollte nur ein allgemeiner Hinweis sein. Die rechtlichen/organisatorischen Hürden bei einem realen Konto sind meiner Meinung nach bei so einem Vorhaben riesig und ich wollte einen Vorschlag machen, wie man professionelles Traden öffentlich zur Verfügung stellen kann, ohne eigenes Geld zu binden. Wenn man das weiterdenkt, könnte man die Trades bei C2 für einen geringen monatlichen Betrag abonnieren und mit diesem Geld die Unkosten für das Vorhaben begleichen. Und das ohne großen Aufwand und ohne Risiko.
Wenn Interesse besteht kann ich Fragen zu C2 beantworten, war da mal recht aktiv.
Gruß
The lonely Trader
21. Januar 2009 um 16:56
Finde die Idee garnicht schlecht mit der Veröffentlichung der Strategien (wenn sie erstmal fertig sind) auf C2 und dann dafür Geld verlangen um das Konto auszupeppen. Das kann man ja parallel machen.
21. Januar 2009 um 17:09
Das muss wohl Aurelius eigenständig entscheiden, da hierzu ein direkter Zugriff auf das Kontoerfolgt wie ich das verstehe.
Für etwaige Demokonten wäre das unbedenklich.
21. Januar 2009 um 17:12
@Bouchaud
Richtig, C2 zeigt nur die Trades. Die Entscheidungsfindung wird ja, soweit ich es verstanden habe, hier dokumentiert werden. Aber dann muß ja irgendwie der Bezug zu realen Trades erfolgen, ob jetzt bei irgendeinem Broker mit realem Geld oder halt bei C2. Finde es halt nur organisatorisch einfacher, bei C2 zu handeln ( keiner muß Geld zur Verfügung stellen, Steuern u.s.w.). Sollte ja auch nur ein helfender Hinweis sein.
Gruß
The lonely trader